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Vollständige Version anzeigen : 1 Nacht im Karwendelgebirge


Schwerti
20.02.2012, 16:10
Mein erster Reisebericht, ich bitte um etwas Nachsicht ;)
Ende September 2011 habe ich einen Freund in München besucht. Wir hatten uns vorgenommen, gemeinsam im Karwendelgebirge zu trekken. Für mich sollte es das erste Mal sein. Ich hatte mir im Vorfeld extra einen 35l Deuter Tourenrucksack und ein Paar McKinley Trekkingstiefel gekauft. Als blutiger Anfänger habe ich nicht darüber nachgedacht, dass es vielleicht gut wäre, die Schuhe vorher einzulaufen. Obwohl ich es als Freizeit-Fussballer eigentlich besser wissen sollte, dass es wichtig ist, neue Schuhe vor der ersten richtigen Belastung etwas zu tragen, um Blasen vorzubeugen. Nunja, da musste ich halt durch. Im Nachhinein war es auch gar nicht so schlimm, habe mich insgesamt sehr gut gefühlt unterwegs. Als weitere Ausrüstung kam noch eine Brunotti Softshell und ein McKinley Fleece dazu. Mangels nötigem Kleingeld war es mir nicht mehr möglich, weitere Sachen wie Trekking-Hose und Funktionsshirt- sowie Unterwäsche zu kaufen. Da musste halt die gute alte Baumwolle herhalten. Hüttenschlafsack, Wechselunterwäsche und frisches T-Shirt, Toilettenartikel sowie Hausschuhe und 1,5l Wasser steckten ausserdem im Rucksack. Heute weiss ich, dass ich mir die Wechselklamotten hätte sparen können, hätte ich Funktionswäsche gehabt.

Die Anreise:
Dienstag morgens sind wir dann zu dritt zeitig ins Auto gehüpft und die ca. 130 km nach Tirol in Österreich gefahren. Das Ziel war das Almdorf Eng im Karwendelgebirge: http://de.wikipedia.org/wiki/Eng_%28Gemeinde_Vomp%29
6615 Schönes Wetter hatte es zum Glück auch und so kamen wir gegen 11 Uhr am wunderschönen Ahornboden vorbei.
Etwas geschockt war ich allerdings, als ich die Massen an Touristen sah. Unter der Woche um diese Uhrzeit hätte ich dort einfach nicht hunderte Menschen erwartet. Besonders viele ältere Leute kamen mit Reisebussen auf den grossen Parkplatz gefahren.
Glücklicherweise haben die meissten nur eine Runde um das kleine Dorf gedreht und sich dann in den Biergarten des Gasthauses gesetzt.
Auf den nächsten Bildern kann ich aufgrund mangelnder Kenntnisse leider keinen der Berge benennen, tut mir leid !
Aber immerhin kann ich schreiben, dass wir auf einem Niveau von 1227m gestartet sind.
Infos zum Ahornboden gibt es über den Link zur Eng !

Hier die Bilder, die ich noch in der Eng geschossen habe
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[BREAK=Zur Lamsenjochhütte]

Da es wie schon geschrieben, meine erste Tour überhaupt war, hatte ich jegliche Verantwortung für die Navigation in die Hände meines Kumpels Sven und seiner Freundin übergeben. Die kennen sich mit Kartenmaterial aus und hatten uns auch schnell auf dem richtigen Weg.
Für mich war dieser erste Anstieg schon ziemlich heftig, und das noch bei Sonnenschein und ca. 20°C.
Kurze Verschnaufpausen legte ich auf den nächsten 200 HM öfters mal ein. Kurz stehen bleiben, paarmal tief Luft holen, einen Schluck trinken und wieder weiter...
Meine mangelnde Fitness wurde mir brutal vor Augen geführt - jedes Mal, wenn ich an mir runter auf das innerhalb kürzester Zeit verschwitzte T-Shirt sah.

Nach etwa 45-50 Minuten hatte ich etwas gefunden, dass ich dann auch stolz "mein Tempo" nannte. Zwar nicht übermässig schnell, aber dafür konstant und mit sicherem Tritt auf den teilweise etwas feuchten Wurzeln, die sich durch die ansonsten gut vom DAV angelegten Pfade zogen. Ich war wirklich beeindruckt, über diese schmalen Wege zu schreiten. Da müssen sich viele Leute mit vielen Gerätschaften mal richtig Mühe gegeben haben. Und das war ja bloss einer von etlichen Wegen, die für Wanderer derart präpariert worden sind. Einfach toll !
Gegen 13:30 Uhr haben wir uns auf ca. 1700m ein schönes Plätzchen für das Mittagessen gesucht. Wir hatten viel zu viel dabei, aber ich war dankbar für jeden sättigenden Bissen. Der Aufstieg und der Weg über die Schotterpfade hatten mich richtig hungrig gemacht. Selbstgemachter Nudelsalat, Brezn und Kaminwurzn waren sehr willkommen. Danach hatte ich auch wieder die Kraft, auf den Auslöser meiner kleinen Digi-Cam zu drücken:
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6601Von der Stelle aus war es dann auch nicht mehr sehr weit bis zur angestrebten Lamsenjochhütte: http://de.wikipedia.org/wiki/Lamsenjochh%C3%BCtte
Diese befindet sich auf 1953m Höhe. Also hatte ich an diesem Tag schon fast 726 Höhenmeter geschafft und war sehr stolz auf mich selbst.
Etwa 15 Uhr war es, als sich uns dieser Anblick auf dem linken Bild bot. Mitten im Bild kann man die Hütte erkennen, winzig vor dieser Bergkette.
Dort angekommen meldeten wir uns artig beim Wirt an. Dieser schien entweder etwas gestresst oder einfach nur so schlecht gelaunt zu sein. Das Rollen mit den Augen, bloss weil wir uns mit Vor- und Nachnamen vorstellten und der scharfe Hinweis "Nur Vorname g´nügt", liessen mich schon nach 5 Minuten in diesem Betrieb zweifeln, ob ich hier nächtigen wollte. Mangels Alternative blieb aber sowieso keine andere Wahl. Ganz frech habe ich mich dann noch nach den Essenszeiten, Nachtruhe, Licht aus und Trockenraum erkundigt, obwohl für alles ein Schild am Empfang hängt. Eigentlich war der Wirt vollkommen überflüssig und vielleicht war er auch deswegen derartig in Stimmung... :D
Wir haben dann noch schnell Bescheid gesagt, dass wir noch zur Lamsenspitze wollten vor dem Abendessen. Rucksäcke also wieder geschultert und raus Richtung Ostwand: http://de.wikipedia.org/wiki/Lamsenspitze
Auf der Wiki-Seite sieht man oben rechts das Bild der Hütte und im Hintergrund die Ostwand mit dem darunter liegenden Geröllfeld. Also ging es erstmal wieder ein Stückchen bergauf, aber das schreckte mich nicht mehr ab, da die Wege immer noch hervorragend waren. Allerdings zog sich der Himmel dann so gegen 17 Uhr langsam zu mit grauen Wolken und Nebel. Bis an die Wand sind wir gekommen, aber der relativ kurze Abschnitt über das Geröllfeld hatte meine Knie ganz schön weich gemacht, denn rechts war zwar die Felswand, linker Hand ging es aber sehr lange durch Geröll. Zwar nicht sehr steil, aber ich konnte nicht einschätzen, ob ich mich würde halten können, wenn ich da reinrutschen würde. Oberhalb vom Geröll haben wir eine Pause gemacht und ich musste mir einfach eingestehen, dass ich nicht weiter konnte, vor allem wurde es auch immer dunkler und wir mussten ja auch zurück nochmal durch diese fiese, rutschige Schotterpiste. Somit hatte mein Kumpel Sven ein einsehen, dass wir besser zurück gehen. Seine Freundin war erst gar nicht so weit mitgegangen. Von da oben und auf dem Weg zurück haben wir aber noch ein paar Bilder gemacht:
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19 Uhr war es wohl, da sassen wir (oder vielmehr ich) ein wenig enttäuscht, andererseits auch sehr stolz über das bisher geleistete in der Stube der Lamsenjochhütte, hatten ein Radler in der Faust und unterhielten uns über den Tag. Es war schön, nochmal alles Revue passieren zu lassen. Obwohl eigentlich nicht viel passiert war, hatte ich ein irgendwie entrücktes und schläfriges Gefühl, so als ob ich gar nicht mehr ganz da wäre. Vermutlich hatten mich die Eindrücke und Aussichten derart überfordert, dass nun in der warmen Stube alles plötzlich auf mich einstürzte. Da war mir auch der Preis von 30 Euro herzlich egal, den mein Abendessen, bestehend aus Gulasch (leider nicht aus den Gämsen gemacht, die wir auf dem Weg zur Lamsenspitze sahen), 1 Knödel, 1 Schlag Rotkohl und ein paar Radlern, kostete. Ich wollte einfach nur noch ins Bett. Nur sass an unserem Tisch noch ein älteres Ehepaar, welches uns mit ihren Erlebnissen unterhielt. Von uns dreien sagte so gut wie niemand etwas und so fühlten sich die beiden wohl bestätigt, einen Schwank nach dem anderen zu erzählen. Irgendwann wurde es mir aber doch zu spät, habe mich entschuldigt und bin rauf zum Matratzenlager getorkelt. Schlaaaafen ....
Denkste ! Sollte ja meine erste Übernachtung in einem Matratzenlager sein und ich wusste halt nicht, was mich erwarten würde. Etwas verdattert sah ich dann die Betten und Schlafplätze - kaum mehr als 60cm Platz pro Person und auch keine freien Plätze mehr an den Aussenwänden :-/ Also lag auf der einen Seite Sven und auf der anderen ein etwa gleichaltriger in Begleitung von zwei jungen Damen. Mit denen hatte ich mich dann auch noch etwas unterhalten und erfuhr, dass die schon seit 2 Tagen im Karwendel unterwegs waren und morgen den Abstieg angehen würden. Ich erhielt dann auch noch die Info, dass ich heiss duschen könnte, wenn ich Bereit sei, für 3 Minuten 3 Euro zu zahlen. Bereit war ich, aber aufgrund der Info, dass es kein heisses Wasser gäbe, hatte ich weder Handtuch noch Duschgel dabei und somit fiel die Wäsche sehr spartanisch aus mit kaltem Wasser und Seife (Katzenwäsche halt). Wieder zurück im Schlafsaal waren auch schon fast alle Plätze belegt, in 20 Minuten würde das Licht ausgehen.
Es sollte eine laaaaange Nacht werden !
[BREAK=Zum Sonnjoch]
Eine schreckliche Nacht, um genau zu sein. Mit Licht aus und Augen zu war es nicht getan. Die Geräusche von 20 anderen Menschen vermengten sich zu einem ohrenbetäubenden Krach. Ohrenstöpsel rein, dachte ich mir. Aber auch dadurch wurde es einfach nicht besser. Ich weiss einfach nicht, woran es lag; an der Höhenluft ? Nervosität ? Anspannung auf den nächsten Tag ?
Mehr als 1 Stunde schlief ich in dieser Nacht jedenfalls nicht, und diese Stunde auch nicht zusammenhängend an einem Stück, sondern immer wieder mal ein bischen weggedöst. Von 22 Uhr bis etwa 7 Uhr am nächsten morgen quasi starr auf der Stelle zu liegen, nichts weiter hören als den eigenen, gedämpften Atem und an nichts anderes zu denken als an die aktuelle Uhrzeit, das war die reinste Folter. Ich war heilfroh, als es langsam heller wurde draussen und die ersten Leute mit Stirnlampe anfingen, ihre Sachen zu packen. Da habe ich mich nochmal rumgedreht und vermutlich nochmal 30 Minuten geschlafen, am Stück !
Ich hab es dann langsam angehen lassen, in Ruhe zum Waschraum usw. Dann frühstücken, Rucksack packen und runter Schuhe holen. Da sagte mir dann eines der beiden Mädels von dem Kerl nebenan, dass von denen auch keiner mehr als 1 Stunde geschlafen hat und wohl auch sonst nur die wenigsten im Zimmer. Ganz toll, da hätten wir auch das Licht anmachen und quatschen oder Karten spielen können :roll:

6609 Um 8:20 Uhr ging es wieder los. Das Wetter war der Hammer, nicht eine Wolke am Himmel, strahlender Sonnenschein, T-Shirt und Softshell reichten locker aus.
Wir wollten über das Hahnenkampl (2082m) -> http://hoehenrausch.de/berge/hahnkampl/index.php
zum Sonnjoch (2457m) -> http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnjoch
Auf dem Weg zum Gipfel des Hahnkampl gab es zwei kleine Abschnitte, da musste man sich an einem Stahlseil festhalten. War auch wieder was neues für mich, aber hat Spass gemacht. Auf einem Grat zu laufen fiel mir nicht so leicht, da es zu beiden Seiten steil abwärts ging, meiner Meinung nach jedenfalls.
Also habe ich da meist nur auf den Weg vor meinen Füssen geschaut und nicht viel nach links und rechts. Nur wenn ich anhielt, konnte ich mich langsam auf der Stelle drehen und ein paar Bilder machen:
http://img9.imageshack.us/img9/8360/dscf0280du.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/9/dscf0280du.jpg/) http://img35.imageshack.us/img35/7893/dscf0281p.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/35/dscf0281p.jpg/) http://img822.imageshack.us/img822/997/dscf0282x.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/822/dscf0282x.jpg/)

Danach ging es auf der anderen Seite wieder runter Richtung Tal, nur um dann wieder anzusteigen mit der Aussicht hierauf:
http://img831.imageshack.us/img831/2544/dscf0283r.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/831/dscf0283r.jpg/)
Das Sonnjoch. Ich war mir echt nicht sicher, ob das zu packen ist, für mich sah es unmöglich aus, dass da jemand rauf gehen kann. Aber es kamen uns immer wieder Leute entgegen, die die Aussicht beschrieben und wie schön es da oben sei. Also haben wir uns auf den Weg gemacht. Besonders viel Mut machte mir ein älterer Herr um die 64 rum, der sagte, es sei relativ leicht gewesen, nur das Geröll nerve ein bischen. Aha, ok, also los !
Der Weg nach oben sah teilweise so aus:
http://img696.imageshack.us/img696/6184/dscf0288i.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/696/dscf0288i.jpg/) http://img830.imageshack.us/img830/7964/dscf0285a.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/830/dscf0285a.jpg/)
Und dann kam quasi die Wald/Grüngrenze. Ab da nur noch Geröll für weitere geschätzte 300 Höhenmeter oder mehr. Da bin ich echt an meine Grenzen gekommen. Ich dachte nur noch dran, wie ich gestern abend die paar Meter über das Geröllfeld gerutscht war. Und das auf diesem Berg mehrere hundert Meter ???? No Way ! Ich habe meinen Freunden angeboten, ohne mich weiter zu gehen, ich würde warten. Aber die waren solidarisch und wollten mich auch nicht noch 3 Stunden alleine auf dem Berg sitzen lassen. Ich hatte auch schon einen ordentlichen Sonnenbrand, weil die Jacke schon nach 20 Minuten im Rucksack gelandet war und ich keine Sonnencreme mit hatte.
Also habe ich noch ein paar Bilder von der Stelle aus gemacht, wo wir aufgeben mussten - immerhin ca. 2050 Meter hoch !!
http://img41.imageshack.us/img41/449/dscf0286p.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/41/dscf0286p.jpg/) http://img705.imageshack.us/img705/7814/dscf0289k.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/705/dscf0289k.jpg/) http://img401.imageshack.us/img401/9328/dscf0290s.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/401/dscf0290s.jpg/) http://img193.imageshack.us/img193/5866/dscf0291t.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/193/dscf0291t.jpg/)
Und das war´s mit Bildern von diesem Tag. Wir sind dann wieder zurück zur Eng gegangen, haben unten auf der Engalm noch ein Radler getrunken und sind dann wieder nach München gefahren. Abends dann noch ein Gute Nacht Bierchen und erstmal schön 8 Stunden lang gepennt.

Soweit meine erste Tour. Wahrlich keine Meisterleistung, doch es hat Spass gemacht und ich bin mit dem Trekking-Fieber angefixt. Dieses Jahr geht es zur Vorbereitung zum Rhein- und Eifelsteig und als Highlight 1 Woche an den Lysefjord in Norwegen. Wenn dieser Bericht hier gefällt, schreibe ich darüber auch einen. Danke für´s anschauen und ich freue mich über jegliche Kommentare.

Euer Stefan

jodu
30.08.2012, 21:19
Hallo Stefan,
nach 3875 Hits ist sicher ein Kommentar mehr als überfällig.

Nachdem ich vor ein paar Tagen Deinen Bericht gelesen habe, musste ich den link unbedingt an meine Frau weiterleiten.
Heute Mittag fand ich folgenden Zettel auf dem Tisch: "Habe den Bericht über das Karwendel gelesen. Ich habe Tränen gelacht, toller Bericht - den müssen wir unbedingt auch unserer Tochter vorlesen ...."

Toller Bericht, vielen Dank für die Beschreibung. Bin gespannt weiteres von Dir zu lesen.

Nebenbei: Wir planen auch unsere erste längere Hüttentour in den Alpen - daher trifft der Bericht voll ins schwarze.

Gruss Jörg

Schwerti
31.08.2012, 15:34
Danke Dir Jörg.
Ehrlich gesagt hatte ich schon mehrmals vor, diesen Bericht hier wieder zu löschen, da es trotz der vielen Hits keine Kommentare gab. Hab es nur immer wieder vergessen. Ich weiss auch nicht, woran es liegt, dass sich keiner meldet. Mir wäre ja auch Kritik recht, wenn der Bericht schlecht geschrieben ist.
Jedenfalls werde ich wohl zu meinem Norwegen-Trip im Juli erstmal nichts schreiben. Ist echt viel Arbeit gewesen und das dann für nichts und wieder nichts.

Wünsche Euch für eure Hüttentour alles Gute und viel Spass. Wo soll es hin gehen ? Ich bin Anfang Oktober wieder mit meinem Kumpel aus München in den Alpen. Diesmal Rofangebirge.

jodu
31.08.2012, 16:02
Hallo Stefan,
wir sind jedenfalls schwer begeistert - vom trockenen Humor "dann hätten wir auch Karten spielen können" bis hin zu guter Beschreibung - wirklich toll. Habe viele Berichte gelesen, Deiner gefällt uns besonders, trifft den Nagel auf den Kopf.
Lass ihn bitte stehen.
Zur Sicherheit habe ich ihn mir allerdings ausgedruckt.
Gruss Jörg

Polarfuchs
31.08.2012, 22:07
Reiseberichte über Skandinavien sind immer gerne gesehen :cool:

FCElch
03.09.2012, 11:44
Hallo,

sehr schöner Bericht.

Zur Nacht im Lager:
Das bedarf ein wenig Routine, glaube mir.
Bei meiner ersten Hüttenübernachtung ging es mir ganz genau so. Seit dem weiss ich was mich erwartet. Ich nehme immer den I-Pod mit und höre "langsame" Musik. Pink floyd z.B. Nicht zu laut. Aber darüber döse ich dann weg. Auch leichter Schlaf oder nur "ruhen" kann erholsam sein. Bloss nicht aufregen über die Schnarcher.....das fällt mir auch schwer. Hörspiel / Hörbuch geht auch.
Auch schlafe ich gerne eine halbe Stunde nach den ersten Bier und vorm Abendessen.....so in der Zeit zw. 17 und 19 Uhr. Das bringt auch was.

Wie wars in N?
Würde mich sehr interessieren, war im Sommer auch dort.
Ich linke hier mal meine Berichte aus einem anderen Forum wenn du magst.
Ich schreibe die Berichte für mich und binde Teile auch in das Fotobuch am Jahresende mit ein.

Gruß,
FCElch

AndG
28.11.2012, 13:39
Das mit den Matratzenlagern ist echt eine Sache für sich. Und ich kann mich nur schwer dran gewöhnen, obwohl ich nun schon seit einigen Jahren in den Bergen unterwegs bin. Seit geraumer Zeit ist es mir es wert, dass ich ein paar Euro mehr für ein Zimmer bezahle. Klar, das gibt`s nicht immer, aber geruhsamer Schlaf ist einfach was wert! Ich hatte aber auch schon Glück und wir hatten ein komplettes Matratzenlager zu zweit!
Ich denke, die Höhe trägt zum Schlechtschlafen auch einiges bei. In der ersten Nacht habe ich eigentlich immer Schlafprobleme. Und warum auch immer geschwollene Nasenschleimhäute, so dass ich schlechter Luft bekomme. (Kann das jemand medizinisch nachvollziehen und erklären?)
Schöner Bericht jedenfalls, der auch an meine ersten Touren erinnert. Und ich glaube, die Tour werde ich nächstes Jahr auch mal auf die Agenda setzen.

Norman-
20.03.2013, 12:48
Lieber Stefan.

Vielen lieben Dank für deinen Bericht. Da ich auch Anfänger im Bereich Trekking bin hab ich mich sehr darüber gefreut deinen Bericht zu lesen.
Ich hab da ein paar Fragen an dich. Könnte man diesen Trip auch mit Hund durchführen oder würdest du lieber davon abraten? Wenn "ja", gibt es in der Hütte, wo ihr übernachtet habt eine Möglichkeit die Hunde übernachten zu lassen, evtl. Hundehütten oder so?
Ich würd mich sehr freuen deinen Bericht über Norwegen zu lesen :) und verbleibe mit lieben Grüssen.

Norman

lagato
20.03.2013, 13:06
Hallo Stefan,

ich fand Deinen Bericht auch super! Gerne mehr :-):up:

Viele Grüße
lagato