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Vollständige Version anzeigen : Trekkingnahrung selber machen


phacops
06.02.2004, 15:14
Wer mal abseits der Hütten- und lodge-Touren unterwegs ist will sich nicht nur von Beeren und Pilzen ernähren wie die beiden Chile-trekker, die jüngst wieder aufgetaucht sind.
Und survival-food wie Wurzeln und Regenwürmer sind auch nicht täglich das Gelbe vom Ei >:(.

Da gibt es zwar die dehydrierten Fertigtüten und natürlich auch die Instant-Tüten.
Aber was macht man, wenn man seinen Geburtstag oder anderes outdoor feiern will ??? ?

Ina hat im Okt 03 von einem Dörrautomaten berichtet,
hier: http://www.trekkingforum.com/cgi-bin/forum/trekkingforum.pl?board=vorbereitung&action=display &num=1066075834
mit dem man selber dehydrieren kann. Wer hat Erfahrungen dazu? Was läßt sich leicht herstellen? und wie schmeckts?

Schreibt hier bitte über eure Eigenerzeugnisse .

phacops

Nemo
07.02.2004, 21:13
>>Und survival-food wie Wurzeln und Regenwürmer sind auch nicht täglich das Gelbe vom Ei .<<

Ich denke auch mal, dass man/frau diese Art Ernährung erst in Betracht ziehen sollte wenn sich die alles entscheidende Frage stellt: friss oder stirb
Dann wird jeder ganz schnell für sich selbst entscheiden was er tut. Aber nichts für ungut, ich denke dass man schon vorher so in etwa wissen sollte was man mitnimmt. Erfahrungsgemäß mangelt es meisstens an den richtigen Zutaten wenn unterwegs die besten Rezeptideen aufkommen. Es sei denn man kennt die Flora und weiss was man damit anstellen kann.

Ich nehme immer Mehl und Backpulver mit. Daraus lassen sich ganz einfach die allseits bekannten Bannocks herstellen: Mehl, bisschen Salz und Backpulver zu einem zähen Teig verühren und in Öl ausbacken. Läßt sich hervorragend kombinieren mit Rosinen, Marmelade, Nutella aber auch Zwiebel, Knoblauch oder Beeren. Wenn ihr Pilze findet macht sich das auch ganz gut.
Wenn man Maismehl hat, nennt sich das Ganze dann Tortilla: 2 Tassen Maismehl und anderthalb Tassen warmes Wasser. Alles verkneten und daraus Stücke formen, dann mit den Händen oder der Siggflasche ausrollen und ab in die Pfanne. Aber ohne Fett. Wenn eine Seite knusprig umdrehen und die andere ist dran. Schmeckt auch nicht übel. Verfeinerungen sind der eigenen Phantasie überlassen.

Es soll ja ab und an mal vorkommen das man Fisch fängt, z. Bsp. in Kanda oder Alska ist das gar nicht sooo schwer. Für diese Glücksfälle habe ich immer Zitronensaft mit. Damit bedecke ich die Fischstücke vollständig und gieße die Flüssigkeit nach einer Stunde oder was eher ab. Dann mache ich eine Marinade aus Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Öl und fertig ist der Fischsalat. Schmeckt super und ist in jap. Restaurants nur für viel Geld zu haben. Probiert es mal aus, natürlich könnt ihr den Fisch auch weiterhin schnöde grillen.... ;-)

Guten Hunger Ute

phacops
09.02.2004, 17:40
Danke, Ute, für das Überlebens-Rezept!

Kaum ist die Gourmet-Ecke eröffnet, lerne ich selber ganz neue Sachen kennen ¤*#:D.
Hatte bisher nix von bannocks gehört ¤*#:-[. ¤*#Aus Schottland hat mich bisher vor allem der Whisky interessiert ¤*#;D - bestens geeignet für jedes Trekking ¤*#8)

Hast du aus deiner aktuellen Südamerika-Erfahrung weitere Genüsse auf Lager? ¤*#:P

phacops

phacops
09.02.2004, 19:44
Es soll ja ab und an mal vorkommen das man Fisch fängt, z. Bsp. in Kanda oder Alska ist das gar nicht sooo schwer.


Dazu eine eher typisch deutsche Frage:

In welchen Ländern und Gebieten ist denn das Fische-Fangen erlaubt und wo braucht man welche Genehmigungen? Wahrscheinlich gilt wie beim wild Zelten vor allem das elfte Gebot. Aber man sollte schon wissen, wo man unbehelligt eine Schnur mit Haken auslegen darf ¤*#???.

phacops

Nemo
10.02.2004, 13:18
Hallo Phacops,

>>Hast du aus deiner aktuellen Südamerika-Erfahrung weitere Genüsse auf Lager? >>

na wenn du mich so fragst kann ich ja noch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern...
Ich mach mir z. Bsp.immer meine Powerbar - Riegel selber. Erstens ist das billiger und gehaltvoller sind sie auch!

Man nehme Banane, Trockenobst, Sonnenblumenkerne oder/und Nüsse und Haferflocken. Das ganze jagt man einmal durch die Mulinette oder einen Fleischwolf. Hat man beides nicht zur Hand, schön kleinhacken. Dann gibt man Honig dazu und mischt ein steif geschlagenes Eiweiß drunter. Mit einem Spritzbeutel (Tüte mit Loch) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Kannst du machen wie du willst, von mir aus Herzchen oder einfach kleine Stangen... (sind dann am handlichhsten).
Das ganze bäckst du dann im vorgeheitzten Herd bei ca. 160 Grad, so 10-15 Minuten etwa. Nach dem abkühlen mußt du nur noch aufpassen das du nicht alle auf einmal verschlingst! Also Beherrschung bitte, die sind nämlich für die Tour gedacht!!

Bannocks haben übrigens nichts mit Schottland zu tu, außer vielleicht dass sie dort genauso gut schmecken wie anderswo. Bannocks sind das einfache Frühstück der Cowboys und Waldläufer. Sie wurden schon von den Siedlern die damals gen Westen zogen verputzt.

zu deiner Frage bezueglich des Fischens:

in den USA, Alaska und Kanda habe ich mir immer eine fishing license geholt. Wurde eben verlangt und bei 10-15 Dollar für 3 Monate braucht man es auch nicht drauf ankommen zu lassen oder groß zu diskutieren. Klar, in den Gegenden wo ich war hat nie ein Hahn danach gekräht, aber ich bin ja durchaus bereit bestimmte Sachen zu akzeptieren. Zumal wenn es sich dabei nicht um reine Abzocke handelt. Wie es momentan in Deutschland ist weiss ich nicht, schätze da ist es billiger den Fisch zu kaufen als eine Genehmigung zu erstehen.
In Norwegens Fjorden und Schweden Seen ist Angeln eher selbstverständlich und man wird für Anormal erklärt wenn man es nicht tut..
In den Flüssen von Westafrika (Saloum und Gambia, meine ich) kannst du fischen wie du willst und solange du lustig bist. Die haben dort noch nie was von Genehmigungen gehört. Gute Gegend dafür.
Brasilien ist auch zu empfehlen, die haben ja auch Flüsse satt. Und mit ein paar Brocken brasilianisch bekommt man/frau sogar noch gratis Unterricht von den Fischerjungs. Frei nach dem Sprichwort: "Ehe du jemanden mit Fisch fütterst, bringe ihm besser das Angeln bei" Dort wickelt man den Fisch übrigens in Bananenblätter ein bevor man ihn ins Feuer legt. Eine gute Alternative zur Alufolie finde ich.
Ja und hier in Südchile und Argentinien interessiert es auch niemanden sonderlich. Mir ist bislang auch noch nichts bekannt, dass man eine Genehmigung haben muss. Ich habe jedenfalls keine und 2 dicke Forellen gab es letztens schon zum Abendessen (schmatz....)
Außerdem basieren ja meine Fangerträge mehr auf Glück als auf Können - von daher ist also die Gefahr nicht gegeben, dass ich irgend einen See leerfische.
Versuchs mal, macht erstens Spass und 2. schmeckt so ein selbstgefangener und selbst zubereiteter Fisch hervorragend, sogar wenn er etwas angekohlt ist. Übrigens, dein schottischer Whisky eignet sich erstklassig um so ein Tier ins Koma zu versetzen bevor man das Messer ansetzt. Schau nicht so knickerig - etwa die Menge von einem Fingerhut voll ist ausreichend, es sei denn du hast einen 8kg Teil am Haken. Aber muss ja auch nicht sein, ein heftige Schlag ins Genick (des Fisches) tut es auch.
Noch ein kleiner Tipp am Rande: im Meer, in Flüssen und auch Seen gibt es auch noch andere Sachen zu Essen, nicht nur Fische! Nur so als Alternative, gesetzt den Fall das man keine Fische fängt.
Ute

PS: Für die nächsten Zeit habe ich höchstwahrscheinlich kein Internet zu Verfügung und klinke mich erst mal aus der aktuellen Diskussion aus. Und wenn mich nicht die Fische fangen bin ich in ca. 1 Woche von meiner Kajaktour zurück.

phacops
10.02.2004, 19:12
Hallo Ute,

tolles powerbar - Rezept!! Danke!! :D :D

und die Fisch-Hinweise zeugen von langjähriger Erfahrung - muß im Sommer mal selber fischen und zubereiten ausprobieren ::).

Was du mit den anderen Sachen meinst, die in Meer/See/Flüssen zu finden sind, darfst du gern erläutern ;). Mir fallen im Augenblick nur Meerjungfrauen ein, die mangels Muscheln in Weißwein nur Tang servieren können :-[.

Aber jetzt wünsche ich dir erst mal eine erlebnisreiche Kajaktour und berichte hinterher, welche Fische du wie zubereitet hast.

schon leicht hungrig :P

phacops

Guest
12.02.2004, 20:14
>>Was du mit den anderen Sachen meinst, die in Meer/See/Flüssen zu finden sind, darfst du gern erläutern >>

Hallo Phacops,

ich wollte damit nur andeuten, das man sich auf langen Trekkingtouren vieles aus der Natur holen kann und somit nicht nur auf Nudeln in Tomatensosse angewiesen ist. Zumindest als Nahrungsmittelergänzung sind diese "Pflanzenprodukte" zu empfehlen. Ich habe fast jeden Abend meinen selbstgemachten Salat mit einer Marinade aus Öl und Ascorbinsäure (als Essigersatz). Das wirkt der Eintönigkeit im Speiseplan entgegen. Vorraussetzung ist natürlich das man einige grundlegende Kenntnisse haben sollte und die kann ich hier auch nicht vermitteln.
Mich hat immer fasziniert, wie unsere Vorfahren die Natur kannten und sich nutzbar gemacht haben. Dieses Wissen ist uns heute leider fast vollständig verloren gegangen. Im Zeitalter der Fertignahrung und des Fastfoods ist das nicht mehr lebensnotwendig. Ich kenne leider auch nur einen kleinen Bruchteil. Interessierten Leuten kann ich nur empfehlen die einschlägige Literatur zu konsultieren. Es gibt unglaublich viele Pflanzen die man ohne großen Aufwand in der Trekkingküche einsetzen kann und somit den meistens etwas trostlosen Speiseplan bereichert. Vor allem Nordamerika, Kanada und Nordeuropa bieten schier unerschöpfliche Möglichkeiten z. Bsp. an Beeren, Pilzen, Baumfrüchten. Damit will ich nicht sagen, dass man wie ein Kräuterweib den ganzen Tag mit dem Sammelkorb rumstreunen muss. Denn mit einigen Grundkenntnissen und den richtigen Blick finden sich beim Wandern diese Sachen ganz von selbst.
Tipp: Einheimischen in die Töpfe zu gucken. In vielen Ländern nutzen die Menschen noch Nahrungsmittel aus der Natur und geben gerne Ratschläge. Ausserdem ist das gut für die Verständigung untereinander. Wer einmal in Afrika mit einer Einheimischen Hirse gestampft hat und das Essen zubeitet hat, weiss was ich meine.
Gruss Ute

PS: Erst kürzlich wurde ich auf einer Estancia von argentinischen Gauchos bei einem Asado in Rotweinkunde unterrichtet. Was glaubst du wohl wie mir der Schädel gebrummt hat vom vielen Lernen... ;-)

Andras! ich kann mich nicht einloggen, weiss nicht was da los ist...

phacops
07.04.2004, 11:37
Ina hat im Okt 03 von einem Dörrautomaten berichtet,



Ina hat mir auf meine Frage nach ihren Erfahrungen folgendes gemailt und zugestimmt, daß ich es hier poste:

Hallo Phacobs,

nachdem ich mich lange mit Fertignahrung und meinen Problemen (Allergie gegen Geschmacksverstärker) herumgeschlagen habe, habe ich in USA die Alternative entdeckt: den Dörrautomaten. Allerdings ist er entgegen den Automaten, die man hier in Europa kaufen kann, auch zum Trocknen von flüssigen bzw. halbflüssigen Nahrungsmitteln vorgesehen, da die Ventilation sowohl vertikal als auch horizontal über die Dörrsiebe geht. Aus diesem Grund kann man flüssige Speisen wie Tomatensoßen, Gemüsesuppen, Joghurt o.ä. auf Backpapier oder Alufolie geben und trocknen, obwohl die Folie keinerlei Luft durchlässt. Nun konnte ich endlich starten! Ich bin begeistert und gebe Euch hier ein paar Infos dazu, wie und was ich gemacht habe:

Grundsätzlich kann man jede Art von fertig gekochten Gerichten trocknen, man sollte halt nur darauf achten, dass die Stücke wie Gemüse, Fleisch, Nudeln etc. klein gehalten werden, damit sie 1. nicht so lange trocknen müssen und 2. beim Rehydrieren (wieder Aufweichen) nicht so lange brauchen. Die Vorgehensweise ist also, dass man Reste oder extra zum Trocknen gekochte Speisen in ungefähre Portionen aufteilt (1- oder 2-Mann-Portionen, wie man es eben später braucht), auf die Folie gibt und komplett mit dem Dörreinsatz vor dem Trocknen wiegt. Nach dem Trocknen wiegt man es wieder, um festzustellen, wieviel Wasser verdunstet ist, damit man weiß, wieviel man später wieder hinzufügen muss, um die gleiche Konsistenz und den Geschmack zu erhalten. Die Dauer des Trocknens hängt natürlich davon ab, wie flüssig die Speise vorher war. 12-16 Stunden sind aber bei Suppen keine Seltenheit. Der Test, ob etwas trocken genug ist, um hinterher für ca. 6-12 Monate im Tütchen auf uns zu warten, ist, dass sich die Speisen richtig knackig hart anfühlen müssen. Man sollte die sehr merkwürdig aussehenden Gerichte hinterher eher brechen als biegen können. Wundert euch nicht, dass alles ganz furchtbar krumpelig aussieht und kaum noch etwas vorhanden ist. Sammelt alles(!) auf und je nachdem, was es war, könnt ihr es einfach nur in Stückchen brechen oder bei Suppen, die eh vorher passiert wurden, alles in den Mixer schmeißen und pürieren, damit ihr Pulver habt. Klappt zum Beispiel super mit Kartoffel- oder Erbsensuppe. Wenn ihr dann später beim Wandern morgens die notierte Menge Wasser und euer Gericht in ein Plastikschraubgefäß gebt (weiter Hals zum Einfüllen wichtig) und an den Rucksack hängt, kann es schon den ganzen Tag dehydrieren und ihr müsst es abends nur noch kurz aufkochen, ggfs. noch etwas Wasser hinzufügen und fertig...

Die besten Erfahrungen habe ich mit nicht allzu fettigen Gerichten gemacht wie Gemüseeintopf, Spaghetti-Bolognese-Soße, alle Suppen, griechische Nudeln (von Kattus - die sind super!) mit Gemüse und Fleisch, Gulasch (kleinere Fleischstückchen als normal) ... Besonders die Gemüsesorten Möhren, Auberginen, Zwiebeln etc. wurden hinterher fast wieder wie normal! So könnt ihr eure Essensreste, sofern es denn genug für eine Portion ist, einfach trocknen und dann platz- und gewichtssparend zum Trekken mitnehmen.
In amerikanischen Foren sind massenhaft Berichte über diese Themen (sucht einfach mal nach "dehydrator food"). Rein essenstechnisch gesehen gehen sicherlich nach einiger Zeit Vitamine etc. flöten, aber ich weiß nicht, ob Tütensuppen oder die sündhaft teuren Fertiggerichte da viel besser sind. Bei meinen Essen weiß ich wenigstens, was drin ist (oder war :-)). Vernünftig getrocknet halten sie sich wirklich lange. Wir haben 3 Monate im voraus gekocht für unseren West Coast Trail in Kanada und alles war super in Ordnung. Zum Aufbewahren habe ich alles mögliche versucht - vom Einschweißen bis hin zu normalen Tüten. Am einfachsten und besten hat es -ehrlich gesagt - bisher noch mit den dicken Tüten mit Reißverschluss geklappt, die ich fast zugemacht habe und mit einem Strohhalm die Luft rausgesaugt habe. Es geht aber auch mit den Vakuumautomaten. Da muss man nur ein wenig aufpassen, wenn man sehr pulvrige Dinge einschweißen möchte, weil die dann mal schnell weggesaugt werden.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen! Am besten ist natürlich das Herstellen von Jerky (Trockenfleisch), was zu kaufen sündhaft teuer ist. Das könnt ihr allerdings auch mit den in Deutschland erhältlichen Geräten oder im Sommer in der Sonne machen: ihr nehmt entweder Gehacktes, fügt Salz, Pfeffer, etwas Ketchup, Sojasoße oder irgendwelche anderen Gewürze hinzu und presst das Hackfleisch durch die große Öffnung einer Plätzchenpressen in flachen Streifen auf den Dörreinsatz. Trocknen lassen, bis sie sich richtig knackig anfühlen. Hält sich lange und ist ein super Snack für unterwegs oder beim TV sehen (besser als Chips!). Besser schmeckt´s allerdings noch, wenn man das feste Fleisch nimmt. Falsches Rinderfilet kaufen und direkt beim Metzger in rouladendünne Scheiben schneiden lassen (gegen die Faser, sonst wird´s zu zäh). Die Scheiben in einer beliebige Marinade ziehen lassen (ich nehme immer: Olivenöl, etwas Ketchup, 1 Teel. süßern Senf, schwarzen Pfeffer, Salz, etwas Zucker (1 Teel.) und ein wenig Sojasoße. Anstelle der Sojasoße schmeckt etwas Balsamico-Essig auch gut. Das ganze ca. 1-2 Stunden (gerne auch länger) marinieren und dann wieder trocknen. Das Jerky ist im Vergleich zum gehackten Jerky natürlich zäher, dafür aber nicht so trocken, weil man es richtig kauen muss.

So, ich hoffe, dass icheuch mit diesen Infos weiterhelfen konnte. In Frage kommende Dörrautomaten muss man sich entweder von Bekannten aus den USA mitbringen lassen (selbst der billigste tut´s!) oder bestellen. Kostet dann mit europöischem Stecker für 220V und Versand ca. 160 Euro (4 Dörraufsätze). Ist leider nicht ganz ¤*#billig, macht aber Spaß und zahlt sich nach mehrmaligen Anwenden sicher in Geschmack und vielleicht auch Preis aus! Da ich hier keine Reklame ¤*#machen möchte und kann, bitte ich euch, euch im Bedarfsfall bei mir per Mail zu melden. Ich helfe euch gerne weiter (ina@galerieimweb.de).

Viel Spaß und viele Grüße

Ina

Danke Ina!

Weitere Erfahrungen sind natürlich gerne gesehen.

phacops

Guest
08.07.2004, 08:05
Hallo alle zàmm....


Hätte auch noch ein Rezept etwas "Handfestes" selber herzustellen - so eine Art Energieschub - leider etwas üppig!!!!

Pemmikan nennt sich dies und ist ein nahrhafter, haltbarer Dauerproviant (ca. 600 kcal/100g) für kalte Gegenden, der von den Indianern Nordamerikas erfunden wurde. Man kann es auch im Handel kaufen mit dem Markennamen Cathay von der Firma Metzmacher - wer Lust kann ihn selber herstellen (siehe Rezept!!!!)

Scott, Amundsen aber auch Reinhold Messner wussten diese Kraftnahrung auf ihren Expeditionen zu schätzen.

Zutaten für 1 kg:

500 g Trockenfleisch
100 g getrocknete Beeren (traditionell Schwarzbeeren oder Preiselbeeren, es gehen aber auch Rosinen, Äpfel oder anders Trockenobst)
100 g brauner Zucker oder Honig
400 g Schmalz
nach Geschmack auch
Leinsamen, Sonnenblumenkerne
Kräuter, Gewürze


All die jenigen die sich an diesem Rezept erfreuen viel Spass auf der Tour!!!

Danke noch für das tolle "Müsliriegelrezept" _ werde die "Leckerlis" gleich ausprobieren!!!!


Na dann Prost Mahlzeit


Annalina

Willey
18.04.2005, 16:29
Mann
Das Zeug scheckt ja richtig ¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#.