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Vollständige Version anzeigen : Einsteigerkamera


Mati
31.10.2011, 08:30
Hallo zusammen!
hat jemand nen guten Tip für ne tolle "Einsteigerkamera"?
Sie sollte handlich und intuitiv zu bedienen sein und dabei natürlich schöne Landschaftsbilder bei den gegebenen Lichtverhältnissen machen können.

Freue mich über Hinweise ;)

jonnywalker
31.10.2011, 15:41
Moin!

Einsteigerkameras gibt es viele!! Wäre gut zu wissen, in was du einsteigen möchtest!!

Möchtest du eine "Immer-dabei" Kamera haben, die in die Hosentasche passt und schnell bereit ist? Hast du bisher keine Digi-Cam gehabt und suchst auf dem Wege etwas einfaches, was dich in die Welt der digitalen Fotografie einsteigen lässt!?

Möchtest du dich mit der Fotografie an sich näher beschäftigen und suchst eine Kamera, die dir mehr Möglichkeiten gibt, auf Blende, Belichtung, Weißabgleich, etc. Einfluss zu nehmen!? Suchst du ein Mittelding zwischen Point and Shoot und Digitaler Spiegelreflex? Dann wäre eine Bridge Kamera evtl das Richtige...

Oder suchst du sogar nach einem Einstieg in die "richtige Fotografie", bist willens und in der Lage, ein wenig mehr Equipment mit dir rumzuschleppen, Fotos nachzubearbeiten und auch ein wenig mehr Geld zu investieren!? Digitale Spiegelreflexkamera, Wechselobjektive, etc. - ist es das, was du im Kopf hast!?

Gib doch mal ein paar Ideen, was du vorhast, was du investieren möchtest und wie du dir das ganze vorstellst! Das macht es einfacher, dir eine Einsteigerkamera vorzuschlagen... ;)

Gruß, John

Mati
01.11.2011, 15:36
Hi Jon!

Vielen Dank für Deine Antwort!!!!:)

Ich hätte schon gerne ne "Immer-Dabei" Kamera die aber tolle, ausdrucksstarke Bilder macht. Ich kenne mich überhaupt noch nicht aus auf dem Gebiet.
Mir wurde mal geraten ne digitale Spiegelreflexkamera zu wählen aber die Auswahl ist ja so riesig...
Gibt es denn "Kombigeräte" die sowohl Landschaften udn Farben als auch Gesichter und Menschen in Städten und dynamischen Umgebungen gut einfangen? Da wäre dann sicher auf Blende, Belichtung, Weißabgleichte etc. zu achten, richtig? Ich bin echt ein absoluter Einsteiger wie Du merkst ;)

jonnywalker
02.11.2011, 01:58
Moin!

Ich denke, wenn du 4 Leute fragst, wirst du hier 5 verschiedene Antworten bekommen... ;)

Werde dir meine Meinung/ Antwort geben und hoffen, dass dir das hilft bzw. dass es dich weiterbringt in deiner Entscheidung.

Zum Thema DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera):
Ist ein schönes Spielzeug, mittlerweile sehr günstig zu haben und man kann sicherlich mit ein wenig Übung sehr geniale Fotos damit produzieren. Frage dich nur selber, ob du das wirklich brauchst.
1. Ich habe mich vor zwei Jahren dafür entschieden, merke aber, dass ich in 85% der Fälle doch nur meine kleine Kompakte dabei habe. Wenn ich unterwegs bin, habe ich nur selten Lust, das große Ding mitzuschleppen und dann auch immer die Angst, dass ich das teure Gerät beschädige, wenn ich durch die Gegend kraxel ;) Die DSLR benutze ich fast nur noch auf wirklichen Fototouren, wo ich dann aber auch Stativ, Wechselobjektiv, Beanbag, etc im Rucksack mitschleppe!!
2. Viele Leute kaufen sich heute eine DSLR, machen aber die Fotos im Automatikmodus, d.h. sie wissen weder, wie Fotografie funktioniert, noch beschäftigen sie sich mit der Materie und wissen daher nur selten um das Potenzial und die Fähigkeiten der eigenen Kamera - sie benutzen die teure DSLR im Grunde nicht anders als eine günstige Point and shoot - denke, dass der Must-have Effekt da mit reinspielt... Die günstigen Preise machen ein tolle Kamera erschwinglich, warum sollte ich nicht auch eine haben?! ;)
3. Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich - das bekommt jede Kamera heutzutage automatisch hin (egal ob DSLR oder Kompakte) Manuelle Einstellungen werden hier nur interessant, wenn du dich wirklich damit beschäftigen willst, experimentieren willst... Sonst kann es sehr schnell frustrieren und man ist froh, dass man den Automatikmodus hat ;)

Zum Thema Kompaktkamera:
Für meine (und wahrscheinlich auch deine) Anforderungen eigentlich vollkommen ausreichend. Wenn du bereit bist, um und bei 200 EUR anzulegen wirst du eine wunderbare Kamera bekommen, die dich garantiert nicht im Stick lässt!! Ab der Preisklasse bekommst du Kameras, die in (fast) jeder Situation tolle Bilder schiessen und es dir leicht machen, dich über die Ergebnisse zu freuen (egal, ob in der Stadt, auf dem Land oder auf der Hochzeit von Onkel Ede). Worauf du achten solltest, wenn du viele "Action-Fotos" (Kinder beim Fussball, die Freundin auf dem Klettersteig, was auch immer...) schiessen willst ist eine kurze Auslösezeit!! D.h. einmal die Zeit, die vergeht, bis die Kamera nach dem Einschalten bereit ist und dann auf die Zeit, die vergeht vom ersten Drücken des Auslösers bis zum tatsächlichen Aufnehmen!! Das ist das Einzige, was mir jetzt so einfallen würde, was mich bei meiner alten Kamera genervt hat - denn da gibt es große Unterschiede.
Zu deiner Info - ich hatte lange Zeit eine einfache Kodak Easyshare, die mich vor 2 Jahren 65 EUR gekostet hat!! Damit hab ich meist bessere Fotos nach Hause gebracht, als viele andere mit großen Kameras und Wechselobjektiven!! Fotos macht IMMER der Fotograf, nicht die teure Kamera ;)

Ich habe mir jetzt (nachdem bei der Kodak das Gehäuse geplatzt war) die Panasonic Lumix FT3 gekauft:

http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/Tough+Outdoor+FT/DMC-FT3/Übersicht/6918032/index.html

Wenn du viel draussen unterwegs bist und auf der Suche nach was Robustem bist, schau sie dir mal an!! Eine von den wasserdichten, stossgeschützten und sehr stabilen sog. "Outdoor Kameras". Bin viel draussen unterwegs, über Stock und Stein und war auf der Suche nach einer Kamera, die so was ohne weiteres mitmacht!! Bis jetzt hat sie sich noch nicht beschwert - weder unter Wasser (Nordsee im Sommer) noch im Kiesbett vom Nürburgring :D Alles ohne Probleme mitgemacht und nebenher auch noch tolle Fotos geliefert...

Sollte dir das zusagen, gib "outdoor kameras" bei Google ein und der erste link wird dich auf die Homepage der Outdoor führen, die einmal einen Artikel zu dem Thema hatte!! Ist eine gute Übersicht über die gängigsten Modelle, die momentan auf dem Markt sind.

Genereller Tipp, wenn du deine Auswahl ein wenig eingegrenzt hast (und des englischen mächtig bist), schau dich auf der Seite hier um:

http://www.dpreview.com/

Da gibt es eigentlich zu jeder Kamera, die rauskommt recht schnell einen Artikel und die Jungs wissen in der Regel, worüber sie sprechen!!

Viel Spass beim Stöbern :)

John

Mati
02.11.2011, 08:10
Hi!

danke erstmal für Deine ausführliche Antwort!!!:)

Da habe ich jetzt erstmal einiges zu tun mit lesen, vergleiche etc., Danke!!!

Melde mich bei Bedarf zurück ;)

Moses
02.11.2011, 08:27
Servus Mati.

Ein kleiner Nachtrag zu DSLRs: Sobald du mit einer Spiegelreflex Kamera im Automatikmodus
fotografierst, dann lohnt sie sich eigentlich nicht. Kurze und knappe Weisheit ;). Insofern gebe
ich John auf jeden Fall recht. So wie du es beschreibst lohnt es sich für dich viel eher im Bereich einer Kompaktkamera nachzuforschen.

Grüße, mo
(ein begeisterter, aber realistischer DSLR Benutzer ;)

Mati
03.11.2011, 16:43
Hey zusammen!

Ihr seid echt cool mit euren ganzen tollen Hinweisen und Tips!

Ich muss jetzt ganz in ruhe mal gucken und Preise checken...

jonnywalker
03.11.2011, 17:34
Hey zusammen!

Ihr seid echt cool mit euren ganzen tollen Hinweisen und Tips!

Ich muss jetzt ganz in ruhe mal gucken und Preise checken...


Jup - das sollte man machen, bevor man sich entscheidet ;)

Will dich nicht weiter verwirren, aber ein recht interessanter Kameratyp, der noch nicht lange existiert ist so eine Art Mischung aus Kompaktkamera und den großen DSLRs. Ein sehr kompaktes Gehäuse mit Bajonett, das dir die Möglichkeit gibt, mit Wechselobjektiven zu arbeiten...

Aktuellster Neuling in dieser Gruppe: das Nikon <one> System, das grade rausgekommen ist!!

Viel Spass beim stöbern und lass uns wissen, wofür du dich entschieden hast!!

Gruß, John

Mati
04.11.2011, 09:23
Hehe Danke!

Ihr werdet auf jeden Fall von mir hören bzw. lesen weil ich ganz bestimmt noch einmal frage bevor ich mir tatsächlich was kaufe.


Ein schönes Wochenende schon mal!!

pekra62
11.11.2011, 07:18
Servus Mati.

Ein kleiner Nachtrag zu DSLRs: Sobald du mit einer Spiegelreflex Kamera im Automatikmodus
fotografierst, dann lohnt sie sich eigentlich nicht. ... ;)

Abgesehen davon, dass der Autofocus bei der DSLR einiges schneller ist, der Chip deutlich größer ist und somit weniger Rauschen produziert (zumindest bei höherer Empfindlichkeit), die Tiefen(-un-)schärfe ausgeprägter ist u.a.
In vielen Situationen reicht der Automatikmodus, würde also auch eine Kompakte reichen, aber mit der DSLR habe ich Optionen, die ich mit einer Kompakten nicht habe.
Man sollte nur wissen, dass der gezielte Umgang mit der DSLR etwas Wissen erfordert und einschätzen, ob man die Optionen der DSLR nutzen möchte und wird. Und dabei halte ich auch ein einfacheres und günstigeres Modell für sinnvoll.

Peter

Tramper11
14.11.2011, 15:32
Ich finde Lumix sehr gut, die macht eigentlich immer tolle Bilder, auch bei Gegenlicht etc.
Die ist als Einsteigerkamera sicher gut geeignet.

Mati
16.11.2011, 12:58
Abgesehen davon, dass der Autofocus bei der DSLR einiges schneller ist, der Chip deutlich größer ist und somit weniger Rauschen produziert (zumindest bei höherer Empfindlichkeit), die Tiefen(-un-)schärfe ausgeprägter ist u.a.
In vielen Situationen reicht der Automatikmodus, würde also auch eine Kompakte reichen, aber mit der DSLR habe ich Optionen, die ich mit einer Kompakten nicht habe.
Man sollte nur wissen, dass der gezielte Umgang mit der DSLR etwas Wissen erfordert und einschätzen, ob man die Optionen der DSLR nutzen möchte und wird. Und dabei halte ich auch ein einfacheres und günstigeres Modell für sinnvoll.

Peter

Hi!

Welches einfache und günstige Modell schlägst Du vor?

Ich bn jetzt zu dem Schluss gekommen, dass es evtl auch erstmal ne gebrauchte tut, gerade für den Anfang und um rauszufinden was ich womit machen kann und möchte. Hat jemand nen guten Altgerätehändler an der hand?

pekra62
17.11.2011, 08:35
Hallo Mati,

Welches einfache und günstige Modell schlägst Du vor?

Der Kamera-Markt ist so schnelllebig und unübersichtlich, dass ich da nicht auf dem Laufenden bin und dir keine konkrete Empfehlung geben kann.
Da empfehle ich die einschlägigen Fachzeitschriften.

Um einen Vorgeschmack auf DSLR zu bekommen aber auf jeden Fall eine, an der man alle grundlegenden Einstellungen (Empfindlichkeit, Zeit, Blende, Weißabgleich) auch manuell vornehmen kann.

Peter

Trekkcamper
18.11.2011, 10:53
Ich kann dir nur eine DSLR empfehlen. Im Moment hat ja Media Markt eine Aktion, da kosten die Kameras teilweise genauso viel wie im Internet. Du solltest allerdings immer auf Preisvergleichsseiten nachsehen.
Für Einsteiger gibt es z. B. die Nikon D3100 oder D5100. Ich habe die D5100 und bin mit dieser sehr zufrieden. Diese beiden Kameras machen sehr gute Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen.

Gruß

jonnywalker
18.11.2011, 19:14
Grade gefunden :D

http://www.trekkingforum.com/forum/attachment.php?attachmentid=6222&d=1321643630

Mati
21.11.2011, 14:41
Danke für den Hinweis trekkcamper!!!

Mati
21.11.2011, 14:43
@jonnywalker ;)

Mati
29.11.2011, 10:57
Hallo mal wieder,

ich habe hier so eine Preisvergleichsseite (http://www.preisvergleich.de/search/landing/query/Nikon+D3100/s/google/koid/2315796613/?query=Nikon+D3100&gclid=CPr25KDX26wCFcaEDgod3jdpqA) gefunden, das ist als Richtungsweise ok, oder?
Sind die aktuell?
Irgendwie muss man ja mal nen Anhaltspunkt finden.

Danke euch!

helbob
11.12.2011, 10:52
Meiner Meinung nach SEHR WICHTIG: Bei Landschaften immer einen sog. Polfilter verwenden, dann wird auch der Himmel schön dunkelblau und die Farben kräftig. Einige bessere Kompaktkameras bieten die Möglichkeit eines Filtergewindes, die meisten aber nicht.

Wenn du eine kleine digitale Spiegelreflex suchst kann ich die die Panasonic G Serie empfehlen, ich besitze noch die erste dieser Art, die G1. Eine sehr kompakte Kamera mit einem ELEKTRONISCHEM Sucher, was Einsteigern das Leben ungemein erleichtert weil sie sofort sehen wie das Bild aussieht.
In der Kompaktklasse hat Panasonic ebenfalls was qualitativ sehr hochwertiges am Markt, die LX 5, sehr handlich, kostet aber auch 400 Euro.

helbob
20.12.2011, 16:26
Hier 2 GIFs die verdeutlichen was ein Polfilter bewirken kann. Ein und dieselbe Aufnahme einmal mit Polfilter und einmal ohne Polfilter (die animation wechseln selbstständig ):

http://www.helbob.de/php-dateimanager/webuploads/polfilter-gif2.gif

http://www.helbob.de/foto/polfilter-gif.gif

Selemo
22.12.2011, 23:36
Wow, das macht ja echt nen wahnsinnigen Unterricht. Da lohnt es sich ja doch, dass ich im nächsten Jahr einen Fotokurs machen will.

waldschrat
24.12.2011, 08:43
Hallo,

ein paar Bemerkungen aus der Sicht eines technischen Laien. Ein paar Kriterien sind vielleicht für Dich wichtig. Ich nutze etwas was keine echte Anfängerkamera ist mit 360€, aber für mich ideal:
http://www.sony.de/product/dsc-h-series/dsc-hx9v, allerdings nicht wasserdicht und nicht besonders staubgeschützt, also nicht expeditionstauglich, aber leicht, verwackelungssichter und sehr leistungsfähig.

Zunächst: für normale Nutzung und Laien funktioniert eigentlich heute alles erstaunlich gut. Ich fotografiere heute oft ohne den Ausschnitt genau zu planen mit maximaler Pixelzahl und schneide zu Hause genauer zu, selbst die Frage Hoch- oder Breitformat fällt dann manchmal nachträglich, die Gefahr mit den großen Speicherkarten ist natürlich, dass man beim Aufnehmen weniger denkt und zu Hause vor einem Berg Müll sitzt, da kann aber die Kamera wenig dafür. Ich habe gerade wieder Aufnahmen von Heimhuber und Lala Aufsberg gesehen, wenn ich daran denke was die an Ausrüstung hatten und durch die Landschaft schleppten und was die für Aufnahmen damit machten.

Die wichtigste Frage ist, ob Du Diavorträge in Sälen oder zumindest große Poster machen willst, dann ist eine entsprechende Leistung - sehr gutes Objektiv und hohe Pixelzahl sinnvoll, sonst ist heute eher Overkill Trumpf bei der Technik. Die meisten Anfängerkameras haben sehr kleine Objekte, der Lichteinfall ist begrenzt und die Dinger kommen trotz digitaler Wunder bei sehr schwachem Licht an ihre Grenzen, sonst gibt es nichts was wirklich schlecht ist, sogar mein neues Handy liefert brauchbare Erinnerungsbilder.

Sonst ersetzt die Bildbearbeitung zu Hause oft sinnvoller was ein Programm mehr oder weniger gut kann. Selbst die einfachen Kameras haben heute Programme die einfach schlauer sind als ich, was die Qualität nicht unbedingt verbessert. Mir waren die alten Zeiten lieber, als meine vollmechanische nichts konnte und ich genau wusste was ich einstelle und dann passiert.

Für Anfänger ist eine gute Funktion gegen Verwacklung sehr sinnvoll, gerade bei bescheidenen Lichtverhältnissen und einer leichten Kamera. Ich bin mit meiner sony cyber-shot sehr zu frieden.

Die im vorigen Beitrag genannte Kamera hat einen verhältnismäßig kleinen Zoom. Bei meiner 16-fach optisch kann ich auch kleine Details, Tiere oder Figuren an gotischen Kirchen herziehen. Die Kamera sollte auch Macrofunktion für Nahaufnahmen haben, z.B. Blumen, haben aber heute fast alle auch ganz einfache Kameras.

GPS, Kompaß etc integriert ist weitgehend Luxus, ausser Du willst punktgenau zu Hause Deine Bilder der Landkarte zuordnen und evtl. bei Googlemaps etc. hochladen.

Dann stellt sich die Frage nach Outdoorkameras, die haben eine (etwas bessere) Robustheit und einen Nässeschutz, der aber oft auf Spritzwasserschutz begrenzt ist, ich habe eine gepolsterte Tasche und benutze eine Fangschnur und packe das Ding notfalls in einen zip-Gefrierbeutel. Das Bedürfnis im Taifun zu fotografieren kann ich unterdrücken.

Ein Problem ist die Stromversorgung wenn man die Batterie nicht regelmäßig an der Steckdose laden kann und sehr viel fotographiert. Da ist evtl. ein Modell mit normalen AA-Batterien sinnvoll - für den Normalfall natürlich wiederaufladbare. Ich habe da mir mal über Pearl für ca. 70 Euro die Olympus x-43 gekauft, macht anständige Bilder, leider schluckt sie keine normalen sd-karten.

Ach ja, dann habe ich noch eine Art Taschenstativ, wiegt ca. 50gr. steht überall und kann ich sogar an Bettern oder Stangen anklammern, http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=133173&GTID=2f5c689735bcbc57d01414090eaf4e81. Damit und der Zeitfunktion kann ich nicht nur den Selbstauslöser nutzen sondern sogar in dämmrigen Kathedralen jedes Detail vernünftig aufnehmen.

Wichtiger als die Kamera ist die Vorstellungskraft, wie es auf dem Widergabemedium aussieht und die Fähigkeit das zu erkennen, was Deine Emotion gut herausarbeiten wird.

viel Spaß

Waldschrat

Christo
28.12.2011, 01:10
Dann stellt sich die Frage nach Outdoorkameras, die haben eine (etwas bessere) Robustheit und einen Nässeschutz, der aber oft auf Spritzwasserschutz begrenzt ist, ich habe eine gepolsterte Tasche und benutze eine Fangschnur und packe das Ding notfalls in einen zip-Gefrierbeutel. Das Bedürfnis im Taifun zu fotografieren kann ich unterdrücken.


Mit den Kameras kann man tauchen gehen. Etwas mehr als "Spritzwasserschutz" ist das also schon ;)

Wenn du dich unabhaengig informieren willst, google nach steves-digicams oder dpreview (links kann ich nicht reinstellen). Auf der letztgenannten Seite gibt es auch Gruppentests (z.B. von outdoorkameras), Tipps zum Fotografieren generell usw.

Der Werner
15.03.2012, 17:03
Ich hatte schon in einem anderen Thread diesen Text gepostet,
aber DSLR muss nicht immer sein:

Am aller besten ist, das Du erst mal in ein Elektronik Fachgeschäft gehst,
und Dich dann da mal genau mit div. Kameras befasst.

Die Kameras machen "alle gute Bilder"
Und mit einer Bridge ist man genauso gut bedient.
Ein anständiges Equipment von einer DSLR kostet schon 1000 - 1500 Euro.
( Die Objektive sind wichtiger als der Body )

Man bekommt aber auch schon eine sehr gute Bridge ( Nikon P500 oder Fuji HS20 EXR ) die machen sowohl im Makro, als auch im Tele ordentlich was her.
Zudem haben die eine Bildstabilisierung in jedem Brennweitenbereich.
Bei den Objektiven muss man da extra drauf achten.
Auch die HS20exr macht Bilder im RAW Format, und ist eine schöne leichte und kleine Kamera mit riesen Brennweite ( Zoom Faktor )

Lisbeth
23.05.2012, 12:48
Servus an alle!
da ich auch auf der Suche nach einer Einsteigerkamera war, habe ich eure Diskussion und Beiträge hier genutzt und war tatsächlich erfolgreich:
hab mir die neue Outdoorkamera von Panasonic/ Lumix FT4 rausgelassen (ca. 350€ - hab ich mir gegönnt nach einer Stromrückzahlung)
Nach einem ersten Tripp in den Dolomiten bin ich sehr begeistert und kann diese nur weiterempfehlen! Sehr schön ist die Panoramafunktion und die Tatsache, dass ich alles manuell einstellen kann, mich aber auch auf die Automatikfunktion verlassen kann - Farben und Kontraste kommen sehr schön raus.

Vielen Dank euch
Lisbeth