Vollständige Version anzeigen : Sicherheitsnews über Indien (Ladakh)
Hallo,
NEU: unter 'Trekkingnews' finden sich zwei aktuelle Nachrichten über die derzeitige Situation in Indien / Ladakh.
Ab sofort kann zu jeder Nachricht ein Kommentar geschrieben werden!
Grüße, Andreas
Hallo Andreas,
die Sicherheitshinweise zu Ladakh dürften inzwischen nicht mehr ganz taufrisch sein und die Trekkingnews hast du glaub ich rausgeschmissen.
Ich rege ( ¤*#:o ¤*#vorsichtig, vorsichtig!!) eine Aktualisierung an und ermuntere auch alle Forumsbesucher, die zur Sicherheit in Ladakh etwas beitragen können, dies hier reinzustellen.
Wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, wolltest du im Juni ja nach Ladakh - bin schon gespannt auf den Bericht!
Gute Reise und gesunde Rückkehr!
phacops ¤*# ¤*# ¤*# ¤*# ;)
Hallo Phacops!
Du hast natürlich recht, dass die angesprochenen News nicht mehr aktuell sind! Und, ja, die Trekkingnews im Pop-up-Fenster werden aufgelassen. Klickraten zeigen, dass sie eher selten gelesen werden. Besser sind sicher News mit Quellenangaben direkt hier in den Foren bei den entsprechenden Themengebieten! Mit Anfang Juni (Herausgabe des neuen Newsletters) wird die Umstellung erfolgen.
Ich habe tatsächlich vor, nach Ladakh zu reisen: am 15. Juni soll es los gehen. Ich war schon häufiger in sg. Krisengebieten unterwegs und hatte noch nie etwas davon mitbekommen. Diesmal schwanke ich jedoch tatsächlich. Was bringt es, nach Ladakh zu reisen, wenn unsere geplanten Ziele gesperrt werden? (Nubra und Changthang!) Außerdem scheint die Situation wirklich brandgefährlich zu sein. Gott-sei-Dank hatte ich ähnliches vorausgesehen und schon in Jänner ein Ausweichziel gebucht: Sumatra. Wir werden bis zuletzt die Siatuation beobachten und dann entscheiden!
Schöne Grüße,
Andreas
PS: Kurzmitteilung an dich ist raus!
Bei Telepolis habe ich folgendes in dem Artikel "Mord und Totschlag im Schatten des Krieges" über Indien gelesen...
[...]
Vor wenigen Tagen kamen bei einem Überfall auf ein Hindu-Dorf im indischen Teil Kaschmirs 24 Menschen ums Leben, viele von ihnen waren offenbar Frauen und Kinder. Für das Massaker im südlich von Srinagar gelegenen Dorf Nadimarg machte der indische Innenminister Lal Krishna Advani umgehend den Erzfeind Pakistan verantwortlich, der die muslimischen Attentäter unterstützt haben soll.
Bereits Mitte des Monats waren bei zwei Bombenanschlägen in Neu Delhi und Rajauri mehr als ein Dutzend Menschen getötet und über 50 zum Teil schwer verletzt worden. Nach Schätzungen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hat der Kaschmir-Konflikt seit 1989 61.000 Todesopfer gefordert. Der Feldzug gegen den Irak heizt die explosive Situation weiter an. Syed Ahmed Bukhari, einer der maßgeblichen muslimischen Geistlichen in Indien, der schon die Anschläge vom 11. September als gerechtfertigt bezeichnet hatte, ließ die Weltöffentlichkeit - so sie denn zuhören wollte - wissen: "Der Krieg zwischen Recht und Unrecht hat begonnen. Dies ist ein Dschihad."
[...]
Der komplette Artikel steht hier:
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/14480/1.html
Hallo!
Schön daß es dieses Forum gibt! Ich war lange nicht mehr auf dieser Seite und bin sehr erfreut zu sehen wie es langsam aber sicher wächst und gedeiht! :D
Nun zu meiner Frage: Ich plane Ladakh im Juni zu bereisen und bin natürlich an Sicherheitsinformationen sehr interessiert! Kann jemand die Lage einschätzen, und mir sagen wie es derzeit politisch dort aussieht? Ich hörte daß vor Kurzem erst wieder 24 Menschen bei einem Terroranschlag starben...
(Meine geplante Route wäre Phanjilla, Machu. SeneLa, Kiupala, Gongma, Hanulala, Parfila, Hanumil,Querung Zanskar, Honja, Nieraq, Photakskar, über snigoute la bis Lamayuru. )
Ich bin für jeden Hinweis dankbar! Vielleicht hat auch jemand einen Adresse im Netz, wo man verläßliche Auskünfte bekommt?
DAnke und liebe Grüße
Regina
Hallo Regina,
eine gute Quelle ist bestimmt das Auswärtige Amt. Hier ist der Link der Sicherheitshinweise für Indien:
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_
html?land_id=60&type_id=4
Hallo Regina,
Eine ambitionierte Route!
Zwei Dinge: Der Ausgangspunkt Lahaul ist vollkommen ruhig; Zanskar liegt zwar in Jammu & Kashmir, im Gegensatz zum Kashmir Vale gibt es dort aber keine politischen Probleme.
Aber durch die Abgeschiedenheit dieses Trekkings sollte es notwendig sein, sich Träger / Esel zunehmen, um die notwendigen Ausrüstungsgegenstände mitschleppen zu können. Insofern wärt ihr ja mit einer Agency unterwegs, welche mit den neuesten Sicherheitsmeldungen dienen wird können. Der einzige kleine Unsicherheitsfaktor in dieser Gegend, von dem ich gehört habe, ist, dass es schon vorgekommen ist, dass kriminelle Personen den einen oder anderen Trekker ausgeraubt haben (aber nur Einzeltrekker; nie eine Gruppe!)
Bezüglich Sicherheithews mag auch www.thetimesofindia.com hilfreich sein.
Grüße,
Andreas
PS: Lies dir doch mal diesen Hinweis durch:
http://www.trekkingforum.com/cgi-bin/forum/trekkingforum.pl?board=help&action=display&num=104 5033304
Es gab in Himachal Pradesh in der Gegend um Manali Überfälle auf Einzeltrekker. In Zanskar/Ladah ist mir nur der eine Vorfall in der Nähe des Pensi La bekannt (siehe Auszug unten). Dieser Paß liegt aber auch schon ziemlich nah an der Grenze zum mehrheitlich muslimisch bewohnten Teil von Kashmir. Insofern leuchtet mir der Hinweis vom Auswärtigen Amt, die Trekking-Route Manali - Leh sei nicht mehr sicher, nicht ganz ein. Konsequenterweise müßte dann auch von Besuchen der Kullu/Parvati-Region abgeraten werden, wo bis dato deutlich mehr passiert ist.
Ich werde im Juni die Zanskar-Durchquerung machen und habe ich mit dem Inhaber der Agentur (Jamie McGuiness) telefoniert, der mir gesagt hat, daß ihm keine Vorfälle bekannt sind und er einen Besuch der Region für unbedenklich hält (so lange man nicht zu weit nach Westen kommt).
HTH
Joachim
Considerable international publicity has been given to a growing number of hostile incidents involving foreign tourists. The number of disappearances and murders in the Kullu Valley has greatly increased during recent years, with notable hot spots around Manikaran and the Parvati Valley. Statistics show that from 1992 to 1997 there have been 14 unaccountable disappearances of foreign tourists and trekkers. The problem centres around the cannabis-rich valleys of Kullu and a thriving drugs trade. Although local people are cultivating cannabis for foreign dealers, the plant grows wild in this part of Himachal Pradesh and the authorities have great trouble pinning down responsibility for cultivation. The area around Manikaran and Kiriganga in particular has become internationally well-known with drug traffickers. An unfortunate but inevitable by-product has been attacks on tourists, lone trekkers or very small unchaperoned trekking groups. Last year, in a much publicized incident, an Englishman, his Spanish partner and young child were attacked during the night while camping in the Parvati Valley. The woman and child were killed and the man left for dead. Although badly injured, he was found alive next day by a local porter bringing food to the site. The man was subsequently carried down the valley and taken to hospital. Further north, terrorists shot two Germans trekking near the Hampta Pass. One died instantly. Closer to the Indo-Pakistan war zone a truck containing four lamas and a lone German trekker, who had started his walk in Manali, was highjacked near the Pensi La on the road from Padam to Kargil. Several lamas and the German were killed. The Parvati-Pin trek has become quite popular in the last few years and common sense rules should prevail. Two Irish climbers, who descended the Parvati Valley without porters only three weeks after the attack on the Anglo-Spanish party, were forewarned but encountered no hostilities.
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