Vollständige Version anzeigen : 3000km wildniss - vom schwarzen meer zum bayrischen meer
moin zusammen,
also hier der grobe plan in kurzform:
dabei sind:
meine frau, ich und unsere 2 hunde.
strecke:
start cap emine ( bulgarien) am schwarzen meer,
übers balkangebirge, kurzer schlenker durch serbien; karpaten über rumänien, ukraine,polen,slovakei; ostalpen durch österreich, und dann zum chiemsse in bayern...
dürften dann gute 3000km werden...
zeitraum:
mitte märz bis irgenwann,-)....wenn alles glattgeht sollte es in 6 -7 monaten zu schaffen sein
fortbewegen werden wir uns der pedes, verpflegung werden wir wohl 1-2 mal im monat unterwegs auffrischen, hundefutter und tütenfraß werden wir per maildrop versuchen zu organiesieren, und damit wird das alles überhaupt geschleppt kriegen werden wir uns unten ein muli besorgen....
so das als kurze zusammenfassung...
auf unserer homepage (siehe signatur)
findet sich der ganze rest ( soweit bis jezt geschafft, seite iss grade in arbeit, deswegen bitte nich allzu streng sein..:schwitz:
also, würde mich über feedback, anregungen, tipps, und alles mögliche freuen,
denn hier gibts bestimmt genug alte hasen die schon in der gegend unterwegs waren; erfahrungen mit hunden und weitwanderungen oder mit mulitrekking haben oder sonst was dazu zu sagen haben...
wenn sich hier was tut, werd ich dann nochmal gerne ausführlicher über den stand der dinge, wie allgemeine vorbereitungen, equipment, motivation, sponsoren, etc. berichten. jetz alles hier reinzupacken wäre dann doch bissl viel fürs erste...:coffee:
greetz, don42
Alibotusch
09.10.2011, 02:40
Habt ihr ähnliche Vorhaben denn schon mal durchgezogen?
klingt spannend, ist es nicht schwierig mit den Tieren und so vielen Grenzübertritten? Freunde von mir mussten mal feststellen, dass es quasi unmöglich ist Pfere von der Mongolei nach China mitzunehmen. Der Baer
Inarijoen Peter
09.10.2011, 23:00
Das mit den Grenzübergängen mit Tieren würde ich auch mal vorgängig abklären. Habe gerade heute Morgen die Sendung gesehen, wo ein Australier in über 4 Jahren von der Mongolei nach Ungarn ritt. An einigen Grenzübergängen hatte er echte Probleme und in Ungarn dauerte die Bürokratie ganze sechs Wochen, bis er einreisen durfte.
hi, danke für die antworten...
hab ne weile nich hier reingeschaut....also sorry wenns ne weile gedauert hat..
also so ein langwieriges projekt noch nicht, aber irgendwann muss mann ja mal kopfüber ins kalte wasser ;) mit ordentlicher vorbereitung werden wir das schon packen,...sind ja recht leidensfähig, und beissen uns gerne durch:schwitz:
zwecks grenzübertritten: hunde sind gechipt, haben alle nötigen papiere, tollwuttiter, oder wie auch immer das heist kriegen sie noch, mulis werden dann auch entsprechend voruntersucht, gechipt, papierkram erledigt.....
bis auf serbien ( werden wir deswegen eh vieleicht umgehen ) und ukraine ( unter 3 monaten auch kein problem ) ist ja eh alles EU- intern, also kein problem, und irgendwelche sondergenehmigungen gibts auch noch, aber das fällt alles unter den aufgabenbereich meiner frau ( deren account das hier eigentlich ist )..... falls es euch intressiert kann ich da gerne nochmal genauer nachhacken und euch berichten....
danke und bis bald....
p.s.: seite haben wir grade nochmal überarbeitet, bugs ausgemerzt, und rechtschreibung ( sogut wirs halt hinkriegen;) in ordnung gebracht....
Alibotusch
28.10.2011, 11:43
Hallo,
so eine lange Strecke am Stück wandern zu wollen ist auf jeden Fall intressant.
Mit den Tieren sehe ich die Probleme an den Grenzen, da wären die Erfahrungen der Mongolei-Reiter gebender als mein Gelurkse hier.
Paar Fragen aber noch-:Wo stehen die Mulis bei Regen? Was gebt ihr denen zu fressen?
Die Hunde gewöhnt mal an normales Fressen, auch Hunde fressen gekochte kartoffeln,Suppe,- eben was ihr auch esst. Essen gibt es in Bulgarien recht preiswert.
Also für Bulgarien ist der südliche Trail entlang zur Grenze nach Griechenland sehr intressant und es gibt m.W.keine großen wirtschaftlich zersiedelten Gebiete. ich bin die Strecke in diesem Jahr entlang gewandert. Ab Smoljan westwärts. Auch mal getrampt.
Sämtliche Hütten im südlichen Piringebiet waren in diesem Jahr offen und bewirtschaftet.Da du polnisch sprichst, (entnehme ich so), dürfte die Verständigung dort nicht das Problem sein.Mit "nur" englisch funktioniert es aber absolut nicht.
Zur Stara Planina kann ich keine aktuelle Auskunft geben. Der kammbereich ist aber mit Sicherheit nicht zersiedelt. Aber ein gängiger Wanderweg.
Ich würde die EU-Grenze nicht mit den Tieren überschreiten. Die anderen EU-Grenzen?
Kennen Wild -Tiere die? haben die nen Gesundheits-Pass???
Ihr wollt wirklich den gesamten Karpatenhauptkamm mit dem Muli langlaufen. Da werdet ihr zumindest im Fagaras einige Umwege über die Täler machen müssen.
Ich glaube nicht dass man mit Eseln oder Maultieren den Hauptkamm durchqueren kann.
Vor allem alles was sich rund um den Negoiu abspielt halte ich für ein Ding der Unmöglichkeit. Moldoveanu, vor allem Abstieg nach Osten halte ich für ebenso schwierig.
Des weiteren weiß ich nicht ob es so eine gute Idee ist mit Huftieren in der Wildniss zu kampieren. Ihr müsst in manchen Gebieten höllisch wegen der Bären und Wölfe aufpassen, dass sie euch nicht den Maulesel wegmampfen.
Das soll keine Schauergeschichte sein, aber wenn selbst den Hirten und Waldarbeitern immer mal wieder die Pferde und Esel gefressen werden, dann wird ist das bei vergleichsweise "unerfahrenen" Tierbesitzern geradezu eine Einladung für die Carnivoren.
Vor allem in Gebieten wie Lotrului, Bucegi und ganz besonders Muntii Buzaului bis Vrancea, mit der höchsten Großcarnivorendichte Europas.
Ich weiß nicht wie viel Erfahrung ihr mit Maultieren und Großraubtieren habt und vor allem in der Kombination von beidem, aber selbst mir als "Bärengewöhntem" ist es dieses Jahr passiert dass ich beinahe angegriffen wurde von einer Bärenmutter. 100% berechnen lassen sich die niemals.
An eurer Stelle würd ich einige kritisch Stellen des Karpatenhauptkammes umgehen, erstens wegen dem Gelände und zweitens wegen der Raubtiere.
Wäret ihr nur zu Fuß unterwegs würd ich euch alles gute wünschen, aber mit nem Muli sieht die Sache doch ein Wenig anders aus.
hi, is ne weile her...waren in den bergen verschollen:D
danke für die tipps.
@Alibotusch: Bei regen gibts ein tarp für die mulis, aber die sind ja bei weitem nicht so nässempfindlich wie esel. Essen gibts das was wächst, und bis die vegetationsperiode richtig losgeht/wir länger nur im wald unterwegs sind müssen wir wohl irgendwie zufüttern/ also mal raus in die zivilisation...
hatten uns auchschon überlegt in griechenland zu starten, aber es dan doch irgendwie wieder verworfen...
zu den grenzübertritten: serbien haben wir schon fast gestrichen, dann müssen wir halt mal 100km durch zersiedeltes gebiet, ukraine werden wir wohl machen, aber es gibt anscheinend möglichkeiten sich so eine art "freischein" für die tiere vorab zu holen ( natürlich alle geimpft, gechipt und amtstierärztliche untersuchung), aber das fällt unter die zuständigkeit meiner frau, die iss da schon in kontakt mit den botschaften und dem veterinäramt um das nötige vorab zu klären...
@ Gassan:
uns ist leider auch klar das es einige stellen gibt wo wir mit muli nicht langkommen, da muss ma halt unten lang, und sich irgendwo nen basecamp suchen um dann die gipfel mitzunehmen..
das mit den bären ist die nächste geschichte.... da werden wir wohl stellenweise auch in "zivilisiertere " gegenden ausweichen müssenoder bei hütten übernachten...
trotzdem bärenglöckechen tagsüber ( wobei da ja auch die meinungen auseinander gehen, ob mann damit eher die essensglocke läutet), und auf jeden fall bärenspray ( kein popliges pfefferspray, sondern die amerikanischen feuerlöscher halt;-) und wenigstens ist der bär dann erstmal mit den mulis beschäftigt, bevor wir auf der speisekarte stehen;) ( böse ich weis, auch nicht ernst gemeint ) wölfe mach ich mir nich soviel sorgen (soll nicht heissen keine !!). werden mobilen weidezaun mitnehmen, der sollte reichen um wölfe und anderes "kleingetier" vom lager fernzuhalten.
ja leider sehen wir keine andere möglichkeit als mit dem packtieren, nichste lieber als ohne....aber wir sind beide recht leichtgewichtig ( 50 und 60 kg) da sind dann 12,5 bzw 15 kg (1/4 körpergewicht) gepäck für längere bergstrecken die grenze wo es dann noch erträglich ist ( hatten auch schon touren mit mehr als 1/3 k.gew. aber da hat der spass am berg dann schnell ein loch und die gesundheit auch..) und sind beide leider extrem schlechte futterverwerter und wenn mann sparsame 12kg essen pro person pro 10tage rechnet ( reicht uns aber einfach nicht) und noch das hundefutter, und das ganze gerümpel was mann dann doch braucht ( auch bei noch so sparsamer ausrüstung )..... und ne hüttentour steht für uns einfach nicht zur debatte, und ich denke auch nicht das mann auf der ganzen strecke von hütte zu hütte kommt, also braucht mann dann eh wieder das nötigste um draussen zu überleben....
acha....seite ist nochmal überarbeitet, falls es jemand intressiert.... und vorallem rechtschreibung in ordnung gebracht, nachdem das ja anscheinend bei einigen leuten augenkrebse verursacht;) und noch einige kinderkrankheiten ausgemerzt......aber ist halt selfmade... und hat eh schon vielzuviel zeit gefressen...
bis denne und nochmal danke an alle für die anregungen..
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