Vollständige Version anzeigen : Trekking auch ohne Führer und Pferd?
Moondance
30.06.2004, 14:33
Hallo Board,
Ich habe vor, ab den 15 August ein 8 - 12 Tage Wanderung zu machen. Eventl. Markha-Valley Tour oder etwas in diese Richtung. Ist es möglich diese Tour auch auf selbständiger Basis zu unternehmen? ich meine, komme ich an Wasser oder gibt es auf dieser Tour Übernachtungsmöglichkeiten und Essen? Ich frage deshalb, da ich vor ein paar Jahren In Nepal eine größere Tour gemacht habe, in dem man von Dorf zu Dorf gewandert ist so versorgt wurde.
Danke für Tipps und Anregungen
Würde mich auch interessieren da ich diesen Treck auch gehen möchte und mich das selbe gefragt habe
Vielleicht sieht man sich ja dort?
Moondance
30.06.2004, 16:04
@David1
wenn Du Lust hast können wir uns ja mal kurzschließen :-)
meine Mail:
Moondance@gmx.at
Grüße
Nils_Holgersson
30.06.2004, 16:08
Julee,
ich denke was für die meisten Treks in Ladakh gilt, gilt auch für das Markha Valley. Übernachtungsmöglichkeiten gibt's generell keine, es sei denn eine nette ladakhische Familie nimmt dich auf. Dörfer gibt's unterwegs ja. Ob man sich darauf allerdings täglich verlassen sollte ist die Frage.
Wenn du bei einer Familie unterkommst kriegst du wohl auch was zu essen, aber wie gesagt...
Ich werde Anfang August auch diesen Trek ohne Führer und Pferd machen und eben meine knapp 30 kg schleppen, weniger, wenn möglich. Zelt und Lebensmittel nehm ich mit. An Klamotten wird gespart.
Wie ihr seht war ich auch noch nicht dort, ich lasse mich also gern belehren,falls meine Aussagen falsch sein sollten!
Ach ja, bzgl. Wasser: Der Trek führt ja die meiste Zeit am Markha Fluss entlang, insofern sollte die Wasserversorgung kein Problem sein. Tipps zur Wasseremtkeimung s. Unterforum "Gesundheit"
Gruß
Tom
Hat jemand ´ne Ahnung, wie´s mit der Wasserversorgung am Stok Kangri aussieht? Schnee gibt´s oben ja wohl genug, aber fließt das Schmelzwasser auch an der Aufstiegsroute vorbei?
Juley,
ich komme gerade frisch aus Ladakh, drum hier einige Infos zu euren Fragen:
Markha Valley ist sicher ohne Guide machbar, ich würde aber immer mit Pferden, d.h. dann auch Horseman gehen, statt Lebensmittel für mind. eine Woche zu schleppen.
Auf Essen in den Dörfern sollte man sich nicht verlassen.
Mittlerweile gibt es aber auch einige Tea-Stalls . Z.B. Anfang Markha Valley Trek: am "Camping Platz" in Zinchen gibt es Tee, Cola, Kekse, Mars und natürlich Maggie, die allübliche Plastiknudelsuppe.
In Rumbak versorgt eine Frauenini die Trekker mit o.g. Dingen, evtl. auch mit selbst gekochtem Essen.
Am Aufstieg zum Stok La, bzw. Stok Kangri von Stok her gibt es auch so etwas.
Wasser Richtung Stok Kangri: Das Camp auf 4200 m liegt direkt am Fluss, genauso wie das Base Camp, das übrigens eine phantastische Lage hat. Ich blieb dort 4 Nächte. Filter nicht vergessen!
Das ABC (Advanced Base Camp) hat kein Wasser. Ich ging direkt vom Base Camp, um mir die höhere halbe Nacht zu sparen.
Ein schöner Gipfel vom Base Camp aus ist übrigens auch der Golep Kangri, 5900 m.
In Leh hängen seit seit einiger Zeit überall Poster, die über eine Initiative Ladakhischer Studenten hinweisen, die ökologischen und Dorfbewohner-freundlichen Trekkingtourismus machen. Da wurden z.B. Homestays bei Frauen angeboten, incl. Verpflegung. Kosten lagen bei 350 Rp pro Nacht incl. Abendessen und Frühstück.
Liesse sich wahrscheinlich kurzfristig vor Ort in Leh organisieren. Gilt insbes. für das Markha Valley
Schöne Reise
Tally
Ich zitiere aus dem Lonely Planet (anscheinend ist der
Markha-Valley-Trek sogar als Lodge/Teahousetrek zu
machen):
»Markha Valley«
Accomodation:
[...] On the trek, tea stalls or similar basic shelter is
available in most of the villages, including Rumbak,
Shingo, Skiu, Markha, Hankar and Sumdo. In and
beyond the villages, there are also many parachute
tents offering tea, soft drinks and accomodation. [...]
Kannst du das bestätigen, Tally?
Andreas
Hallo Andreas,
bestätigen kann ich es nicht, weil ich in Rumbak weg von der Markha Route gen Stok La gelaufen bin.
Auf den Teilstücken Spituk - Stok La und Stok La - Stok habe ich die Parachute Teastalls ja beschrieben.
Hab den Markha Valley Trek ja nicht gemacht, sondern Golep und Stok Kangri bestiegen.
Ich vermute aber, dass es so etwas mittlerweile häufiger gibt.
tschüs
Tally
Jetzt hatte ich grad son langes posting fertig nach meiner Markha-valley tour und da schmeißt wer auch immer den text raus, weil ich mich angeblich nicht eingetragen habe.
Lieber Andreas, kann man das abstellen? Ist mir schon ein paar mal passiert.
Bin in Leh genug gefrustet geworden mit dem miserablen Internet-Betrieb.
In Kürze also nur soviel:
Es geht selbständig ohne Pferde ganz gut.
Es gibt ein homestay-Programm von http://www.snowleopardconservancy.org/index.htm . http://www.snowleopardconservancy.org/eco-tourism.htm.
ZB über http://www.overlandescape.com/village_homestay.htm in Leh oder schon von hier vorzuorganisieren.
Also in Rumbak, Yurutse, Shingo, Skiu, Markha accommodation + food.
In Hankar und Shang-Sumdo müßte Übernachtung auch klappen.
Das einzige Teilstück, auf dem es eng wird, ist nach Hankar über Nimaling und den KongmaruLa bis halb nach Shang runter. Also höchstens zwei- drei Tage Verpflegung mitnehmen. Aber in der August-Hochsaison sind weitere parachutes , zB am sea-view-restaurant beim Aufstieg nach Nimaling und evtl in Nimaling selber wahrscheinlich.
Ich war mit horseman + Pferden unterwegs, würde jetzt aber ohne gehen.
phacops
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