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Vollständige Version anzeigen : Fotografieren


Guest
14.04.2003, 20:45
Guten Abend,
eine Frage an die Fotografen unter Euch. Mit was fotografiert Ihr, wenn Ihr unterwegs seid? Ich meine mit welcher Art von Kamera Spiegelreflex, Kompakt, Digital usw. Was schleppt Ihr so an Objektiven und Filtern mit?
Der Hintergrund meiner Frage ist folgender: ich suche eine Kamera die ich auf ausgedehnten Bergwanderungen mitnehmen kann. Sie sollte die beste Abbildungsqualität bei geringstem Gewicht haben. Und genau diesen Mittelweg versuche ich auszuloten.
Bitte helft mir dabei und postet mir Eure Erfahrungen und Meinungen.
Gruß
Lars

Peter_N
14.04.2003, 23:29
Hallo Lars,

auch wenn Deine Frage im ersten Moment relativ einfach erscheint, so ist sie im Bezug auf eine Antwort doch recht schwierig.
Die 1. Frage, die man sich stellen sollte.
Was bin ich bereit, mit mir herumzutragen (Gewicht, Umfang ...), was bin ich bereit finanziell auszugeben, auch in Bezug auf Filmmaterial. Welches Ziel verfolge ich mit meinen Bildern? Reisediavorträge, Poster in DIN A3 oder größer, Verkauf von Bildern, oder sollen es "einfach" (nicht abwertend gemeint) nur Bilder für zu Hause, für mich, für Freunde im Print später für 10x15 cm sein.
Im letzteren reicht theoretisch auch eine Kompaktkamera mit guter Optik und mit einem guten feinkörnigen Farb -DIA oder auch s/w Film.
Nur der erstere Fall ist komplexer.
Ich halte das z.B. so.
Bei Tagestouren in Form von Bergwanderungen, leichten Bergtouren ohne Kletterausrüstung habe ich eine Spiegelreflexkamera, 2 Batterien, viele DIA Filme, 2 lichtstarke Zooms, Blitzgerät Leitzahl 34, ein "Reisestativ" mit einem Panoramakopf, dabei. Alles zusammen wiegt ca. 6 - 7 kg. Dieses bin ich auch bereit, zusätzlich mit der anderen Ausrüstung zu tragen. Der Lohn der Mühe, das Du bei jedem Wetter, Lichtstimmung, Abends, Frühmorgens usw... fotografieren kannst, wo andere Fotografen wegen Verwacklungsgefahr einpacken müssen.

Geht es auf eine mehrtägige Bergtour, mit schwerem, exponierten Gelände, oder großer Höhe, muss ich das Gewicht neben den anderen mitzuschleppenden Sachen (Kletter -oder Gletscherausrüstung) reduzieren, daher bleibt "leider" das Stativ, Stativkopf, Blitzgerät und das eine Telezoom zu Hause, oder ich nehme nur die Kompaktkamera, damit der Rücken sich mal freut, geschont zu werden. ¤*#:P
Muss aber zugeben, das ich dann doch öfters die andere Ausrüstung sehr vermisse, weil der fotografische Spielraum nicht oder nur zum sehr kleinen Teil gegeben ist.
Filmmaterial ist bei mir immer ein feinkörniger Diafilm.
Fuji Provia Professional 100 ASA oder Velvia 50 ASA.

Ich hoffe Dir mit meiner Auskunft ein wenig geholfen zu haben. ¤*#8)

Gruss Peter

Andreas
15.04.2003, 10:19
Hallo Lars,

Wie Peter schon sagt, welche Anstrengungen sind dir deine Bilder wert. Bist du mit Packesel unterwegs, kannst du natürlich großzügiger mit deiner Fotoausrüstung sein. Musst du alles selber tragen, schlägt sich jedes Kilo nieder!

Ich habe für mich einen Kompromiss geschlossen: Ich möchte auf das Fotografiervergnügen mit meiner Spiegelreflex nicht verzichten (eine vollautomatische Kompaktkamera nimmt mir einfach die Freude am Knipsen), nehme dafür aber nur ein Objektiv mit: 35-135 mm. Für schlechtere Lichtverhältnisse oder längeren Regenperioden habe ich 400ASA-Filme mit. Stativ schleppe ich keines mit, habe aber einen kleinen Tripod, der bequem in der Fototasche Platz hat. Dort findet sich auch der Blitz, ein Zwischenring 21 mm für Makros und ein 2-fach Telekonverter für Fernblicke (nur für strahlendes Wetter, weil der Lichtverlust sonst zu hoch wäre). Für längere Belichtungen hilft ein Fernauslöser (Kabel); ein zweiter Batteriesatz für Kamera und Blitz ist natürlich auch dabei. Alles zusammen 2,5 kg und die Fototasche lässt sich bequem außen tragen.

Filme? Verwende Diafilme, Kodak Ektachrom 100 und, wie gesagt, 400er eines beliebigen Herstellers (habe bei den höher empfindlichen noch keine Unterschiede feststellen können).
beste Abbildungsqualität bei geringstem Gewicht hat sicherlich eine Kompaktkamera. Die sind heutzutage schon so gut, dass kein Unterschied zu einer semiprofessionellen Spiegelreflex zu erkennen ist. Du hast nur nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten; z. B. Spiel mit der Tiefenschärfe!

Grüße,
Andreas

Flachlandtiroler
15.04.2003, 10:45
Hallo Lars,

je nach Einsatz in der Reihenfolge von geringem Gewicht nach gute Abbildungsqualität:

Familienwanderung: Sucherknipse (konventioneller Film, nix digital).

Hochtouren: Vollmechanische Spiegelreflex (Minolta SRT101) mit 28-105mm Billigzoom & 300mm Spiegeltele in Zoomtasche (griffbereit). Etwa 1.4kg.

Trekking, mehrtägige Tour: SRT101 mit 24mm, 35mm und 60-300mm in Fototasche (idR im Rucksack, kann man auch umgurten); Qualität besser, Gewicht etwa 1.8kg, häufigerer Objektivwechsel erforderlich.

Tageswanderung ohne Familie: el. Spiegelreflex (Minolta XG1, kein AF) mit Festbrennweiten (24, 35, 50, 85, 135, 2xKonverter), Fototasche. Falls sinnvoll einsetzbar noch 300mm Spiegeltele oder 400mm & Stativ im Rucksack. Gewicht spielt keine Rolle ;-)

Zubehör: UV- & Pol-Filter, Nahlinse, U-Ring, Drahtauslöser.

HTH, Martin

Flachlandtiroler
15.04.2003, 11:06
@Andreas:
Was taugen denn die Makrofotos mit Zoom + Zwischenring? Ich hab' mal gehört, bei Zooms wäre eine Nahlinse günstiger als Auszugsverlängerung.

Das sich eine Kompaktkamera (Sucherkamera) nicht mehr qualitativ von einer semiprofessionellen Spiegelreflex unterscheidet, gilt wohl nur für Edelkompakte mit _fester_ Brennweite.
Meine Zoomknipse jedenfalls kann noch nicht einmal mit meinen second-hand ¤*#Festbrennweiten aus den 70er Jahren mithalten:
- bei 28mm mäßige Schärfe in den Ecken, Verzeichnung, Vignettierung;
- bei 70mm v.a. bei schlechtem Licht flauer Kontrast (und Verwackelungsgefahr)

Wenn man (wie ich auch) Dias macht, finde ich eine Sucherkamera nicht empfehlenswert, da man nachher nix mehr wegschneiden kann und im Sucher nicht exakt den tatsächlichen Bildausschnitt sieht.

Gruß, Martin

Andreas
15.04.2003, 11:22
Hallo Flachlandtiroler,

@Andreas:
Was taugen denn die Makrofotos mit Zoom + Zwischenring? Ich hab' mal gehört, bei Zooms wäre eine Nahlinse günstiger als Auszugsverlängerung.
Werden eigentlich immer perfekt! Voraussetzung ist, dass ich seitlichen Lichteinfall habe, weil ich ja fast auf Tuchfühlung mit dem Objekt gehe.
Hier ein Beispiel in obiger technischer Ausstattung:
http://www.trekkingforum.com/grafiken/kleinespinne.jpg
Die Spinne ist gerade mal 5 mm groß!
Auf jeder Reise habe ich einige Makros dabei; meist faszinierende Pflanzen. Auf meiner Malaysiareise vor 2 Jahren kam ich mit einem ganzen Sammelsurium an Makros heim!

Das sich eine Kompaktkamera (Sucherkamera) nicht mehr qualitativ von einer semiprofessionellen Spiegelreflex unterscheidet, gilt wohl nur für Edelkompakte mit _fester_ Brennweite.Yep.
Mit deinen Einschränkungen hast du natürlich recht, aber Lars wollte ja Qualität mit geringstem Gewicht...

Wie gesagt, kommt auf die Ansprüche an, die man an sich selber hat!

Gruß,
Andreas (Berglandtiroler ;D)

Flachlandtiroler
15.04.2003, 11:56
Hallo Andreas,

nettes Tierchen...
Punkt für Dich, die meisten Makro-Motive nimmt man einfach in die Bildmitte, da ist es egal was das Objektiv im Randbereich noch leistet.
(Hab' mal ein Heupferdchen mit 300er-Zoom und Nahlinse aufgenommen, ¤*#im Sucher konnte man schon Regenbögen in den Ecken sehen... ) :o

Dein Bild sieht allerdings so aus, als ob die Spinne gerade eben noch aus dem Schatten der Kamera herauskommt, klappt nur bei geringer Fluchtdistanz des Tiers bzw. des Fotografen.
Ist das ein Ausschnitt oder schafft man mit dem Zwischenring wirklich Maßstäbe >1:1 ?
Wenn der Scan schon nachvergrößert ist, finde ich die Schärfe ok.

Gruß, Martin

Andreas
15.04.2003, 13:38
Hallo Martin,

Also den Regenbogeneffekt kenne ich bei meinem Gerät gar nicht; vielleicht bislang nur Glück gehabt.
klappt nur bei geringer Fluchtdistanz des Tiers bzw. des Fotografen. ;D

Das Bild ist ein verkleinerter Ausschnitt (hier (http://links.trekking.cc/sonstigeslinks.shtml) verwendet) von Original (Querformat): vom Dia gescannt auf 2886x1950 Pixel mit 300dpi, hat 16 MB, kann ich also nicht gut hier zeigen.
Der Schatten ist nicht von der Kamera, sondern von einem Blatt rechts oben; bei den Beinschatten sieht man auch den Lichteinfall; war schon am Abend!

Wie gesagt mit einem 21mm-Zwischenring aufgenommen. Ich habe auch einen 11 und einen 31 mm Zwischenring. Während der 11er kaum für solche Detailstudien verwendbar ist (verwende ihn zum Karten abfotografieren), ist der 31er einfach zu 'stark'. In der freien Natur fehlt da meist das seitliche Licht, weil man ja nur 2-3 cm über dem Objekt schwebt und auf diese Weise einen 'riesigen' Schatten wirft.

Wer gerne ins Kleine schaut, sollte so einen Zwischenring mitnehmen; wiegt fast nichts und braucht auch fast keinen Platz in der Fototasche!

Grüße,
Andreas

Bjoerk
17.04.2003, 09:42
Nachdem ich mich bisher mit einer alten Spiegelreflex und Bleischweren Objektiven abgeschleppt habe, habe ich mir jüngst was neues gekauft.

Konkret habe ich eine Nikon F 65 und das Tamron 24-135mm. Habe es schon getestet. Die Abbildungsqualität ist hervorrragend. Lediglich bei offener Blende und 24mm ganz leichte tonnenförmige Verzeichnung. Lichtstärke ist mit 3,5 auch ok. Und relativ klein ist es auch noch. Nur 8cm bei eingefahrenem Tubus, bei Tubus voll draußen fast 3mal so lang. Gewicht ca. 500g
Die Bauweise erscheint mir recht robust. (Durchaus mit meinen alten Metallobjektiven vergleichbar, nur nicht so schwer.) Lock-Funktion ist vorhanden. Nächste Einstellung 40cm über gesamten Brennweitenbereich. Makro möglich.
Das Ding erscheint mir also ein gutes "Allround-Outdoor-Objektiv". Habe es aber halt nich nicht auf einer Tour getestet.
Ich persönlich mag es nämlich nicht so mitten auf einem Pfad die Objektive zu wechseln. Wenn mir noch Teleskopstöcker an den Handgelenken schleckern und meine Hände auch nicht unbedingt einen wünschenswerten Reinheitsgrad haben. ;)

Jetzt habe ich selbst noch fragen zum Fototgraphieren:

Wie sieht es mit Filtern aus? Ich habe mir einen UV- und einen Polfilter (cir) gekauft. UV-Filter scheint mir für Trekkingtouren in der Höhe unabdingbar. Wie sieht es mit Polfilter aus? Wie sind da die Effekte/Nutzen?
Gibt es noch andere Filter, die empfehlenswert sind?

Dann überlege ich noch, ob ich Papierbilder und gleich ne Foto-CD machen lasse, um die Bilder dann aufm Bildschirm zu präsentieren. Wie ist da die Qualität? Kennt sich da wer aus?
Habe bisher nicht viel Erfahrung mit Dias. Die lasen sich ja nicht so großzügig belichten, oder? Und wie schaut es aus wenn ich von den Dias papierabzüge oder Digitale Bilder haben will?

Und noch ne Frage: habe beim Wandern bisher noch nicht die optimale Form gefunden, die Kamera zu tragen. Wie macht ihr das? Wenn ich mir eine ordinäre Kameratasche "unterm Rucksack" umhänge kriege ich üble Verspannungen in der jeweiligen Schulter. Und im Rucksack drinn ist es immer so mühseelig die Kamera rauszuholen.
Wie sieht es mit einer Bauchtasche aus? Geht das? Ich möchste ja noch meine Füße sehen! Wie tragt ihr das?

Grüße Björk

Flachlandtiroler
17.04.2003, 11:16
@Björk
Pol-Filter erhöht die Farbsättigung und ermöglicht bei geeignetem Lichteinfall Unterdrückung von Reflexionen. Circular für'n 24er Zoom -- kostet bestimmt ein Vermögen ;-)
Bei Papier(Negativ-)Film recht sinnlos, das Labor optimiert ohnehin Kontrast und Farbsättigung; ist mehr was für Diafilm [den ich für Bergfotos wärmsten empfehlen möchte].
Evtl. kommt noch eine (schwache) Nahlinse in Frage oder besser gleich ein Vorsatzachromat. Wobei 40cm Nahgrenze bei 135mm [sind das dannn wirklich noch 135mm?!] ¤*#ja schon einen ziemlich großen Abbildungsmaßstab liefern.

Papierbilder mit Foto-CD klingt nach "Fuji-Photo-CD" oder "Kodak-Picture-CD", also jpeg 24bit mit etwa 1.5k x 1k Pixel und Formatbeschneidung. Für's Web ok.
Besser & teurer: "Kodak Photo-CD", 3k x 2k Pixel unkomprimiert, unbeschnitten. Muß man nach Entwicklung separat bestellen, d.h. man zahlt nur die (Dia-/Negativ-) Scans, die man auch auf CD haben will.
Am besten, aber _sehr_ zeitaufwändig: selber scannen.

Dias lassen sich genauso ausbelichten, i.d.R. etwas teurer (dafür kann man ja vorher aussortieren). Der Belichtungsspielraum ist kleiner, aber sowas beherrscht Deine Kamera wahrscheinlich.

Kameratasche: Bauchtasche tragen nur in leichtem (Geh-)Gelände. Ich hab' sie meistens im Rucksack (da kein Gehgelände). Am ehesten kann ich mir vorstellen, eine Zoomtasche seitlich am den Hüftgurt festzuschlaufen.
Bei Tageswanderungen nutze ich eine Bauchtasche, drehe sie aber nach hinten (unter das Daypack).

HTH, Martin

Karin_S
17.04.2003, 14:22
Hallo Zusammen,
hinsichtlich der Belichtbarkeit von Diafilmen habe ich sehr gute Erfahrungen mit Kodak Elite Extracolour gemacht. Der Film verzeiht auch Überbelichten und bringt super Farbe.
Auch ein gutes Reisezoom ist Tamron 28-200mm, dazu noch sehr robust. Empfehlenswert ist auch das Sigma 28-105mm.

Was den Transport angeht, gibt es von Ortlieb eine ganz nette Geschichte, die alternativ vor der Brust, dem Bauch oder am Rucksack (seitlich) befestigt werden kann. Außerdem auch noch wasserdicht.
Karin

Andreas
22.04.2003, 22:19
@ Björk:
Und noch ne Frage: habe beim Wandern bisher noch nicht die optimale Form gefunden, die Kamera zu tragen. Wie macht ihr das? Wenn ich mir eine ordinäre Kameratasche "unterm Rucksack" umhänge kriege ich üble Verspannungen in der jeweiligen Schulter. Und im Rucksack drinn ist es immer so mühseelig die Kamera rauszuholen.
Wie sieht es mit einer Bauchtasche aus? Geht das? Ich möchste ja noch meine Füße sehen! Wie tragt ihr das?Richtig, der Fotoapparat darf nicht im Rucksack sein. Schnappschüsse ade! Ich habe das folgendermaßen gelöst: Meine Fototasche trage ich um die Schulter, wobei ich den Tragegurt des Kameratasche an die Deckeltasche des Rucksackes montiere. So muss ich zwar beim Absetzen erst aus der Schlaufe der Kameratsche schlüpfen, aber meine Schultern werde nicht belastet!. Funktioniert eingentlich ganz gut. Loses Herumschaukeln vermeide ich, indem ich den Fototaschengurt durch eine Klemme führe, die ich am Schultergurt des Rucksackes in Höhe der unteren Rippen befestigt habe. Das Gewicht der Fototasche verteilt sich so zu 90% über den Rucksack, die Hände bleiben frei für die Teleskopstecken und ich habe jederzeit raschen Zugriff auf meine Minolta X-700.

Schöne Grüße,
Andreas

strolch
23.04.2003, 10:39
hi,

habe auch eine kompakte mit 35 bis 140 mm, wasserspritzfest

und

eine minolta srt 303 mit 28mm, 50mm und einem schwachen 135mm.

leider hat sich bei der alten srt bei gewissen verschlusszeiten ein belichtungsbalken eingeschummelt.

wer kennt eine gute minolta-werkstatt, die da mal drüberschauen könnte?

lg knut

Flachlandtiroler
23.04.2003, 10:57
Hallo Knut,

meine SRT101 schafft die 1/1000s auch nicht mehr richtig (Abdunklung im rechten Bildteil). Aber das Ding ist ja auch älter als ich...
Der Minolta Kundendienst wird immer gelobt, Mail: Reparaturauskunft@minoltaeurope.com

Wieso ist Dein 135er "schwach"?

Gruß, Martin

Karin_S
24.04.2003, 12:39
Hallo Knut,

in der Nähe von Frankfurt gibt es eine kleine Allroundwerkstatt, die es mit allen Kameras aufnimmt. Wir hatte eine Nikon F90 plus 28-70mm nach 20 Metern Felsabsturz dort und wenig Hoffnung, dass überhaupt noch etwas geht. Dauerte zwar vier Wochen und kostete knapp 150 €, aber die Teile waren wie neu.
Der Laden existiert schon seit Ewigkeiten und hat daher auch für Uraltkameras noch Ersatzteile auf Lager.

Gruß
Karin

Bjoerk
25.04.2003, 15:46
Hallo Flachlandtiroler:
Das mit der Optimierung im labor kann ich nicht bestätigen. Hast du schonmal so eine Fototfabrik gesehen? Da werden alle Filme durch die selben Bäder gezogen. Und alle Negative werden in gleicher Art belichtet.
Mir ist aufgefallen, das meine Bilder aus nepal nicht die Farbsättigung und Schärfe hatte, die ich in Erinnerung hatte. Auch Kontrast war unbefriedigens.
Ursache war denke ich die hohe UV-Einstrahlung und die hohe Strahlung überhaupt.
Gibt es eigentlich eine Umkehrung des Schwarz-Schild-Effektes? Mir kam das manchmal so vor.

@Andreas: Danke für den Tipp. Muss ich mal durchdenken uns ausprobieren wenn ich nicht so fertig bin wie jetzt. ??? Das war zu viel "du musst den Nippel durch die Lasche ziehen..." für mich. ;D

Grüße Björk

Flachlandtiroler
25.04.2003, 19:40
Hallo Björk,

hatte ja schon geschrieben, daß Fotopapier den Kontrast nicht so gut rüberbringen kann wie Dias (mit dem Polfilter erhöht man ja meist Kontrast & Farbsättigung).
Beim Printen der Papierabzüge durchläuft zwar jedes Negativ denselben Scanner, die Korrekturalgorhythmen sind auch immer gleich, aber das Ergebnis ist natürlich je nach Motiv verschieden!

Andersherum wird ein Schuh draus: Wenn Du z.B. ein rot- und ein blaustichiges Negativ ablieferst, sehen die nach entwicklung auch so aus, aber auf dem (korrigierten) Papierabzug sieht man kaum noch einen Unterschied. Desgleichen für Bilder mit/ohne Polfilter etc.

HTH, Martin

strolch
25.04.2003, 20:43
in der Nähe von Frankfurt gibt es eine kleine Allroundwerkstatt, die es mit allen Kameras aufnimmt.


hallo,

kannst du mir die adresse zukommen lassen?

danke!

Karin_S
26.04.2003, 19:04
Es handelt sich um die Firma Schäfer, Moritzstrasse 21(?) in 65187 Wiesbaden.

grimsel
16.07.2007, 10:30
Ist ja nun schon eine Weile her, es hat sich eine ganze Menge getan. Also nur kurz:

Die Digitalen (EOS 5D, 30D, 400D und/oder vergleichbare Nikons) sind ziemlich gut und haben den Negativfilm qualitativ schon ein- bzw. überholt. Kombiniert mit einem Zoom, sind die auch gewichtsmäßig für die Reise zu empfehlen. Speicherchips kosten nicht mehr die Welt.

Natürlich sind Dias wesentlich geiler. Vor allem, weil die Art der Präsentation ungeschlagen ist. Eine Gruppe Leute einladen, das Zimmer verdunkeln und dann geht es los... da erlebt man den Urlaub nochmal.

Falls noch Bedarf/ Fragen sind, meldet euch.

Gruß, Grimsel