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Vollständige Version anzeigen : Rucksack Finnmark 100L oder doch den Palisade?


Cain
29.12.2010, 11:08
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Rucksack.
Als eher breiter Geselle mit guten 100kg und entsprechender Kraft möchte ich auch einen Rucksack der mich, halbwegs bequem, schwer tragen lässt.

Im Laden selber konnte ich bisher nur den Gregory Palisade ausprobieren.
Der hat mir sehr gut gefallen war auch relativ bequem, nur die nicht vorhandenen Seitentaschen sind ein echtes Problem für mich.

Also rumgestöbert und natürlich fiel das Augenmerk wieder mal auf Bergans.
Gibt es Meinungen zum Finnmark 100L? Hier im Forum hab ich eher wenig gefunden.
Auch die einschlägigen Geschäfte in Wien hatten ihn nicht vorrätig.
Auf diesen http://www.fliegfix.com/webshop/produkte.php?id=BERGFINNMARK#mehr_text Bildern sieht er unbequem aus, kleiner Hüftgurt, hartes Außengestell.
Insgesamt keine einladende Kombination so auf den ersten Blick.

Hilfe :D

qbloggt
02.01.2011, 17:02
Moin.

Ich kenne beide Rucksäcke nicht persönlich, aber ein Freund hat und nutzt den Palisade seit geraumen Kilometern und ist von der Verarbeitung und dem Tragesystem immer noch begeistert, und auch sonst würde er ihn wohl immer wieder kaufen. Gregory ist einer der alteingesessenen Hersteller, und ich glaube Du machst nichts falsch damit. Und wenn Du ihn im Laden probieren konntest und er dir - beladen - passte, dann wüsste ich nicht was gegen ihn sprechen sollte.

Erzähl mal was es geworden ist...

Zorro
03.01.2011, 14:34
Moin,
irgendwie merkwürdig diese Anfrage, was ich daraus höre ist, ich bin groß und stark und will nen schweren Männer Rucksack ;-)
Was willste denn überhaupt machen, dann kann man mal weiter sehen ob wir dir was raten können. Der Bergans kommt mir vor wie ein Konzept auf längst vergessenen Tagen, er mag seine Berechtigung in speziellen Einsatzgebieten haben, aber so als Genußtrekkingrucksack wird man ihn wohl nicht empfehlen können.
Keine Seitenteaschen sind ein Problem ? Irgendwie verkehrte Welt denn im Gebrauch stellt sich nun mal heraus dass das Gegenteil der Fall ist, deswegen gibt es kaum noch Rucksäcke mit Seitentaschen... aber egal... zu alle dem fehlen Informationen von dir, damit wir uns sortieren können und dir etwas empfehlen können.:coffee:
BWG
Zorro

Cain
03.01.2011, 15:23
Naja, im Prinzip Touren von 2-3 Wochen länge, bei denen ich möglichst meine Ruhe habe.
Ich mag nicht alle zwei Tage in einen Supermark stolpern und wieder in einer Stadt unterwegs sein, das hab ich das gesamte Jahr über. Deshalb so autark.
Und da kommt halt schnell ein entsprechendes Gewicht zusammen.

Und zu den Seitentaschen:
Ich steh drauf. Da kommen die ganzen Sachen rein die ich schnell brauche oder brauchen könnte.
Verbandszeug, Kocher, eine Futterration und was zu knabbern, Regenüberzeug.
Dann brauch ich nicht für Unordnung im Hauptfach zu sorgen sondern zieh blitzschnell raus was benötigt wird.

Edit:
Jetzt seh ich es erst, was ist daran merkwürdig :)

Zorro
03.01.2011, 17:48
Naja auf so einem Gestell wie vom Finnmark haben die Apotheker im Mittelalter ihre Schränkchen mit Kräuterschubladen mit sich rumgetragen da kann mach sicherlich was bauen dass du für jedwege Kleinigkeit ein eigenes Fach hast.:coffee:
Aber das muss ja jeder selber wissen, im Falle der Seitentaschen überwiegen meiner Meinung nach da Nachteile (Gewicht, Gewichtsverteilung, Beweglichkeit...) den Vorteilen, da man sich mit etwas Übung auch im Rucksack ohne Seitentaschen mit durchschnittlich 4 bis 6 Fächern gut organisieren kann.
Sowas wie dem Finnmark macht für mich nur Sinn wenn man sich irgendwo quasi häuslich einrichtet. Sehr viel Verpflegung oder Material in die Wildnis schleppen einen Stützpunkt bauen und dann mit dem Tragesystem andere Dinge (Brennholz, Treibstoff, Wild usw.) transportiert.
BWG
Zorro

Cain
03.01.2011, 20:43
Das mit dem Tragegestell stimmt schon.
Wobei ich so einem Multifunktionsgerät nicht abgeneigt wäre, auch wenn ich es selten benutzen würde.
Und eigentlich stellt sich ja nur die Frage der Bequemlichkeit, weil auch wenn der Finnmark ein Außengestell hat, ist er nur ca. 400g schwerer als der Palisade in Größe L.
Leider konnte ich wie bisher gesagt nur den Palisade probieren, der an sich schon toll ist.

Und ich bleib dabei: Seitentaschen = toll.
Aber irgendwas wird schon dran sein, weil es fast keine Rucksäcke mehr mit den Dingern gibt.

OmaMone
03.01.2011, 22:11
hallo,
wenn es denn nur die seitentaschen sind - die gibt es auch extern in unterschiedlichen groessen nachzukaufen und lassen sich an den gregory anbauen.
ansonsten hat zorro es schon angedeutet: seitentaschen lassen sich selten auf beiden seiten gleichmaessig beladen und somit stimmt u.U. die gewichtsverteilung nicht ganz und der tragekomfort leidet - mir waere ein rucksack dann zu breit, aber ich bin (anscheinend) etwas schlanker gebaut :D ausserdem moechte ich, gerade wenn ich mit vollbeladenen rucksack durch eine stadt und viele menschen muss, alles im rucksack haben um einem eventuellen taschendiebstahl vielleicht damit vorzubeugen.
allerdings weiss ich auch, wer auf seitentaschen steht, will auch immer welche haben und nutzen und derjenige laesst sich nur schwer vom gegenteil ueberzeugen, weil es immer etwas zum reinstecken fuer die seitentaschen gibt.
gruesse
omamone

Zorro
03.01.2011, 22:21
Moin,
kommt man überhaupt mit dem Teil, wenn die Seitentaschen voll sind durch ein Zugabteil ohne dass es den Mitreisenden vors Fressbrett gehaun wird ?
Oma hat recht, es muss jeder selbst entscheiden, ich wäre damit in nicht wenigen durchwanderten Felsspalten stecken geblieben.:coffee:
BWG
Zorro

akonze
04.01.2011, 15:14
Puh, also hier werden irgendwie Äpfel mit Birnen verglichen. Der Gregory Palisade ist ein sehr guter Rucksack. Er hat ein gutes Tragegestell und auch schwere Lastern lassen sich mit ihm sehr bequem tragen. Ich habe ihn selbst bereits getestet und meinen Film über den Rucksack findest du hier:

http://www.odoo.tv/Gregory-Palisade-80.318.0.html

Im Gegensatz zum Gregory ist der Finnmark ein Außengestellrucksack. Diese können zwar tendenziell besser große Lasten tragen als Innengestellrucksäcke, aber sie sind auch deutlich unbequemer. Das ist der Grund warum diese Rucksackform, die noch vor 25 Jahren weit verbreitet war, heute fast vollkommen ausgestorben ist.

Da für dich die Seitentaschen wichtig sind und du auch mit Bergans liebäugelst, würde ich dir den Alpinist 2 empfehlen. Der Rucksack hat von allen Rucksäcken, die ich bisher getestet habe, das beste Tragegestell. Er ist super verarbeitet und bietet eine sehr gute Ausstattung. Die Seitentaschen sind dort abnehmbar, so daß du hier flexibel auf das Terrain reagieren kannst. Allerdings muss man etwas Geld in die Hand nehmen. Dafür hat man aber einen Rucksack fürs Leben. Auch darüber habe ich einen Film gemacht, den du hier findest:

http://www.odoo.tv/Bergans-Alpinist-2.632.0.html

Zorro
04.01.2011, 17:51
Fett und nett...
wenn ich jemals einen Rucksack dieser Größe bräuchte ständ der sicher ganz oben auf der Probetrageliste. Aber ich denke never ever würd ich eine Tour mit diesen Ausmaßen planen, aus dem Alter bin ich raus.:coffee:
BWG
Zorro

Cain
04.01.2011, 22:36
Naja, ich muss schon sagen das mich so eine Tour extrem reizt :D
Aber ich trau mir das frühestens in ein bis zwei Jahren zu, dann möcht ich mich Nova Scotia oder Neufundland widmen. Und zwar ausgiebig.
Bis dato wäre der Alpinist extrem überdimensioniert, wenngleich ein Super Rucksack.
Aber ich glaub diese 30L extra bedeuten einfach ein unsagbares Gewicht, weil der Rucksack muss ja schon voll werden und stramm sein *G

Das ich Äpfel mit Birnen vergleiche ist mir sehr wohl bewusst!
Es geht ja prinzipiell um eine Grundsatzentscheidung welchen Weg ich einschlagen möchte.
Nur leider bin ich da noch nicht sehr weiter. Wie dem auch sei, morgen hab ich frei, da geh ich nochmal die Geschäftsleute nerven.

Zorro
04.01.2011, 22:42
Reizen ist ja nicht die Frage, was meinst du was wir hier alle schon quasi fast gemacht hätten... ab erst machen und dann erzählen ist irgendwie beeindruckender...:coffee:
BWG
Zorro

Cain
04.01.2011, 22:53
Was denn...

Ohne Plan keine Umsetzung.
Mal abgesehen davon dass das gar nicht das Thema ist.

Inarijoen Peter
04.01.2011, 23:15
Als ich vor 2 Jahren meinen alten 30-jährigen Aussengestellrucksack ersetzte, entschied ich mich für den Kajka-100 (http://www.fjallraven.de/produkte/Rucksacke-und-Taschen/Kajka-100) von Fjällräven. Ausschlaggebend war für mich das gut einstellbare Tragesystem.
Ein grosses Volumen heisst ja nicht, dass man nun einfach den Rucksack mit unnötigen Dingen auffüllt und so bald mal ein enormes Gewicht entsteht. Es ist aber sehr angenehm, wenn alles im Rucksackinnern verstaut werden kann. Da ich ausserdem auch gerne im Winter unterwegs bin, habe ich auch etwas voluminösere Kleider wie zB. eine Daunenjacke und wattierte Hosen dabei. Dies hat nicht allzu viel Gewicht, aber braucht halt einfach etwas mehr Platz im Rucksack.

OmaMone
06.01.2011, 11:04
Naja, im Prinzip Touren von 2-3 Wochen länge, bei denen ich möglichst meine Ruhe habe. Ich mag nicht alle zwei Tage in einen Supermark stolpern und wieder in einer Stadt unterwegs sein, das hab ich das gesamte Jahr über. Deshalb so autark.
Und da kommt halt schnell ein entsprechendes Gewicht zusammen.
hallo cain,
davon mal abgesehen, das ich in meinem bach specialist (65 liter) auch schon auf tour im gebirge mit essen fuer 20 tage unterwegs war - ohne nachkaufmoeglichkeit - solltest du dir einfach den bergans mal zuschicken lassen und probieren, ob du mit einem aussengestellrucksack wirklich durch die gegend laufen willst. nicht umsonst hat sich, im hinblick auf den tragekomfort fuer "normale" lasten auf tour der innengestellrucksack mit ordentlichen hueftflossen und schultergurten und vielleicht zusatzverstrebungen zur besserern lastverteilung durchgesetzt.
so koennte der erwaehnte kajka 100 wirklich eine alternative sein, wenn du einen so großvolumigen rucksack benoetigst. meist sind es leute wie peter (mit entsprechender koerpergroesse - die breite allein ist es nicht ;) ), die, wenn sie im winter einfach mehr mitschleppen muessen und nicht auf eine pulka zurueckgreifen koennen, sich fuer 100 liter-rucksaecke und groesser entscheiden.
gruesse
omamone

fugs
08.01.2011, 10:45
Wenn du tatsächlich die Ressourcen hast (Größe, Kondition, Schleppbereitschaft und -möglichkeit) und eine verlässliche und gut einstelbare Wand mit einem guten Tragesystem möchtest, dann schau dir doch einmal den Karrimor Sabre 80-130 an.
Extrem gute Qualität, in Britannien günstig zu beziehen und sogar mit 30kg noch bequem zu tragen.
Wie gesagt, wenn man die Ressourcen hat :schwitz:;)

Ich bin auch bei kürzeren Touren mit weniger Lasten mit ihm zufrieden (trotz des Eigengewichtes, bei dem sicherlich einige aufbegehren werden :))

Cain
08.01.2011, 12:03
Hey, der schaut interessant aus, auch vom Preis her.
Mit dem Eigengewicht hab ich jetzt nicht so das Problem, wenn das durch Größe und gutes Material zustande kommt.

So langsam wirds unübersichtlich welchen ich nehmen soll, aber den nehm ich definitiv in die engere Auswahl.
Du hast nicht zufällig einen Vergleich zwischen Palisade und dem Sabre? :D

fugs
08.01.2011, 20:00
Sorry, mein Internet hat mich verlassen.

Nein, leider habe ich keinen direkten Vergleich.
Ich weiß nur, daß man im Karrimor einen wirklich verlässlichen und imo langlebigen Begleiter hat. Ich habe ihn von johnbullclothing com von der Insel schicken lassen, mit guten Features zusätzlich (Hüfttasche, Rödelriemen und Regenschutz/Minizelt- und Allroundunterlage aus unglaublich stabilen Material. Kann man auch, so man möchte, mit Seitentaschen versehen.

Alles in allem und bei dem heutigen Pfund-Kurs fast unschlagbare knappe 200 Euronen (168,49 GBP).
Die Briten habe übrigens auch ein sogar einmonatiges Rückgaberecht, soweit ich informiert bin.

Cain
28.01.2011, 11:35
Ich hab mir jetzt den Sabre bestellt, dürfte so bis in zwei oder drei Wochen hier eintrudeln, dann erzähl ich auch etwas dazu.

Rico
30.01.2011, 01:05
Hallo,

Ich frage mich ernsthaft wieso es Bergans mit dem Alpinist 2 schafft einen Rucksack zu bauen, bei dem im Tragesystem Schrauben verbaut sind... Ich finde das so lächerlich wenn dir das Tragesystem unterwegs kaputt geht, na dann viel Spaß.
Da brauchste zu den 110l noch nen Rollwagen mit Werzeugkoffer und Ersatzteilen...

Ich lach mich kaputt und sowas wird bei euch "Profis" als Empfelung rausgegeben, ich bin fassungslos.

Gruß, Rico

akonze
30.01.2011, 08:37
Ich frage mich ernsthaft wieso es Bergans mit dem Alpinist 2 schafft einen Rucksack zu bauen, bei dem im Tragesystem Schrauben verbaut sind...

Was genau ist denn schlecht an Schrauben? In unserer Welt werden doch tausende Dinge mit Schrauben zusammengehalten. Und die fallen ja jetzt auch nicht andauernd auseinander.

Rico
30.01.2011, 13:21
Hallo,

na ja ich glaube das schlechte an einem geschraubten Tragesystem ist das Wörtchen "wenn".
Weil: wenn dir bspw. so ein Gewinde kaputt geht, und die sind für lange aber nicht die Ewigkeit gebaut, dann kannst du das auf Tour nur mit einem Bohrer, einem (Spezial-)Gewindebohrer + Windeisen, einem Helicoileinsatz und last but not least einer neuen Schraube reparieren.
Ich glaube kaum, dass jemand all diese Dinge mit auf Tour nimmt. Im besten Fall noch Nadel und Faden. Aber selbst wenn man Nadel und Faden nicht dabei hat kann man sich das schon irgendwie besorgen bei oben aufgeführtem braucht man einen Werkzeugspezialladen, also selbst der Baumarkt kann dir da nicht helfen.

Deshalb glaube ich nicht, dass ein geschaubtes Tragesystem empfelenswert ist.
Aber letzendlich ist das nur meine persönliche Überzeugung. Ich bin halt für Dinge die man Notfalls unterwegs reparieren kann und der Rucksack ist so ein Thema, denn wenn der unterwegs kaputt geht ist die Tour, im Falle des: "ich brauche Werkzeug", gelaufen.:coffee:

herzlichen Gruß, Rico

Cain
30.01.2011, 14:49
Na ne Schraube wo reindrehen ist keine Raketenwissenschaft. Und nen Gewindebohrer findet man überall, grade im Baumarkt oder in jeder besseren Autowerkstatt.

Mal abgesehen davon ist es sicher genauso unlustig einen Rucksack mit der Hand nähen zu wollen. Das Material ist derart steif und robust und auf dem Provisorium lastet soviel Gewicht, dass auch das kurzfristig den Geist aufgeben wird.

Hast du schon von Schraubendefekten oder -problemen bei Bergans Rucksäcken gehört? Also ich nicht. Und die letzten Wochen hab ich mich sehr intensiv mit der Materie beschäftigt.

Rico
30.01.2011, 15:18
Na ja es mag sein, dass du das wohl so siehst.
Gut dann tu genau das was du für das Richtigste hälst.
Die Welt ist groß genug für mehrere Sichtweisen.
Natürlich ist es nie angenehm auf Tour irgendetwas zu reparieren.
Und nein speziell bei Bergans© kann ich nicht sagen, dass dir der Rucksack um die Ohren fliegt.
Auch habe ich ausnahmslos positivste Erfahrungen mit Bergans© sammeln können.
Ich hab aber durchaus schon mit Leuten gesprochen die niemals wieder ein geschraubtes Tragesystem verwenden würden.

Einem Freund von mir ist das mit einem Model von Gregory© in Indien passiert.
Er würde dir jetzt viel Spaß beim Suchen eines Baumarktes wünschen und viel Glück beim Suchen des Gewindebohrers M6 oder M5.

Aber es gibt wie schon erwähnt mehrere Sichtweisen, egal.
Viel Freude mit deinem Rucksack.:)


herzlichen Gruß, Rico:coffee:

akonze
30.01.2011, 15:32
Hast du schon von Schraubendefekten oder -problemen bei Bergans Rucksäcken gehört? Also ich nicht. Und die letzten Wochen hab ich mich sehr intensiv mit der Materie beschäftigt.

Das ist sinnlos. So ein Forentroll wie der kleine Rico möchte nur Aufmerksamkeit. Damit er die bekommt, hängt er sich einen virtuellen Knochen um den Hals, damit wenigstens die Hunde an ihm hochspringen.

Jeder, der sich auch nur ein wenig mit der Materie beschäftigt hat, weiß, daß Bergans Rucksäcke einer sehr gute Qualität haben und speziell das QSS Tragesystem zu den besten auf dem Markt gehört. Mit dem Auto fährt man ja auch tausende Kilometer im Jahr und dabei fallen mir nicht alle paar Tage Schrauben heraus. Auch käme ich nicht auf die Idee, vor jeder Fahrt eine halbe Autowerkstatt in den Kofferraum zu laden. :D

Rico
30.01.2011, 15:43
Oh oh oh, wer wird denn hier gleich die sachliche Diskusionsebene verlassen und Andere beleidigen... aber keine Angst ich werde mich zukünftig, weil mir der große Arthur von Odoo gesagt hat das ich ein Forentroll bin zukünftig meine Meinung zurückhalten...
Dazu ist ja auch ein Forum gedacht.
Das alle die Klappe halten und möglichts einem "Geschichtenerzähler" zuhören.


Danke und herzlichste Grüße, der ahnungslose Rico.:coffee:

Cain
07.02.2011, 17:01
So, heute kam der Karrimor Sabre 80-130 mit der Post an.
Mangels Möglichkeiten ihn auszuprobieren war das ein Blindkauf, aber ich bin wirklich begeistert bis jetzt.

Hab ihn nun mal etwas spazieren getragen mit ca. 15kg Gewicht und ich muss sagen: wow!
Der trägt sich sehr bequem. Dicke weiche aber stabile Polsterungen an Schultergurten, Rückenplatte und Hüftgurt zeugen von einigen Nehmerqualitäten was das Gewicht anbelangt, es wurde wohl nicht zuviel versprochen.

Der Rucksack selber hat grob Geschätzt 250 Riemen, Schnallen, Ösen und Clips um ihn fast auf Handygröße komprimieren zu können und dabei trotzdem noch den Rentierkadaver und die Eisäxte befestigen zu können.
Zudem pro Seite je zwei sehr robust wirkende Reißverschlüsse um in die Tiefe zweistufig Volumenmäßig aufstocken zu können. Find ich sehr interessant. Am Anfang startet man mit 10kg Futter, nach einer Woche ist ca Halbzeit und mittels Zip wird er kleiner und besser
komprimiert.
Zudem verfügt er natürlich über ein dutzend Kompressionsriemen an allen Seiten.

Von der Haptik her einer der besten die ich bisher in die Finger bekommen habe.
Durch und durch robust, mir wäre nichts aufgefallen wo ich spontan bedenken hätte ob das länger als 2 Jahre hält. Das wird natürlich mit einem Gewicht von 4kg bezahlt.

Ich kanns kaum erwarten ihn mal anständig testen zu können.
Für die Zweitages-Tour stellt er sicher den Overkill dar, aber für 2 Wochen autark genau das richtige.