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Vollständige Version anzeigen : Trekkingstöcke - mehr Fragen!


knegel
18.12.2010, 13:47
Sagt mal, wenn ich mir Trekkingstöcke zulege und die bei Wanderungen einsetze, um wieviel Kilogramm könnte ich meine Beine entlastet und wieviel Kilogramm könnte ich mehr in den Rucksack laden?

Kann ich meine Wandergeschwindigkeit durch den Einsatz von Trekkingstöcken erhöhren z. B. ähnlich wie ein Skilangläufer?

Muss ich vorher irgend eine Art von Training absolvieren, um Trekkingstöcke zu nutzen, z. B. Krafttraining im Gym?

Welche Experten, Berühmtheiten oder Superstars nutzen Trekkingstöcke?

Vielen Dank für Eure Antworten! :kopfschuettel:

Thomsen
19.12.2010, 08:16
1. Das kommt darauf an wie stark du dich auf deine Stöcke stützt.

2. Probier es aus. Da kann man kein pauschale Antwort treffen. Wieviel damit dann noch "tragbar" ist.

3. Ja kannst du. Ich gehe mit Stöcken deutlich schneller. Das setzt aber auch voraus das man sie korrekt einsetzt und somit nicht nur mit den Beinen anschiebst sondern auch mit dem Oberkörper.

4. Um mit Stöcken zu gehen braucht man muht unbedingt ein besonderes Training. Eine solide grundfitness sollte man aber schon mitbringen, wenn man so wie du überlegt den Rucksack voll zu laden und dann auch noch schnell zu laufen.

5. Komische Frage. Keine Ahnung.

ekki
19.12.2010, 08:52
Sagt mal, wenn ich mir Trekkingstöcke zulege und die bei Wanderungen einsetze, um wieviel Kilogramm könnte ich meine Beine entlastet und wieviel Kilogramm könnte ich mehr in den Rucksack laden?

Kann ich meine Wandergeschwindigkeit durch den Einsatz von Trekkingstöcken erhöhren z. B. ähnlich wie ein Skilangläufer?

Muss ich vorher irgend eine Art von Training absolvieren, um Trekkingstöcke zu nutzen, z. B. Krafttraining im Gym?

Welche Experten, Berühmtheiten oder Superstars nutzen Trekkingstöcke?



Den eigentlichen Einsatzzweck von Trekkingstöcken würde ich folgendermaßen skizzieren:

- zusätzlicher Halt beim Gehen
- Entlastung vor allem der Kniee (deutlich spürbar bei längerem Bergabgehen)


"Schneller", "mehr Gewicht" usw., das sollten aus meiner Sicht nicht die Ziele für den Einsatz von Treckingstöcken sein.
Dieser Faktoren werden aber mit Sicherheit mehr von der jeweiligen Person und ihrer aktuellen Kondition und Gesamtverfassung bestimmt - und viel, viel weniger vom Einsatz der Stöcke.

Den Nutzen der Trekkingstöcke muss jeder für sich selbst herausfinden, unabhängig davon, welche Experten, Berühmtheiten oder Superstars Trekkingstöcke nutzen.

Gruß
ekki

Thomsen
19.12.2010, 09:45
... Superstars nutzen Trekkingstöcke?

da könnt ich mich immer noch wegschmeißen :roll::D

ekki
19.12.2010, 14:18
da könnt ich mich immer noch wegschmeißen :roll::D

Die neue STS-Staffel kommt bestimmt:

Deutschland sucht den Super-Trekkingstock-Star. :kopfschuettel:

( 100 m mit 40 kg im Rucksack in 10 Sekunden oder so ähnlich )

domi
19.12.2010, 22:57
Der einzige Sinn von den Stöcken ist es mehr Stabilität zu bieten!
Man kann nicht mehr Gewicht tragen und du wirst dadurch nicht schneller. Zu Beginn wirst du eher langsamer sein und das Laufen anstrengender, da die Koordination ungewohnt ist.
Ich würde dir empfehlen keine Stöcke zu verwenden. Das ist nur ein dummer Trend, dass ein jeder mit Stöcken rumrennt. Die Teile sind teuer, in 95% der Fälle überflüssig und machen nur Lärm, sodass du Mensch und Tier in der Umgebung verärgerst.

mfg domi

erftwanderer
20.12.2010, 08:01
Das ist nur ein dummer Trend, dass ein jeder mit Stöcken rumrennt. Die Teile sind teuer, in 95% der Fälle überflüssig und machen nur Lärm, sodass du Mensch und Tier in der Umgebung verärgerst.


Ach so. Nur du bist intelligent. Die anderen 90% der Wanderer und Trekker sind blöd. So oder so ähnlich denken auch die Leute in den Häusern mit dem hohen Zaun drumherum.:confused:

Und wer mit den Stöcken Lärm erzeugt, hat nicht gelernt damit umzugehen.

domi
20.12.2010, 08:47
Ich will dir hier nicht persönlich zu nahe treten, aber wenn du dir mal anschaust wer die Nutzer der sind, dann wirst du hauptsächlich 40-60 Jährige finden, die eine tolle Ausrüstung aber keine Ahnung haben. Mehr als die Hälfte aller von der Bergwacht geborgenen Wanderer in den Alpen sind mit Stöcken bewaffnet. Es wird scheinbar angenommen, dass persönliche Unfähigkeit durch ein Mehr an Ausrüstung kompensiert werden kann.
Des weiteren sind die Vorteile von Stöcken höchst umstritten unter Physiotherapeuten, Sportmedizinern u.ä. Wie ich schon geschrieben habe; der einzige nachweisbare Vorteil ist - bei richtigem Einsatz - eine bessere Stabilität und dadurch eine Entlastung der Sprung- und der Kniegelenke.

mfg domi

Zorro
20.12.2010, 10:08
Moin domi,
Stabilität und Knochen schonen und was sich daraus auch noch alles ableiten läßt wie erholsameres wandern und wenn man was schon schafft man im endeffekt auch mehr.
Die Frage ist was der Streit bringen soll, ich war früher auch gegen diesen "dummen Trend" haben mich allerdings du eigene Erfahrung eines besseren belehren lassen. Diese Erfahrung als ¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*# derer abzutun die es offensichtlich besser wissen weil sie Erfahrung haben ist gewagt. Sicher gibt es ¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*# in Trendsportarten wo sich Menschen selbstüberschätzen, das macht den Nutzen der Ausstattung aber nicht schlechter und diesen möchte ist bei Bergtouren vorallem mit nehm schweren Rucksack nicht missen. Klar ist aber auch dass ich die Dinger auch nur nutze wenn ich es für angebracht halte, aber das muss jeder selber wissen genauso sieht es aus wenn jemand meint den Nutzen nicht akzeptieren zu können.
Irgendwann fängt es eben an, dass die Knie schmerzen bei Bergtouren, je älter man ist umso schneller warum in aller welt soll man sich Schmerzen an tun nur um ein cooler Nichttrekkingstocknutzer zu sein, aber glaub mir aus dieser ¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*# wächst man mit den Jahren raus, spätestens wenn die ersten athrosesymptome bei Belastung auftreten.:coffee:
BWG
Zorro

erftwanderer
20.12.2010, 10:53
Zorro war schneller. Ich hätte fast das Gleiche geschrieben, will aber jetzt nicht Zorros Post wiederholen.

Nur eine Anmerkung noch: Als Nordic Walking Trainer und Sport-Übungsleiter habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die Belastung beim Wandern, ob mit oder ohne schweren Rucksack, spielt keine wesentliche Rolle, mehr auf den ganzen Körper verteilt. Dadurch ermüden die unteren Extremitäten bis hin zu den Lendenwirbeln weniger schnell.

Um das Nachlassen des Gleichgewichtssinnes zu vermeiden, sollte man immer auch mal ein Stück ohne Stücke gehen. Ansonsten schert mich das einen feuchten Kehricht, was Physiotherapeuten und Sportmedizinern sagen. Ich kenne meine Erfahrung und die der Dutzenden von Mitwanderern in den Bergen oder im Mittelgebirge.

hosentreger
20.12.2010, 11:17
@knegel:

Ich hoffe sehr, dass ich Dir Unrecht tue: Aber kann es sein, das Deine Fragen eigentlich garnicht so furchtbar Ernst gemeint waren? Irgendein Bauchgefühl sagt mir, dass Du das Forum hier mal "auf Trab" bringen wolltest. Aber: Vielleicht tue ich Dir ja wirklich Unrecht.

hosentreger

knegel
22.12.2010, 18:03
@knegel:

Ich hoffe sehr, dass ich Dir Unrecht tue: Aber kann es sein, das Deine Fragen eigentlich garnicht so furchtbar Ernst gemeint waren? Irgendein Bauchgefühl sagt mir, dass Du das Forum hier mal "auf Trab" bringen wolltest. Aber: Vielleicht tue ich Dir ja wirklich Unrecht.

hosentreger

Hm ja, Bingo Hosentreger! ;) ;)

In diesem Sinne, allen Lesern dieses seriösen threads Frohe Weihnachten! :cool: :-)