Vollständige Version anzeigen : Trekkingstöcke auch zum Bergwandern?
Hallo!
Meine Gattin und ich gehen hauptsächlich in den Bergen wandern. Bis heute haben wir keine Stöcke verwendet, jedoch wollen wir ab nächstes Jahr Stöcke versuchen.
Wir gehen meisst Bergtouren mittleren Grades (rote Touren auf den Karten des Alpenvereins- oder Kompasskarten, jeoch betreiben wir kein Bergsteigen.
Da wir mit Stöcken keine Erfahrung haben meine Frage, nimmt man für die Berge die gleichen Stecken wie zum Trekking oder gibt es da Unterschiede?
Die Frage ist mir gekommen, als im odoo.tv Beitrag über die Black Diamand Stöcke darauf hingewiesen wurde, dass es sich hier um Trekkingstöcke handelt.
Mir geht es hier nicht um reine Marken, wäre jedoch über Vorschläge zu guten Stöcken fürs Bergwandern dankbar.
MfG, Wolfgang
wetterfest
16.12.2010, 16:55
hallo,
es sind die selben Stöcke beim wandern, bergwandern wie beim trekken, eben teleskopstöcke..... einzig beim nordic walking gibt es andere stöcke (nicht geeignet).
ich gehe sehr viel in die berge und seit sehr vielen jahren erfolgreich ohne jedes problem was gelenke, bänder etc... angeht......... würde niemehr ohne gehen......
liebe gruesse
helmut
einzig beim nordic walking gibt es andere stöcke
Ja, dies weis ich, denn mit meinen Nordic Walking Stöcken möchte ich nicht in den Bergen gehen:nicken:
MfG, Wolfgang
... nimmt man für die Berge die gleichen Stecken wie zum Trekking oder gibt es da Unterschiede?
wie schon gesagt, das sind auch beim Wandern in den Alpen dieselben Stöcke, meist als Trekkingstöcke bezeichnet.
Mir geht es hier nicht um reine Marken, wäre jedoch über Vorschläge zu guten Stöcken fürs Bergwandern dankbar.
Gute Stöcke gibt es von verschiedenen Herstellern.
Prinzipiell solltest du vorab einige Punkte für dich abklären, z. B.:
- Klemmverschluss mit Hebel (von außen) oder Spreizdübel (innen im Rohr)?
- Gewicht der Stöcke
-Material der Stöcke (Alu oder Carbon?)
- kleinste Länge im zusammengeschobenen Zustand
- Material u. Form der Griffe
Gruß
ekki
- Klemmverschluss mit Hebel (von außen) oder Spreizdübel (innen im Rohr)?
- Gewicht der Stöcke
-Material der Stöcke (Alu oder Carbon?)
- kleinste Länge im zusammengeschobenen Zustand
- Material u. Form der Griffe
Zum Klemmverschluss: ist diese Verschlußart auch sicher vorm Verschieben wenn man mehr Druck auf den Stock bringt? Vom Kopf her tendiere ich zum Spreizdübel, jedoch ist dies nicht begründbar. Gibt es da eventuelle Sicherheitsbedenken pukto verschieben? Ich bin 186 cm groß und wiege zw. 95-100 kg ohne dick zu sein. Muß ich keine Angst haben, dass sich die Stöcke in einer harmlosen Situation durch das Verschieben zu einer gefählichen Situation entwickelt?
Die Stöcke sollen schon leicht sein, meine Leki Nordic Walking Stöcke sind aus Titanium mit Korkgriff.
Korkgriff bevorzuge ich. Vom Material her sollte es schon sehr leicht sein, die Frage ist halt wie hoch ist die Robustheit von Carbon bei zufälligen Schlägen gegen einen Stein, Fels, etc.
Die Länge im zusammengeklappten Zustand würde ich vernachlässigen.
Die Form würde ich nach Ansicht und probieren im Laden wählen, denn Preferenzen habe ich keine.
MfG, Wolfgang
erftwanderer
17.12.2010, 14:52
meine Leki Nordic Walking Stöcke sind aus Titanium mit Korkgriff.
Deine NW-Stöcke sind aus Aluminium, die heißen nur Titanium (http://www.klausbua.de/product_info.php/info/p983_LEKI-Titanium-Airfoil--07-2522--silber-orange--Modell-2007--Nordic-Walking--100---135-cm-Fixlaenge-.html). Wären die aus diesem Metall, könntest du die wahrscheinlich nicht bezahlen.
Meine Wanderstöcke sind auch von Leki. Das Modell weiß ich nicht. Sind fast unkaputtbar.
Danke, dies wußte ich nicht, wieder was gelernt. Sind genau diese Stöcke die ich habe.
MfG, Wolfgang
waldschrat
17.12.2010, 15:38
Hallo,
Das Zusammenschieben ist u.U. wichtig. Einerseits habe ich gerade zum Skifahren welche nur aus 2 Teilen - das macht das Ding leichter, andererseits auch 3teilige besonders gut zusammenschiebbare, sehr leicht und kurz, d.h. sie können auch ganz ins Gepäck, wenn ich fliege.
Die Verschlüsse halten alle, jedenfalls wenn sie ein bißchen gepflegt werden. Bruchgefahr besteht wenn man die Teile versehentlich zu weit auseinander zieht. Sonst ist meist nur die Spitze im Eimer wenn sie sich irgendwo, z.B. in einen Felsspalt einklemmt, kann man aber selber austauschen. Bei Carbon ist mir mal einer bei normalen Gebrauch gebrochen, war aber Billigteil vom Aldi.
Gruß
Waldschrat
Moin,
bei den Verschlüssen muss ich sagen dass ich die Klemmverschlüssel bevorzuge, wenn die umgelegt sind, sind sie eben fest beim Spreizdübel ist es so die Sache, da hat man kein Feedback wie fest der nun sitzt, man knall die Dinger ja auch nicht immer bis zum anschlag an gerade wenn man in den Bergen häufiger mal die Länge variiert und so kommt es dass man denkt sie sind fest genug und wenn man sich mal mit vollem Gewicht abstützt weil man stolper oder aus dem Gleichgewicht kommt geben sie nach... Darüber hinaus kann man Klemmen auch einfacher Warten oder austauschen.:coffee:
BWG
Zorro
Zum Klemmverschluss: ist diese Verschlußart auch sicher vorm Verschieben wenn man mehr Druck auf den Stock bringt? Vom Kopf her tendiere ich zum Spreizdübel, jedoch ist dies nicht begründbar. Gibt es da eventuelle Sicherheitsbedenken pukto verschieben? Ich bin 186 cm groß und wiege zw. 95-100 kg ohne dick zu sein. Muß ich keine Angst haben, dass sich die Stöcke in einer harmlosen Situation durch das Verschieben zu einer gefählichen Situation entwickelt?
Klemmverschluss/Hebelverschluss hatte ich bislang nicht im Einsatz.
Der Spreizdübel meines über 10 Jahre alten Leki-Stockes hat in dieser Zeit bestens gehalten.
Allerdings habe ich die Klemmfunktion immer wieder mal überprüft und bei Bedarf etwas nachgezogen.
Gruß
ekki
wie schon gesagt meine Frau hat welche zum drehen also Spreizdübel, ich hab welche zum klemmen funktionieren beide und sind auch sicher wenn man den Spreizdüsel festgenug andreht, nur du hast halt kein wirkliches Feedback man macht es nach gefühl und irgendwann auch nach bequemlichkeit in dem man sich langsam an den Punkt rantestet wann man nicht mehr soviel kraft zum auf und zu machen braucht, was natürlich mit einschließt dass man auch schon mal daneben liegt und eben zu sachte vor ging, deswegen sind mir persönlich meine Stöcke lieber als die meiner Frau, weil man nämlich auch mal schwitzige oder eingecremte Hände oder Handschuhe trägt wo man eben auch mal abrutsch beim auf und zu machen...:coffee:
BWG
Zorro
weil man nämlich auch mal schwitzige oder eingecremte Hände oder Handschuhe trägt wo man eben auch mal abrutsch beim auf und zu machen...:coffee:
Dies ist ein gutes Argument pro Klemmen.
Danke für eure Antworten.
MfG, Wolfgang
Meine Stöcke (Komperdell) haben auch den oberen Bereich des Stockes mit Griffmaterial ummantelt. Erst nachher habe ich gemerkt, dass das sehr praktisch ist, weil man an kurzen, sehr steilen Passagen, wo die Stöcke beim Aufwärtsgehen zu lang sind, direkt an den Stock umgreifen kann.
Die Länge der Stöcke im Zusammengeschobenen Zustand finde ich nicht ganz unwichtig, wenn man die auch mal im Koffer (Flugzeug) mitnehmen will.
Nur so als weitere Gedanken zu dem Thema ...
Viele Grüße,
TM
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