Vollständige Version anzeigen : in welcher Richtung den 3 Pässe-Trek gehen?
Hallo, also wir sind immer noch wild entschlossen den 3 Pässe Trek im Everest-Gebiet zu gehen - Shivalaya - Kongma La - EBC - Cho La - Gokyo - Renjo La. Nun ist bei genauerer Planung folgende Frage aufgetaucht: in welcher Richtung geht man am besten? Also starten über den Renjo La - dann Gokyo - Cho La - Kongma La ist das von den Aufstiegen her geringer und leichter? Oder besser in anderer Richtung also von Ost nach West?
Danke!
Wir starten übrigens von Shivalaya, gehen über Lukla nach Namche Bazar.
Hallo, also die überwiegende Meinung ist, dass es leichter von Ost nach West ist, also von Lobuche aus nach Zhongla (2-3 h), dort ggf. übernachten, da es dort nur 2 Lodgen gibt und die schnell voll sind. Dann den ChoLa und danach im 1. Ort übernachten, falls noch Reserven bis nach Gokyo laufen. Auch der RenjoLa ist leichter von der Gokyo-Seite aus, da kürzerer Aufstieg. Den KogmaLa habe ich selber nicht gemacht.
Gruß Michael
ich würde Cho-La, Renjo La, Kongma La gehen und zuerst etwas Zeit am Kala Patthar, EBC verbringen. Gut zur Akklimatisierung
Hilfreich wäre es zu wissen, wieviel Zeit für die Trekking Tour insgesamt bleibt und wann etwa diese Tour stattfinden soll.
Wen man die Tour von Shivalaya beginnt, ist man eigendlich wenn man die hohen Pässe erreicht gut akklimatisiert.
Die logische Linie wäre Renjo La, Cho La und Kongma La bzw. umgekehrt.
Gruß
Jens
Hallo Jens,
also wir starten Mitte März 2011 in Shivalaya. Und dann ist die Frage ob wir
Renjo La - Cho La - Kongam La
oder Kongam La - Cho La - Renjo La gehen. Ist die eine oder andere Seite vom Aufstieg her einfacher oder sind die Etappen länger/Kürzer anstrengender?
Danke schon mal!
Gruß Zodiac
Hannes33
14.12.2010, 15:11
Ich sehe das wie Jens und bin der Meinung, dass es spannender ist, sich im Verlauf der Tour dem Everest zu nähern als wie sich vom Evevesrt zu entfernen, also Renjo La, Cho La und zum Abschluß Kongma La...
Selbst wenn die Pässe in der anderen Richtung wohl etwas leichter sein mögen.
lg, Hannes.
Ich bin auch in Shivalaya gestartet und dann nach Namche direkt gelaufen. Dort 1 Tag zur Akklimatisierung zum Everest View Hotel. Dann nach Dingboche, dort zur Akkl. 1 Tag nach Chukung statt über den KongmaLa. Weiter EBC udn Kalar Pattar. So nähert man sich ja auch dem Everest, aber man geht erstmal ohne größere Steigungen hoch. Nach einigen Tagen ist man dann akklimatisiert und fitter. Wie geschrieben, dauert der Weg von Lobuche nach Zhongla 2-3h. Dort ist man dann schon Mittags und hat gute Chancen auf ein Zimmer, da es in Zhongla nur 2 Lodgen gibt. Für die Trekker, die von Gokyo kommend den ChoLa-Pass überquert haben, dürfte es schiweriger werden, einen Raum zu finden. Es gibt dort aber auch ein einfaches "dormitory". Am nächsten Tag ist man dann fit für den etwas schwierigeren ChoLa-Pass und kommt ins Gokyo-Tal. Der RenjoLa ist danach eher leichter und man kann die Ruhe im Tal zurück nach Namche über Thame genießen.
Wir haben von einer schon etwas älteren Dame gehört, die, von Jiri kommend, die beiden Pässe RenjoLa und ChoLa gemacht hat und dann nachts in Lobuche gestorben ist (den genauen Grund haben wir nicht erfahren, wohl Erschöpfung oder Höhenkrankheit). Eine jüngere Französin musste 1h nach dem Aufstieg zum ChoLa, von der Gokyo-Seite kommend, vom Rettungshelikopter ins Tal geflogen werden. Vom Rest der Gruppe (12 Leute) haben wohl nur 2 Trekker den ChoLa gepackt.
Ich finde es schon aus Gründen der Akklimatisierung und wg. dem leichteren Aufstieg für sinnvoller, zuerst zum EBC zu gehen und dann die Pässe ChoLa und RenjoLa zu machen. Die beste Sicht auf den Everest ist komischerweise vom am weitest entfernten Pass, dem RenjoLa.
Hallo
Rein technisch, organisatorisch und von Akklimatisierung ist Ost-nach-West einfacher, d.h. Kongma La - Cho La - Renjo La.
Der Rest ist aber eher eine Philosophie-Frage:
wer "zuerst" bei Gorak Shep/Kala Patar am Fusse des Everest sein will und sich dann verabschiedet mit letztem schönen Blick von Renjo La aus, geht von Ost-nach-West.
wer sicher lieber "langsam" von weitem dem Everest nähert und dann am Schluss am Fusse stehen will von Everest, geht von West-nach-Ost.
Ich habe ersteres gemacht, und ehrlich gesagt war für mich sowieso nicht Kala Patar der Höhepunkt der Reise (zu viele Japaner, die sich fast hochtragen lassen mussten ;)), sondern die 2 Erkundungstage nördlich von Gokyo den Ngozumba-Gletscher hoch.
Gruss,
Carsten
Susanne Sherpa
21.12.2010, 18:48
Hallo,
mein Mann ist die Route häufiger mit Touristen gegangen. Für Touristen ist seiner Meinung nach es einfacher zuerst über den Renjo La - Chho La - Kongma La zu gehen. Natürlich kommt es immer auf die Erfahrung und Kondition der Teilnehmer an.
Viele Grüße
Susanne Sherpa
Hannes33
21.12.2010, 19:20
Rein technisch, organisatorisch und von Akklimatisierung ist Ost-nach-West einfacher, d.h. Kongma La - Cho La - Renjo La.
Hallo Carsten, kannst du das ein bisschen näher begründen?? Weil ich keinen deiner 3 punkte so einfach unterschreiben würde...
Hannes.
vBulletin® v3.8.1, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.