PDA

Vollständige Version anzeigen : Allround-Schlaftüte füe 1 Jahr Australien


Beetlebasti
11.07.2010, 13:50
Hallöle zusammen...

Ich will 2011 für ein Jahr Australien (W&T) und such noch einen Schlafsack...
Auf Hostels stehe ich nicht, also ist ein Jahr dauercamping angesagt...:D... ausser in der Zeit, wo ich am arbeiten bin.
Da ich aber nicht nur im heissen Outback, sondern auch viel in den Bergen oder Tasmanien unterwegs sein werde, sollte der Schlafsack einiges können. Trekkingrouten, wie z.B. Overlandtrack oder South Coast Track sind auch geplant. Kann also auch mal ziemlich nass werden. Wärmetechnisch rüste ich mich von -5C bis nach oben offen. Reine KuFa-Tüte fällt aufgrund ihrer bekannten Nachteile eigentlich flach.
Alles in allem suche ich einen Daunenschlafsack, der möglichst dolle gegen Luftfeuchte und Nässe geschützt ist. Denke da an sowas wie z.B. einen Rab mit Pertex Endurance, den Crux Torpedo mit Event oder ähnliches... Frag mich allerdings, ob die wasserdichten Aussenhüllen auch gegen Luftfeuchte helfen???
Die andere Wahl wäre eine Schlafsack-Kombi aus z.B. dem WM Highlite und dem Cocoon Overbag mit Primaloftfüllung. Hätte auch noch den Vorteil der Flexibilität. Ich könnte, je nach Tour, ein Teil im Schliessfach lassen...
Was denkt ihr?

Travelmate
11.07.2010, 18:32
G'day Mate,

How ya goin?

Hmm, ich würde nur einen KF-Sack nehmen, da entweder einen Ajungilak Comfort Spring oder evtl. einfach einen guten vor Ort kaufen z.B. von ROMAN.

Habe bzw. hatte beide schon....mit dem Ajungilak bist auf der sicheren, da dürfts eher warm wie kalt werden...!

http://www.roman.com.au/

Du hast schon ein Zelt dabei oder?

Wenn nicht, laß schön die ganze Nacht das Feuer brennen, damit NICHT soviel Viecher ankommen....ich schlief schon draußen in OZ ohne Zelt, weiß also von was ich red.

Ist wirklich easy going....ach, bei mir wars ab und zu so, das ich freiwillig ins Hostel bin, zwecks Klima, wenns mal Nächte durch hast, nackt auf Deiner Therma Rest und schwitzt und schwitzt und schwitzt und es ist so bloody fuc.ing hot....naja keep going, du machst das scho...

NGR

Ralf

Beetlebasti
11.07.2010, 20:17
Hey Ho,

warum denn nur einen Kunstfaserschlafsack? Wird´s da unten so feucht, dass man von Daunen generell abraten muss? Kann ich mir ja irgendwie nicht vorstellen... Aber ich war ja auch noch nicht da...

Einen Ajungilak "Comfort Spring" hab ich im Netz nicht gefunden. Auf der Mammut-Seite gab es da nur den "Kompakt 3-Season". Mit dem wär ich gegen die Nässe geschützt, hätte aber immer und überall 1500g für -5C. Und sonst nichts. in so einer KuFa-Tüte schwitzt man doch auch schneller, wenn´s mal warm wird, oder?
Für´n Overlandtrack wahrscheinlich toll, für ´ne sonnige Tour auf Fraser Island vielleicht nicht so das richtige...
Ausserdem ist die Daune einfach kuscheliger...

Deswegen die Schlafsack-Kombi. Der WM Highlite (485g / +2C) für warm & trocken, der Cocoon Overbag (690g / zusätzliche 11C) für warm & nass, dazu ´nen Cocoon-Liner aus Seide (135g / zusätzliche 5C) für heisse Nächte und zum Schutz des WM.
Alles zusammen wär dann für kalt & nass, ich hätte laut Hersteller 1310g und eine Komforttemperatur von -14C. Glaub ich zwar nicht dran, aber da ich mich nur gegen -5C rüste wird´s wohl reichen...;-)
Und somit zurück zur Frage, wie war das jetzt mit dem Schutz von Daune gegen (Luft-) Feuchtigkeit? Funktioniert dass mit dem KuFa-Overbag? Oder der wasserdichten Aussenhülle?

Ach ja, Zelt hab´ ich. Das Hilleberg Allak. Mit seinen 3kg nicht das leichteste für mich allein. Aber dank seines Wetterschutzes, den beiden riesigen Eingängen und beiden Dachlüftern halt auch so´n Allround-Talent...
Und das mit dem schwitz schwitz... Hatte eigentlich geplant, je mehr Sommer, desto mehr Süden und je mehr Winter, desto mehr Norden. Hoffe so allzu heissem, wie auch zu kaltem Wetter aus dem Wege gehen zu können. Wollte allerdings auch nicht das Wetter meine Route bestimmen lassen...;)

greetz
Basti

strauch
12.07.2010, 09:42
Hi basti,

erstmal vorweg in diesem Forum gibt es einfach verdammt viele KuFa verfechter :). Für mich kommt ein KuFa Sack aber auch nicht in Frage einfach zu schwer, zu großes Packmaß zu ungemütlich, schlechteres Schlafklima. Und es ist ja nicht so das ein Kufasack gänzlich unbeeindruckt ist von der Näße, er verliert halt "nur" um 1/3 an Leistung Daune bis zu 2/3.
Ich hatte bisher auch bei Regentouren noch nie ein Problem mit meinen Dauenenschlafsäcken. Die liegen dann halt morgens noch ne Stunde im Zelt zum trocknen, in der Zeit Frühstücke ich usw. und dann wird er eingepackt und weiter gehts.

Ich würde vielleicht auch nach einem Daunenschlafsack schauen der mit einer "wasserdichten" bzw. abweisend Hülle versehen ist, von WM gibts da ja auch die GWS Versionen oder da svon dir genannte Pertex. Du kannst ja zur Sicherheit einen Schlafsack nehmen der etwas mehr Reserve hat wie den WM Apache mit -10°C der wiegt ja mit 960g immer noch deutlich weniger. Und selbst wenn er feucht wird und etwas an Leistung verliert ist da noch Reserve vorhanden.

OmaMone
12.07.2010, 18:28
Hi basti,
erstmal vorweg in diesem Forum gibt es einfach verdammt viele KuFa verfechter :). Ich würde vielleicht auch nach einem Daunenschlafsack schauen der mit einer "wasserdichten" bzw. abweisend Hülle versehen ist, von WM gibts da ja auch die GWS Versionen oder da svon dir genannte Pertex. Du kannst ja zur Sicherheit einen Schlafsack nehmen der etwas mehr Reserve hat wie den WM Apache mit -10°C der wiegt ja mit 960g immer noch deutlich weniger. Und selbst wenn er feucht wird und etwas an Leistung verliert ist da noch Reserve vorhanden.
...und dann noch fuer die heissen naechte dein duennes inlett (oder zum schlafsack-pushen, wenn es doch mal richtig kalt wird). und wenn du mit einem allak unterwegs bist, reicht vielleicht auch der wm ultralite - wiegt 870g bei komfort von -7grd /der apache gws (bessere aussenhuelle) wiegt halt bei -10 grd. comfort 1035g.
gruesse
omamone
(bekennende Daunenschlafsackverfechter auch fuer naechte unter freiem himmel und das erst recht seitdem ich mal mit nassen kalten fuessen im zelt in einer kufa-tuete aufgewacht bin ;) )

herajika
21.07.2010, 21:14
Das dünne Inlett würd ich auf alle Fälle empfehlen... wir hatten echt alles in OZ... auf Tasmanien und im Outback schon mal gefroren nachts (2°C im Februar auf Tasmanien...). Und im Kakadu-Park dann so geschwitzt, dass wir gefragt wurden, ob wir in einem Gewitte übernachtet hätten, als wir unsere völlig durchnässten Sachen trockneten (um nicht von Moskitos aufgefressen zu werden, haben wir trotz 30°c im Schlafsack gepennt ;)).