Vollständige Version anzeigen : Oh man, schon wieder einer der nach Jacken fragt...
Candyman
29.06.2010, 18:06
Hallo Leute, erstmal ein herzliches Hallo an alle Wanderbegeisterten, da dies mein erster Post ist.
So, wie der Titel schon sagt gibt es mal wieder ne Frage zur Jacken-Auswahl. Ich will bald nach Australien und da ich keine vernünftige Jacke besitze, muss nun eine neue her - und dann auch bitte anständig. Da ich Student bin und der Flug etc. schon teuer genug sind, soll die Jacke natürlich nicht zu viel kosten - 300€ war eigtl. mein preislimit, aber im Ausnahmefall lasse ich 350€ auch noch durchgehen. Die Jacke soll folgenden Ansprüchen genügen:
-Wasserdicht/Atmungsaktiv/Winddicht
-Rucksacktauglich bis ~20kg, da ich beim Work&Travel meinen Rucksack mitnehmen möchte
-Zwiebelprinzip: d.h. ich ging von einer Doppeljacke aus, aber mittlerweile lese ich ja nur noch negatives und alle reden über 2 Jacken (Regenjacke + Softshell), was mir persönlich auch recht ist
-Alltagstauglich (optisch und bequem etc.)
-Wenn möglich sollte sie auch als Jacke zum Skifahren dienen und eben an wärmeren Tagen (je nachdem wie viel man eben anzieht)
Daher meine Frage: Ist eine Doppeljacke in dem Fall doch nicht so abwägig? Reicht Thermounterwäsche + Softshelljacke + "Regenjacke" (Winddicht etc.) aus, um im Winter auch diese Kombo zum Skifahren zu nutzen? Ich will ungerne so viel Geld ausgeben und dann "nur" für Wandern eine Jacke haben, sondern diese dann ggf. auch eben in der Stadt tragen.
Jetzt denkt ihr vermutlich: Schon wieder einer, der eine eierlegende Wollmilchsau haben möchte für am besten 10€. Und damit liegt ihr nicht mal soweit weg, aber ich bin auch bereit Abstriche zu machen. Sie sollte auf jeden Fall nicht zu lang geschnitten sein (Stadttauglich) und eben goretex oder vergleichbares besitzen. Kann man mit einer Kombi denn auch überhaupt unter 350€ bleiben? Persönlich finde ich als Alternative die Doppeljacke All Terrain Men von Jack Wolfskin (w w w. jack-wolfskin.com/desktopdefault.aspx/tabid-624/431_read-19597/usetemplate-product/) nicht schlecht, auch wenn ich diese Firma nicht so gerne mag (jeder hat ja heutzutage ne Tatze auf seiner Jacke), aber sie scheint mir recht funktional und man könnte Fließ einzippen.
Wenn Kombi, welche Empfehlungen könnt ihr mir geben? Die Jacken sollten nach Möglichkeit auch nicht durch den Rucksack kaputt gehen und auch mal ein paar Büsche verzeihen.
Berghaus Paclite habe ich schon gesehen, aber die soll wohl nicht rucksacktauglich sein, aber wäre natürlich schön klein und leicht. Kaikkialla macht auch schöne Jacken, die funktional sind und nicht zu teuer. Fjallraven hat mir persönlich zu lange Jacken und Mammut geht etwas sehr ins Geld. Was Softshell Jacken angeht habe ich so gut wie keine Erfahrung - auch preislich nicht.
Ich würde gerne auch mal im Globetrotter vorbei schauen, aber da muss ich auch gleich wieder 3h fahren und Spritkosten ausgeben. Kennt ihr sonst noch weitere Outdoorausrüster, die ein großes Angebot bieten? Outlettcentre wären natürlich auch ne Alternative, kenne das bei Berlin, aber auch da bin ich ja lange unterwegs hin. Komme aus Nordosten im Nirgendwo (Meckpomm)
Schuhwerk und Hose will ich mir dann ggf. unten kaufen, wenn ich mich entschließe ne Trekkingtour zu unternehmen. Eine Jacke will ich aber nur mitnehmen und die sollte halt auch dann gleich ordentlich sein.
So, das solls erstmal gewesen sein. Ich hoffe ich strapaziere eure Nerven nicht zu sehr und mir kann der ein oder andere weiter helfen. Vielen Dank im Vorraus dafür und ich freue mich auf eure Antworten. So, nu muss ich erstmal innen Garten :-).
Liebe Grüße, Andreas.
Moin,
für dein Budget gibt es eine ganze Menge Jacken der oberen Mittelklasse, mit denen du sicherlich allen gut zurecht kommen wirst, das ist Geschmackssache und natürlich eine Frage der Passform.
Ich denke für 300 bis 350 Euro liegst du mit einer guten Performance Shell ganz gut es gibt allerdings natürlich auch schon günstige Pro Shell an deiner oberen Grenze.
Wenn ich mir für dieses Geld und für deine Anforderungen nun eine Jacke kaufen würde, wäre es wohl was von Marmot die sich mit einem relativ guten Preisleistung-Verhaltnis hervortun.
Zum Beispiel das Spire-Jacket, welches meine Frau besitzt und die ich schon sehr gut finde, sowohl optisch (für den Alltag obwohl sie dafür zuschade ist) als auch von der Funktion (abnehmbarer Schneefang, angenehmer Kinnschutz, helmtaugliche gut einstellbare Kaputze usw).
http://www.draussen.de/produkte/marmot_spire_jacket_black_1341.shtml?1_2_4
Als Proshell-Modell würde ich mir aber auch mal das Torre Jacket ansehen.
http://www.draussen.de/produkte/marmot_torre_jacket_black_1292.shtml?1_2_4
such mal bei günstiger.de da gibt es Spire-Jacket schon ab 250,- das Torre allerdings nur noch in L für 285,-
http://www.outdoorshop.de/index.php?cl=details&anid=ff94ab3b7fc234013.26241843
Aber wie gesagt jeder andere namhafte Hersteller baut auch gute Jacken, du solltest allerdings schon nach einer 3-Lagen-Jacke schauen, sowas wie das All-Terrain-Jacket kann da nicht mithalten... :coffee:
BWG
Zorro
Candyman
29.06.2010, 20:10
Hey, die Jacken sehen klasse aus und überzeugen von der Funktionalität! Mit Alltagstauglich meine ich nur, dass wenn es draußen stürmt oder schneit, ich auch in der Stadt "gut aussehe" :D.
Ich frage mich nur: ist das eine reine "Regenjacke" oder besitzt die Innenfutter/kann man was reinzippen?
Wollte halt sonst in der Kombination was feines suchen. Softshelljacken sehen auch gut aus und sind für Wandertouren denke ich auch sehr geeignet. Ich weiß schon, dass es dann sicherlich auch nach Vorlieben geht (jeder hat versch. Geschmäcker), aber der Markt ist so riesig und ich bin halt dankbar für Vorschläge und Eindrücke. Genau informieren und bestellen kann ich dann ja auch alleine. Wollte nur mal sehen, ob ich auf dem richtigen Weg bin.
Gibt es Marken, die empfehlenswert sind/von denen man(n) die Finger lassen sollte? Marmot also gutes Preis-/Leistungsverhältnis z.B. ... wenn ich jetzt noch weiß, ob die Torre nur Regenjacke ist und darunter noch ne teure Softshell gehört, dann wird mir das doch zu kostenintensiv. Ich hoffe ich kann mich einigermaßen verständlich ausdrücken ^^.
LG.
Ich würde mir nie wieder eine "Doppeljacke" kaufen, da muss das Fleece ja irgendwie reinzippen das macht die Jacke schwerer und der zusätzliche Reissverschluss sowie die Druckknöpfe am Fleece stören wenn man die Dinger alleine trägt und einen Vorteil hat es definitiv nicht gegen über einfach nur so übereinander getragener Hardshell über Isolationsjacke, eigentlich haben Doppeljacken nur Nachteile.
Die Torre hat kein Futter, da muss auch keine teure Softshell drunter, ein normale wenn du willst billigstes Fleece reicht um genau so warm zu sein wie ne Doppeljacke.
Softshell unter die Hardshell macht man eigentlich nur wegen der Bequemlichkeit ansonsten ist diese Variante eher weniger optimal, man dann zwei vollausgestattete Jacken mit Armzippern Kragen vielleicht sogar noch Kaputze übereinander trägt was schon unbequem ist dazu kommt noch die doppelte Schicht die die Dampfdurchlässigkeit deutlich einschränkt. :coffee:
Ich denke damit du mal selber siehst was gute und was weniger gute Jacken sind solltest du dich selber mal ins Geschäft begeben und mal durch probieren schau die man bewußt die Topmodelle von Arcterryx Mammut Marmot Naröna TNF und wie se alle heissen an und dann geh man in den bereich 300 euro und dann den 200 euro Bereich du wirst schon unterschiede feststellen in Ausstattung Passform und Qualität.
BWG
Zorro
Candyman
29.06.2010, 22:28
Hmm ok, d.h. ich werde wohl nicht drum herum kommen nach Berlin oder Hamburg zu fahren :-/. Gibt es denn sonst andere Alternativen als Globetrotter? Irgendwas Gutes im Raum Mecklenburg oder Outletcentre? Bei mir in der Stadt gibt es nur einen JW-Laden und naja...stehe dem ja eher etwas skeptisch gegenüber (das Bsp. mit der Jacke hatte ich nur, da ich mir mal einen Katalog von denen angeschaut habe und ich darauf stieß).
Also würdest du mir generell eher zu einer Hardshell + Thermounterwäsche/Fließ raten als zu der Kombination Regenjacke + Softshell? Denke auch, dass dies evtl. preiswerter ist und vermutlich sogar robuster (wenn man denn überhaupt in dem Preissegment bleiben möchte).
Jut, dann werde ich mal schauen, wann ich einen freien Tag organisiert bekomme und in die große Stadt fahren.
LG.
Naja du kannst dir auch die ein oder andere Jacke aus nem Online-Shop zuschicken lassen und nach besichtigung zurück schicken.
Also mein Jacken Prinzip sieht so aus :
Auf Tour trage ich wenn nötig eine Mammut Softshell-Jacke. Wenn es so stark regnet das es zuviel wäre für die Softshell kommt ne Milet 3-Lagenjacke drüber.
Wenn es dazu kalt ist, trage ich zu isolation eine Marmot Power Strech Jacke unter Softshell oder Hardshell. Power Strech ist wie Fleece nur hübscher und haltbarer.
Wenn es mal richtig kalt werden sollte gibt es auch noch wattierte Isolationsjacken die man unter der HArdshell anziehen kann, auf meinem Wunschzettel für den nächsten Winter steht schon eine ArcTerryx Atom-LT Jacket. TNF Redpoint geht natürlich auch...
Der Vorteil ist du bist deutlich variabler was die Temperaturregulation angeht, dazu tragen sich auch einzeljacken angenehmer als was reingezipptes, darüberhinaus bezahlst du ja auch bei ner Doppeljacke das Fleece, dass vergisst man meisten, da kommt eine mittelmäßige Regenjacke mit einem Mittelmäßigen Fleece für den Preis von einer guten Hardshell und man meint wie der Werbetrick ja auch besagt, man hätte gleich drei gleich gute Jacken für den gleichen Preis...:coffee:
BWG
Zorro
Ich muss sagen ich bin schon ein wenig weg von den Gortexjacken. Im Winter zum Skifahren o.ä. schwitzt du dir nur einen ab. Klar sind die Dinger im gewissen Maße Atmungsaktiv, das funktioniert bei Kälte auch am Besten. Aber da wo es schneit regnet es nicht und ich brauch keine Regenjacke. IMHO spielen hier Softshelljacken ohne Windstopper Membran ihre volle Stärke aus, wenn es schneit, halten sie den Schnee ab und da kommt auch nichts durch und sie sind wesentlich Atmungsaktiver als jeder Hardshelljacke.
Ich frage mich wie hoch ist überhaupt die Wahrscheinlichekit das du in Australien so richtige Regenschauer erleben wirst?
In Schottland habe ich meine Softshelljacke selbst bei starkem Nieselregen getragen. Da bin ich dann irgendwann zwar nicht mehr ganz trocken gewesen, aber ich finde es wesentlich angenehmer so als wenn ich einer Hardshell in meinem eigenen Schweiß gebadet werde.
So ist mein Plan für meine nächste Tour die Hardshell bleibt zuhause stattdessen kommt ein Poncho mit. Wenn es mal so stark regnet, das die Softshell nicht mehr reicht kommt er drüber. Kostet nix, wiegt weniger als ne Hardshell, kann zur Not auch als Tarp aufgespannt werden oder als Biwak dienen wenn ich mal Nachts draußen schlafen will.
Unverzichtbar sind Gortexjacken bei starkem Regen und absoluter Bewegungsfreiheit, wie Klettersteige oder schwieriges Gelände, da nervt ein Poncho dann nur und eine Softshell bietet nicht genug Schutz.
Moin,
also ich geh da deutlich pragmatischer an die Sache, Softshell ist es was man mit "nice to have" beschreiben kann ein gute Regenjacke ist "must have".
Ein Tour auf der man nen richtig nass Arsch bekommt ist auch für den gleichen, mit guter Regenkleidung macht Regen manchmal sogar noch Spass.
Ein Softshell ist da kein Ersatz auch wenn strauch lieber nass wird als zu schwitzen, was meiner Ansicht nach so wie er es schreibt nicht stimmt. :coffee:
BWG
Zorro
Ein Softshell ist da kein Ersatz auch wenn strauch lieber nass wird als zu schwitzen, was meiner Ansicht nach so wie er es schreibt nicht stimmt. :coffee:
Wieso nicht? Jeder amcht ja andere Erfahrungen, also her damit :-). Wie gesagt für den richtigen Regenguss nehm ich einen Poncho mit, ich werde das jetzt auch erst testen, aber mit der Regenjacke bin ich in Schottland nur einmal kurz gelaufen und recht zügig wieder auf die Softshell gewechselt.
Da man ja schwitzt trocknet das Zeug ja auch laufend, an meiner Hose und Jacke konnte man nachher außen sehen wo ich was in der Tasche hatte und wo nicht, da wo etwas war war die Jacke deutlich feuchter als an den anderen Stellen.
Ich hab in Schottland bis auf den einen Test und einmal als ich auf jemanden warten musste kein einziges mal die Regenjacke getragen sondern immer die Softshell.
Klar wenns richtig schüttet muss was anderes her. Oft bin nur im T-Shirt durch den leichten Regen gelaufen, es trocknet einfach schneller als es Nass wird, man muss natürlich in Bewegung sein und bleiben.
Über welche SOftshell-Jacke reden wir denn und wo du deine Regenjacke ansprichst welche Regenjacke... ?
Das ist ja schon fast schon so wenn man über Turnschuhe spricht aber Spezial-Laufschuhe meint.
BWG
Zorro
P.S.: Klar ist doch wohl dass ich von richtigen Regen spreche und nicht leichten Schauen die man auch im T-Shirt oder mit ner 0815-Softshell leicht erträgt. Ich rede von Dauerregen oder stärkeren Regen. Damit muss man immer rechnen deswegen haben ich auch immer Regenklamotten mit, wenn ich nciht gerade in der Wüste unterwegs bin. Klar gibt es Leute die sich nicht ans Mindesmaß an Sicherheitsregeln halten aber schlägt man das einem Anfänger vor ?
Also ich hab als Softshell eine FourSeason Chinook dabei gehabt und die Regenjacke eine Berghaus Paclite Trek 2009. Regen war starker Nieselregen/leichter Regen das auch über mehrere Stunden auf dem Weg zu Kinochleven sind wir auch durch eine Wolke durchgelaufen.
Es hat nicht richtig geschüttet. Für den Fall das es richtig schüttet dafür kommt dann der Poncho mit, nach meinem Empfinden kann ich das auch einem Anfänger empfehlen.
Ohne Regenschutz würde ich auch nicht losziehen.
liathach
30.06.2010, 15:01
@ strauch: Versuch es doch mal mit Paramo ;)
Gerade fuer Schottland ideal - ich schwitze mich auch schnell tot, besonders bei steilen Aufstiegen. Da es ja hier meist recht mild ist, finde ich die Paramo Quito perfekt fuer fast alle Jahreszeiten. Nicht so warm wie eVent oder gar Goretex, aber wesentlich praktischer als ein Poncho (der einem ja schnell um die Ohren fliegt). Schafft ein sehr angenehmes Trageklima, da die Temperatur durch die langen Lueftungsreissverschluesse (von der Seite bis ueber den Ellbogen durchgehend) gut reguliert werden kann. Ausserdem fuehlt sich das Material sehr viel angenehmer an als die ueblichen 3-Lagen-Jacken, es ist nicht steif, raschelt nicht und ist absolut wasserdicht.
Ich denke das kann ja eh jeder für sich machen wie er meint, nur wenn jemand ne Regenjacke will, dann verkauf ich ihm keine Softshell.
Eine Regenjacke kann man das ganze Jahr benutzen und erfüllt gute Zwecke. Klar ist auch nach der Regenjacken kommt früher oder später sowieso die Softshell, weil es einfach die vielseitigste Jacke ist im Outdoor/Citybereich.:coffee:
Was man bei der Paclite einfach auch anmerken muss, ist dass gerade die leichten Paclite Jacke ja auch relativ spärlich ausgestattet sind so das die großen Dampfablass öffnungen einfach weggelassen werden. Das ist eben der Preis für der Geiz am gewicht, eine gut Ausgestattete 3-Lagen-Jacke trägt sich da angenehmer. Klar schwitzt man wenn man sich anstrengt, aber man kann das schon minimieren mit einer guten belüftung.
BWG
Zorro
Ich denke das kann ja eh jeder für sich machen wie er meint, nur wenn jemand ne Regenjacke will, dann verkauf ich ihm keine Softshell.
Moment er hat nach Jacken gefragt und selber auch von einer Softshell geredet. Nicht explzit nur nach einer Hardshell-Regenjacken Empfehlung gefragt.
Was man bei der Paclite einfach auch anmerken muss, ist dass gerade die leichten Paclite Jacke ja auch relativ spärlich ausgestattet sind so das die großen Dampfablass öffnungen einfach weggelassen werden.
Wir hatten auch welche mit der Axelbelüftung dabei, das hat auch nicht viel gebracht. Klar kann man auch ne 3 Lagenjacke kaufen (wenn man das Geld hat). Was ich mit meinem Beitrag aber vorallem ausdrücken wollte ist. Wie oft braucht man überhaupt eine Regenjacke und wenn ja reicht dann z.B. nicht auch einfach ein Poncho als Schutz.
Und dann Frage ich mich ob man überhaupt weiterlaufen muss wenn es so stark schüttet und stürmt das einem der Poncho um die Ohren fliegt.
Das schöne am Poncho ist der ist auch schnell übergeworfenund wieder auf dem Rucksach abgelegt wenn es nur ein kurzer starker Schauer sein sollte. Zudem wiegt er weniger und ich kann mir die Rucksackhülle auch sparen.
Die Softshell reicht bis zum leichten Regen aus, während meine Mitläufer in Schottland entweder ständig die Jacken an und ausgezogen haben oder sich todgeschwitzt haben bin ich sehr zufrieden mit meiner Softshelljacke gelaufen.
Ich will hier keinen davon überzeugen ich will ledeglich Alternativen aufzeigen. Was der TO letzendlich macht muss er selber entscheiden, es gibt aber einfach mehr als eine Lösung und scheinabr wie sooft hab ich hier nen anderen Ansatz :).
Candyman
30.06.2010, 21:17
Ich denke einfach mal, dass ihr beide Recht habt und am Ende geht es auch um Vorlieben. Ich denke eine Regenjacke wäre für mich interessanter, da ich in der Stadt nicht mit Poncho laufen will und wenn mal Sch****wetter ist, dann hat man eine gute Jacke.
Softshell ist glaube ich für Australien eine etwas elegantere Lösung, da sie (glaub ich) atmungsaktiver ist. Ich weiß nur nicht, ob diese Jacken auch 100%ig winddicht sind und wie das Material leidet, wenn es mal doch richtig naß wird.
Gibt es da "robuste" Jacken, die einen 20kg Rucksack aushalten und trotzdem sehr funktional bleiben? Wo hört da billig-Schrott auf und geht günstig los ("Schnäppchen")?
Ich glaube, dass ich mir erstmal eine gute Softshell hole und wenn nach Flug/Visum/den 5000aus$ (werden gefordert) und anderen Utensilien noch genug Geld für eine Hardshell bleibt, dann wird die auch noch gekauft. Wieviel Platz nimmt denn so eine Hardshell ein? Die Packlite ist ja schon klasse zu verpacken, aber rucksacktauglich ist sie nicht und wenn man darunter schwitzt wie ein Panda, dann ist es für das Geld wohl nicht das Wahre. Dann lieber eine ganz einfach (nicht-atmungsaktive) wasserdichte Jacke. So wollte ich es zumindest mit der Regenhose machen.
Diese Powerstretch Pullover sehen auf jeden Fall schon mal interessant aus, das gehört schon mal in meinen Warenkorb! Danke für diesen Tipp. Thermounterwäsche wollte ich auch noch mal kaufen, denke 2x sollte reichen oder (1x habe ich schon, die anderen sind zu alt - besser zu klein)?
Danke für eure anregende Diskussion. Eine Hardshell werde ich mir denke ich für den nächsten Winter trotzdem holen, da diese mir robuster vorkommen und wie gesagt: nützlich sind se ja allemal.
LG, C.
liathach
30.06.2010, 21:20
Und dann Frage ich mich ob man überhaupt weiterlaufen muss wenn es so stark schüttet und stürmt das einem der Poncho um die Ohren fliegt.
Was willst du denn stattdessen machen? Warten, bis es aufhoert? Das kann ja schon mal dauern... :D Ein Poncho fliegt einem schon bei normalem Wind um die Ohren (ich hab's ausprobiert), und der kommt nun mal recht oft vor.
Einer der Vorteile meines Vorschlags ist, dass man eben nicht alle paar Minuten die Jacke an- oder ausziehen muss, sondern sie den ganzen Tag anhat. Und im Gegensatz zu einer normalen Softshell ist sie wasserdicht.
Ich will auch niemanden zu irgendetwas bekehren, sondern nur etwas ins Spiel bringen, was (aus unerfindlichen Gruenden) in Deutschland kaum bekannt ist. Und von dem ich so begeistert bin, dass es mir im Nachhinein sehr leid tut, dass ich etwas so Tolles erst so spaet entdeckt habe ;)
Bei Softshell kommt es noch mehr auf die Passform an, die musst du einfach anprobieren, da kann man nur schwer was empfehlen. Bei Softshells gibt es soviel verschiedene Varianten, ich z.B. bevorzuge die möglichst leichten und luftigen Varianten, das geht natürlich zu kosten der Regenbeständigkeit. Meine erste und bisher beste (vom Tragekomfort her) war die J.W. Oxygen, hab noch die ein oder andere aber die Oxygen war am bequemsten und das richtige Maß zwischen Winddichte und Durchlässigkeit. Ist aber auch schon gute 7 Jahre alt, weiss gar nicht ob die groß verändert wurde und mittlerweile ist der Markt so groß geworden dass es sicherlich deutlich bessere gibt, bin bisher für eine gute Softshell zu geizig...
Da fällt mir gerade ein ich hatte mal die Narröna Falketind Flex 1 an und die hat perfekt gesessen und machte den eindruck dass sie auch ziehmliche viel Regen abkönnte, vielleicht ist das ja was für dich. Chick ist sie natürlich auch.:coffee:
http://www.trekking-expert.de/shop/product_info.php/info/p821_Norr-na-Falketind-Flex-1-Jacket--caviar.html
BWG
Zorro
Candyman
30.06.2010, 22:14
@ liathach: Die Firma Paramo gibt es wohl aber nur in GB, oder? Wollte wegen einer Jacke nicht unbedingt innen Flieger steigen :-)
@ Zorro/Strolch, ja die sieht auch klasse aus. Habe eben nochmal das Forum ein wenig durchstöbert und bei Softshell Jacken wurden oft auch die günstigen gelobt (im Angebot 60-80€). Hat man denn da ausreichend lange was von oder sind die nix? Will mir halt sowas nicht zweimal kaufen (jedenfalls nicht alle paar Jahre).
Ich bin echt davon abgekommen mir das billigste zu holen, was scheinbar alles verspricht - meist ist die Enttäuschung so groß, dass ich es kurze Zeit bereut habe. Alles was ich mir anschließend für mehr Geld (und nach detaillierter Informationssuche) gekauft habe, ist heute noch gut und macht mich zufrieden...sei es nun Hosen, Schuhe, Elektronik oder sonst was.
Ich glaube ich fahre nach Berlin zum Globetrotter/Outlettcentre und dann lasse ich mich beraten und schaue was mir gefällt. Zumindest bin ich aber mal schlauer geworden, was meine Strategie zum Einkauf angeht. Bei guten weiteren Tipps bin ich natürlich jederzeit offen.
liathach
30.06.2010, 23:40
@ liathach: Die Firma Paramo gibt es wohl aber nur in GB, oder? Wollte wegen einer Jacke nicht unbedingt innen Flieger steigen :-)
Man kann online bestellen, auch vom Ausland aus ;)
Beetlebasti
30.06.2010, 23:43
Moin moin...
Hab nächstes Jahr das gleich vor wie Du, ein Jahr W&T in Australien, hab somit das gleiche Problem wie Du und schon viel drüber gegrübelt... Bin zum Entschluss gekommen, das ´ne Hardshell, ´ne Winter-Softshell-Jacke und ´ne Softshell-Weste mitnehme. Ist nicht gerade die Ultralight-Variante aber ich bin gegen jedes Wetter gerüstet. Und wenn ich trekken geh´, dann lass ich halt was im Schliessfach...
1.Hardshell
Solltest Du auf jeden Fall mitnehmen, auch wenn Australien hauptsächlich für sein ultraheisses Outback bekannt ist, die Wüste ist letztendlich im Landesinneren und ist nur Wüste, weil sämtlicher Regen ein paar wenige hundert Kilometer hinter der Küste abregnet. Im Norden gibt es zur Regenzeit sowieso apocalyptische Regenfälle, daher auch die "Regen"-Wälder...;). Ein Kumpel war schon dort und der hat auch in Sydney zur nicht-Regenzeit einen Schauer miterlebt, der ungefähr zwei Wochen dauerte. Falls Du nach Tasmanien willst, da ist die Hardshell sowieso unerlässlich da regnet es noch viel mehr als in Schottland, zumindest im Osten... Also Fazit, in Oz regnet´s nicht oft, aber wenn, dann auch mal gerne "Land unter".
Bei mir wird´s wahrscheinlich der Rab "Demand Pull on" werden.
Die ist abriebfest aus dem dem atmungsaktivsten 3-Lagen- Material Event, wiegt unter 300g und ist sogar dabei mit 199€ noch relativ günstig...:up: Falls Du was noch leichteres und was komprimierbares suchst guck mal nach nach der Marmot "Nano" (ca.220g+€). Die hat nur zwei Lagen, hat aber im Schmirgelpapier-Abriebtest vom Schweizer Outdoorguide volle Punktzahl erreicht.
2. Softshell Jacke
Nehm ich von Arcteryx die "Hercules Hoody" mit. Die ist warm, weil schon ein bisserl gefüttert, kannst du also bei Australischer Kälte als zweite und letzte Schicht tragen. Die ist superstylisch, oberbequem, hat ´ne superkuschelige Kapuze und ziemlich schmutzabweisend. Allerdings nicht komplett winddicht. Trotzdem, ich find sie geil!!! Kostet allerdings normalerweise 350€, ist aber ein Auslaufmodell und mit ein bisschen Glück findest Du sie bei Globetrotter, Sportcheck oder im Netz für 199€. Wurde übrigens von Arcteryx für Wintersportarten entwickelt...
3.Softshell-Weste
Für die sonnigen Tage, an denen ein kühler Wind pfeift. Keine Ahnung, welche da total toll ist, hab irgendeine von Marmot, hab 80 Tacken bezahlt und bin total zufrieden...
Alles in allem gibt´s in Down Under natürlich auch die Möglichkeit, einfach woanders hinzufahren, wenn´s einem zu viel regnet...;)
Na dann, viel Spass beim Jackenkauf, vielleicht sieht man sich ja in Australien...:cool:
Also ich würde statt gefütterte Softshell und Softshell Weste, eher eine dünne Softshell und ein Fleece mitnehmen. wiegt soviel wie die gefütterte, hat aber mehr Flexibilität.
Wenn man eh die Möglichkeit hat Gegenstände auch zu deponieren, hat man ja ein Problem weniger. Wenn es mal wirklich 2 Wochen am Stück regnet, ist eh irgendwann alles durchnässt und man macht entweder Pausen oder übernachtet in Hütten. Ansonsten Mut zur Lücke, wer für alles mögliche gerüstet sein will, schleppt halt aber auch das ist eine Entscheidung.
Candyman
01.07.2010, 13:16
Ja wie gesagt, ich nehme eine Softshell + Power Stretch + Hardshell mit. Werde mal nach Berlin fahren und ins Outlettcentre schauen, ob ich was finde und sonst beim Globetrotter mich beraten lassen.
Vielen Dank @ allesamt :)
blackducati
02.07.2010, 10:58
Ja wie gesagt, ich nehme eine Softshell + Power Stretch + Hardshell mit. Werde mal nach Berlin fahren und ins Outlettcentre schauen, ob ich was finde und sonst beim Globetrotter mich beraten lassen.
Vielen Dank @ allesamt :)
Wo gibts denn in Berlin ein Outlet Store für Outdoor-Zeugs?
lg, blackducati
Candyman
02.07.2010, 13:24
Hi, das gibts glaub ich noch gar net so lange. Wollte neulich schon vorbei, aber Montags ist geschlossen. Kam von Leipzig und naja, war etwas ärgerlich.
outdooroutlet-berlin.de/index.htm
Und auf der Homepage gibts auch noch ein 10% Gutschein.
blackducati
02.07.2010, 13:53
Hi, das gibts glaub ich noch gar net so lange. Wollte neulich schon vorbei, aber Montags ist geschlossen. Kam von Leipzig und naja, war etwas ärgerlich.
outdooroutlet-berlin.de/index.htm
Danke, werd ich gleich mal vorbeifahren :nicken:
lg, blackducati
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