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Vollständige Version anzeigen : Zelte von Kaufhof


Guest
21.08.2004, 19:15
Hallo zusammen,

ich bin ein absolutes Greenhorn auf dem Gebiet Trekking, habe aber in Zukunft nach einer super tollen Kayaking-Tour demnächst eine Trekking mit Zelt geplant. Wo es hingehen soll, steht noch nicht fest.

Heute ist mir im Galeria Kaufhof ein Prospekt in die Hände gefallen, der Zelte zu günstigsten Konditionen anbietet. Da ich mich in der Thematik nicht auskenne, wäre es echt super, wenn mir jemand sagen könnte, ob die Angebote etwas sind oder ob ich lieber die Finger davon lassen sollte.

Hillgo Texel 3 - Typ Iglu-Dom-Zelt
Personenzahl nach DIN: 3
Material Außenzelt: Nylon, PU-beschichtet, nahtbandversiegelt
Bodenwanne: PE-Material
Gestänge: Fiberglas (3 x 8,5 mm)
Gewicht: ca. 4,5 kg
Packmaße: ca. 63 x 16 x 17cm
Außenzeltmaße: ca. L 315 / B 220 / H 130 cm
Innenzeltmaße: ca. L 210 / B 220 / H 130 cm
Wassersäule: ca. 2000 mm
Preis: 75,-


Hillgo Iglu-Doppeldach-Zelt Island 2
Personenzahl nach DIN 2
Material: Innenzelt Polyester, atmungsaktiv, Außenzelt Polyester, PU-alubeschichtet, nahtbandversiegelt, Bodenwanne verrottungsfestes PE-Material
Gestänge: Fiberglas (3 x 8,0 mm)
Gewicht: ca. 4,5 kg
Packmaße: ca. 58 x 14 x 19 cm
Außenzeltmaße: ca. L 365 / B 165 / H 125 cm
Innenzeltmaße: ca. L 200 / B 160 / H 120 cm
Wassersäule: ca. 2000 mm
Preis: 90,-


Iglu-Doppeldach-Zelt Grönland 3
Personenzahl nach DIN 3
Material: Innenzelt 65% Polyamid, 35% Baumwolle, Außenzelt Polyester, alubeschichtet, Bodenwanne Polyäthylen, verrottungsfest
Gestänge: Fiberglas (8,5 mm)
Gewicht: ca. 4,8 kg
Packmaße: ca. 63 x 18 x 20 cm
Außenzeltmaße: ca. L 210 / B 240 / H 130 cm
Innenzeltmaße: ca. L 210 / B 240 / H 130 cm
Wassersäule: ca. 1000 mm
Preis: 50,-

Wäre echt super, wenn mir jemand weiterhelfen könnte...

Murmel-Sepp
21.08.2004, 20:25
hi olli85


kommt alles auf den einsatzbereich an und wie du reisen willst
für kayaktouren sind die zelte bestimmt ok und die preise sind im vergleich zu den hochwertigeren zelten natürlich super

für trekking mit rucksack sind alle drei zu schwer

ich würde mal in einen trekking laden gehen und schauen ob es dort evtl angebote o.ä. gibt ... dort kannst du dich auch fachlich beraten lassen und Dir die hochwertigeren Zelte anschauen

danach fällt die Entscheidung bestimmt einfacher


lg - murmelsepp

Guest
22.08.2004, 02:28
hallo,
wie mein vorgänger schon sagte, kommt es immer auf den einsatzbereich an. falls du vorhast vielleicht 1 mal im jahr (vorzugsweise sommer) die nächte darin zu verbringen, reichen die bestimmt aus.
wobei ich aber gerade bei dem dritten zelt eine wassersäule von 1000mm zu wenig finde. und 2000mm...naja.
4000mm sollte minimum sein für den boden, denn wenn der untergrund mal richtig nass ist und du mit den isomatten ordentlich druck ausübst, kanns schon mal passieren, dass da was bei 1000mm durchkommt.
mit fiberglasgestängen sollte man auch vorsichtig umgehen, denn wenn man die mal überspannt, können sie ziemlich leicht brechen. und wenn das passiert, hast du vielleicht noch nicht mal einen firmentechnischen support, der dir das repariert und am ende kannste das ganze zelt nur wegen einem gebrochenem gestänge wegwerfen.
lass dich lieber in einem fachgeschäft beraten und kauf dir ein zelt, von dem du auch noch länger etwas hast. da legste zwar mehr geld hin, bist aber länger damit glücklicher!

Thomas
23.08.2004, 09:02
Für's Trekking sind alle Zelte zu schwer. Aus meiner Sicht sollte für ein zwei-Personen-Drei Jahreszeiten-Zelt 3,5kg die Obergrenze sein. Wenn du in ein Gebiet fährst, wo es durchaus regnen könnte, dann stell dich auf jeden Fall ein, dass du im Zelt nass wirst :D Bei den Zelten ist die Wassersäule nicht so das Problem, es ist fast egal, ob es 3000mm und 10000mm ist. Die einfachen Zelte lassen sich meist nicht Faltenfrei aufspannen, und in Falten entsteht Wasserdrück gut jenseits von 50.000mm, das hält auch kein Zelt aus. Die älteren Hillebergzelte haben z.B. dagegen 3000mm Wassersäule, die kann man aber wunderbar abspannen und wird nicht nass drin.

Grüße

Thomas

Guest
23.08.2004, 13:56
Bei den Zelten ist die Wassersäule nicht so das Problem, es ist fast egal, ob es 3000mm und 10000mm ist. Die einfachen Zelte lassen sich meist nicht Faltenfrei aufspannen, und in Falten entsteht Wasserdrück gut jenseits von 50.000mm, das hält auch kein Zelt aus. Die älteren Hillebergzelte haben z.B. dagegen 3000mm Wassersäule, die kann man aber wunderbar abspannen und wird nicht nass drin.

Grüße

Thomas

woher hast du denn diese weisheit?
1000mm wassersäule ensprechen etwa 0,1 bar. nach deiner theorie müsste also in den "falten" ein druck herrschen, der höher ist als der in einem lkw reifen. wasser würde da nicht durchkommen, da hast du recht, denn vorher würde nähmlich das zelt in alle einzelteile zerfetzen :o

Guest
23.08.2004, 16:45
Schon einmal vielen Dank für euren Antworten...

Aber 0,1 bar in einem LKW-Reifen? Da hab ich ja mehr in meinem Fahrradschlauch... und der Druck liegt etwa bei 4 bar...!!!
0,1 bar sind weniger als eine Atmosphäre. Der LKW-Reifen wird ein wenig mehr haben, vllt. 4,5 - 5,5 bar.

Aber herrscht auch bei Regen, selbst bei starkem Platzregen, auf dem Außenzelt ein so großer Druck? Ich denke nicht oder täusche ich mich da?

Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, gibt der Wert der Wassersäule an, bis zu welchem Druck die Zeltplane "dicht" hält, ohne das man ernsthaft naß wird, ist das so richtig?

Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege...

Marco_Polo
23.08.2004, 18:09
Hola Olli,

ich glaube du hast Thomas da etwas missverstanden. Er schrieb nicht, dass der Druck in einem Lkw-Reifen 0,1 bar beträgt, sondern dass wenn 1000mm Wassersäule 0,1 bar entsprechen, 50.000mm einem Druck entsprechen, der höher ist, als der eines Lkw-Reifens. Und das hält keine Zeltplane aus - ganz sicher.

Das mit der Wassersäule ist so: du nimmst ein Rohr mit 10cm Durchmesser. Unten spannst du ein Stück deiner Zeltplane drauf, so dass nichts an der Seite rauslaufen kann (logisch). Dann füllst du von oben Wasser in das Rohr. Bei einer Zeltplane mit 1000mm Wassersäule kannst du 1000mm hoch Wasser in dein Rohr einfüllen, bis aufgrund des Wasserdrucks etwas durch die Plane durchdringt.
Bei einer Wassersäule von 10.000mm kannst du dann 10m hoch Wasser einfüllen...
Jetzt weißt du auch, warum es "Wassersäule" heißt.

Bei einer Auswahl von Zelten würde ich in erster Linie nicht auf den Preis schauen, sondern auf Qualität achten. denn wenn du bei deiner Kayaktour mal einen Tag in deinem Zelt bleiben musst und aus dem Zelt wird ein Hallenbad, dann wirst du dich sicherlich über 100¤, die du vielleicht jetzt gespart hast aufregen.

Daniel

Guest
23.08.2004, 18:22
Schon einmal vielen Dank für euren Antworten...

Aber 0,1 bar in einem LKW-Reifen? Da hab ich ja mehr in meinem Fahrradschlauch... und der Druck liegt etwa bei 4 bar...!!!
0,1 bar sind weniger als eine Atmosphäre. Der LKW-Reifen wird ein wenig mehr haben, vllt. 4,5 - 5,5 bar.

die 0,1 bar habe ich nur als umrechnung angegeben. somit würde, wie du treffend erkannt hast, in den "falten" ein druck von 5 bar herrschen, was ich mir absolut nicht vorstellen kann.

Aber herrscht auch bei Regen, selbst bei starkem Platzregen, auf dem Außenzelt ein so großer Druck? Ich denke nicht oder täusche ich mich da?

niemals!
deshalb haben die meissten außenzelte auch "nur" eine wassersäule von >4000mm. böden sollten dagegen erheblich mehr haben, da hier der druck auf das gewebe auch höher ist.

Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, gibt der Wert der Wassersäule an, bis zu welchem Druck die Zeltplane "dicht" hält, ohne das man ernsthaft naß wird, ist das so richtig?

Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege...

richtig!
wie schon gesagt entsprechen 1000mm wassersäule in etwa einem druck von 0,1 bar. bei guten zelten haben böden und aussenzelte unterschiedliche wassersäulen. die wassersäule am boden ist höher, da hier der druck auch höher ist. vielleicht mag die wassersäulenhöhe in dem punkt nicht ausschlageben sein, dass sie so hoch wie möglich ist, sondern dass die beschichtung, welche die wassersäule garantiert, auch lange genug hält. es bringt dir also nichts ein zelt mit 10000mm wassersäule zu kaufen, wenn nach ein paar jahren anfängt das wasser durchzusickern ;)
jedoch sind 1000mm meiner meinung nach zu wenig...

Guest
23.08.2004, 21:24
For trekking:

1-pers: max 1.5kg
2-pers: max 2.5kg

http://www.outdoor-magazin.com/sixcms/list.php?page=s_od_bl_neu&article_id=34886

Fuer 1-pers: MSR MicroZoid (1.1kg).

http://www.rei.com/online/store/ProductDisplay?storeId=8000&catalogId=40000008000& productId=47567581&parent_category_rn=4500666

Fuer 2-pers: Sierra Designs Clip Flashlight (2.2kg).

http://www.rei.com/online/store/ProductDisplay?storeId=8000&catalogId=40000008000& productId=11939207&parent_category_rn=4500457

Die beide Zelte kosten ca. USD 170 + shipping, TVA etc. = EUR 200.

Thomas
24.08.2004, 09:34
Hoi, jetzt wird es aber ganz wissenschaftlich ;D Warum der Druck in Falten von Materialien so hoch wird solltet ihr lieber wohl einen Physiker als mich fragen :-) Ich habe es halt oft gelesen und gehört, dass ein Faltenfreier Aufbau eines Zeltes viel wichtiger ist, als die in mm angegebene Wassersäule des Materials (wobei jetzt nicht heissen soll, dass es vollkommen egal ist, ganz im gegenteil). Das habe ich auch in der Praxis erlebt. Bei meinem alten Zelt, einem Exped Venus II, ging genau dort Wasser durch, wo die Abspannleinen für die großen Seitenflächen befestigt waren. Dort haben sich nämlich schnell Falten gebildet, Wasser hat sich aufgestaut, und ist durchgegangen.

@AT: Die ganzen Leichtgewichtzelte haben aber den einen Nachteil, dass sie meistens, aus meiner Sicht, nicht für Gebiete geeignet sind, wo man auch mehrere Tage wegen schlechtem Wetter festsitzen kann. Bin aber auch auf der Suche nach so einem leichtem Zelt. Vor allem für die Alpen, wo es kaum so lange schlechtes Wetter gibt, scheinen mir die Leichtgewichtzelte sehr interessant zu sein.

Grüße

Thomas

Flachlandtiroler
24.08.2004, 14:11
[OT]
Die ganze Erdathmosphäre lastet bei Meereshöhe mit einem Druck von rund einem bar auf uns. Jede 10m Wassertiefe / -säule erzeugen ein weiteres Bar Druck.
Ein Fahrradreifen hat übrigens wegen seines geringeren Volumens einen höheren Druck als ein Auto- oder LKW-Reifen, typisch 3...6 bar statt vielleicht 2bar bei Autos.
[\OT]

Bei den Kaufhauszelten wäre zu klären, auf welchen Teil des Zeltes sich die Wassersäule bezieht (ich tippe mal auf das Außenzelt) -- für den Boden sind 1000mm oder 2000mm definitiv zu wenig. Vom Verschleiß mal ganz abgesehen...

Gruß, Martin

Olli85
02.09.2004, 16:35
Alles klar....

Vielen Dank für die Infos und Erklärungen,

Gruß, Olli

Guest
28.09.2004, 10:35
das entscheidente bei einem zelt ist das gestänge und der zeltboden.
wenn du dich in deinem zelt , zum beispiel beim lesen, auf den ellenbogen aufstützt (wobei ein hoher druck auf den zeltboden entsteht) und dann mit der zeit das wasser aus dem feuchten boden durch den zeltboden kommt, dann war die wassersäule eindeutig zu niedrig.
ich hab so was mal erlebt, und es war nicht lustig.

Tim
28.09.2004, 14:47
hmm, also nach meiner bisherigen erfahrung ist die wassersäule nur die halbe wahrheit.
klar, es sollte schon eine ordentliche wassersäule haben weil dann irgendwann das problem mit dem hinknien/austützen und nasswerden auftaucht.

was m.e. aber wichtiger ist, ist wie oft du das zelt aufbauen/verwenden kannst und die wassersäule noch in voller höhe da ist.

hochwertige zelte sind in der regel silikon- oder pu-beschichtet. da diese materialien recht flexibel sind bleiben sich auf lange mit dem zeltmaterial verbunden und geben daher nachhaltig sicherheit vor nässe.

ebenso sollte m.e. das gestänge insofern es nicht aus besonderen legierungen ist nicht dünner als 9 mm werden, damit auch mal ein windiger abend überstanden werden kann.

das xpd-altitude von salewa z.b. ist dank eines besonders legierten gestänges trotz gedät und 4-jahreszeiten-zelt nur 2.7 kilo schwer. und das bei innenzelt 220 x 135 x 100 (oder so um den dreh) und einer 100er apside.


was willst du mit dem zelt denn machen? du hast da ein paar ziemlich unterschiedliche aufgeführt. mit und ohne apside und alle nur mit pe-boden. wenn du auf der suche nach einem günstigen zelt bist kuck mal hier:

http://www.terracamp.de/Home1.html

oder hier

http://www.zeltdepot.de/

jeder muss es selbst wissen und man muss sicherlich nicht gleich hunderte euros ausgeben. aber ich finde ein paar euro mehr rechnen sich durchaus für ein ordentliches zelt. zum einen muss man sich nicht nach dem ersten urlaub ein neues kaufen :D und zweitens ist ein undichtes zelt echt besch***. zumindest nachts sollte man m.e. trocken bleiben sonst ist man nicht richtig erholt am nächsten tag.

welcher druck sich aufbaut weiß ich nicht, aber ich muss thomas recht geben. wenn es durchkommt dann meist zuerst da wo man das zelt nicht richtig abgespannt hat und je "minderwertiger" ein zelt ist, desto schwerer ist es in der regel es überhaupt richtig abspannen zu können. "billige" zelt sind leider oft (musste ich auch schon merken) in vielem "billig" nicht nur im preis.

tim

auaox
13.10.2004, 18:29
Es ist auch wichtig, ob das Zelt ein Innenzelt hat.
Denn die Innenwand eines leichten Zeltes wird fast immer feucht, und wenn Sie schön dicht ist, eben durch Kondenswasser.
Ich habe ein älteres Zweimannzelt von (ich glaube VauDe, aber ich müsste in der Garage nachsehen :)), welches mit Innenzelt und ein paar Häringen mehr so knapp 3 kg wiegt (offziell 2.5).
Das Gestänge besteht aus mit Seilzug verbundenen Elementen aus Easton Alu mit der Härte T6, das Aussenzelt ist siliconbeschichtet und nach Jahren noch nicht ausgebleicht (UV-stabil). Der Clou an dem Zeltsystem ist, dass das Gestänge einfach aufgeklappt wird, das Aussezelt wird daran eingehängt (das Innenzelt ist abnehmbar im Aussenzelt fest eingehängt), und danach mit Gummilitzen am Gestänge aufgehängt. Durch die Gummispannung sitzt die Plane wie eine eins, durch die Elastizität ist das Zelt erstaunlich sturmfest.
Weiterer Vorteil: Bei den meisten Zelten muss erst das Gestänge ins Innenzelt gefummelt werden (mach das mal nachts bei Sturm und Regen - am besten mit so einem bruchempfindlichen Fiberglasgestänge...), wodurch das Innenzelt schon mal vom Regen naß werden kann, bevor das Außenzelt übergeworfen wird. Da hier das Aussenzelt in das frei stehende Gestänge eingehängt wird, entfällt das - und ist blitzschnell aufzubauen (ohne Abspannung ca. 1 Minute) - auch im Dunkeln.
Ich weiß nicht, ob es ähnliche Zelte noch gibt; ich kann sie jederzeit empfehlen.
Preis war vor ca. 10 Jahren DM 450.
...
Allerdings werde ich mir, da nun mit Frau unterwegs, noch bald ein etwas grösseres Billigzelt kaufen, welches aber auch nur für Campingplätze gedacht sein wird.
Was mich nervt ist, dass man kaum mehr ein normales Zelt mit Stahlgestänge bekommt (Gewicht ist ja egal).
Die Halbwertszeit von Glasfiber ist einfach zu kurz. Hat da jmd. einen Tipp?
--
LG
Stephan

Guest
15.10.2004, 01:40
Bei Zelten für Trekkingtouren, sollte man in allererster Linie auf das Gewicht achten. Schließlich muss man das Zelt ja selber tragen. Ich selbst bin 1500 km mit dem vaude Zelt bivi unterwegs gewesen. Meiner Meinung nach von der Qualität und Verarbeitung top. Zudem wiegt es nur 900g. Wasserdicht ist es auch. Falls ihr wieder Befürchtungen habt, die Wassersäule langt nicht. Ein Innenzelt braucht man nicht. Das bisschen Kondenswasser ist nicht so wild. Einziger Nachteil ist das fehlende Moskitonetz. Alle Lüftungsschlitze haben jedoch ein Moskitonetz. Kosten tut der Spass 145€. Ist sein Geld aber wirklich wert.
Wer sich ein schwereres Zelt als 1,5 kg kauft und damit ernsthaft längere Zeit unterwegs sein will, sollte schon mal fleißig seine Schultermuskulatur trainieren oder eben das ganze Gewicht auf der Hüfte tragen. Macht auch Spass.
Marcel

Flachlandtiroler
15.10.2004, 09:13
@Marcel L:
Ein Innenzelt braucht man nicht. Das bisschen Kondenswasser ist nicht so wild
Das kann man so nicht allgemein stehen lassen IMHO.
Bei einem gut belüfteten Zelt und allgemein niedriger Luftfeuchte mag es schon stimmen, aber koch mal im Zelt oder schlafe mit mehreren Leuten drin!
Es kommt schon sehr darauf an, in was für einem Gebiet man trekkt...

Gruß, Martin

auaox
15.10.2004, 17:49
Wie im Falle meines Zeltes ist das innenzelt auch alleine aufstellbar bzw. herausnehmbar - allerdings mit dem unvermeidlichen Nachteil, dass dann auch der Zeltboden verschwunden ist - und das ist dann schon unpraktisch :). Das Zelt ist dann halt als freistehendes Tarp zu gebrauchen - als Wetterschutz bei Mittelgebirgswanderungen und wenig Komfortbewußtsein vielleicht ausreichend...
Allerdings würde ich mir, sollte ich mir ein reines Biwakzelt zulegen, dann auch ein Ultraleichtgewicht Marke "Biwaksack mit Gestänge" zulegen. Natürlich ist dessen Einsatzbandbreite auch wesentlich enger gesteckt - mehrere Tage möchte ich darin nicht verbringen, nicht mal einen einzigen verregneten...

Murmel-Sepp
23.10.2004, 09:45
Kelte mit Stahlgestänge ---- Gewicht ist doch egal ....

ähm - kauf dir einfach ein gebrauchtes ;D

bekommt man bestimmt relative freakteile
für nen apple und ein bis zwei eier ;)