Vollständige Version anzeigen : Digitalkamera zum Trekken
Hi ihr Menschen,
ich begeb mich demnächst für ein halbes Jahr nach Neuseeland und Umgebung, da bleibts natürlich nicht aus fotos machen zu wollen.
Im Moment bin ich ernsthaft am Überlegen mir für das ganze eine Digitalkamera zuzulegen, weil unabhängig von Filmen besser zum rumprobieren usw.
Hat irgendjemand von euch Erfahrung in diesem Bereich und kann er mir vielleicht Typs zu Modellen geben. Eine Sache die mir auffällt ist zum Beispiel die Verwendung von Akkublocks in den meisten Kameras - Mir wären da normale AA Zellen lieber weil die kann ich zur not auch mal an der Tanke kaufen.
Preis vielleicht bis 750.- Euros.
Merci´ vielmal...
naja...denk lieber dran das du genug speichermedien hast sonst nützt ne teure cam nicht viel...also evtl. ne etwas günstigere cam und bisschen mehr geld in speichermedien investiert...beraten kann ich dich aber leider auch nicht...gruss maik
Hallo,
mit der Kamera lass dich besser im Fachgeschäft beraten, denn ob klein + leicht oder doch SLR must du entscheiden.
Man kann sich auch einen zweiten Akku zulegen anstatt von Ersatzbatterien. Sollte sich auf Dauer lohnen.
Zu den Speicherkarten folgendes. In vielen Ländern bzw. Orten (z. B. Kathmandu!) kann man sich in Fotogeschäften oder Internet-Cafes die Karten auslesen und die Bilder auf CD brennen lassen. So kommt man auch mit wenig MB aus.
Viel Spaß auf deiner Reise ¤*#:D
Hakku
Murmel-Sepp
22.10.2004, 00:50
Also mit digitalkamera ist das inzwischen echt kein problem mehr !
Einen zweiten oder sogar dritten Akku solltest du auf jeden fall mitnehmen ! Ich selber habe eine Nikon CoolPix 4500 - wichtig bei den Kameras ist nicht nur die Megapixelzahl sondern vor allem das Handling, Feuchtigkeitsempfindlichkeit, Robustheit des Gehäuses, Menüführung udn die Einstellmöglichkeiten ...
Ich würde davon abraten, eine Kamera mit ausklappbarem Screen zu kaufen !
bzgl. Speicher: die meisten Kameras werden mit einer 128 MB Karte geliefert, informiere dich vorher wie teuer zusätzlicher Speicher ist ... ich empfehle eine 516 MB KArte dazu zu kaufen, darauf passen bei relativ geringer Auflösung ± 400 Bilder. Du kannst natürlich auch besondere Bilder mit höherer Auflösung aufnehmen !
ABER ! WICHTIG !!! Die Fotos sind nicht dieselben ! Farbigkeit, Detailschärfe usw. sind nicht mit dem alten - analogen Foto zu vergleichen (da muss man mehr anlegen :( )
Das Handling der DIGICAM ist ein anderes als das der SPiegelreflex - Kamera // ich habe mich das ein oder andere Mal geärgert nicht meine alte Kamera mitgenommen zu haben.
Ich rate zu Olympus oder Nikon. Die haben gute Menüs, sind leicht zu bedienen und arbeiten zuverlässig. Viele andere sicherlich auch. Ist am Ende auch Geschmacksache und kommt darauf an, ob Du viel Wert auf manuelle Einstellmöglichkeiten legst oder nicht.
Von Nikon gibt es eine neue, relativ kleine Kamera, die Coolpix 5200 für ±400.- € >>> mit zusätlicher Speicherkarte, + 1 Akku und evtl. einer Tasche bist du dann bei ± 600, damit kannst du 5 Jahre gute Fotos machen. Wenn Du die Kamera regelmäßig benutzt, fällt die danach nämlich auseinander :) Die Technik rennt, die Tiele haben eine geringe Haltbarkeit.
gg Sepp
ups - ich seh grad das ich mich mit den groessen der speicherkarten vertan haben - ich habe eine 16 MB und eine 120 MB Karte ... uaf die 120 MB Karte passen ± 300 Bilder mit 1024 x 768 pixel bei mehrfachem Jpeg durchlauf, d.h. hohe Qualität !
Diese Bilder kann man bildschirmfüllend anschauen und auch gut per beamer projezieren und bis A5 ausdrucken.
Nochmals sein gesagt, das wenn man mit der Digitalkamera annähernd so gute Ergebnisse wie mit der Spiegelreflex-Kamera erzeugen will, muss man 1 bis 2 tausend €¤*#investieren
Hi Murmel Sepp,
danke für die vielen tips - ich denke ich werde mir was kleines handliches zulegen. Mit den Akkus muß ich mal noch überlegen, aber die Speicherkarten scheinen ja kein problem zu sein. Hört sich gut an!
Merci´vielmal!!
Sequoia
Everesttrekker
25.10.2004, 04:27
Folgende Kameras solltest Du Dir mal unter die Lupe nehmen:
Canon PowerShot A95 (http://www.canon.de/about_us/news/consumer_releases/foto/20_08_04_ps_a95.as
p)
Sony DSC-W1 (http://www.digitalkamera.de/Info/News/22/89.htm) oder DSC-W12 (http://www.digitalkamera.de/Kameras/Sony-DSC-W12.asp)
Casio QV-R52 (http://www.casio-europe.com/de/dc/qv/qvr52/) oder QV-R-61 (http://www.casio-europe.com/de/dc/qv/qvr61/) (ich würde von den beiden den 52er vorziehen!)
Merci´für die ganzen Tips,
hab mich jetzt für eine Canon Ixus 40 entschieden. die größe von dem Gerät ist einfach gut . Darüberhinaus hat mich das für diese recht kompakte Kamera große diplay überzeugt. Mit der Menüführung bin ich auf anhieb gut klargekommen. Gekostet hat Sie im Endeffekt 339€ - womit ich auch zufrieden bin.
Bis jetzt ist sie echt gut mal schauen wie sie sich auf Tour bewährt...
TashiDelek : Sequoia
Murmel-Sepp
28.10.2004, 19:16
keine schlechte wahl
was ich bei der Ixus gut finde ist das robust gehäuse
die löst relativ schnell aus, ist kompakt ...
339 wundert mich - ich dachte die wäre teurer - naja - vielspass damit
Hi,
würde dir auf jeden Fall empfehlen, mehrere Speicherkarten mit "kleinerer" Kapazität mitzunehmen, falls sie doch mal verloren gehen sollte oder irgendwie was abbekommt, sind nicht gleich so viele Bilder auf einmal verloren.
Ansonsten wünsch ich dir eine erholsame Zeit und viele neue Eindrücke! 8)
Murmel-Sepp
29.10.2004, 12:25
Zu beachten ist noch, das die Kameras vor Feuchtigkeit zu schützen sind, gerade wenn es kalt und nass wird kann da schnell auch im Innenbereich Kondenswasser entstehen, die Displays verfärben sich und man bekommt doch schnell Probleme !
ähm mit den speicherkarten ... ich bin ehr dafür eine große Karte zu benutzen, auf eine 256MB-Karte passen echt 500 bis 1000 Bilder.
Wichtig ist, das man sich vorher Gedanken macht, welche Bildgröße man braucht ! Wenn ich die Sachen nachher vermailen oder ins Netz stelle möchte, brauche ich keine hohe Auflösung !
Bei besonderen Panorama-Fotos *zweistehenaufdemGipfel* stellt man die Auflösung kurz höher ... aber dann für schnappschüsse wieder runterstellen ! Sonst ist flott die KArte voll. Was hat die Ixus für eine Karte ?
Everesttrekker
29.10.2004, 21:11
Eine 16 MB SD-Karte. ;D
Murmel-Sepp
31.10.2004, 12:24
des is ma zu small
da passt ja nix druff
ich würd gleich 128 oder besser 256 MB dabei packen
dann is SCHLUmiLU
Klappe zu Affe tot
äh
Ruhe im Karton
???
noch was
da muss es noch mehr geben
*denkdenk*
mir fällt nix mehr ein
seltsam
also ich denke, es lohnt sich schon, eine Spiegelreflexkamera mitzuschleppen,, kommt aber natürlich auf die "Fotografiergewohnheiten" des Einzelnen an...
Ich selbst fotografiere mit einer sauschweren aber unkaputtbaren Nikon F90 auf Diapositive... wenn ich mir eine neue zulegen würde gibt es eigentlich nur eine einzige, die in Frage kommen würde: Nikon D70
Achja: ich hab auch eine Olympus c50 Digitalkamera, damals Testsieger auf ganzer Linie, (32+128mb) ...tja mehr als ein Spielzeug is es eigentlich nicht und auf Urlaub kommt sie nicht mit, weil die Zores mit Strom, Speicherplatz bei weniger guten Bildern möchte ich mir nicht antun...
Hi,
also ich habe mir die Powershot A95 von Canon zugelegt, super schlaue DigiCam.
Sie hat zusätzlich zur AutoTunktion sehr viele manuelle Einstellmöglichkeiten für die, die gern herumexperimentieren. Optional ist dafür umfangreiches Zubehör erhältlich( Telekonverter, Weitwinkelopjektiv etc.).
Sie wird mit AA Batterien betrieben und die bekommt man überall!!
Mit rund 300 Eurosis bist du dabei. Für den Preis ist die Kamera absolut genial.
bergspitze
10.11.2004, 18:26
hallo,
bezüglich Speicherkarte eine andere Variante. Spar Dir Deine Kohle für Speicherkarten und kauf dir ein Lesegerät z.B. mit 20 GB HDD-Festplatte (z.B. Fa. Jobo oder Vosonic, gibts bei ebay für ca. 150 €). Mit einem einzigen Knopfdruck kannst Du vor Ort Deine Speicherkarte auslesen und bei bester Qualität bei 4 Megapixel-Kamera 10.000 Bilder speichern und zuhause mit USB 2.0 auf den PC ziehen - müsste doch reichen ;D
Zur Auflösung:
Ich fotografiere immer in größter Auflösung, um Superaufnahmen (merkt man erst zuhause) in Papierform vergrößern zu können. Komme grad aus Nepal und freue mich, nicht nur Bildschirm- oder Internetqualität zu haben, sondern den Everest in 40x30cm Poster (ggf. 60x45) ins Wohnzimmer zu hängen
;D ;D
Grüße, Klaus
noch 'n Hinweis:
Wenn Du gerne lebende oder bewegliche Motive hast achte auf die Auslöseverzögerung, ist bei manchen Digis echt ein Problem, hast nie das auf dem Bild was du beim auslösen gesehen hast.
Mein Schlüsselerlebnis diesbezüglich war eine Volkstanzgruppe in Ladakh, die Bewegungen waren viel zu schnell, oft auch bei Aufnahmen (Schnappschüssen) von Kindern!
Vor der Reise mal testen um Enttäuschung zu vermeiden
Gruß Klaus
ww.trekkingweb.de
Der Auslöserverzögerung kann man vorbeugen (zumindets bei einigen Kameras): etwas vorausdenken, die Bewegungen mitverfolgen und den Auslöser halbgedrückt lassen, bis das Objekt genau dort ist, wo Du es haben wolltest, dann auslösen (passiert dann unverzögert). Erfordert etwas Vorausssicht und Mitdenken, ist zeitweise etwas frustrierend, aber durchaus damit "lebbar". Echte Schnappschüsse entstehen natürlich auf diese Weise nicht.
Es kommt halt darauf an, ob man meistens schnellbewegliche Objekte fotografieren will, oder ob das eher nur ab und an mal vorkommt.
Flachlandtiroler
16.11.2004, 15:26
Der Auslöserverzögerung kann man vorbeugen (zumindets bei einigen Kameras): [...]
Zumindest bei einigen (IMHO vielen) Kameras mit Autofokus wird gerade das nicht funktionieren. Andrücken des Auslösers fixiert idR die Belichtungs- und Fokuseinstellung; wenn allerdings das (bewegte) Motiv erst danach in den Bildausschnitt eintritt liegt der Fokus womöglich auf dem Bildhintergrund... :(
Also besser den Fokus irgendwie (manuell oder per Hilfspeilung) auf die richtige Entfernung bringen; die Belichtungseinstellung durch die Automatik sollte nicht allzuviel Zeit kosten.
Gruß, Martin
@Klaus,
:confused: kannst du mir sagen wie die Lesegeräte richtig heißen? Habe bei ebay nichts gefunden.
Wie funktioniert das denn genau? Ich schiebe meine compact flash in das Lesegerät und das wars dann? Wie ist die Stromversorgung und wie groß sind die Geräte? Geht das nur über PC oder direct von Kamera zum Gerät? Kann ich die noch für was anderes benutzen? Vielen Dank für "Lesegerätschnellkurs"..:o
Hallo,
ich habe mir vor ca. nem Monat ne Canon Eos 400d (+ Sigma 18-200) zugelegt und bin damit sehr zufrieden. Grund dafür ist eine Nepalreise in absehbarer Zeit und ich hatte nicht vor die großartigen Berge des Khumbu mit einer normalen DigiCam zu knipsen. Sicherlich erfordert eine DSLR einiges mehr an Zeit, um sie richtig bedienen zu können, allerdings macht man damit auch klar die besseren Bilder wenn man den die Einstellungen beherrscht (für den Automatikmodus braucht so eine Cam niemand!). Das nur am Rande. Worauf ich hinaus wollte ist, dass ich mir zusätzlich noch nen Batteriegriff für die Kamera zu gelegt hab. Das ist genial, denn wenn man irgendwo in der Pampa seine Akkus nich mehr aufladen kann, kann man normale AA-Baterien zum Gebrauch verwenden. Ausserdem liegt die Eos damit wesentlich griffiger in der Hande, auch wenn das mehr Gewicht bedeutet. Und was -pfeil- ImageTank (so heißt der mobile Riesenspeicher) und Speicherkarten angeht, habe ich mit beides zugelegt. Ich habe nen 40GB (dürfte reichen:D) Image Tank, gebraucht bei Ebay für etwas über 50€ gekauft, und das Ding is echt top in Schuss (hat vor nem Jahr laut Original Rechnung noch 130€ gekostet). Zusätzlich habe ich eine 1GB und eine 4GB Speicherkarte (hier würde ich Transcend empfehlen). Zudem denke ich werde ich mir kurz vor der Reise noch eine 8GB Karte dazu holen (weil ab einer bestimmt Höhe ungewiss ist, dass der Image Tank funktioniert). Was den Speicher angeht, würde ich niemals mit 256mb oder 512mb rumgeizen. Hinterher ärgert man sich, dass man doch nich mehr genommen hat. Selbst für ne normale DigiCam sollte man doch schon 1GB Karten kaufen, sonst kriegt man doch nichts drauf, besonders in hoher Auflösung. Man sollte vielleicht auch bedenken, dass man mit einer DigiCam wirklich Unmengen an Bildern anhäuft, ganz im Gegensatz zu einer analogen Kamera mit teuren Filmen. Man knippst digital einfach bei jeder Gelegenheit.
So, jetzt hab auch ich mal meinen Senf dazu gegeben.
PS: Sehr gute DSLR's gibts bereits ab ca. 500€ (anschauen lohnt sich!)
MfG
Kristoffer
hattest du mit deiner EOS mal probleme bezüglich luftfeuchtigkeit, kälte oder sowas?
will mir auch die 400D kaufen, bin mir aber nicht sicher, ob ich die dann nach südamerika (erst regenwald und danach bis ca. 4000m) problemlos mitnehmen kann....will ja nicht 700€ ausgeben und das ding dann gleich schrotten :/...
danke für alle infos & viele grüße,
ledoell
Polarfuchs
03.03.2007, 12:39
@ledoell, wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, brauchst du eh eine analoge Kamera, die rein mechanisch funktioniert. Sowas gibts aber wohl nur noch auf dem gebrauchtmarkt...
Allerdings sind 4000 HM in Südamerika mit einer normalen Kamera kein Problem, klimatisch ja nicht zu vergleichen mit 4000 Metern in den Alpen....
hmmm okay...und wie siehts mit dem regenwald (luftfeuchtigkeit) aus? da mach ich mir die meisten sorgen...
gruß, ledoell
hattest du mit deiner EOS mal probleme bezüglich luftfeuchtigkeit, kälte oder sowas?
will mir auch die 400D kaufen, bin mir aber nicht sicher, ob ich die dann nach südamerika (erst regenwald und danach bis ca. 4000m) problemlos mitnehmen kann....will ja nicht 700€ ausgeben und das ding dann gleich schrotten :/...
danke für alle infos & viele grüße,
ledoell
Hi,
nein bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit der Kamera. Dazu muss ich aber sagen, dass ich sie bis jetzt auch noch nicht im Extremeinsatz gehabt habe und sie sowieso erst seit eineinhalb Monaten besitze. Die Kamera hab ich mir hauptsächlich gekauft weil ich entweder im September diesen Jahres oder im März des nächsten Jahres in den Himalya zum Trekken will. Ich werde dann zwar auch bis auf ca 5600 Meter kommen, habe allerdings weniger mit feuchtwarmem Klima zu kämpfen. Aber was das angeht bin ich für dich recht zuversichtlich. Die 400D is ne tolle Kamera mit nem super Preis-/Leistungsverhältnis. Ein Tipp: Wenn du damit in entlegenen Regionen trekken willst, würd ich mir den BG dazu holen. Kostet nich die Welt (hab ihn für ca. 80€ neu gekauft), verbessert eindeutig das Handling und bringt nicht zuletzt kräftig Saft. Solltest Du bei deiner Entscheidung vielleicht berücksichtigen.
MfG
Kris
Das Kris87 diesen uralt-Thread aus der Versenkung geholt hat und wir in der Zwischenzeit sogar ueber ein eigenes Unterforum fuer Reisefotografie haben, habe ich mal den Thread hierher verschoben.
Gruesse,
Thomas
hmm das power-problem wollte ich vorerst mal mit zusätzlichen akkus lösen...mein budget is nämlich leider auch nicht nach oben hin offen :D ...und was auf jeden fall noch her muss is ne fototasche, ne große speicherkarte und eben die akkus....mal gucken....aber so ein teleobjektiv wär natürlich auch was feines :)...
ach, teures hobby :/
mfg, ledoell
Habe seit Anfang 2005 die Canon 300D und habe mir jetzt vor 3 Monaten für eine Chile-Zelt-Vulkan-Trekkingtour die Canon Powershot S3 IS gekauft, die sich für meine Art zu fotografieren perfekt bewährt hat.:up:
Gesucht habe ich eine relativ leichte kompakte Kamera, wo ich nicht Objektive wechseln muß, denn das tut dem Sensor einer SRL-Kamera gar nicht gut!
Weder im Internet, noch in div. einschlägigen foren noch bei Hobby-Fotografen bekam ich eine brauchbare Antwort zum Thema, wie lange halten die Akkus bzw. wieviele Bilder kann ich mit einem Akku-Set machen!
Es war dann eben ein Versuch, der mich extrem positiv überrascht hat:
1) Einsatz meiner Kamera bei Temperaturen bis zu -10°C.
2) ca. 900 Bilder/Akku-Set bei Verwendung von 1GB SD-Karten
3) allerdings nur ca. 10x Blitz verwendet bei ca. 2400 Aufnahmen
4) täglich am Abend im Zelt alle am jeweiligen Tag fotografierten Bilder auch mit Reinzoomen angeschaut
5) Display läßt sich in fast alle Richtungen schwenken - für mich ein Rießenvorteil, da ich ca. 70% reine Blumen-Macro-Aufnahmen gemacht habe!
6) Qualität der Blumen- und Tier-Macros sehr gut(für mich jedenfalls!)
Habe die Kamera über Nacht samt den Akku-Sets immer im Daunen-Schalfsack aufbewahrt.
Verwendet habe ich nur Original-Canon-Akkus; Preis pro Set ca. Euro 22,-. diese habe ich in kl. Hama-Boxen aufbewahrt.
3 Speicherkarten habe ich in einer wasserdichten Klappschachtel der Fa. GEPE mitgehabt.
Einmal war ich 13 Tage und einmal war 9 Tage auf einem Bergtripp in den chilensichen Anden unterwegs ohne Möglichkeit eines Aufladens der Akkus.
Mitgehabt hatte ich pro Tripp jeweils 3 Akku-Sets.
Betreffend hoher Luftfeuchtigkeit habe ich mit der S3 IS allerdings noch keine Erfahrungen gemacht!
Die S3 IS hat unglaubliche viele Programme, die ich fast alle nicht brauche und verwende, denn ich fotografiere fast nur mit Tv bzw. Av, aber anonsten ein geniales sehr zuverlässiges Produkt.
Preis der Kamera war Euro 385,- bei meinem Händler in Wien wo ich schon seit über 25 Jahren einkaufe!
Flocki441
13.05.2007, 12:57
Hallo,
aus eigener leidvoller Erfahrung lege ich jetzt Wert darauf, dass die Camera auch mit normalen Batterien funktioniert z.B. mit denene aus der Kopflampe. Sonst stehst Du wie ich plötzlich mit leeren Akkus da und nirgendwo ein Platz zum aufladen
Fachgeschäfte beraten ansonsten sehr gut.
Gruß Flocki441
Halo Flocki441,
kann deine Meinung nicht teilen, denn ich konnte mit einem Canon-Original-Akku-Batterie-Set ca. 900 Bilder machen und hatte, wie schon geschrieben 3 solche Akku-Sets für 2 Wochen am Bergen mit ohne Möglichkeit wieder aufzuladen bei 1 GB-Speicherkarten kein Problem.
Ich persönlich halte absolut nichts davon sich eine teure Digicamera zu kaufen und dann bei den Akkus zu sparen, bzw. sich irgendwelche no-name-Nachbau Akkus zu kaufen, wie das das vielen Digi-Camera-Benutzern der Fall ist!!!
Ich hatte in den 13 Tagen einige Tage mit Minustemperaturen und habe mir täglich im Zelt am Abend die gemachten Bilder angeschaut, allerdings in 3 Wochen max. 10 Bilder mit Blitz gemacht!
_Matthias_
15.05.2007, 16:40
hattest du mit deiner EOS mal probleme bezüglich luftfeuchtigkeit, kälte oder sowas? Mit meiner Nikon D70 gabs in Ecuador keine Probleme, weder im Dschungel, noch in der Höhe (3800m, Schneegrenze). Das wichtigste ist Temperatursprünge zu vermeiden, also nicht aus dem feuchtwarmen Dschungel direkt in einen klimatisierten Raum oder umgekehrt. Wenn sich das nicht vermeiden lässt, dann die Kamera in einen luftdichten beutel bis sich die Temperaturen angepasst haben. Auch hilfreich sind dann diese kleinen Silikat Päckchen wie sie z.B. auch in Elektrogeräteverpackungen liegen und der Luft die Feuchtigkeit entziehen (die dann mit in den luftdichten Beutel). Aber wie gesagt, das Kondensationsproblem haben meist die Massentouris, die mal kurz aus dem runtergekühlten Bus für 10 min in den Dschungel hüpfen zum Fotografieren. Wenn du Schwankungen vermeidest gibts normalerweise keine Probleme.
Akkus hatte ich vorsichtshalber auch genügend mit, zwei hätten aber eigentlich locker gereicht, die Digi-SLRs brauchen viel weniger Strom (außer du blitzt) als die Kompakten.
Ich hab sowohl orginal Akkus als auch noname und kann keinen Unterschied (außer im Preis und der Farbe) feststellen, aber die allerbiligsten bei ebay würde ich auch nicht kaufen.
Speicherkarten kannst du nie genug dabei haben, besonders falls du raw fotografierst. Es müssen auch nicht unbedingt die schnellen sein, wenn du nicht viele Serienbilder machst. Im Moment ist Speicher recht günstig (wenn man sich etwas umschaut).
Matthias
hmm ok das is ja schonmal interessant, dass es anscheinend eher auf die temperatursprünge ankommt...hab mir schonmal so luftdichte beutel gekauft und so kügelchen müsst ich auch noch haben...müssen die aus den kleinen packungen rausgenommen werden oder sind die packungen schon luftdurchlässig?
akkus muss ich mir auf jeden fall noch anschaffen und ne zusätzliche speicherkarte wohl auch (hab im moment nur 2GB)...ma schaun was es da so gibt, muss ja keine EXTREME IV sein...
grüße,
ledoell
rovebeetle
16.05.2007, 13:52
Einige zusätzliche Bemerkungen:
Akkus von Dritt-Anbietern müssen nicht immer schlecht sein. Als ich noch mit einer D1X fotografierte waren dir original Nikon Akkus die miesesten (und gleichzeitig) teuersten von allen.
Speicherkarten: Statt einer 8Gb Karte würde ich mir lieber 4 Stk. 2 Gb Karten zulegen. Es passiert zwar nicht oft, dass es mit (v.a.CF-Karten) Probleme gibt, aber mir wäre es lieber ich verliere nur 2 Gb an Bildern statt 8.
Dreck auf dem Sensor: Wenn man ein bisschen Acht gibt, ist's nicht so schlimm - in eine Sandwüste würde ich sowieso keine DSLR mitnehmen die nicht absolut dicht ist.
Ich habe jetzt meine D200 seit ca. einem Jahr, wechsle Objektive wie ein wilder (habe ja auch ziemlich viele davon) und habe vielleicht ein Staubkorn auf dem Sensor. Die D1X war da offenbar etwas anfälliger - da musste ich den Sensor im Halbjahres-Schnitt putzen weil's aussah als hätte mir jemand einen Aschenbecher hineingeleert :).
Was über grosse Temperaturschwankungen geschrieben wurde ist richtig besonders der schnelle Wechsel von kalt zu warm oder von trocken zu feucht ist problematisch (umgekehrt nicht so).
Kompaktkameras: die können heute wirklich schon sehr viel. Ich werde mir demnächst die Fuji F31fd zulegen (will mich nicht immer zum Krüppel schleppen). Es gibt keine andere kompakte die bei ISO800 noch brauchbare Ergebnisse liefert. Und die Akkus haben auch eine sensationelle Lebensdauer.
Generell, wenn's einem nichts ausmacht, dass jedes Bild von vorne bis hinten scharf ist, man also keine Motive durch Offenblende vom Hintergrund loslösen kann, ist eine kompakte durchaus in Betracht zu ziehen.
Habe ich was vergessen?
lg
Harald
_Matthias_
16.05.2007, 17:08
hmm ok das is ja schonmal interessant, dass es anscheinend eher auf die temperatursprünge ankommt...hab mir schonmal so luftdichte beutel gekauft und so kügelchen müsst ich auch noch haben...müssen die aus den kleinen packungen rausgenommen werden oder sind die packungen schon luftdurchlässig?
Die Packungen sind schon durchlässig, sonst hätts ja keinen Sinn die in die Kartons zu legen. Aber! wenn die nicht luftdicht gelagert waren, dann sind die wahrscheinlich schon gesättigt und nehmen nichts mehr auf. Man kann die vorsichtig im Backofen trocknen, ob die Beutel das auch Aushalten weiss ich nicht.
Was über grosse Temperaturschwankungen geschrieben wurde ist richtig besonders der schnelle Wechsel von kalt zu warm oder von trocken zu feucht ist problematisch (umgekehrt nicht so). Ich halte gerade den Wechsel warm und feucht zu kalt an gefährlichsten weil dann das Gehäuse schneller abkühlt als die Luft darin und somit Objektiv und Kamera von innen beschlagen. Außen kann man des abtrocken aber innen kommt man nicht rein, aber da steckt die ganze Elektonik. Die ganze Problematik kommt ja nicht unbedingt von den Temperaturen, sondern daher dass warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte und beim (schnellen) Abkühlen kondensiert. Und das Kondenzwasser ist für Elektronik nicht so ideal. Wenn der Temperaturechsel langsamer geht gibt es mehr Luftaustausch und weniger Kondensation.
Matthias
rovebeetle
16.05.2007, 19:10
Ich halte gerade den Wechsel warm und feucht zu kalt an gefährlichsten weil dann das Gehäuse schneller abkühlt als die Luft darin und somit Objektiv und Kamera von innen beschlagen. Außen kann man des abtrocken aber innen kommt man nicht rein, aber da steckt die ganze Elektonik. Die ganze Problematik kommt ja nicht unbedingt von den Temperaturen, sondern daher dass warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte und beim (schnellen) Abkühlen kondensiert. Und das Kondenzwasser ist für Elektronik nicht so ideal. Wenn der Temperaturechsel langsamer geht gibt es mehr Luftaustausch und weniger Kondensation.
Matthias
Da hast du natürlich recht - habe in der Hektik die Reihenfolge vertauscht.
lg
Harald
hmm ja aber wie mach ich das denn? ich kann die kamera zwar möglichst luftdicht verpacken, wenn ich aus nem warm-feuchten gebiet in ein kaltes komm, aber wenn ich die "luftdichte" verpackung dann mal aufmach irgendwann, findet die abkühlung ja trotzdem genauso schnell statt...wenn ich zum beispiel im bus sitz und in 3 oder 4 stunden ausm dschungel ins hochland fahr, hab ich ja keinen einfluss auf den temperaturwechsel :confused:
bei globi gibts ja auch so größere luftentfeuchter-packungen, vielleicht freund ich mich damit mal an...
grüße,
ledoell
_Matthias_
17.05.2007, 13:16
hmm ja aber wie mach ich das denn? ich kann die kamera zwar möglichst luftdicht verpacken, wenn ich aus nem warm-feuchten gebiet in ein kaltes komm, aber wenn ich die "luftdichte" verpackung dann mal aufmach irgendwann, findet die abkühlung ja trotzdem genauso schnell statt...wenn ich zum beispiel im bus sitz und in 3 oder 4 stunden ausm dschungel ins hochland fahr, hab ich ja keinen einfluss auf den temperaturwechsel :confused:
Die Feuchtigkeit kondensiert immer an der kältesten Stelle (deswegen laufen ja die Scheiben im Auto immer zuerst an). Wenn du die Kamera jetzt in einem luftdichten Beutel hast, dann kühlt der Beutel von außen her ab, also kondensiert die Feuchtigkeit am Beutel und nicht in der Kamera. Der Trick mit dem Beutel sorgt ja nur dafür dass der Beutelinhalt gleichmäßig langsam abkühlt und nicht das Metall, der Kunstoff, das Glas schneller als die Luft darin.
Wenn du in ein paar Stunden vom Dschungel ins Hochland fährst, dann ist das auch ohne Beutel kein Problem, dann kühlt die Luft langsam genug ab und wird gegen trockenere kältere ausgetauscht, so dass sich kein Kondensat bildet. Problematisch ist nur wenn du aus dem 30° heißen Dschungel in ein auf 15° runtergekülten Bus oder Zimmer gehst und auch dann nur wenn die wärmere Luft auch feucht ist.
Ich würd mir da auch nicht zu viele Gedanken drüber machen, ich hatte bisher noch nie Probleme micht Feuchtigkeit, weder im Dschungel noch in kälteren Bereichen und das einzige Mal das einer meiner Mitreisenden ein Problem hatte war nach vier Tagen mit Nebel und Nieselregen und krassen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht undauch die waren wieder weg als wir wieder aus den Wolken raus waren und die Luft wieder trockener wurde.
Matthias
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