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Vollständige Version anzeigen : Erstes Mal in Nepal und viele Fragen


Neuling
22.12.2009, 22:49
Hallo zusammen,

ich würde gern im März für 4 Wochen zu meiner ersten Trekkingtour starten.
Da es bis dahin ja nicht mehr lange ist, würde ich gern mit den Vorbereitungen beginnen. Hab mich hier im Forum mal informiert und möchte jetzt einfach nochmal sichergehn, dass ich nichts wichtiges vergesse bzw. habe noch ein paar Fragen.

Als Tour würde ich gerne von Kathmandu nach Lukla fliegen und dann von dort nach ins EBC und zum Kala Pattar trekken. (Lukla - Namche - Tengpoche - Pheriche - Gorak Shep und von dort aus ins EBC und zum Kala Pattar).

Folgende Ausrüstung würde ich mitnehmen (und bin mir nun unsicher, ob ich irgendwas wichtiges vergessen hab):

- Schlafsack (Komfortbereich -10°C)
- Daunenjacke (würde ich versuchen, in Kathmandu zu mieten)
- Funktionsunterwäsche und 2 Funktions T-Shirts (bekommt man sowas in einem Trekkinggeschäft oder wo kann ich das günstig kaufen?)
- ein dünnes und ein dickeres Vlieshemd
- Regenjacke
- Trekkingstiefel
- Trekking-Socken + normale Socken
- 1 kurze und 2 lange Hosen (Ist eine Skihose hier ausreichend oder muss es etwas wärmeres spezielles sein?)
- Sandalen für Abends
- Mütze
- Handschuhe
- Tagesrucksack (wie groß muss der ungefähr sein bzw. was kommt da rein? Nur etwas Proviant für unterwegs oder auch Kleider?)

Sonstige Ausrüstung:
- Ohrenstöpsel
- Taschenlampe
- Nähzeug
- Persil flüssig zum Waschen
- Ausziehbare Stöcke
- Tape
- Sonnencreme SF 50
- UV-Labello
- Sonnenbrille mit abgedeckten Seiten
- Regenschirm
- Müllsäcke, wo man nasse Sachen reintun kann
- Wäscheklammern + Leine
- Digicam + Akkus + Ladegerät + Ersatzcam (Gibt es in der Höhe mit ner normalen günstigen Aldi-Cam Probleme?)

So, das wäre erstmal das, an das ich selber denken würde. Meint ihr, dass das ausreichend ist?
Nun hab ich gelesen, dass man sich im "Zwiebelprinzip" anzieht. Heißt das, dass ich einfach über ein Funktions-T-Shirt ne Vließjacke und dann die Daunenjacke drüberzieh bzw. 2 lange Unterhosen übereinander und ne Skihose oder wie muss ich mir das vorstellen?

Meint ihr, dass 4 Wochen für die oben genannte Stecke ausreichend sind? Das ganze soll auf keinen Fall in Hektik ausarten und ich möchte ausreichend Zeit für die Akklimatisierung haben. Die einzelnen Etappen sollten nicht zu lange sein, sodass ich (normale aber nicht überragende Kondition) das ohne Probleme schaffen kann...

Impfen lassen würde ich mich gegen Tetanus, Typhus, Diphtherie, Hepatitis A und B, Polio, Tollwut, Enzephalitis, Meningokokkenmeningitis. Klingt für mich nach recht viel, fehlt noch irgendwas wichtiges oder kann man sich was schenken?

Als Reiseapotheke würde ich Folgendes mitnehmen:
Elotrans, Immodium, Diamox (kann man das in Kathmandu kaufen oder lieber hier?), Dexamethason (Kathmandu oder hier?), Nifedifin, Aspirin, Aspirin Complex, irgendwas gegen Hals- und Ohrenschmerzen

Der Rucksack, in dem das alles transportiert wird, muss ja recht groß sein. Könnt ihr mir irgendwas empfehlen bzw. braucht er irgendwelche bestimmten Halterungen, damit ein Porten ihn besser befördern kann?

Für die Tour würde ich mir gerne einen Porterguide nehmen. Trägt der dann auch meinen Rucksack oder macht er mehr auf Guide und kennt halt die Gegend? Wäre mir schon wichtig, dass ich nichts (außer einen leichten Tagesrucksack) tragen muss...
Ist es sinnvoll, den Guide schon von Deutschland aus über's Internet klarzumachen und sich mit ihm in Lukla zu treffen oder reicht es aus, wenn man nach Lukla fliegt und dort nach einem geeigneten Porterguide sucht?
Mache mir da einfach etwas Sorgen, dass ich dort evtl. keinen finde oder findet man die dort an jeder Ecke? Klingt vielleicht lustig für diejenigen von euch, die schonmal da waren, aber ich hab echt keine Vorstellung *gg* Oder kann mir evtl. ein Hotel in Kathmandu einen Porterguide vermitteln? Was verlangt so ein Guide denn normalerweise pro Tag?

Außerdem bräuchte ich ja noch TIMS, bekommt man aber unproblematisch in Kathmandu im Nepal Tourism Board oder?

Kann man den Flug von Kathmandu nach Lukla schon vorher buchen oder wo/wann bucht man den am besten?

So, sind doch noch sehr viele Fragen geworden. Wäre super, wenn jemand von euch alles durchlesen und mir weiterhelfen könnte.

Vielen Dank schonmal.

Daniel

freshnsalti
22.12.2009, 23:25
Hallo,

die folgende Seite solltest Du Dir mal in Ruhe und vollständig (!) mit allen Unterpunkten durchlesen.
http://www.nepal-dia.de/nepal_reisetips_informationen/nepal_reisetips_informationen.html
Dann sollten sich Deine meisten Fragen erledigt haben.

Daneben solltest Du hier im Forum mal vermehrt suchen, bzgl. Ausrüstung/Medikamente/Inlandsflüge KTM-Lukla stehen hier diverse informative threads drin.

Wenn dann noch ganz spezielle Fragen offen sein sollten, stelle sie hier nochmals gezielter rein.

Jens
23.12.2009, 07:15
Hallo Neuling,
für den EBC Trek reicht bei dieser Streckenführung 3 Wochen vollkommen aus.
Bei 4 Wochen wären noch der Cho La und Gokyo Peak drin:), sofern es die Witternungsbedingungen zulassen.
TIMS und das Nationalparkpermit ( 1000 Rupien ) bekommst Du völlig problemlos im
Tourism Board. Pass mit visum und 3 Fotos benötigst Du dazu.
Akkus kann man in Namche und Tengpoche aufladen. Allerdings fällt öfters z.B. in Tengpoche
der Strom aus .

Infos zum Porterguide findest du im Nepal Wiki
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=12507

Gruß
Jens

Gregor aus Essen
23.12.2009, 11:16
Hallo Neuling,

du kannst bedenkenlos sämtliche Sanitärartikel in
Kathmandu kaufen. Die "Supermärkte" in Thamel
sind zwar relativ klein (im Vergleich zu unseren) - aber
eigentlich ganz gut sortiert.

Mit diesen Artikeln würde ich mein Gepäck nicht belasten.

Frohes Fest und viel Spaß bei den weiteren Vorbereitungen!

Grüße aus Essen,
Gregor

Klaus
23.12.2009, 11:46
Hallo Daniel, ergänzend zu den Vorpostern noch ein paar Hinweise:

Meint ihr, dass 4 Wochen für die oben genannte Stecke ausreichend sind?
ja, lass Dir am Ende wenigstens 3 Tage Puffer in KTM, da die Flüge von Lukla wetterabhängig sind und schon mal ausfallen können! Bei dem Zeitbudget kannst Du auch noch einen Sidetrip nach Thame, schönes Kloster, Blick zum Cho Oyu, einbauen, dient der Akklimatisierung

Namche >>> Thame >>> Khumjung >>> Tengboche

Als Reiseapotheke würde ich Folgendes mitnehmen:
.... Diamox (kann man das in Kathmandu kaufen oder lieber hier?), Dexamethason (Kathmandu oder hier?), Nifedifin,.... .

Bitte sei Dir bewusst dass das nur Notfallmedikamente sind um bei ernsthafter Erkrankung den Abstieg zu sichern, Keinesfalls vorbeugend nehmen quasi als Doping!!! Sprech mit Deinem Artz drüber,oder mit einem der Ahnung davon hat, ist ein sehr spezielles Gebiet, google mal "Treibel Bergmed". An ausreichender Akklimatisierung geht kein Weg vorbei, hör auf Deinen Körper. Ansonsten lass Dir von Deinem Hausarzt noch ein Breitbandantibiotikum empfehlen/verschreiben

Außerdem bräuchte ich ja noch TIMS, bekommt man aber unproblematisch in Kathmandu im Nepal Tourism Board oder?
Tims stimmt, Den Eintritt für den Nationalpark kannst Du auch noch am Eingang hinter Monjo bezahlen (1000 Rs = ca 10 €)
Vergiss nicht genügend Passbilder für Visum, TIMs, NP-Eintritt

Kann man den Flug von Kathmandu nach Lukla schon vorher buchen oder wo/wann bucht man den am besten?

Vorher nur über eine Agentur, ansonsten in KTM bzw. Thamel an "jeder Ecke" und auch im Hotel.

Noch viel (Vor)Freude bei der Vorbereitung

Gruß

eckartr
26.12.2009, 21:16
Hallo Jens,

ich habe dies alles gerade in 3 Wochen mit 11 weiteren Nepal-Neulingen gemacht und kann nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, die ganze Sache mit 4 Wochen zu planen.

Gruß
Eckart

Austriangirl
27.12.2009, 11:16
Hallo Jens,

ich habe dies alles gerade in 3 Wochen mit 11 weiteren Nepal-Neulingen gemacht und kann nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, die ganze Sache mit 4 Wochen zu planen.

Gruß
Eckart

hallo,
prinzipiell gibts es nichts gegen 4 wochen einzuwenden. ausserdem haben wir keine ahnung, wie schnell und wieviel du pro tag gehen willst. das musst du selber in deine planung einrechnen. vielleicht willst du ja auch einige abstecher am weg machen........wie schon erwähnt, würden sich gokyo oder chukkung anbieten.
wichtig fände ich, dass dein porterguide sehr flexibel ist, mach ihm klar, dass du keine feste route hast, dass die tour nach deinem gutdünken gegangen werden soll.

wenn du dann z.b. zu früh wieder in ktm bist, würde sich noch der chitwan nationalpark anbieten, für den reichen 3 - 4 tage, je nach transportmittel!
es gibt auch rund um ktm einige sehr nette wanderungen, oder vielleicht willst du dich auch nur ein paar mal "durchkneten" lassen, ein bisschen shoppen, oder in sam´s bar abhängen....:up:

glg,

Neuling
27.12.2009, 22:56
erstmal vielen dank für die antworten.
die medikamente gegen die höhenkrankheit würde ich nur für den notfall mitnehmen. vielleicht hab ich auch zu großen respekt davor und nehme deshalb wirklich alles mit. aber ich hab hier und auch in büchern schon so viel übles über die höhe gelesen, dass ich einfach eine kleine absicherung haben möchte, falls es mich erwischen sollte...

was mir noch nicht ganz klar ist: kann man davon ausgehen, dass man jeden tag in einer lodge wasser nachfüllen kann (in das man dann evtl. noch chemikalien zum filtern reinschüttet) oder müssen wasserflaschen extra transportiert werden? das wären ja dann einige kilo extra... und ich möchte meinen träger ja nicht mit unnötigen sachen zusätzlich belasten.

zur suche nach einem porterguide: ich hab im forum gelesen, dass man in lukla problemlos träger finden kann. ich bräuchte allerdings schon jemanden, der sich in der gegend auskennt, ein bisschen englisch spricht und trotzdem den rucksack trägt, einen porterguide eben. kann so jemand dort auch unproblematisch gefunden werden oder ist es besser, vorher jemanden über's internet zu suchen?

sind kala pattar und ebc ein extrem ehrgeiziges ziel, wenn man vorher noch nie trekken war oder kann man das mit normaler kondition gut schaffen?

Jens
28.12.2009, 05:55
Hallo Neuling,
normale Kondition reichen für beide Ziele aus.
Mittags wird in Pheriche im Krankenhaus ein recht informativer Vortrag vom amerikanischen
Ärzten über Höhen- und Bergkrankheit gegen 15 Uhr abgehalten.
Den solltest Du Dir nicht entgehen lassen.

Wasser bekommst Du in jeder Lodge.

Viel Spaß in Nepal
lG
Jens

Gregor aus Essen
28.12.2009, 07:36
Hallo,

um mal die "normale" Kondition zu definieren- falls man das übehaupt kann...

Also, viele Bergmediziner raten zu einem Training, welches du 3 x pro Woche für ca. 45 - 60 Minuten abhalten solltest. Dabei soll eine Herzfrequenz von 65% der Maximalbelastung erreicht und für die Trainingszeit gehalten werden.

Maximalbelastung = 220 minus Lebensalter
Trainingsbelastung (für ein Ausdauertraining) = davon 65%

Das Training soll natürlich entsprechend moderat sein!
Vor allen Dingen kurz vor Reisebeginn ist ein zu intensves und verletzungsgefährdendes Training natürlich nicht mehr sinnvoll.

Desweiteren so wie Jens schon schrieb.
Nimmt dir ne Aluflasche mit und lasse sie dir in den Lodges
bei Bedarf mit "boiled Water" auffüllen.

Alles Gute für 2010 und viele Grüße aus Essen,
Gregor

Klaus
28.12.2009, 10:22
Hallo Daniel,
boiled Water bekommst Du wie gesagt in jeder Lodge je höher je teuerer weil ja das Kerosin zum kochen bezahlt werden muss. Du bekommst auch in Gorak Shep noch ein Bier :D vor Alkohol würde ich allerdings wegen der Höhe abraten!

Wenn Du mal Zweifel hast ob das Wasser wirklich gekocht ist kannst Du ja vorsorglich Aquamira oder Micropur Forte mitnehmen.
Porterguide bekommst Du in Lukla, die Kunst ist halt den "richtigen" auszusuchen.

unter www.nepaldia.de (http://www.nepaldia.de) gibt es aber auch Empfehlungen

Kondition ist immer eine sehr subjektive Einschätzung....
je besser, je mehr Genusswandern:up:
Die Frage wird auch sein wie gut Du die Höhe verträgst!
Also wenn du Zuhause (???) 20 -25 Km ohne Probleme Wandern kannst sollte das reichen.
Beim Training Wert auf Ausdauer legen !

Mach den Zeitplan nicht zu knapp dann kannst Du auch mal einen Tag ausspannen!


Gruß

Austriangirl
28.12.2009, 11:03
Du bekommst auch in Gorak Shep noch ein Bier :D vor Alkohol würde ich allerdings wegen der Höhe abraten!



biiiiitte, da muss ich jetzt widersprechen..........was wär so ein harter tag ohne die passenden elektrolyte in form eines kühlen blonden ;););) kommt halt immer auf das pensum an....

zum thema kondition: stimme da meinen vorrednern absolut zu: gute körperliche verfassung ist wichtig, schützt zwar nicht vor AMS, gehen macht aber mehr spass, wenn man nicht ständig aus dem letzten loch pfeifft.......

lg,

freshnsalti
28.12.2009, 23:06
Hi Klaus,


boiled Water bekommst Du wie gesagt in jeder Lodge je höher je teuerer weil ja das Kerosin zum kochen bezahlt werden muss.

also wir haben letztes Jahr da jeden Morgen in der jeweiligen Lodge nach/während des Frühstücks uns jeweils ein bis zwei Sigg-Flaschen mit (heißem) Tee befüllen lassen.
Preilich pro "tea-pot" war das oberhalb von Namche nicht sehr unterschiedlich, im Gegenteil fast überall mehr oder weniger das gleiche preisliche Level.
Meist konnten wir den großen "Kochtopf/Teekessel" mit heißem Wasser auch live "brutzeln" sehen, der stand nämlich häufig sehr einfach auf dem Kanonenofen im Essensraum und der Ofen wurde dann üblicherweise mit Yak-Dung befeuert.




Wenn Du mal Zweifel hast ob das Wasser wirklich gekocht ist kannst Du ja vorsorglich Aquamira oder Micropur Forte mitnehmen.

Wir haben uns dieses Zeugs ganz geschenkt. Unser Guide bzw. wir selbst haben eben nur etwas drauf geachtet, dass das heiße Wasser bzw. der Tee auch wirklich vorher gekocht hat/wurde.;)

Meines Erachtens wird da inzwischen sehr drauf geachtet, dass die Touris grundsätzlich nur abgekochtes Wasser erhalten. Magenprobleme/Durchfall und Co. bei den Trekkern sind ne eher schlechte "publicity" für die Gegend/Lodge-Besitzer und daraus wurde wohl inzwischen gelernt... So erkläre ich mir zumindest den inzwischen wohl viel höheren hygienischen Standart beim Essen und Trinken als noch vor einigen Jahren...

Neuling
28.12.2009, 23:13
danke für die hilfreichen antworten, das mit dem wasser beruhigt mich schon etwas :)

habe nun den abend damit verbracht, mich im internet nach schlafsäcken und stiefeln umzuschauen. soweit ich im forum gelesen hab, sollte man die sachen lieber hier kaufen und etwas mehr bezahlen als sich auf die qualität in nepal zu verlassen... wobei es anscheinend ja auch schon den ein oder andere glückspils gegeben hat, der in nepal nen guten und günstigen schlafsack bekommen hat...

hätte nun verschiedene modelle beim schlafsack zur auswahl:

da ich leider noch keine links posten darf, hier die modelle:

Nordisk Gormsson XP

Ajungilak Tyin Winter
Marmot Angel Fire Women

wobei ich zum 3. tendieren würde aufgrund des geringen gewichts (ich bin 1,72m, ca. 68kg, sollte also auch in einen frauenschlafsack passen).

denkt ihr, dass sich der schlafsack für den treck eignet oder sollte ich noch was bestimmtes beachten?


bei den stiefeln gibt es anscheinend unterschiede zwischen "bergschuhen" und "alpinstiefeln", kann mir da jemand weiterhelfen, was für meinen trek besser geeignet ist? ich würde mal eher alpinstiefel vermuten, wobei mir nicht ganz klar ist, was "steigeisenfest" bedeutet?
heißt das nur, dass man welche draufmontieren kann? sowas bräuchte ich ja nicht oder?

habe nun die folgenden modelle gefunden, wäre super, wenn jemand etwas empfehlen könnte, da ich doch recht planlos davorsitze ;)

hier die modelle:


Hanwag Ferrata GTX Men limone
Asolo Expert GV Men schwarz


hoffe, dass ihr mir hier auch weiterhelfen könnt :)

freshnsalti
28.12.2009, 23:30
Daniel,

noch kurz zu Deiner Auflistung bzw. einige Anmerkungen dazu:

Folgende Ausrüstung würde ich mitnehmen (und bin mir nun unsicher, ob ich irgendwas wichtiges vergessen hab):

- Schlafsack (Komfortbereich -10°C)
- Daunenjacke (würde ich versuchen, in Kathmandu zu mieten)
- Funktionsunterwäsche und 2 Funktions T-Shirts (bekommt man sowas in einem Trekkinggeschäft oder wo kann ich das günstig kaufen?)
- ein dünnes und ein dickeres Vlieshemd
- Regenjacke dann dazu aber ggf. auch ne Regenhose, mit feuchter/durchnäßter Hose bei kaltem/windigem Wetter rumlaufen, kann sehr unangenehm werden...;)
- Trekkingstiefel
- Trekking-Socken + normale Socken
- 1 kurze und 2 lange Hosen (Ist eine Skihose hier ausreichend oder muss es etwas wärmeres spezielles sein?) 1 Zipp-Hose mit dünnerem Stoff und eine dickere. Fertig


Willst Du bei leicht kühlerem Wetter (aber nicht extrem kalt) in der Daunenjacke rumwandern?? Könnte zu warm werden bzw. darin schwitzt Du Dir dann nen Wolf.
Wir hatten ne Daunenjacke für extrem kalte Tage ganz oben in den Bergen (Pässe etc.pp.) und daneben ne Art Windstopper-Softshell-Jacke mit Ventilationsmöglichkeiten für etwas wärmere aber ggf. windigere Tage. Und Wind hat man schon mal häufiger da, der kann einen aber auch schnell mal auskühlen. ;)


- Sandalen für Abends Sandalen könnten abends zu kühl sein (nächtlicher Toilettengang draußen etc.pp.. Besser ein Paar ganz leichte Turn-/Joggingschuhe, freuen sich auch abends die Füße drüber;
Und ggf. nicht vergessen: Ein paar Badelatschen/leichte Adiletten fürs gelegentliche Duschen (Duschen sind meist auch draußen!)

- Mütze
- Handschuhe
- Tagesrucksack (wie groß muss der ungefähr sein bzw. was kommt da rein? Nur etwas Proviant für unterwegs oder auch Kleider?)



Sonstige Ausrüstung:
- Ohrenstöpsel
- Taschenlampe besser ne Stirnlampe (nächtlicher Toilettengang/Passüberquerung die man ggf. schon in den frühen Morgenstunden angeht; und ggf. ne ganz kleine Taschenlampe; gibt es schon in ner "halben Bleistiftgröße", also ein ganz winziges Taschenlämpchen als Notlicht für Nachts im Schlafsack.
- Nähzeug
- Persil flüssig zum Waschen
- Ausziehbare Stöcke
- Tape
- Sonnencreme SF 50
- UV-Labello
- Sonnenbrille mit abgedeckten Seiten
- Regenschirm
- Müllsäcke, wo man nasse Sachen reintun kann
- Wäscheklammern + Leine
- Digicam + Akkus + Ladegerät + Ersatzcam (Gibt es in der Höhe mit ner normalen günstigen Aldi-Cam Probleme?) Denk dran, die Bilder werden/sollen ggf. einzigartig sein. Deswegen ne gute Cam mitnehmen. Nichts ist hinterher ärgerlicher als wenn die Bilder doch eher bescheiden sind...

freshnsalti
28.12.2009, 23:46
hätte nun verschiedene modelle beim schlafsack zur auswahl:

da ich leider noch keine links posten darf, hier die modelle:

Nordisk Gormsson XP

Ajungilak Tyin Winter
Marmot Angel Fire Women



wer sagt, dass man hier keine links posten darf??

Was ich so auf die Schnelle nachlesen konnte... Du vergleichst hier etwas Äpfel mit Birnen, Kunstfaserschlafsäcke (wohl die ersten beiden genannten Säcke) mit nem Daunen-Sack. Vergleiche mal spaßeshalber das Gesamt-Gewicht zwischen den dreien bzw. zweien.;)

Und die Komforttemperatur sollte bei rund -10°C liegen, der Marmot fällt da wohl direkt durch...

Lies Dir hier nochmals einige threads zum Thema Schlafsäcke durch, dann wirst Du da auch schnell was schlauer sein...








habe nun die folgenden modelle gefunden, wäre super, wenn jemand etwas empfehlen könnte, da ich doch recht planlos davorsitze ;)


hier die modelle:


Hanwag Ferrata GTX Men limone
Asolo Expert GV Men schwarz


Also ich hab zwar auch ein Hanwag-Modell (mit Vibramsohle! Würde ich Dir auch empfehlen, man läuft da in der Kante schon sehr viel auf schottrigem/felsigem Gelände herum), ist aber letztlich völlig belanglos ne bestimmte Marke zu empfehlen... Sprich es bringt nämlich hier wenig bis gar nix, Dir nun Schuhmodell x oder y zu empfehlen. Begib Dich mal in nen outdoor-laden und probier die einzelnen Schochen mal da an. Jeder Fuß ist nämlich anders und passen muß das Ding unbedingt sehr gut! Und das kann man eh nur in nem entsprechenden Laden mal ausprobieren.
Da bekommst Du i.a.R. auch ne fachmännische Beratung, ggf. auch direkt zu Schlafsack-"Problem"...;)

Jens
29.12.2009, 05:58
Alles zum Thema Schlafsack findest Du im Nepal Wiki ;)
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=15309

Bei gekochtem Wasser habe ich immer eine Vitamintablette zur Geschmacksverbesserung
reingegeben.

Was vermieden werden sollte ist Mineralwasser in Plastikflaschen zu kaufen.

Für mich ist das beste Training für einen Nepaltrek wandern mit Gepäck im Gebirge.
Bin selber eher ein Trainingsmuffel;).

Neuling
29.12.2009, 10:37
vielen Dank, hilft mir alles sehr weiter :)

links kann man wohl erst posten, nachdem man 10 beiträge geschrieben hat...

zum komfortbereich im schlafsack: es werden bei der temperatur immer 3 unterschiedliche termeraturen angegeben, wobei die erste der comfortbereich ist oder? hab mich da bei einem modell wohl tatsächlich verguggt, war wohl schon zu spät... dass es sich um einen dauenenschlafsack handelt, hab ich nicht gesehn, vielen dank für den tipp :)

ich werd auf jeden fall mal in einen outdoor-laden gehen und mich dort umschauen. wollte nur schon vorher etwas bescheid wissen, nicht dass mir dort irgendwas verkauft wird, was ich eigentlich nicht brauche...

sind bei den schuhen eher trekkingschuhe, bergschuhe oder alpinschuhe nötig? leider sind mir auch die unterschiede nicht ganz klar bzw. auf was man beim kauf achten sollte (außer natürlich, dass die schuhe auch wirklich passen).

Gregor aus Essen
29.12.2009, 11:01
Hallo,

ich habe auf meiner Seite einiges zumThema: "Ausrüstung" zusammengetragen.
Wenn du magst, schau mal rein!

http://www.nepalwelt.de/site_trekking.htm#wenn%20einer%20eine%20reise%20tu t

Grüße aus Essen,
Gregor

freshnsalti
29.12.2009, 12:51
Hallo,


sind bei den schuhen eher trekkingschuhe, bergschuhe oder alpinschuhe nötig? leider sind mir auch die unterschiede nicht ganz klar bzw. auf was man beim kauf achten sollte (außer natürlich, dass die schuhe auch wirklich passen).
zum Thema Schuhe kannst Du Dir mal folgenden link als Grundinfo durchlesen..
http://www.bergschule-bb.de/bergschuh.htm

Es gibt da halt mehrere Kategorien. Vom einfachen "Outdoor-Schuh" der für normale Spaziergänge in hiesigen Parks und Wald (Feld-Wald und Wiesen-Schuh) geeignet ist bis hin zum steigeisenfesten Alpinschuh fürs Hochgebirge ("Expeditions-Charakter").
Steigeisen wirst Du grundsätzlich für Deine hier geschilderte Nepal-Trekkingtour nicht brauchen (das ist eher was für ne Gletscherwanderung/Schneefeld-Durchwanderung und Co.), es reicht ein üblicher knöchelhoher Trekkingschuh mit ner harten/profilfesten Sohle (ich kenne es als Vibram-Sohle), so das man nicht jedes Steinchen unter dem Schuh merkt bzw. sich der Schuh/die Sohle bei hartem schottrigem/felsigem Untergrund nicht großartig verzieht, was im Zweifel dann auch Dein Fuß/Fußgelenke jedesmal "mitmachen" muss.

Wenn ich das nocht richtig auf der Pfanne hab, dann sollte man für ne Nepal-Tour nen Bergschuh (mind) der Kategorie 3 nehmen, sprich der u.a. auch noch für Geröll/hartes Gelände ausreicht/geeignet ist.




zum komfortbereich im schlafsack: es werden bei der temperatur immer 3 unterschiedliche termeraturen angegeben, wobei die erste der comfortbereich ist oder? hab mich da bei einem modell wohl tatsächlich verguggt, war wohl schon zu spät... dass es sich um einen dauenenschlafsack handelt, hab ich nicht gesehn, vielen dank für den tipp

Also ich persönlich stehe auf Daune beim schlafen. Diese Schlafsäcke sind allgemein sehr leicht im Gesamtgewicht, wichtiger Faktor beim trekken. Kosten im Vergleich aber auch grundsätzlich (viel) mehr als entsprechende Kunstfaserschlafsäcke.
Spar da aber grundsätzlich nicht dran, egal nun welches Modell bzw. welche Füllung. Guter Schlaf (vor allem halt wärmend) ist ganz wichtig in den Bergen.
Daneben ist m.E. das eigene Wohlfühl-Gefühl auch wichtig. Ich lag schon zur Probe in Schlafsäcken, die hatten innen gefühlsmäßig den Charme von nem Müllsack...:roll:

Guck Dich mal bspw. bei globetrotter online um, da sind m.W.n. bei den einzelnen Schlafsackmodellen die Komfort-Temp. auch jeweils einzeln ausgewiesen.

Und tummel Dich nochmals im hiesigen Subforum Ausrüstung. Da stehen diverse Beiträge zu Schlafsäcken drin, ebenso lässt sich über Tante google viele weitere Infos dazu finden.




ich werd auf jeden fall mal in einen outdoor-laden gehen und mich dort umschauen. wollte nur schon vorher etwas bescheid wissen, nicht dass mir dort irgendwas verkauft wird, was ich eigentlich nicht brauche...

Also ich hab die Erfahrungen gemacht, dass viele "Verkäufer" in eher spezialisierten Outddorläden schon wissen, wovon sie da sprechen da vielfach eben selber Trekker, Bergsteiger etc.pp..
Man kann ja auch mal in zwei verschiedene Outdoorläden gehen und die Meinung der jeweiligen Verkäufer mit-/untereinander vergleichen...;)


Und als letzten Tip: Arbeite lieber eine Baustelle nach der anderen ab. Erstmal ggf. nen richtigen Schuh aussuchen. Und dann sich mal in Ruhe nach ner passenden Penntüte informieren/umschauen. Und nicht zu vergessen, einen passenden Rucksack fehlt Dir ja auch noch im Sortiment.
Wir haben seinerzeit für unsere gesamte Ausrüstung auch zig Wochen benötigt, bis endlich mal alles beisammen war.

Neuling
31.12.2009, 11:56
Vielen Dank für die Antworten, hat mir alles sehr geholfen :)

War gestern in einem Outdoor-Laden und hab mir Stiefel von Meindl und einen Daunenschlafsack gekauft. Die Beratung war wirklich super, meine Bedenken waren hier überflüssig...

Werde mich dann im Neuen Jahr mit der restlichen Bekleidung beschäftigen und dann sicherlich hier nochmal ein paar Fragen stellen. Und der Rucksack fehlt ja auch noch...

Wünsche allen einen Guten Rutsch!

freshnsalti
31.12.2009, 12:31
Hi,


War gestern in einem Outdoor-Laden und hab mir Stiefel von Meindl und einen Daunenschlafsack gekauft.

darf ich fragen, welchen Daunenschlafsack, also welche Marke bzw. welches genaue Modell???

Neuling
31.12.2009, 13:16
Stiefel: Meindl Lhotse MFS
Schlafsack: Tagoss Arctic 900

Was meint ihr dazu?

freshnsalti
31.12.2009, 14:15
Hi,


Schlafsack: Tagoss Arctic 900

den kenne ich gar nicht.
Die Suche über tante google hat auch nicht viel dazu gebracht...

Für welche Komforttemperatur ist der denn angegeben??
Welche Cuin-Zahl?

Neuling
31.12.2009, 15:27
Die Komforttermperatur für Männer (die als "Grenztemperatur" angegeben ist) ist -12°C. Wobei die anscheinend so gemessen wurden, wenn man ohne Kleider im Schlafsack liegt.

900g GD 90/10er Mischung, 600 cuin

Gregor aus Essen
31.12.2009, 15:52
Hallo Neuling,

schau mal bei Globetrotter rein, da gibt es eine gute Erklärung zum Thema Komfort / Grenz - und Extremtemperatur.

http://www.globetrotter.de/de/beratung/kaufberatung/05_info.php

Grüße,
Gregor aus Essen

freshnsalti
31.12.2009, 16:01
Dazu nur am Rande...

900g GD 90/10er Mischung, 600 cuin
Ist allgemein als mittelprächtiger Wert anzusehen...
Es gilt der Grundsatz, je höher das "fillpower" desto besser der Isolationswert. Hoch- bzw. höherwertige Schlafsäcke haben mehr als 650 cuin.



Die Komforttermperatur für Männer (die als "Grenztemperatur" angegeben ist) ist -12°C. Wobei die anscheinend so gemessen wurden, wenn man ohne Kleider im Schlafsack liegt.

Im Prinzip sagt die Komforttemperatur am meisten aus bzw. ist am hilfreichsten.
Bei der hier vorliegenden Grenztemperatur von -12°C dürfte die Komfort-Temperatur nur bei rund minus 5-6°C liegen. Könnte etwas "kalt" für die Nächte in den Gebieten oberhalb 3500/4000 Höhenmeter sein/werden.

Denk daher an gute/wärmende Unter- bzw. Schlafwäsche bzw. deck Dich bei jeweiligen Lodge-Besitzer vor der Nacht in eher größerer Höhe noch zusätzlich mit Decken ein.;)

Neuling
31.12.2009, 16:17
Der Verkäufter meinte, die "Grenztemperatur" wäre quasi der Komfortbereich für Männer. Hab ich ihm natürlich auch geglaubt ^^

Als Komfortbereich waren -8°C angegeben. Er meinte auch, dass man dadurch, dass man ne Mütze und ein Fleece anhätte + Funktionsunterwäsche sollte es mit der Temperatur keine Probleme geben. Die nächst besseren Schlafsäcke wären im Grenzbereich dann schon bei ca. -26°C laut seiner Aussage und wären richtige Expeditionsschlafsäcke, die dann natürlich auch entsprechend teurer sind...

Bin ja mal gespannt... etwas skeptisch bin ich nach deinem letzten Post allerdings schon ;)

Neuling
01.01.2010, 11:05
Gutes Neues zusammen!

Hab mir den Komfortbereich von meinem Schlafsack jetzt nochmal angeschaut. - 5°, hattest wohl Recht.

Wundert mich alles etwas, weil es für den Verkäufer ja ein Leichtes gewesen wäre, mir etwas wärmeres/teureres zu verkaufen... und er meinte, dass der vollkommen ausreichen würde.

Meint ihr, dass es trotzdem machbar ist, wenn man sich im Schlafsack warm anzieht?
Was heißt, "könnte etwas kalt werden"? Gefährlich kalt? Nicht, dass ich nachher keine Zehen mehr hab...

Gregor aus Essen
01.01.2010, 11:33
Hallo,
gleichfalls ein Gutes Neues Jahr!:cool:

Wenn du dir noch eine Decke besorgst (in der Lodge)
sollte das alles kein Problem sein. Aber...
Häufig sind auch die Träger u. Guides auf die Decken angewiesen;
deshalb wäre es u.U.besser, den Schlafsack mit einem Fleece-oder Seideninlett
auf zu peppen. Mit einem solchen Inlett kannst du gut und gerne nochmal 5 - 7 Grad aus der Penntüte rausholen. Komfortbereich = -5 Grad + Inlett macht locker - 10 Grad.
Die Inletts aus Fleece sind nicht so teuer.
Die bekommst du in gut sortierten Outdoor Läden.

Dann hättest du gleich mehrere Schlafsäcke!:-)
Nämlich einen für "wenns richtig kalt" wird ,also bis ca. -10 /-15 Grad, dann mit dem Inlett drin.
Du hast deinen Schlafsack ohne Inlett für Temperaturen um den Gefrierpunkt oder etwas darunter.
Du kannst nur das Inlett als Schlafsack nutzen, wenns mal wärmer ist.

Es wird in der Regel nicht "gefährlich kalt"! (Gefährlich kalt hiesse für mich es droht Lebensgefahr)
Nichtsdestotrotz, brauchst du einen vernünftigen Schlafsack.

Bedenke aber auch, dass der Trick des Schlafsackes ist, dass deine Körperwärme
in den Schlafsack hineinstrahlen kann. Die Isolation hält dann die
Wäme fest. Das heisst, wenn du viel Sachen im Schlafsack anziehst, kann wenig Körper-
wärme abstrahlen (da die in die Kleidung geht).

Eine kurze, ggfs. ein lange Unterhose und ein T-Shirt reichen in der Regel als "Schlafanzug" aus.:up:

Lass dir abends in den Lodges deine Aluflasche voll "boiled Water" machen. Dann hast du eine famose Wärmeflasche für in den Schlafsack und morgens gleich abgekochtes Wasser zum Zähneputzen.

"Dein" Verkäufer hat wohl nicht so viel Ahnung / Erfahrung?!:confused:

Grüße aus Essen,
Gregor

Neuling
01.01.2010, 11:48
Super, danke für die ausführliche Antwort Gregor.

Der Verkäufer meinte, er würde seit 20 Jahren Touren am Chimborazo machen. Glaub ich ihm natürlich auch, wenn er das sagt...

Die Idee mit dem Inlet hört sich klasse an. Wie muss ich mir das vorstellen? Legt man es einfach in den Schlafsack rein oder muss man es irgendwo befestigen, d.h. passt sowas in jeden Schlafsack? Würde dann lieber auf sowas als auf eine Decke zurückgreifen, v.a. wenn die Träger die Decken dringend brauchen...

Gregor aus Essen
01.01.2010, 11:54
Hi,

das Inlett wird einfach in den Schlafsack reingelegt - du brauchst es
nirgendwo befestigen.

Beim Kauf musst du halt darauf achten, welche Länge dein Schlafsack hat, da
das Inlett logischerweise nicht länger sein darf. Fleeceinletts lassen sich auch hervorragend
waschen.:-) Sie passen in jeden Schlafsack.:-)

Für den Transport werden sie in den Transportbeutel "reingeknuddelt" und fertig.

Grüße aus dem leicht weissen Essen,
Gregor

freshnsalti
01.01.2010, 18:38
Hi,

noch zum Thema Inlett. Ein Verkäufer hat mir seinerzeit grundsätzlich davon abgeraten. So nach dem Motto, dass es beim nächtlichen Drehen im Schlafsack zu dem Effekt kommen könnte, dass sich das Inlett dann in dem Schlafsack auch mit "verwurschteln"/verdrehen könnte. Und in Schlafsäcken, zumindest in den eher körpernahen Mumienschlafsäcken ist es eh schon recht eng drin... Also quasi ne weitere (Wurst)Pelle innerhalb der eh schon recht engen "Wurstpelle".
Ich lass das aber hier einfach mal unkommentiert stehen...;)


Daneben kosten diese Inletts ja auch wieder was. Ab rund 30€ gehts los. höherwertige Inletts liegen auch schon mal schnell bei 60€ bzw. ggf. noch höher.

Gregor aus Essen
01.01.2010, 18:45
Hi,

ich habe bei vielen Übernachtungsaktionen - nicht nur in Nepal - durchaus sehr positive Erfahrungen mit dem Inlett gemacht.:-)
Ohne wäre besser - das ist klar - aber immerhin ist`s ne gute Alternative.
Was so manche Verkäufer denken, empfehlen...

Grüße,
Gregor aus Essen

Austriangirl
02.01.2010, 08:07
Hallo,

Ich hab mir zwar um gutes Geld ein Seideninlett gekauft, bin aber auch nicht so 100%ig davon überzeugt! Ursprünglich nicht nur wegen der zusätzlichen Wärme als auch aus hygienischen Gründen gekauft, ging mir das zusätzliche Verstauen und Auspacken mit der Zeit einfach auf die Nerven (....man wird schon ordentlich faul!!!!), ausserdem habe ich es, obwohl Qualitätsware, durch mein ständiges Rumwetzen in der Nacht, bald mal zerrissen. Ausserdem, wenn ich in der Nacht so an die 3 x mal raus muss, ist es immer furchtbar anstrengend, das Zeug dann wieder in Position zu bringen.
Ich bin mit der jetzigen Lösung, einen dicken und einen dünnen Kunstfaserschlafsack mitzuhaben, völlig zufrieden. So habe ich 3 Lösungen für sämtliche Temperaturen (..wie ihr wisst, habe ich ja etwas gegen Daune! - Wenn aus Lebendrupf stammend!!!!!). Die hygienischen Bedenken habe ich nach einigen Tagen mal völlig ad acta gelegt!

Seidinlett hätt ich nur dann dabei, wenn ich in warmen Ländern in Billigabsteigen unterwegs bin!

GLG, :nicken:

freshnsalti
02.01.2010, 13:30
Hi,

nur mal kurz am Rande...
Ursprünglich nicht nur wegen der zusätzlichen Wärme als auch aus hygienischen Gründen gekauft...

Die hygienischen Bedenken habe ich nach einigen Tagen mal völlig ad acta gelegt!

dass mit der Hygiene erachte ich auch grundsätzlich als Verkaufsstrategie seitens des Handels respektive wird m.E. viel zu überbewertet.

Letztes Jahr haben wir im Khumbu gute 3 Wochen dauerhaft in der Penntüte geschlafen. Trotz nicht oder nur extrem wenig duschen, sah der Schlafsack hinterher immer noch picko-bello aus. Weder gemüffelt noch irgendwo "Kragenspeck" oder ähnlich verschmutzt.
Und wenn, dann kann man mit Seife und etwas Wasser das Teil hinterher zuhause wieder vorsichtig saubermachen bzw. notfalls alle paar Jahre mal zur professionellen Reinigung geben...

OmaMone
02.01.2010, 18:29
hallo,
ebenfalls nur am rande: inletts bekommt man ab 13 euro, wenn es die einfachen baumwoll-inletts sind - die bringen um die 3 - 4 grd. temperaturaufwertung. und was die hygiene angeht - jeder kennt da ja selbst seine grenzen :schwitz: - aber: ein kunstfaserschlafsack "verliert" mit jedem waschgang seine "temperaturleistung" - und wenn ich stattdessen mal eher das inlett als den schlafsack wasche, sollte er seine temperaturleistung laenger beibehalten. daunenschlafsaecke kann man irgendwann wieder profesionell aufarbeiten (und nachstopfen) lassen - da zaehlt das argument nicht ganz so sehr.
@austriangirl: ich hab mir damals ein bw-seiden-inlett geholt- da sist robuster und geht nicht so schnell kaputt, obwohl auch ich eher unruhig im schlafsack liege und es bei mir eng darin zugeht.
gruesse
omamone

Neuling
03.01.2010, 11:14
Hallo,
hab mich online mal nach Inletts umgeschaut.

Wie wäre es z.B. mir dem Meru Seiden-Inlett hier?
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=ck_26701&GTID=e5577b8ec1e4e09136b13e6355a7ed7da31

Die Maße des Schlafsacks sind 220x80x54
Passt das Inlett mit 220x80x56 da dann trotzdem rein (ist ja elastisch oder?)

Ist Seide oder Fleece von der Temperatur her besser?

Wie gesagt, mein Schlafsack hat nur Komfort -5°C und ich möchte natürlich gern, dass mit dem Inlett zusammen dann alles passt :)

Gregor aus Essen
03.01.2010, 12:59
Hallo,

du hast einen 220cm Schlafsack?
Wie groß bist du denn?

Das Inlett sollte reinpassen - es ist zware nicht elastisch im Sinne von dehnbar,
das sollte aber nicht das Problem sein.

Seide ist ganz gut für ein Inlett -Microfaser tut es auch. Kommt letztendlich auf den Geldbeutel an.

Grüße aus Essen
Gregor

Austriangirl
03.01.2010, 14:03
@austriangirl: ich hab mir damals ein bw-seiden-inlett geholt- da sist robuster und geht nicht so schnell kaputt, obwohl auch ich eher unruhig im schlafsack liege und es bei mir eng darin zugeht.


Hallo OmaMone!

Jetzt bin ich mal neugierig, hast du wieder was tolles in Indien "gemacht"??

....und ich bleib dabei, ich mag die Inlets, egal ob Seide, BW oder Kunstfaser nicht, die rein- und rauswurschtlerei in der Nacht ist mir zu mühsam. Wg. der Hygiene mach ich mir mal keine Sorgen.

Und, ich habe mir meinen KF-Schlafsack 2002 gekauft, seit dem Kauf schätze mal 150 Nächte drinnen verbracht, nach jedem Trek bei 30 Grad gewaschen, ich hab ehrlich gesagt noch nicht beobachtet, dass er nun weniger warm wäre.
Wir hatten heuer im Kangchenjunga Gebiet ab Kambachen -10 Grad, in Pamgpema waren es
- 17 Grad. Ich kann nun nicht behaupten, dass ich unbedingt Daune gebraucht hätte, bzw einen noch wärmeren Schlafsack. Ich trage allerdings dann Icebreaker Merino Unterwäsche und nehme gerne eine heisse Siggflasche in den Schlafsack mit.
Was ich persönlich jedoch immer beachte ist, wann ist Sonnenuntergang?? Nachdem dies mit einem erheblichen Temperatursturz verbunden ist, halte ich es für wichtig, sich bereits VORHER in die Nacht-Merinowäsche zu begeben und sich auch sonst schon einige warme Schichten anziehen, BEVOR man ausgekühlt ist. Wenn einem mal kalt ist, dauert es ewig, bzw ist fast unmöglich, sich wieder aufzuwärmen. Ausserdem haben wir Schlafsäcke mit RV links und RV rechts, bei grosser Kälte kann man diese zusammenzippen, dann wird es auch erheblich wärmer...........;);) Ich bin aber auch nicht besonders "erfroren".

Sollte ich mal wirklich einen 7000er + andenken, vielleicht borg ich mir dann mal einen wirklich warmen Schlafsack aus!

GLG, :nicken:

Neuling
03.01.2010, 14:04
Ich bin nur ca. 1,75 groß. Der Verkäufer meinte, dass man den unteren Teil vom Schlafsack einfach auf links drehen und mit nem Schal abbinden sollte und ihn dann wieder nach innen drehen. Dadurch würde der Schlafsack dann auf meine Größe "angepasst" werden...

Die 30 Euro für das Inlett wären kein Problem für mich. Meinst du, dass Schlafsack + das o.g. Inlett dann warm genug sind? Möchte ja echt keinem ne Decke wegschnappen müssen oder frieren... kann mir irgendwie garnicht vorstellen, dass ein Seiden-Inlett so warm ist. Wird aber wohl schon so sein :)

Gregor aus Essen
03.01.2010, 14:12
Hi,

echt ein seltsamer Verkäufer!!!:roll::confused::kopfschuettel:


Das mit deinem Schlafsack und Inlett passt schon.
Ich würde mir da jetzt nicht so einen "Superkopf" machen!

Grüße aus der weissen Kulturhauptstadt 2010,
Gregor

Austriangirl
03.01.2010, 14:14
Ich bin nur ca. 1,75 groß. Der Verkäufer meinte, dass man den unteren Teil vom Schlafsack einfach auf links drehen und mit nem Schal abbinden sollte und ihn dann wieder nach innen drehen. Dadurch würde der Schlafsack dann auf meine Größe "angepasst" werden...

Die 30 Euro für das Inlett wären kein Problem für mich. Meinst du, dass Schlafsack + das o.g. Inlett dann warm genug sind? Möchte ja echt keinem ne Decke wegschnappen müssen oder frieren... kann mir irgendwie garnicht vorstellen, dass ein Seiden-Inlett so warm ist. Wird aber wohl schon so sein :)

Hallo Neuling,
da hat Dein Schlafsack dann aber eine stolze Länge.......
Ich denke mir mal, dass da ein 200cm Inlett dann reicht.
Fleece ist wärmer, kannst Du dann auch als Single-Schlafsack hernehmen, wenn es nicht so kalt ist, als Unterdecke beim Lunch, zum Rumliegen am Abend.........ist halt auch voluminöser. Kein Vorteil ohne Nachteil!
LG,

OmaMone
03.01.2010, 19:47
hallo neuling,
deinen verkaeufer kann ich auch nicht verstehen (die regular-ausfuehrung deines schlafsacks haette wahrscheinlich auch gereicht)- eigentlich macht man das mit dem abbinden bei zu lang geratenen kinderschlafsaecken so und nicht mehr bei erwachsenen :nicken: und die temperaturhinweise sind auch lustig zu lesen - aber was solls. dafuer gibt es ja inletts ;)
fleece-inlett ist groesser aber bis zu einem grad waermer als seide - seide kuehlt im sommer und waermt im winter hies es mal - die kleinen seideninletts koennen wirklich ne menge, traut man ihnen nicht zu - sind halt nur nicht so "reibungsresistent" auf die dauer und rumluemmeln im inlett, ohne auf holzspaene oder aehnliches zu achten,geht im fleece-inlett deutlich besser. und wenn mich nicht alles taeuscht, haben inletts standardlaengen, so das man wenig wahlmoeglichkeiten hat. oder?
@austriangirl: 2008 gings nach kirgisien und 2009 hies es dann mal wieder klettern "vor der haustuer" in der schweiz. aber ich waelze im hinterkopf fuer 2011 eine tour, die mich zurueck nach arunachal pradesh fuehrt - da gibt es noch soviel zu sehen :) - oder doch mustang? mal sehen, wofuer sich ein mitreisender findet...
gruesse
omamone

freshnsalti
04.01.2010, 12:26
Hi,

Ich bin nur ca. 1,75 groß. Der Verkäufer meinte, dass man den unteren Teil vom Schlafsack einfach auf links drehen und mit nem Schal abbinden sollte und ihn dann wieder nach innen drehen. Dadurch würde der Schlafsack dann auf meine Größe "angepasst" werden...

nix für ungut aber die gesamte Aktion kann ich inzwischen kaum noch nachvollziehen. Auch bzw. speziell von Deiner Seite aus nicht...
Der Schlafsack ist defintiv zu groß/zu lang für Dich, von den Temperatur-"Bedürfnissen" auch nicht passend (dabei hast Du selber in Deinem hiesigen Ausgangsthread was von "Komforttemperatur -10°C" geschrieben, war also von Deiner Seite aus bekannt...) und deswegen muß nun noch ein Inlett her.

Das hätte man auch alles einfacher haben können. Ein "paar Mark" mehr angelegt und Du hättest nun ne genau passende und "genügend warme" Penntüte... ;)

Neuling
04.01.2010, 13:50
ist natürlich richtig, dass ich "komforttemperatur -10°C" geschrieben hab. wie gesagt, der verkäufer meinte zu mir, dass der komfortbereich bei männern dem "grenzbereich" (hier -12°C) entsprechen würde. dass dem nicht so ist, wusste ich vorher leider nicht.
dass man den schlafsack unten auf links dreht und ihn somit verkürzt, erschien mir logisch... natürlich hab ich auch auf seine erfahrungen vertraut, muss ich als anfänger ja schließlich auch...

stimmt aber sicherlich, dass man mit etwas mehr erfahrung und vielleicht ein paar euro mehr bessere lösungen als die mit dem zu großen schlafsack + inlett gegeben hätte. ;)

OmaMone
04.01.2010, 13:53
...und ihn einfach umtauschen - dem verkaeufer deine bedenken einfach nochmal zu schildern?
gruesse
omamone

Neuling
04.01.2010, 14:06
wäre natürlich auch ne möglichkeit.
der daunenschlafsack war runtergesetzt und hat "nur" 189 euro gekostet + inlett wären dann ca. 220 euro. ist doch recht günstig oder nicht?

wenn ich's hier richtig verstanden hab, sollte mit fleeceinlett zusammen aber doch alles passen von der temperatur (wenn's auch nicht die optimale lösung ist, weil man eben immer beides aus/einpacken und ineinander wurschteln muss).

Austriangirl
04.01.2010, 17:27
Hallo Neuling!

Ich denk mir mal, Du musst selber Deine Erfahrungen damit machen - Das Schlimmste, das Dir passieren kann ist, dass Du ein Teil rumliegen hast und es vielleicht dann irgendwann mal völlig zweckentfremdet verwendest oder, wenn Dir vorkommt, dass Dir das Inlett wirklich nicht taugt, kannst Du es einem Porter spenden - whatever!!

Wenn Du hier im TF 3 Leute fragst, wirst Du u. U. 3 Meinungen bekommen, und alle haben Ihre Berechtigung, da jeder eine andere Vorstellung von Komfort, Temperatur, Schlafsackbeschaffenheit usw. usf. hat.

Du wirst bald merken, was und wie es Dir taugt. Manche merken erst nach der X-ten Tour, wo noch Verbesserungspotential wäre.

In diesem Sinne, mach Dir da nicht mal so viele Sorgen, Du bist wahrscheinlich nicht am A....der Welt, Du wirst wahrscheinlich nicht auf 8000m gehen, ergo dessen solltest Du auch temperaturmässig nicht in Lebensgefahr geraten..............Wobei, ein Restrisiko wird immer und überall sein, Du musst es mit gesundem Hausverstand minimieren.

Freu Dich auf Deine Zeit in Nepal, Du wirst sicher den einen oder anderen Trekker treffen, mit dem Du Dich noch austauschen kannst.

GLG, :nicken:

Neuling
06.01.2010, 15:08
Würde mich demnächst gern um die benötigen Kleider kümmern.

Allgemein wird ja das Zwiebelprinzip vorgeschlagen, daran möchte ich mich natürlich auch halten. Da ich 4-5 Wochen für den Trek einplane (und ein paar Tage hin oder her kein Problem wären), habe ich mich dafür entschieden, den Weg von Shivalaya nach Lukla ebenfalls zu laufen und auf den abenteuerlichen Flug zu verzichten. Ist ja für die Akklimatisation auch ganz gut...

Als Kleidung hätte ich mir Folgendes vorgestellt:

Funktionsunterwäsche (Host+Hemd)
100er Fleece Pulli
300er Fleece Pulli
Fleecejacke
Softshelljacke
Skijacke (reicht eine normale Skijacke aus oder muss es unbedingt Goretex sein? Meine Jacke ist ebenfalls wasserdicht, war aber ein günstigeres Modell vom C&A)

Wasser- und winddichte Trekkinghose
Eine dünne Trekkinghose
Fleecehose
Skihose (wasserdicht)

Wenn ich von Shivalaya laufe, wird es auf manchen Teilen des Treks ja eher warm sein, auf anderen kalt. Mit welchem Temperaturspektrum hat man denn ungefährt zu rechnen? Wäre super, wenn hier jemand Erfahrungen hätte...

Ich bin mir nicht richtig sicher, ob es ausreicht, eine Skijacke / Skihose als oberste Schicht zu verwenden. Hier wäre ich für Tipps auch sehr dankbar. Wenn die Sachen drunter einmal nass werden, wird's ja (v.a. weiter oben) recht schwierig sie wieder trocken zu bekommen oder?

Ist von der oben genannten Kleidung irgendwas unnötig bzw. fehlt irgendwas wichtiges? (klar, Handschuhe, Mütze, Buff, Sonnenbrille würde ich auch noch mitnehmen).

Gregor aus Essen
07.01.2010, 06:37
Hallo,

wenn du einen 100er und einen 300er Fleecepulli mit hast, würde ich auf
die Fleece Jacke verzichten. Ich habe ebenfalls immer einen 100er und300er Fleecer
mit und brauche den Dickeren lediglich abends in den Lodges.

Meines Erachtens reicht eine dünne und eine etwas dickere Trekkinghose auch völlig aus.
Eine Skihose würde ich ebenfalls zuhause lassen. Was m.E. wichtig wäre ist eine Überhose (dünn und wasserdicht).

Softshell und Bergjacke (Skijacke) reichen aus.

Wichtig finde ich eine Fleecehose (die willst du ja auch mitnehmen), da es angenehm ist, nachmittags / abends in den Lodges aus der Trekkinghose raus zu kommen.

Nimm noch ein paar Turnschuhe o.ä. mit, damit du bei "Feierabend" in den Hütten nicht auch noch in den dicken Bergstiefeln laufen musst!

Ich bin 2002 den Weg von Jiri aus gelaufen. Wunderschön.
Es wird tagsüber mit unter wirklich sehr warm (ich habe auf dem ersten Steilstück nach Shivalaya mitunter ganz schön auf die Sonne geschimpft :D)
Ansonsten ist es wie überall in den Bergen - wenn die Sonne weg ist, wird es
sehr schnell kalt. Wenn du aber in Bewegung bist und winddichte Kleidung anhast, sollte das kein Problem sein.

Mein Vorschlag:
Funktionsunterwäsche
Funktions T-Shirt oder Hemd
100er Fleece
Softshell
Berg (Ski) Jacke

Das ist für "on the way" ausreichend.

Abends in den Lodges (da ist in der Regel ab ca. 16 Uhr der "Bollerofen" an):
Fleecehose
T-Shirt
300er Fleece

Das übliche "Beiwerk", d.h. Mütze, Schal, Hut (Buff oder Käppi), Handschuhe
hast du ja dabei.

Ich füge mal meine Ausrüstungsliste als pdf. Datei diesem Post bei.
Vielleicht hilft es ja ein wenig bei deiner weiteren Planung.

Viele Grüße aus Essen,
Gregor

Neuling
07.01.2010, 09:38
vielen dank gregor, hat mir sehr geholfen! :) :up:

Neuling
17.01.2010, 22:44
bin gerade dabei, nach einer passenden Sonnenbrille zu suchen und habe auf den weiter oben geposteten seiten gelesen, dass die sonnenbrille > 65% stäke haben sollte. auf was genau bezieht sich das?

wäre diese brille z.b. möglich? seitenschutz wäre vorhanden...

http://biwakscharte.de/Outdoor-Ausruestung/Brillen-Fernglaeser/Uvex-Attack-black-Gletscherbrille::1843.html?referer=froogle&language=

was mir etwas unklar ist, ist dass hier verschiedene %-angaben enthalten sind (lichttransmission, 8-43%, uva uvb 100%, S4=8-3%)

nun bin ich unsicher, was genau mehr als 65% haben sollte. vermutlich ja der uva- und uvb-schutz oder?

Harp Booth
18.01.2010, 07:11
... dass die sonnenbrille > 65% stäke haben sollte. auf was genau bezieht sich das? ..

Hallo Neuling,

dieser Wert bezieht sich auf die sogenannte Absorption( +Reflexion), also den Anteil des Lichtes, der von der Brille nicht durchgelassen wird.

was mir etwas unklar ist, ist dass hier verschiedene %-angaben enthalten sind (lichttransmission, 8-43%, uva uvb 100%, S4=8-3%)

Neben der Angabe der Absorption, gibt es den für das Auge wesentlich wichtigeren Wert des Lichttransmissiongrades. Dieser gibt an, welcher Anteil der Strahlung durchgelassen (=transmittiert) wird und somit ins Auge gelangen kann.

Dieser Wert ist jedoch für die verschiedenen Wellenlängen nicht einheitlich. Unser Sonnenlicht ist ja ein Gemisch verschiedener Farben, sowie Anteile aus dem für Menschen nicht sichtbaren UV und Infrarotbereich.

Da speziell die UVA und UVB Strahlung das Auge schädigen können, sollte der Lichttransmissionsgrad hier möglichst gering, am besten 0% sein. Das ist dann gleichbedeutend damit, das die Brille 100% des UV Lichtes absorbiert und reflektiert. Da bei dunkler Tönung die Pupille weit geöffnet sein kann, würde sonst sehr viel der schädlichen Strahlung an die Netzhaut gelangen.

Eine gute Brille sollte möglichst viel der Wellenlängen <400 nm (=Nanometer) absorbieren. Daher kommt auch der Aufkleber mit UV400 Schutz auf vielen Brillen. UV Licht hat Wellenlängen von kleiner 380 nm. Darüber beginnt der sichtbare Bereich des Lichtes.

Die im Angebot genannte Kategorie 4 bezieht sich wahrscheinlich auf die europäische Norm für die unterschiedlichen Lichtschutzkategorien. Sonnenbrillen werden dort nach Ihrer Transmission im Bereich bis 380 nm in Klassen eingeteilt.

3-8% Transmission im Bereich bis 380 nm entspricht der EU Kategorie 4.

Die genannten 8-43% Lichttransmission entsprechen wahrscheinlich der Durchlässigkeit im sichtbaren Bereich, also wie dunkel ist die Brille getönt. Wahrscheinlich lässt die Brille im violetten Bereich nur ca. 8% durch und weiter im Spektrum zum roten Bereich irgendwann halt die maximalen 43%. Je nachdem welche Farben des Spektrums stärker ausgefiltert werden, verändert sich die Farbe der Gläser hin zu den Komplementärfarben.

Das bedeutet, wenn viel Rot rausgefiltert wird, sieht die Welt durch die Brille grün aus usw.

Hier musst Du Dir halt anschauen, ob die Farbe beim Tragen die Farbe der Gläser angenehm ist.
100% UVA, UVB und UVC Schutz sowie 100 %IR Schutz sind jedenfalls optimal.

Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken.

Gruss Harald

freshnsalti
18.01.2010, 20:08
Hallo,


wäre diese brille z.b. möglich? seitenschutz wäre vorhanden...

http://biwakscharte.de/Outdoor-Ausruestung/Brillen-Fernglaeser/Uvex-Attack-black-Gletscherbrille::1843.html?referer=froogle&language=

Sowas in der Art langt vollkommen.
Du wirst auf den normalen/üblichen Routen zum EBC/Kala Patar nix großartiges an Gletscher- oder Schneefelder überqueren müssen. Falls Du überhaupt mal unterwegs durch ein "paar Meter" Schnee/Eis laufen mußt, was wohl auch nur eher bei ner Paß-Überquerung (Cho La/Renjo La etc.pp. ) der Fall sein kann, und dann aber auch nur je nach Jahreszeit/Monat.

Die Sonne ist zwar in den dortigen Höhen von 4000/5000 m stärker als bei uns, ne normale vernünftige Sonne mit 100% UVA/UVB-Schutz langt dafür aber vollkommen aus.

Neuling
27.01.2010, 23:07
Hallo,
vielen Dank für die Erklärung der Brillenfrage :)

Da ich im Moment wieder etwas mehr Zeit habe, bin ich dabei, die restliche Ausrüstung zusammenzustellen. Dabei haben sich nochmal ein paar Fragen ergeben und ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen...

Ist eine Regenjacke nötig oder reichen WindstopperSoftshell+Bergjacke aus?

Eine wasserdichte Überhose würde ich mitnehmen und sie bei Bedarf über die Trekkinghose anziehen. Ist beim Kauf der Trekkinghose irgendwas bestimmtes zu beachten?

Dann zum Rucksack: Wenn ich das richtig verstanden hab, benötige ich 2 Rucksäcke, einen für das "größere" Gepäck, dass der Porterguide übernimmt und einen Tagesrucksack, den ich selber trage. Wie groß sollten diese Rucksäcke denn ca. sein? Klar, kommt sicherlich darauf an, was man mitnimmt, nur hab ich leider überhaupt keine Vorstellung und ihr könnt mir sicher ein paar Anhaltspunkte liefern :)
Muss der Rucksack bei Regen besonders geschützt werden oder ist der wasserdicht? Wie gehe ich hier am besten vor?

Zum Schluss noch eine (zugegeben etwas blöd klingende) Frage zum Tagesrucksack. Was genau hat man denn normalerweise drin? Außer Kamera und Trinkflasche fällt mir im Moment nicht wirklich was ein...

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!

Jens
28.01.2010, 04:55
Hallo,
vielen Dank für die Erklärung der Brillenfrage :)

Zum Schluss noch eine (zugegeben etwas blöd klingende) Frage zum Tagesrucksack. Was genau hat man denn normalerweise drin? Außer Kamera und Trinkflasche fällt mir im Moment nicht wirklich was ein...

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
==
In so einem Tagesrucksack kommt z.B. Kamera, Trinkflasche,Sonnenchreme, evtl. ein wärmender Pullover , der Geldbeutel und evtl. Wegproviant für unterwegs rein.

Harp Booth
28.01.2010, 06:43
Muss der Rucksack bei Regen besonders geschützt werden oder ist der wasserdicht? Wie gehe ich hier am besten vor?

Hallo,

Wenn neu und gut imprägniert, sollte ein Rucksack halbwegs wasserdicht sein. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass nach einem Tag Dauerregen, immer irgendwo Wasser durchkommt. Daher zumindest alles in Tüten oder wasserdichte Säckchen verpacken...das schafft zusätzliche Ordnung.

Die Mitnahme einer Regenhülle bietet nicht besseren nur Schutz bei Regen, sondern schützt auch vor Schmutz und ungewollten, schnellen Zugriffen beim Transport auf dem Busdach.

Gruss Harald

Gregor aus Essen
28.01.2010, 06:52
Hallo,

Hallo,
Ist eine Regenjacke nötig oder reichen WindstopperSoftshell+Bergjacke aus?


Normalerweise ist eine "Bergjacke" wasserdicht oder zumindest stark wasserabweisend!
Sollte das nicht der Fall der sein, würde ich auf jeden Fall eine dichte Regenjacke mitnehmen.
Die sind ja normalerweise sehr leicht und klein verpackbar.

Nicht zu verachten ist übrigens auch ein Regenschirm!
Der kann dich auch schützen, wenn es die Sonne all zu gut meint!

Desweiteren zum Rucksack:
Der "Große" muss natürlich so gebaut sein, dass dein komplettes Trekkinggepäck reinpasst. Also ca. 13 - 15 KG. Ich würde einen Rucksack von ca. 65l vorschlagen.

Der "Kleine", also dein Tagesrucksack sollte mind. 32l - vielleicht besser etwas mehr haben.
Ausser den Sachen die Jens schon erwähnt hat, wäre auch ein kleines 1. Hilfe Set angebracht (Pflaster, 1 Mullverband, ggfs. Desinfektionsspray und ne kleine Tube Sportsalbe gegen Verstauchungen etc.). Auch eine Tüte "Nepali - Studentenfutter" :lecker: und ein paar Müsliriegel passen da noch rein!

Viele Rucksäcke haben unten an der Basis ein kleines extra Fach wo eine Regenhülle integriert ist. Ganz praktisch! Ist dem nicht so, kann man diese Regenhüllen auch solo kaufen - angepasst an die Größe des Rucksackes. Ne Regenhülle würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, denn 100%ig wasserdicht sind die Rucksäcke nie.

Zum Thema wasserdichte Trekkinghose:
Wichtig ist, dass die Hose so gebaut ist, dass du sie problemlos (ohne die Schuhe ausziehen zu müssen) anziehen kannst. D.h. die Hose sollte einen langen Reisverschluss an den Seiten haben! Recht billige Produkte transportieren die Körperfeuchtigkeit nicht nach draußen! Die schlägt sich dann auf der Trekkinghose ab und diese wird logischerweise nass (feucht)!

Hat die Ü-Hose entsprechende Reissverschlüsse, kannst du auch durch diese Hose in die Taschen deiner Trekkinghose greifen, ohne die Bux runterziehen zu müssen! Nicht ganz unwichtig!:D

Viel Spaß bei den weiteren Vorbereitungen!

Grüße aus Essen,
Gregor

Austriangirl
28.01.2010, 08:52
Hallo,

Ich kauf mir im Bauhaus gerne einen Müllsack, der in etwa der Grösse des vom Träger zu transportierenden Gepäcks enstpricht ( + etwas Spazi zum Zusammenbinden!). Dieser Sack kommt dann in den Dufflebag als zusätzlicher Schutz.
Ich hab mir auch div. stärkere Plastikbeutel (ca. 30 x 40 cm) mit RV besorgt, damit ich Unterwäsche, Socken, T-Shirts etc. immer nach Kategorie ordnen kann - dann muss ich nicht ewig im grossen Rucksack rumsuchen. Ich hab übrigens keinen Rucksack, sondern einen wasserfesten Dufflebag v. Orthovox.

Ich habe auch gerne, nebst meinen 1. Hilfebag, Placebopillen dabei, die verteile ich dann, wenn mich ein Einheimischer um Medizin gegen Kopfschmerzen etc. frägt, ich teile nicht gerne Medikamente aus.......

GLG, Carmen

leochen
02.02.2010, 15:22
Hallo,
habe mir die Ausrüstungsliste von Gregor angesehen und dabei auch noch etwas gelernt.
Kabelbinder mitzunehmen finde ich eine gute Idee.
Letzten Oktober hat mein Rucksack einige Transportschaden bei den Flug nach Pokhara mittbekommen die ich damit provisorisch hätte reparieren können.
Aus Erfahrung würde ich die Ausrüstungsliste mit einen grossen Kunststoffsack (Noppenfolie)
als Schutz für den Rucksack ergänzen.
(gibt es in Kathmandu auf den Märkten für ca. € 0,50 zu kaufen, oder hier bei Globetrotter für € 5,00)

Gruß
Leo

Neuling
03.02.2010, 13:25
Hallo,
vielen Dank nochmal für eure Tipps, jetzt bin ich mit den Vorbereitungen schon ein gutes Stück weiter :)

Ein paar weitere Fragen hätte ich noch:

Da ich von Shivalaya nach Lukla trekken möchte und von dort weiter zum EBC/Kala Pattar, habe ich mir im Lonely Planet mal die Trekkingzeiten angeschaut. Dort wird für die Tour insgesamt von 22 Tagen (inklusive Akklimatisationstagen) ausgegangen.
Wie realistisch ist das denn für jemanden, der so eine lange Tour noch nie gemacht hat? Sind die Lonely Planet Zeiten wirklich realistisch oder schon sehr optimistisch kalkuliert? Sollte man mit 4 Wochen hinkommen oder doch lieber gleich 5 Wochen einplanen?
Die Frage wäre auch deshalb wichtig, damit ich weiß, ob ich das 100 Tage-Visum brauche oder ob das für 30 Tage ausreichen sollte. Verlängern kann man es nur in bestimmten offices (z.B. in Kathmandu), sodass ich unterwegs dazu keine Möglichkeit hätte...

Kann der Porterguide in Kathmandu im Hotel kurzfristig engagiert werden oder empfiehlt es sich schon eher, sich direkt von hieraus mit einem in Verbindung zu setzen? Kümmert sich so ein Porterguide dann auch um die Formalitäten wie TIMS oder muss man da selbst danach schauen? Sind außer TIMS noch irgendwelche weiteren Formalitäten zu beachten, um die man sich künmmern muss? (natürlich außer Visum)

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe.

lg
Daniel

Jens
03.02.2010, 13:37
Ein Verlängerungsvisum bekommst Du definitiv im Central Immigration Office in Kathmandu.
Normal reicht für Deine Tour das 30 Tage Visum aus. Du kannst z.B. ein Extension-Visum (Verlängerungsvisum ) für 15 Tage für 30 US Dollar, zahlbar in Rupien bekommen.
Normal kommt man Vormittag ins Immigration office gibt den Reisepass mit Verlängerungsvisumsantrag ab und holt nachmittags nach Bezahlung der Gebühr den Pass
wieder ab. Letztens dauerte es fast 4 Stunden bis ich meinen Reisepass wieder bekam.

Neben TIMS brauchst Du das Nationalparkpermit für 1000 Rupien. Das Permit kannst Du auch am Parkeingang des Saragmatha National Park in Monjo erwerben.

4 Wochen reicht für Deine Tour dicke aus. :)

Neuling
04.02.2010, 16:52
Vielen Dank für deine Antwort :)

Das Visum zu verlängern (was ja aber wohl nicht nötig werden wird, wenn die 4 Wochen sowieso locker ausreichen), wäre doch nicht möglich, wenn's nur in Kathmandu geht. Ich wäre ja dann gerade unterwegs...

Kann vielleicht noch jemand was zur Guidefrage sagen? Ist es unproblematisch, einen Porterguide im Hotel zu organisieren? Kann der Trek dann auch direkt am nächsten Tag starten oder braucht der Guide ebenfalls Vorlaufzeit?

Vielen Dank für die Hilfe

lg
Daniel

Harp Booth
04.02.2010, 18:11
Kann vielleicht noch jemand was zur Guidefrage sagen? Ist es unproblematisch, einen Porterguide im Hotel zu organisieren? Kann der Trek dann auch direkt am nächsten Tag starten oder braucht der Guide ebenfalls Vorlaufzeit?


Hallo,

hast Du schon hier geschaut?

http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=12507

Da gibt es noch Tips, wie Du an einen Guide kommst. Pauschal kann Dir sicherlich keiner sagen, ob Du spontan jemand für den nächsten Tag findest.

Wenn ein Guide arbeit sucht, ist er recht flexibel!

Gruss Harald

Neuling
03.06.2010, 15:18
Hallo zusammen,

mein Trek zum EBC und Kala Patthar war ein totaler Erfolg! Das Land ist super, die Menschen freundlich und die Aussicht gigantisch :)
War außerdem auf dem Chukhung Ri, kann ich auch jedem empfehlen.

Vielen Dank an alle hier, ihr habt mir sehr geholfen.

Werde sicher mal wieder nach Nepal gehen.

Jens
03.06.2010, 17:47
schön das es Dir gefallen hat:-).
Tja einmal Nepal immerwieder Nepal;)

schlappi
06.06.2010, 20:19
Hallo lieber "Neuling" Daniel,

ich freue mich auch sehr für Dich, dass Du wohlbehalten und mit positiven Erinnerungen zurück bist :nicken:. Fast die gleiche Tour habe ich für das nächste Jahr vor. Da meine Ausrüstungsliste durch Alpen-SommerundWinter-Erfahrung feststeht, habe ich aber folgende Frage an Dich:

Bist Du bis Lhukla geflogen oder ab Schivalaja gewandert ? Wenn gewandert ... wie war die Busfahrt bis dahin ?

Frage 2: Hast Du wirklich erst in Kathmandu den Porterguide gebucht ?

Grüssle Gisela

Neuling
07.06.2010, 23:39
Hallo,
ich bin ab Jiri gewandert und würde das auch jedem, der genug Zeit mitbringt, empfehlen. Mit der Höhe hatte ich absolut keine Probleme (denke dass die zusätzliche Woche sehr gut tut) und die Strecke war sehr schön.
Die Busfahrt von Kathmandu nach Jiri hat etwa 7 Stunden gedauert. Der Bus ist sehr eng, allerdings hatten mein Guide und ich einen Sitzplatz, worum er sich gekümmert hatte. War ich auch sehr dankbar dafür... Der Bus hat natürlich keinerlei Komfort, aber wenn man das Fenster aufmacht, hat man immer genug frische Luft...
Der Bus fährt morgens recht früh los, sodass man zeitig aufstehen muss. Das kann nach einem Nachtflug schon sehr hart sein. So war ich z.b. 30 Stunden wach, hab mich gegen 22.00 hingelegt und musste schon um 3.00 Uhr wieder raus... aber letztendlich war auch das kein Problem.

Den Porterguide hab ich nicht erst in Kathmandu gesucht. Hab vorher eine Empfehlung bekommen und mit dem Guide Kontakt per Facebook gehabt. Bei Bedarf kann ich dir gerne die Kontaktdaten weitergeben. Mein Guide ist ständig auf der Suche nach Touristen und kümmert sich wirklich ganz toll um alles...
Gib einfach Bescheid, solltest du Interesse haben.

lg
Daniel