greenroom
09.07.2003, 17:28
So, habe jetzt endlich mal die Karten rausgekramt um etwas über die Pyrenäen Tour durch den Parc national d´ aigües tortes zu schreiben.
8) Kurze Beschreibung: Es handelt sich um einen kleines Naturschutzgebiet östlich des höchsten Berges Pico de Aneto (3408m). Hier gibt es unzählige kleine Gebirgsseen in einer Höhenlage zwischen 2000 und 3000 Metern, wunderschön. Das Gebiet kann man in einer Woche durchwandern, da es aber unterschiedliche Wege gibt kann man sich dort auch länger aufhalten und rundwandern. Oder man wandert weiter richtung Pico de Aneto. Durchzogen wird der Park von den Weitwanderwegen GR 11 und dem etwas anspruchsvolleren H.R.P.
:D Eine Besonderheit dieses Gebietes ist, das es besonders leicht zu erreichen ist:
8) Anreise: Von Toulouse folgt man der A64/ E80 bis Ausfahrt Nr. 18 St Gaudens. Hier auf die N 125, später N230, die direkt auf die Pyrenäen zusteuert. Toll, diese Straße zu fahren. Zunächst kommt man nach Vielha.
Kurz nach Vielha gibt es einen langen TUNNEL. Genau nach dem Tunnel überquert der GR11 die N230. Genau das ist das Geniale! Einfacher kann man auf keinen Wanderweg gelangen.
Wenn man aus dem Tunnel herauskommt gibt es nach etwa 200 m links einen Hütten-Gasthof. Ideal für die erste Übernachtung oder um sein Auto ab zu stellen. Dies ist aber vielleicht nur in der Nebensaison für längere Zeit erlaubt. Auf jeden Fall liegt dieser Gasthof schon am GR 11.
8) Der GR 11: Läuft man jetzt wieder über die Straße und folgt dem GR 11 richtung westen, kommt man in die Gegend des Pico de Aneto. Hier bin ich selbst nicht gewesen, kann also wenig dazu sagen.
Selbst bin ich durch den Parc Nacional d´Aigüestortes gelaufen. Damals bin ich dorthin getrampt (Sensationelle zwei Anreisetage und zwei Tage wieder zurück habe ich gebraucht ! Von Lübeck in Norddeutschland aus!!! ¤*#;D)
Ich habe meine Wanderung auf der anderen Parkseite, in Espot, begonnen, weil ich von der vorher beschriebenen Anbindung hinter dem Vielha Tunnel noch nichts wußte.
Von Vielha nach Espot zu trampen hat damals sehr lange gedauert (von der N230 auf die C 28 ). Vorteil war natürlich, das ich nach Beendigung der Tour und Übernachtung in eben beschriebenen Hütten Gasthof direkt an der N230 war und gen Heimat trampen konnte. Wenn man mit dem eigenen Auto anreist spielt es aber keine Rolle wo man die Wanderung beginnt.
8) Hütten: Meine Stationen waren damals: Espot, Refugi Ernest Mallafre (1910m), hier habe ich den GR11 verlassen und bin über Pic de Monestero (2878m) zur Refugi de Colomina (2400m), www.flyerbike.com/casulleras/colomina/colom22.jpg
dann zur Refugi d Estanyllong (1980m) wo man wieder auf eine Variante des GR11 trifft. Weiter ging es dann zur Refugi Joan Ventosa i Catvell (2200m) auch hier wieder nicht auf dem GR 11. Tags darauf zur Refugi dera Restanca(2010) wo sich GR 11 und H.R.P. treffen. Hier endet meine Karte, aber danach bin ich soweit ich mich erinnern kann recht bald auf die N230 und den beschriebenen Gasthof getroffen.
Es gibt dort noch viele weitere Hütten, viele sind bewirtschaftet. Man kann verschiedene Touren laufen.
Dieses Gebiet kann ich wärmstens empfehlen. Es gibt ausreichend Hütten, gut gekennzeichnete Wege, Wasser, es war, zumindest vor ca. acht Jahren, als ich dort war, nicht wirklich überlaufen (da es in der Fehriezeit war konnte es in den Hütten schon mal enger werden). Natürlich liegt alles auf der spanischen Seite, man sollte sich darauf einstellen das die Leute dort vorwiegend nur spanisch sprechen und nur manchmal etwas englisch oder andere Sprachen.
GR 11 und der GR 10 auf der französischen Seite der Pyrenäen durchziehen die Pyrenäen jeweils von Mittelmeer bis zum Atlantik. Es gibt sicher unzählige reizvolle Wanderziele die an diesen Wegen liegen.
Möchte noch hinzufügen, das es natürlich im Juli-August, also in der Zeit in der ich dort war, in dem Gebiet sehr heiß ist.
Hoffe dieser Bericht ist für andere Trekker nützlich.
Hier noch ein Link zur Colomina Hütte: http://www.flyerbike.com/casulleras/colomina/colomd.htm
Viele Grüße, Jörn
8) Kurze Beschreibung: Es handelt sich um einen kleines Naturschutzgebiet östlich des höchsten Berges Pico de Aneto (3408m). Hier gibt es unzählige kleine Gebirgsseen in einer Höhenlage zwischen 2000 und 3000 Metern, wunderschön. Das Gebiet kann man in einer Woche durchwandern, da es aber unterschiedliche Wege gibt kann man sich dort auch länger aufhalten und rundwandern. Oder man wandert weiter richtung Pico de Aneto. Durchzogen wird der Park von den Weitwanderwegen GR 11 und dem etwas anspruchsvolleren H.R.P.
:D Eine Besonderheit dieses Gebietes ist, das es besonders leicht zu erreichen ist:
8) Anreise: Von Toulouse folgt man der A64/ E80 bis Ausfahrt Nr. 18 St Gaudens. Hier auf die N 125, später N230, die direkt auf die Pyrenäen zusteuert. Toll, diese Straße zu fahren. Zunächst kommt man nach Vielha.
Kurz nach Vielha gibt es einen langen TUNNEL. Genau nach dem Tunnel überquert der GR11 die N230. Genau das ist das Geniale! Einfacher kann man auf keinen Wanderweg gelangen.
Wenn man aus dem Tunnel herauskommt gibt es nach etwa 200 m links einen Hütten-Gasthof. Ideal für die erste Übernachtung oder um sein Auto ab zu stellen. Dies ist aber vielleicht nur in der Nebensaison für längere Zeit erlaubt. Auf jeden Fall liegt dieser Gasthof schon am GR 11.
8) Der GR 11: Läuft man jetzt wieder über die Straße und folgt dem GR 11 richtung westen, kommt man in die Gegend des Pico de Aneto. Hier bin ich selbst nicht gewesen, kann also wenig dazu sagen.
Selbst bin ich durch den Parc Nacional d´Aigüestortes gelaufen. Damals bin ich dorthin getrampt (Sensationelle zwei Anreisetage und zwei Tage wieder zurück habe ich gebraucht ! Von Lübeck in Norddeutschland aus!!! ¤*#;D)
Ich habe meine Wanderung auf der anderen Parkseite, in Espot, begonnen, weil ich von der vorher beschriebenen Anbindung hinter dem Vielha Tunnel noch nichts wußte.
Von Vielha nach Espot zu trampen hat damals sehr lange gedauert (von der N230 auf die C 28 ). Vorteil war natürlich, das ich nach Beendigung der Tour und Übernachtung in eben beschriebenen Hütten Gasthof direkt an der N230 war und gen Heimat trampen konnte. Wenn man mit dem eigenen Auto anreist spielt es aber keine Rolle wo man die Wanderung beginnt.
8) Hütten: Meine Stationen waren damals: Espot, Refugi Ernest Mallafre (1910m), hier habe ich den GR11 verlassen und bin über Pic de Monestero (2878m) zur Refugi de Colomina (2400m), www.flyerbike.com/casulleras/colomina/colom22.jpg
dann zur Refugi d Estanyllong (1980m) wo man wieder auf eine Variante des GR11 trifft. Weiter ging es dann zur Refugi Joan Ventosa i Catvell (2200m) auch hier wieder nicht auf dem GR 11. Tags darauf zur Refugi dera Restanca(2010) wo sich GR 11 und H.R.P. treffen. Hier endet meine Karte, aber danach bin ich soweit ich mich erinnern kann recht bald auf die N230 und den beschriebenen Gasthof getroffen.
Es gibt dort noch viele weitere Hütten, viele sind bewirtschaftet. Man kann verschiedene Touren laufen.
Dieses Gebiet kann ich wärmstens empfehlen. Es gibt ausreichend Hütten, gut gekennzeichnete Wege, Wasser, es war, zumindest vor ca. acht Jahren, als ich dort war, nicht wirklich überlaufen (da es in der Fehriezeit war konnte es in den Hütten schon mal enger werden). Natürlich liegt alles auf der spanischen Seite, man sollte sich darauf einstellen das die Leute dort vorwiegend nur spanisch sprechen und nur manchmal etwas englisch oder andere Sprachen.
GR 11 und der GR 10 auf der französischen Seite der Pyrenäen durchziehen die Pyrenäen jeweils von Mittelmeer bis zum Atlantik. Es gibt sicher unzählige reizvolle Wanderziele die an diesen Wegen liegen.
Möchte noch hinzufügen, das es natürlich im Juli-August, also in der Zeit in der ich dort war, in dem Gebiet sehr heiß ist.
Hoffe dieser Bericht ist für andere Trekker nützlich.
Hier noch ein Link zur Colomina Hütte: http://www.flyerbike.com/casulleras/colomina/colomd.htm
Viele Grüße, Jörn