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Vollständige Version anzeigen : Frage zum Visumantrag für China bzw. Tibet.


Guest
19.06.2004, 22:49
Einen schönen Tag Dir,

in Reiseführern bzw. auf entsprechenden Internetseiten steht sinngemäß, dass es nicht günstig sei bei Beantragung eines Visum für China als Reiseziel „Tibet“ oder „Lahsa“ anzugeben (möchte per Flieger von Kathmandu nach Lhasa um dort dann per Mountainbike zurück nach KTM zu biken).

Was dort nicht stand ist welcher Ort denn günstig wäre.

Kann mir da jemand einen Tipp geben?

Herzlichen Dank

Flying Eagle

Navyo
20.06.2004, 04:56
Hallo,

am besten man gibt Peking und Shanghai an, jede Stadt in "mainland China" ist ok für dies.

Danach kannst Du nach Chendgu und dort bekommst Du dann die Permts über Agentur.

Allerdings alleine "individuell" kannst Du natürlich nicht.

Also wende Dich am besten an eine agency in Chengdu, Kathmandu oder Peking.

Navyo Eller

Guest
20.06.2004, 19:57
Herzlichen Dank Dir Navyo Eller,

für die Antwort und die zusätzlichen Tipps.

Jedoch möchte ich versuchen ohne Agentur/Guide etc. die Tour zu fahren. Die 3 Kontrollstellen sind mir bekannt, üblicherweise werden sie des Nachts durchfahren, da ist die Wahrscheinlichkeit groß das die Posten schlafen oder eben nicht wachsam genug sind.

Kleine Anmerkung:

Solange mich die Füße tragen,
solange die Beine die Kurbeln herumwirbeln,
solange der Popo in der Lage ist den Sattel zu liebkosen,
solange der Rücken es vermag die Bürde des Rucksacks als Geschenk zu empfinden,
solange die Hände die Kraft haben den Pickel zu schlagen, ein Seil zu halten,
solange die Augen eine Karte, einen Kompass lesen und die Schönheit der Natur entdecken können,
solange das Gehirn die Fähigkeit besitzt zu kombinieren,
solange die Ohren dem Klang des Windes zu lauschen vermögen,
solange die Haut die Wärme der Sonne, die Kühle der Nacht empfindet,
solange die Einsamkeit unter Sternenhimmel mir den Weg nach innen zeigt,
solange mir Zeit geschenkt ist zu tun wonach mein Herz sich sehnt,
solange sage ich Danke für all das.

Danke an den Körper, danke an den Geist, danke an Mutter Erde, danke meine Eltern.

Und sollte der Tag kommen, an dem meine Füße klagen, die Beine nicht mehr so können, der Rücken die Last als solche empfindet, die Augen, die Gedanken müde werden... ja dann mag vielleicht die Zeit gekommen sein für:

„Führer“, „Verbindungsoffiziere“, „Horseman“, „Donkeyman“,... ... ...



Eine kleine Anmerkung aus einem Buch von Reinhold Messner:

Ich habe gelernt, die Verantwortung für große Schwierigkeiten zu übernehmen, und bleibe mir selbst immer treu.

Navyo
21.06.2004, 05:18
Flying Eagle,

"alles ist möglich". Viel Glück und eine schöne Tour.

Trotzdem ist illegal nicht legal und wenn man erwischt wird, dann sieht enben alles anders aus.

Solange mein Gegenüber ernsthaft eine echte Pistole auf mich richtet, werde ich mich nach ihn richten.

Sich selbst treu zu bleiben ist Ehrenhaft. Dazu stehe ich auch. Aber echtes Abenteuer ist nicht organisierbar, auch für Messner nicht. Dann sehen seine Abenteuer schon etwas blasser aus. Oder waren eben so gut organisiert, das die wahrscheinlichkeit des scheiterns nur auf seine physische Kondition und Fähigkeit reduziert wurde. Nicht auf ander Umstände wir Bürokratie oder "Verbindungsoffizier". Daran hat Messner auch nie gerüttelt....

Ob Messner auch wirklcih im leben sich immer treu geblieben ist, könnte man durchaus diskutieren (ich komme aus Meran wie er, und kenne viele seiner Freunde und sein Schloß).

Aber ansonsten klar Hut ab, er ist schon ein starker Mann.

Navyo







Navyo Eller

Guest
21.06.2004, 16:31
Herzlichen Dank Dir Navyo,

unsere Betrachtungsweisen liegen ziehmlich dicht beieinander.

Deine angegebene Homepage ist übrigens total klasse, habe auch dort noch die ein oder andere Info bekommen - danke.

Falls du magst so schaue ggf. unter:

www.flying-eagle.info

dort findest du u.a. die Tour Lhasa - KTM beschrieben.

Sonnige Grüße aus Münster - Flying Eagle