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Vollständige Version anzeigen : Kailash


Rene_Klapproth
29.09.2004, 18:46
Hallo

Denke mal, bei euch im Forum müßte ich richtig sein.
Wir fahren im Sommer 2005 über Rußland, die Mongolei nach China. Schwerpunkt der Reise liegt auf Tibet. Am Kailash wollen wir drei Tage Station machen und auf den Pilgerpfad gehen. Brauchte mal ein paar Infos. Wie lang ist die Umrundung? Kann man irgendwo die Fahrzeuge sicher abstellen? Wie ist das Wetter Ende August dort? usw.
Bin für alle Infos dankbar

Rene Klapproth

www.abenteuerreisen-klapproth.de

Andreas
30.09.2004, 16:46
Hallo Rene,

Du hast mir ja auch ein Mail geschrieben, ich antworte aber lieber hier im Forum. Okay?

Eigentlich sind Selbstfahrer in China nicht gestattet! Wenn du wirklich eine Agentur hast, die das deichseln kann, wie auf deiner Webseite steht, dann wirst du auch keine Probleme haben, die Fahrzeuge in Darchen für drei Tage abzustellen. Euer chinesicher Aufpasser würde sicher bei den Fahrzeugen bleiben. Selten haben die Enthusiasmus genug, eine mehrtägige Trekkingtour zu unternehmen.

Grüße,
Andreas

Guest
30.09.2004, 18:04
Hallo Andreas

Selbstfahren in China ist entgegen den weitläufigen Gerüchten kein Problem. Es gibt mehrere Agenturen in China die das organisieren. Nur der Preis ist relativ hoch. An die, bei der ich die Fahrt habe organisieren lassen, hat mich z,B. die chinesische Botschaft verwiesen.
Mir ging es aber darum, ein bißchen über den Treck selbst zu erfahren. Wenn du aber nicht gern Tips gibst, dann frag ich wo anders.

Danke, Rene

Andreas
30.09.2004, 18:14
Hallo Rene,

Nein, gebe natürlich gerne Antwort ;)
Die Umrundung des Kailash lässt sich fein in 2½ Tagen machen, besser wären aber drei Übernachtungen, weil man dann mehr erleben / erkunden kann.

Interessant wäre auch eine ½-Tagestour von Darchen über Gyengtak Gompa nach Silung und retour.

http://petition.kailash.info/karte.html

Der Weg selbst ist sehr leicht am ersten und letzten Tag und anspruchsvoll über den Pass (5660 m), aber gut ausgetreten. Bei entsprechender Höhenanpassung (und die habt ihr sicher, wenn ich schon so lange vorher durch Tibet gondelt), ist die Tour ohne Probleme zu machen. Üblicherweise werden Yaks gestellt, die das Gepäck tragen (ÜN, Essen) und kann dann gemütlich frei von Sorgen wandern.

Ende August ist noch Monsun südlich des Himalaya und es kommt immer wieder vor, dass Gewitter über die Berge hereinziehen und innerhalb weniger Minuten kann strahlender Sonnenschein von Schneetreiben abgelöst werden. Der Spuk ist dann aber wieder schnell vorbei und der Schnee schmilzt wieder rasch. Den Pass sollte man allerdings nur bei gutem Wetter machen.

Schöne Grüße,
Andreas

PS: das mit dem Selbstfahren ist anscheinend neu. Klingt aber interessant!

Guest
30.09.2004, 19:53
Danke Andreas
Damit kann ich doch was anfangen. Wie gesagt, ich versuche so viel wie möglich an Infos, für unsere Tour zusammen zu tragen. da ist es natürlich am Besten, wenn man sie von Leuten hat, die schon mal dort waren.
Übrigens, NAVO organisiert Selbstreisen seit 1996, Chinatours in Hamburg, ist ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort, Peristroikatours, organisiert geführte Touren ab Deutschland und es gibt noch ein paar mehr. Reinhart Mazur, ist erst vor kurzem von einer Rußland-Mongolei-China Reise zurück gekommen und gute Infos auf seiner Seite. www.tlc-exped.net
Weiß ich auch nur alles, weil wir seit fast 5 Jahren von der Tour geträumt haben. War genug Zeit zum vorbereiten. Nur der Kailash, der ist jetzt erst dazu gekommen

Grüße, Rene

Andreas
01.10.2004, 07:15
Hallo Rene,

Das ist jetzt die erste sichere Nachricht, dass Selbstfahrer gestattet werden. Ich möchte jetzte nicht unken, aber aus eigener Beobachtung und Berichten von anderen ist es trotz guter Vorbereitung und seriöser Agentur keineswegs sicher, ob ihr zum Kailash kommt. Chinesische Begleiter haben oft unterwegs eigene Ansichten, was erlaubt werden kann und was nicht. Und da nützt das Pochen auf bereits ausgestellte Genehmigungen auch nichts. Wenn man zu sehr auf seiner Position beharrt, kann er erst recht 'zumachen', von wegen 'Gesicht verlieren'...

Ein Beispiel: Bekannte hatten in Lhasa eine Tour mit Jeep zum Namtso auf ungewöhnlicher Route gebucht. Der Aufpasser war Chinese. Der Fahrer Tibeter. Als es bei einer Furt mehr Wasser hatte, als gedacht, wollte der Fahrer nicht durchfahren. Die Touristen wollten bis zum nächsten Morgen warten und bei Niedrigwasser durchfahren, oder eine andere Route nehmen. Es wurde etwas emotional. Der Aufpasser stellte dann auf stur und ließ nach Lhasa umkehren. Man war statt 1 Woche nur zwei Tage unterwegs, erhielt kein Geld zurück und auch keine neue Genehmigung mehr für eine neue Tour. :-/

Fazit: Reisen in China bleibt immer auch ein Glücksfall
mein Tipp: Alternativen überlegen

Schöne Grüße,
Andreas

Guest
01.10.2004, 08:02
Hallo Andreas

Ist schon klar, das es manchmal auf einen Kompromiß hinaus läuft.
Wir legen die Route in China vertraglich fest. Ein Prozentsatz, der Kosten für China, wird erst nach erfolgreicher Durchquerung gezahlt. NAVO wurde uns aus mehreren Quellen empfohlen und die Jungs haben auch einen Ruf zu verlieren. Fast jeder der solche Touren macht, holt sich die Infos aus dem Netz. wenn da Kritik drin steht, mimt man schnell abstand von der Argentour.
Außerdem sehe ich das nicht zu verbissen. Was will der Führer in Tibet machen? Uns stehen lassen und nach Haus trampen?
Gut, von den Führern, die sich auf Stur stellen, haben wir auch gehört. Aber auch von welchen, mit denen noch über Jahre Kontakt gehalten wurde. Wenn du auf Reinhart seine Seite schaust, wirst du sehen, das z.B. sein Führer eine Katastrophe war. Wir hatten vorher darüber geschrieben, doch wegen der Geldeinsparung von 30 Prozent, wollte er es lieber mit diesem Kontakt versuchen. Eine Gruppe aus dem Süden Deutschlands hatte da mehr Glück. Der Führer hat sich fast ein Bein für sie ausgerissen.
Natürlich will keiner von uns, das unser Reisebegleiter sein Gesicht verliert. Nur darf man nicht vergessen, das wir dort nicht als Bittsteller auflaufen. Als Selbstfahrer, bin ich zahlender Kunde (und das nicht zu knapp). In China ist sehr viel im Wandel und manches ändert sich anscheinend wiederum nie. Das wirst du selbst ja am Besten wissen.
Ach ja, einer der Gründe, warum wir als Selbstfahrer unterwegs sind, ist das man nie alles vorhersehen kann.

Grüße, Rene

Navyo
01.10.2004, 10:45
Hallo,

selbstfahren ist unter bestimmten Bedingungen auch in Tibet gestattet (heist nicht ohne Guide!!).

Man sollte sich aber dabei bewusst sein, das die Bürokratie relativ viel Zeit beansprucht und man dies lagnfristig vorbereiten sollte.

Navyo (nicht NAVO)

Guest
01.10.2004, 11:47
Hallo
Hätten dich kaum mit NAVO verwechselt (NatureAdventureVoyageOverland)

Selbstfahren ist in ganz China nur mit Guid gestattet! Organisation braucht genau drei Monate. So lange braucht eine Argentur um die Genehmigungen einzuholen.

Grüße Rene

Navyo
06.10.2004, 06:51
Ich weiss nicht ob Nayvo mit NAVO verwechselt werden könnte. Da ich hier oft poste, könnte das für andere Forumsteilnehmer so sein.

Das selbstfahren nur mit guide möglich ist, habe ich ja bereist beschrieben.

Das es langfristige Planung braucht habe ich ebenfalls geschrieben, nicht jedoch das es genau drei Monate (90-92 Tage..) braucht.

Sollte es kürzer als genau drei Monate gehen, oder länger brauchen, was dann?

Wortklauberei in diesen Sinne ist mir nicht so besonders am Herzen, aber Hintergründig schreiben noch weniger.

Tut mir leid, vieleicht bin ich etwas persönlich getroffen, oder vieleicht hast Du Dich nur zufällig unglücklich ausgedrückt...?

Das sollte man beim antworten doch immer beachten, wie meine obigen Kommentare, die leicht in einer gewissen Richtung zu interpretieren sind.


Navyo

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Hallo
Hätten dich kaum mit NAVO verwechselt (NatureAdventureVoyageOverland)

Selbstfahren ist in ganz China nur mit Guid gestattet! Organisation braucht genau drei Monate. So lange braucht eine Argentur um die Genehmigungen einzuholen.

Grüße Rene

Guest
07.10.2004, 21:10
Hallo Rene Klapproth !

Du dürftest ja ein ziemlicher Neuling in China und vor allem in Tibet sein.!!!
Du hast 5 Jahre lang alles genau geplant ,und gehörst anscheinend zu der Gruppe von Touristen, die dann vor Ort den Einheimischen erklären,daß viel Geld für die Reise bezahlt wurde und dadurch gefälligst alles zu funtionieren hat.
Aber da du im August den heiligen Berg sowieso nicht sehen wirst,ist es eigentlich egal aus welchen Grund du zum Kailash fährst und dort genau 3 Tage verbringen willst.( genaue Planung ist einfach alles !)


Grüße aus Tibet Hans Wien