Vollständige Version anzeigen : neu - trekking/fahrradtrekking mit kind
indievidualistin
19.04.2009, 10:39
hallo ihr lieben,
ich bin neu hier. leider scheiterten meine trekkingträume bisher immer an zeit oder geld.
nun aber möchte ich bald mal eine tour realisieren.
mein sohn ist anderthalb und sehr aktiv, ich würde ihn gerne mitnehmen, wieß aber überhaupt nicht ob das realisierbar ist.
kann mir jemand bericht erstatten von seinen touren mit kindern in dem alter?
ist es möglich mehrtägige radtouren mit einem anhänger zu machen? welche marke empfiehlt sich da? ich suche schon die ganze zeit, habe aber noch keinen gefunden der auf trekkingausgelegt ist...
viele grüße
indie
Hallo Indie,
ich unternehme mit meinem Sohn seit er ein Jahr ist regelmäßig kürzere (z.Bsp. in Tschechien und Polen) und längere (Rumänien) mehrtägige Radtouren. Wir haben einen Chariot Anhänger. Aber für diese Art Touren braucht man keinen superspezial Hänger. Trekking halt mit Tragegestell. Was möchtest du kongkret wissen?
Gruß Ingolf
indievidualistin
20.04.2009, 17:54
danke erstmal für deine antwort. wie läuft das so ab? wieviele stunden am stück sitzt dien sohn im anhänger? habt ihr einen zweisitzer? sodass er nochn bisschen spielzeug hinten drin hat? wieviele tage am stück beträgt so eine kürzere tour? was meinst du wohl, würde so ein anhänger ausreichen: ebay artnr. 300308863023
ich hatte mich erst für einen chariot oder einen burley intressiert aber da ich mir noch ein gutes rad kaufen möchte übersteigt das eigetlich mein kontingent :(
wo schlaft ihr immer? auf campingplätzen? ich würde meine erste tour nach holland ans meer machen wollen, sind von mir aus je nachdem wohin so zwischen 200 und 300 km würd ich sagen. so als einstieg ;) also am liebsten würde ich sofort nahc frankreich an den atlantik aber ich bin total unerfahren was trekking angeht und das würde ein zu hoch gesetztes ziel sein..
lg indie
liebe grüße indie
Wieviel Stunden er am Stück drinsitzt, kann man so pauschal nicht sagen. Manchmal hat er richtig Bock, dann könnten wir bis zum Mond fahren, manchmal aber auch weniger. Dann sind eben mehr längere Spielpausen angesagt. Ich glaube wichtig ist, das sich das/dein Kind mit seinem Wagen identifiziert und ihn als seins ansieht. Dann freut es sich drauf. Nimm ruhig Zeug von deinem Kind mit, das es sich auch etwas einrichten kann. Also Buch nehmen und weglegen wanns ihm passt, genauso Essen und Trinken. Viel Zeit wird dein Kind eh schlafen, da es durch die Fahrbewegungen weggedöst wird. Im allgemeinen finden Kinder (auch Kleinkinder) Fahrradtouren (auch längere) ziemlich cool. Mach am besten erstmal ein paar Tagestesttouren, damit du dein Kind in dieser Situation besser einschätzen kannst.
Meine kürzeren Touren betragen ca. 3 Tage, die längeren 10 bis 14. Aus Gepäckgründen haben wir auf Camping unterwegs bis jetzt verzichtet. In den Regionen in denen wir unterwegs waren, gab es immer ausreichend Pensionen oder Zeltplätze mit Hütten.
Wichtig ist auch, dass du schon im Vorfeld schaust, wo auf den Straßen nicht viel los ist. Für mich darf es mit Kind auch nicht all zu bergig sein, da es mir sonst mit Anhänger zu mühsam (berghoch kein Vergleich zu ohne Hänger) wird.
Genau, investiere lieber in ein ordentliches Rad. Ein einfacher Wagen tut es auch. Schau nur, dass genug Gepäckstauraum dran ist.
Gruß Ingolf
Hallo Individualistin,
Den Anhänger in Ebay sieht meiner Meinung nach nicht sehr bequem aus für längere Fahrten, weil dünne Gurten, nur aufrechte Sitzposition (nicht so geeignet, wenn das Kind einschläft), ...
Meines Erachtens ein gutes Preisleistungsverhältnis ist der Kinderanhänger von Croozer (www.croozer.de).
Wir selber besitzen einen Chariot, aber eigentlich auch nur, weil wir beide Inlineskater sind und den Anhänger auch öfters als Babyjogger benutzen. Andernfalls hätten wir liebend gerne den Croozer genommen ...
Den Vorschreiber kann ich nur zustimmen: Unser kleiner liebt seinen Anhänger auch, schläft oft drin ein, es ist allerdings eindeutig anstrengender mit Anhänger. Am besten ist es wohl, man probiert es einfach mit Tagestouren aus, was geht und was nicht.
Erfahrungsgemäss funktioniert mehr, als man denkt - man muss es nur ausprobieren und sich nicht zu sehr von den Bedenken anderer Leute abschrecken lassen. Wenn man auf das Kind und dessen Bedürfnisse eingeht, sich keinen Leistungsdruck macht und sich auch gerne mal "unkonventionell" verhält, haben auch alle ihren Spass daran!
Viele Grüße,
Rebekka
Kebnekaise
27.04.2009, 15:24
Zum Material brauch ich ja nichts mehr zu sagen...
Aber was anderes: Ich hab schon ein paar Fälle beobachtet, in denen die Eltern über das sportliche Ziel das Wohl des Kindes vergessen zu haben scheinen. Will sagen: Mach dir keine zu konkreten Pläne, wenn du dein gesetztes Ziel nicht erreichst, dann eben nicht. So manche Jungfamilie hat sich den ambitionierten Fahrrad/Trekking-Urlaub aus Stress gegenseitig zur Hölle gemacht, nur weil die Strecke zum Rückreisebahnhof zu lang kalkuliert war.
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