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Vollständige Version anzeigen : Erfahrungen Larapinta Trail


Guetz
14.04.2009, 02:13
Servus zusammen

endlich sind wir in Australien angekommen, und in ca. 6 Wochen wollen wir den gesamten Larapinta Trail in Angriff nehmen. Dafuer haben wir uns das Infopaket mit Karten usw. zukommen lassen, echt eine schicke Sache. Was mich etwas verwirrt, sind die angegebenen Zeiten. Sie geben z.B. fuer den Abschnitt Ellery Creek to Serpentine Gorge 13.8km mit 5.5h an. Der Hoehenunterschied der gesamten Strecke betraegt ca. 200m, also auch nicht grad viel...
Ich bin kein enorm schneller wanderer, aber ich finde die Zeiten sind enorm lange. Hat jemand Erfahrungen mit dem Trail, ist einige Etappen oder gar den ganzen Trek mal gegangen?
Kann es seinn, dass die Zeiten eher sehr grosszuegig bemessen wurden, oder ist das Terrain echt so schwierig?:o Ich war vor etwa 9 Monaten auf dem West Coast Trail, und da gibt es ja auch Etappen, wo man nur wenig mehr als 1km pro Stunde schafft, aber wenn der ganze Larapinta so ist, na dann viel Spass...

Vielen Dank fuer allfaellige Antworten

Markus

waiaupass
20.04.2009, 15:28
Hallo
Ich bin einen Teil des Larapintatrails 1999 gelaufen und es ist in der Tat so dass die Etappen grosszügig bemessen sind,für mich war der Trail relativ leicht,man sollte sich aber vorher beim Ranger erkundigen,ob die Wassertanks gefüllt sind.Nehmt euch ein Fliegennetz für das Gesicht mit,sonst werdet ihr wahnsinnig.:up:
Gruss
Und viel Spass(ein einmaliges Erlebnis)

Guetz
28.04.2009, 03:01
Servus

na das beruhigt mich etwas. Kannst Du Dich vielleicht daran erinnern, ob zwischendrinn, bei Rangerstationen, Kiosken oder ahenlichem die Moeglichkeit bestand, seine Akkus fuer die Kamera aufzuladen? Und wie sah die "natuerliche" Wassersituation so aus, waren alle Fluesse bereits trocken (mir ist schon klar dass wir uns nicht auf diese verlassen werden, aber auf dem Thorsborne trail, den wir grad gegangen sind, war auf jeder Etappe, auch wenn es hiess es sei absoult kein Trinkwasser unterwegs verfuegbar, jede Menge vorhanden...),
und in welchem Monat warst Du uneterwegs, Fragen ueber Fragen...

Gruesse aus Townsville

Markus

waiaupass
28.04.2009, 09:10
Also ich bin ende März los und soviel ich noch weiss gab es in den meisten Flüssen kein Wasser,es gab rest Wasser bei Simpsons Gap und kurz vor Stanley Chasm gabs ein Wasserloch.Das Wasser sah aber nicht trinkbar aus und ich habe mich lieber an die Wassertanks gehalten.Bei Simpsons Gap gabs eine Touritoilette und ich denke da gabs auch Strom.Ausserdem gabs bei Stanley Chasm einen Kiosk mit einem sehr freundlichen Aborigenee.Der hat mich dort auch zelten lassen und dort gibt es fast alles was das Herz begehrt.Danach war tote Hose.Vielleicht solltest du einen Erzatz-Akku mitnehmen.Und die Rückfahrt solltest du auch vorher organisieren,denn viel gibts dann nicht mehr ausser Wüste und die Strasse die parallel verläuft ist nicht mehr so stark befahren.Paar Touris sind zwar immer unterwegs aber mitunter muss man Stunden warten.:schwitz:

Eckart
12.05.2009, 14:01
Hallo Markus,

ich war gerade dort , und zwar Mitte April. Da wir mit Kindern unterwegs waren, sind wir allerdings nicht gewandert, sondern gefahren, waren aber an allen erreichbaren Stellen, wo der Trail vorbeiführt.

Einige der schon gesagten Dinge kann ich absolut bestätigen.

- Mückennetz würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Wir hatten keines und waren schon genervt. Allerdings konnten wir uns auch immer wieder in unseren Camper zurückziehen.

- Wasserlöcher waren eigentlich überall noch recht gut gefüllt: Simpsons Gap, Ellery Creek Big Hole, Ormiston Gorge. Das Wasser müsste man vermutlich noch behandeln (Filtern, Abkochen, Micropur???). Wassertanks gab es teilweise, habe aber nicht so darauf geachtet. Ich habe jedenfalls keinen einzigen Fluss mit Wasser gesehen.

- Akkus aufzuladen, stelle ich mir schwierig vor. Am Kiosk am Standley Chasm und ggf. in Glen Helen vielleicht?? Sonst gibts ja nix.

- Sooo wenig los war bei uns allerdings nicht. Auf der Straße kam sicher alle 5 min ein Auto vorbei. Und der Campingplatz in der Ormiston Gorge war voll. Allerings war das noch das Ende der Osterwoche. Vielleicht ist das zu anderen Zeiten nicht so. Außerdem werden die meisten nur bis Glen Helen fahren, danach kommt ja nichts mehr.

- Ich glaube auch, dass die Gehzeiten eher großzügig angegeben sind. Ich habe das Terrain ja gesehen, so schwierig sah das nicht aus.

Viele Grüße, Eckart