Vollständige Version anzeigen : Treks in Nepal oder Nordindien, die nicht so überlaufen sind
Hallo,
wir fliegen ganz spontan vom 15, März bis 10. April nach Nepal oder Nordindien. Da sind wir uns noch unsicher. Vielleicht kann mir jemand von euch bei der Entscheidung behilflich sein.
Wir sind bergsteigerisch fit und möchten gerne anspruchsvollers Trekking machen (keine Gletscher). Allerdings möchten wir keine Tour machen, die stark frequentiert ist (beim Annapurnatrek habe ich das Gefühl, dass man mit ganz schön vielen Leuten rechnen muss).
Habt ihr vielleicht einen Tipp für uns? Möglich wäre entweder ein langes Trekking (max 20 Tage) oder 2 bis 3 kürzere Treks. Und wir möchten das ganze alleine machen, d.h. wenn möglich ohne Träger und Guide.
Viele Grüße
Katha
Hallo Katha,
willkommen im Trekkingforum!
Viele Leute auf den Trekkingrouten ist immer relativ. Ein jeder von uns ist gern allein in der Natur unterwegs. Sind 20 Trekker am Tag schon viele Leute oder erst 20 in der Lodge?
Aber zu deiner Frage: Langtang/Helambu ist eine gute Alternative und kann gut 17 Tage dauern. Alles als Lodgetrekking und ohne Guide möglich. So haben wir es auch gemacht.
Informationen findest Du hier genug. Benutze die Suchfunktion oder STRG + F
Für spezielle Fragen stehen hier genug Leute parat.
Gruß,
Hakku
bergsteiger08
16.02.2009, 22:06
Willkommen hier im Forum!
Hakku gibt genau das wieder was ich auch schreiben würde.
Gruß, Chris
Vielen Dank für eure Tipps und vielen Dank für das willkommen. Voll ist natürlich relativ. Da ich noch nie in Nepal war und keine der Trekks kenne, weiß ich auch nicht, was wirklich voll ist. Wir würden halt nur gerne etwas abseits der großen Ströme gehen und möchten auch gerne etwas anspruchsvolleres machen (was heißt jetzt wieder anspruchsvoll ;)). Also mehrere Tage 1000 Hm plus zu gehen ist gar kein Problem (ohne Träger).
Also "voll" sind im fraglichen Zeitraum sicher der Annapurna Circuit und das Khumbu.
Ein anspruchsvoller und klassischer, nicht überlaufener Trek (neben dem Helambu/Langtang-Tipp von Hakku) ist der Manaslu Circuit.
Du brauchst zwar das Permit, es sollte aber ohne Träger gehen, wenn ihr das wollt. Nutzt die sich entwickelnde Lodge-Infrastruktur! Ob Guide ja oder nein ist eine andere Entscheidung.
Da findest du hier auch jede Menge Infos.
Und wenn du am Ende auf den Annapurnacirkel triffst (für zwei Tage) dann weißt du auch, was überlaufen ist. ;)
Schönes Schmökern...
phacops
bergsteiger08
16.02.2009, 22:46
Ach, schaut euch einfach hier im Forum um und belest euch. Ihr werdet bestimmt das Richtige für euch finden.
Ich war zuerst auch abgeschreckt von den Berichten des AC (Annapurna Circuit), jedoch fand ich auf diesem Trek genau das was ich wollte und es war wunderschön!
Laßt euch nicht abschrecken von den"vielen Trekkern". Es verläuft sich alles sehr im Himalaya.
Es sind alles sehr nette Leute und ihr werdet es nicht bereuen dieses sehr schöne Land zu bereisen!
Es sind hier( mich nicht ausgenommen:D) viele User die mehrmals dieses tolle Land bereisen!
Gruß, Chris
Braucht man für das Manaslu-Curcuit nicht auch Zelte und eine Guide?
Chris, wo geht es denn bei dir diesmal hin?
bergsteiger08
16.02.2009, 23:03
Zum Teil. Die Logdes nehmen immer mehr zu.
Du kannst hier im Forum die Details nachlesen.
Ist eine super Tour! Sehr empfehlenswert!!!!
Hi,
wie ist das mit den Höhenmetern zu verstehen???
http://smilys.net/traurige_smilies/smiley1506.gif
Sansara
Vielen Dank für eure Tipps und vielen Dank für das willkommen. Voll ist natürlich relativ. Da ich noch nie in Nepal war und keine der Trekks kenne, weiß ich auch nicht, was wirklich voll ist. Wir würden halt nur gerne etwas abseits der großen Ströme gehen und möchten auch gerne etwas anspruchsvolleres machen (was heißt jetzt wieder anspruchsvoll ;)). Also mehrere Tage 1000 Hm plus zu gehen ist gar kein Problem (ohne Träger).
Sehr schön zum wandern sollte die Strecke von Jiri nach Lukla sein und die Route
Namche-Thame-Renjo la nach Gokyo ist nicht so überlaufen.
Wäre auch eine idee von mir:).
lG
Jens
P.S. Wilkommen im Forum
Vielen Dank für die Tipps. Jetzt werde ich mal hier im Forum nach detailierteren Infos forschen.
Das mit den Höhenmetern war so gemeint, dass wir uns auch anspruchsvollere Treks zutrauen mit mehr Höhenmeter zum gehen.
bergsteiger08
17.02.2009, 09:28
Bei uns gehts ins Khumbu/Gokyo Peak, Chitwan und vielleicht noch Pokhara. Freu mich schon!!:nicken:
Um das mit den Höhenmetern anzusprechen: Wandern oder Trekken im Himalaya ist nicht ganz so zu vergleichen wie in den Alpen. Kommt drauf an wie Hoch ihr wollt.
Also alles jenseits der 3500m Marke ist dann doch recht anspruchsvoll. Ich steh auch gut im Training mit Bergsteigen, Skitouren, Schneeschuh und Eisklettern aber die Höhe im Himalaya ist nicht zu unterschätzen.
Dies und noch mehr Themen könnt ihr aber hier alles nachlesen.;)
[quote=bergsteiger08;89820]Bei uns gehts ins Khumbu/Gokyo Peak, Chitwan und vielleicht noch Pokhara. Freu mich schon!!:nicken:
Also alles jenseits der 3500m Marke ist dann doch recht anspruchsvoll. Ich steh auch gut im Training mit Bergsteigen, Skitouren, Schneeschuh und Eisklettern aber die Höhe im Himalaya ist nicht zu unterschätzen.
==
Von welchem Trek sprichst Du :confused:
Den Weg z.B. von Manang zum Thorong La empfand ich nicht gerade anspruchsvoll, ist eher
eine Konditions-, bzw. Akklimatisierungssache;).
Für ein normalen Nepaltrek brauch man keine Kletter-, bzw. Eiskletterkenntnisse:).
lG
Jens
bergsteiger08
17.02.2009, 10:41
Ja was??:confused:
Das mein ich ja damit! Wer lesen kann ist im Vorteil...;)
Die Höhe ist ja die Sache. Nicht die technischen Ansprüche.
Das man auf diesem Trek nicht Klettern muß, ist schon klar....
Habe viele, überwiegend Israelis, mit Anzeichen der Höhenkrankheit in Yak Karka und Phedi getroffen. Auf dem Paß oben haben die nen Franzosen mit dem Yak wieder runtergeschleift. Der sah nicht mehr so frisch aus.:-/
Also ich habe bisher noch nicht soviel in der Höhe gemacht. 4000er in den Alpen und den Kilimajaro. Da habe ich die Höhe ganz gut vertragen, obwohl wir uns nicht so super akklimatisiert haben.
Ja was??:confused:
Habe viele, überwiegend Israelis, mit Anzeichen der Höhenkrankheit in Yak Karka und Phedi getroffen. Auf dem Paß oben haben die nen Franzosen mit dem Yak wieder runtergeschleift. Der sah nicht mehr so frisch aus.:-/
=
Diese Szenerie kommt mir bekannt vor.
Allerdings mit einem französischen Ehepaar die auf Maultieren von Lethar zum Pass
unterwegs waren. Dieser Personentransport scheint ein einträgliches Geschäft zu sein.
bergsteiger08
17.02.2009, 11:28
Tja leider immer wieder...:-/
Ist halt so..
@katha23
Ja mit einer guten Anpassung klappt das schon.:)
Habe auch sehr viel getrunken(6-8 Liter am Tag), bin sehr langsam gelaufen und hatte keinerlei Probleme. Nur nicht verrückt machen lassen, wie ich es vor Ort erlebt habe..
Habe es sehr genossen und düse ja nicht umsonst das zweite Mal nach Nepal!:D
Gruß, Chris
zur Trinkmenge ect. verweise ich auf diese Homepage eines Fachmanns
http://www.treibel-bergmed.de/
bergsteiger08
17.02.2009, 12:01
He suuper Seite!Toller Tipp!:up:
Steffi L.
17.02.2009, 12:36
Hallo Katha,
habt ihr eigentlich schon einen Flug? In Richtung Nepal kann es vielleicht schon schwierig werden.
Gruß von Steffi
Wie viel Zeit muss man den für die Tour Namche-Thame-Renjo la nach Gokyo einplanen? Und für den Goyo Peak? Der klingt nämlich auch sehr spannend.
Hallo Steffi,
aj, wir haben mal einen Gabelflug reservieren lassen nach Delhi und von Kathmandu. Ist wohl kein Problem noch etwas zu bekommen, auch für Kathmandu. Ist allerdings etwas teurer (um die 950 Euro). Aber nach dem das unsere Hochzeitsreise ist und wir den Flug geschenkt bekommen, ist das ok.
Wie viel Zeit muss man den für die Tour Namche-Thame-Renjo la nach Gokyo einplanen? Und für den Goyo Peak? Der klingt nämlich auch sehr spannend.
==
Hier ist ein Link
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=11734&highlight=Renjo
Frage : Seit Ihr bergerfahren ?
Die Überquerung kann bei Vereisung schwer werden.
Bei so einem Unternehmen sollte m.E. ein Guide dabei sein, der diesen Pass schon kennt.
Zum Renjo La steht einiges im Forum.
lG
Jens
Ja, wir sind bergerfahren. Haben schon einige Hochtouren gemacht. Allerdings kennen wir die Gegend nicht. Da wäre es evtl. doch wirklich besser einen Guid zu nehmen. Wir wollen ja kein Risiko eingehen und außerdem unterstützt man ja auch so die Leute vor Ort.
Reicht es, wenn wir uns den Guide dann vor Ort suchen? Vielen Dank für den Link!
Hallo Katha,
dein Uranliegen ist relativ einfach zu beantworten. Alle Lodgetrekkingtouren in Nepal sind zur Saison mehr oder weniger voll. Sprich Annapurnagebiet, Langtang/Helambu und Khumbu. Alle anderen Regionen, also der überwältigend größte Teil des Landes, ist wenig bis gar nicht touristisch frequentiert. In Nordwest Indien verteilen sich die Trekker wesentlich gleichmäßiger, da mit Ausnahme diverser Strecken in Ladakh eh kein Lodgetrekking möglich ist. Außerdem gibts keine 8000er, was ich auf Grund der damit einhergehenden sogenannten Unattraktivität für Trekker als Segen empfinde. Zu den einzelnen Gebieten in Indien und Nepal findest du hier über die Suchfunktion viel.
Gruß Ingolf
Harp Booth
17.02.2009, 17:32
Alle Lodgetrekkingtouren in Nepal sind zur Saison mehr oder weniger voll. Sprich Annapurnagebiet, Langtang/Helambu und Khumbu. Alle anderen Regionen, also der überwältigend größte Teil des Landes, ist wenig bis gar nicht touristisch frequentiert.
Hallo Ingolf,
dem möchte ich zumindest teilweise wiedersprechen.
Speziell im Rasuwa bzw. auf dem Tamang Heritage Trail ist trekken noch abseits der großen Touristenströme möglich, ohne auf ein Zelt oder eine große Begleitmanschaft angewiesen zu sein.
Uns ist letztes Jahr Anfang November in der Woche auf diesem Trekabschnitt fast kein Touri begenet. Die Begegnungen mit den Nepalesen, in deren Haus wir Gast waren, waren dafür umso intensiver.
Schaut Euch mal folgende Diskussion an...
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=13585
Der Trek geht nicht in die großen Höhen wie Annapurna oder Khumbu und kann z.B. mit Langtang und Gosainkund entsprechend verlängert werden. Hier sind dann deutlich mehr Leute unterwegs. Im vergangenen Herbst empfand ich es aber im Langtang als weniger voll als 2006 auf er Annapurnarunde. Bei geigneter Lodgeauswal konnte man immer noch den Massen aus dem Weg gehen...und alle die wir getroffen haben, waren echt nett :)
Gruss Harald
Austriangirl
19.02.2009, 15:20
hallo katha,
klingt so, als hättet ihr euch bereits für nepal entschieden......
nachdem du aber in deinem thread auch nach nordindien fragst, möchte ich dir gerne folgenden link geben:
www.indiamike.com
DAS indische reiseforum. ich war im oktober 08 in nordindien unterwegs und habe mir von eben diesem forum auch interessante tips geholt.
GLG Austriangirl
@Austriangirl: Vielen Dank für den Link. Ich werde mal reinschauen. Wor werden jetzt ziemlich sicher nach Delhi fliegen und von dort aus auf dem Landweg gemütlich nach Nepal reisen. Wenn es sich anbietet, machen wir auch unterwegs einen Trekk. Ansonsten dann eher in Nepal.
Austriangirl
20.02.2009, 16:09
@Austriangirl: Vielen Dank für den Link. Ich werde mal reinschauen. Wor werden jetzt ziemlich sicher nach Delhi fliegen und von dort aus auf dem Landweg gemütlich nach Nepal reisen. Wenn es sich anbietet, machen wir auch unterwegs einen Trekk. Ansonsten dann eher in Nepal.
hallo katha, du weisst, dass du mit 3 tagen von delhi nach ktm rechnen musst? und die strassenverhältnisse können alles andere als gemütlich sein! :(
GLG Austriangirl
Wir hatten eine ganze Woche für die Strecke eingeplant. Außerdem wollten wir den Großteil mit dem Zug fahren. Mit dem Bus wäre es mir zu stressig.
Eine Zugverbindung zwischen der nepalesischen Grenze und Kathmandu/Pokhara
gibt es nicht. Wenn Euch die Busfahrt zu anstrengend ist, empfehl ich den Flug
von Indien nach Nepal.
Was heißt die Busfahrt ist zu stressig:confused:.
Ich weiß. Wir planen mit dem Zug bis (fast) zu Grenze zu fahren danach mit dem Bus. ich meinte, dass mir die komplette Strecke mit Bus zu stressig wäre. Fliegen werden wir auf dem Rückweg (Kth-Dehli).
Joachim.Meyer
25.02.2009, 12:05
Wir sind bergsteigerisch fit und möchten gerne anspruchsvollers Trekking machen (keine Gletscher). Allerdings möchten wir keine Tour machen, die stark frequentiert ist (beim Annapurnatrek habe ich das Gefühl, dass man mit ganz schön vielen Leuten rechnen muss). Habt ihr vielleicht einen Tipp für uns? Möglich wäre entweder ein langes Trekking (max 20 Tage) oder 2 bis 3 kürzere Treks. Und wir möchten das ganze alleine machen, d.h. wenn möglich ohne Träger und Guide.
Wie schon von anderen geschrieben gibt es einige Treks, die als Lodgetreks machbar und nicht zu überlaufen sind. Aber: sobald die richtig in die Berge reinkommst, werden diese auch schon deutlich voller. (Wobei "voll" in Nepal nicht gleich "voll" in den Alpen ist.)
Dies sind Treks, die alle eher weniger frequentiert sind, aber eher entfernte Blicke auf die Bergwelt bieten (kurz vor Namche bist du natürlich auch schon direkt drin.):
Jiri - Namche
Tumlingtar - Namche
Helambu (mehrere Varianten möglich)
Dafür sind diese kulturell alle sehr interessant und bieten dir einen wunderbaren Kontrast zu den hohen Bergen (in Tumlingar startest du z.B. auf knapp 400 m Meereshöhe und bist dann die ersten Tage in Reisfeldern unterwegs). Und sie lassen sich dann mit einem Trek kombinieren, wo du dann richtig in den Bergen bist - mit dem Nachteil eben, dass du dort auf deutlich mehr Leute triffst.
Einige Bilder zum Trek von Tumlingtar: http://www.flickr.com/photos/22678554@N02/sets/72157603763236073/
Gruß
Joachim
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