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Austriangirl
10.02.2009, 22:09
Nordindientrekking 24. 9. 2008 bis 25. 10. 2008

Himachal Pradesh – Spiti – Garwhal


Ein kleiner Reisebericht……

Wir sind am 24. 9. Mit OS von Wien nach Delhi geflogen, Ankunft Delhi um Mitternacht, Einreise völlig unproblematisch…..Am Ausgang wartete bereits Fahrer mit Auto auf uns, um uns nach Manali zu bringen.


Eigentlich hatte ich mit einer Fahrzeit von 10 – 12 Stunden gerechnet, aufgrund von div. Unfällen und Staus waren wir tatsächlich 17 Stunden unterwegs, wir sahen zwar einiges von Land und Leuten, ich würde aber nächstes Mal das Flugzeug nehmen……die 17 Stunden waren uns dann doch zu anstrengend!

Wir wurden von einem Herrn Jagdish und Dev, unserem Guide, beide von der
Agentur ADVENTURE INDIA (www.adventureindia.co.in) mit Sitz in Manali, empfangen.

Die beiden Herren hatten es relativ eilig, uns um € 5000,-- zu erleichtern.


Danach, es war inzwischen schon wieder völlig dunkel, machten wir uns endlich auf die Suche nach Essen, Trinken, Sightseeing und haben anschliessend herrlich geschlafen.


Bereits am nächsten Tag ging es los mit dem 1. Trek, wir wollten den Pin Parbati Pass überqueren, laut unserer Agentur sollte es möglich sein, es hatte zwar vor 3 Wochen ordentlich geschneit, man war aber sehr zuversichtlich und meinte, den Pass ganz sicher „machen“ zu können – inzwischen wissen wir, dass solche Aussagen bedeutungslos sind, da offensichtlich mangels echten Interesse und reiner Geldgier die Wahrheit ganz einfach zu kurz kommt.

Also fuhren wir von Manali gemütlich nach Manikaran – Sightseeing - der Sikh Tempel. Tolle Atmosphäre, viel zu sehen und zu fotographieren. Noch ca. 2. Stunden Autofahrt – dann war Schluss mit der Strasse in Pulga, wir haben dort unsere Rucksäcke umgebunden und sind ca. 30 min und 200 HM bis nach Kalga gegangen, dort war bereits unser Camp aufgebaut, unsere Mannschaft erwartete uns.

Nächster Morgen Abmarsch nach Khir Ganga – Gehzeit 3:30 - 567 HM, wir gönnten uns ein genüssliches Bad bei den heissen Quellen, Männlein und Weiblein natürlich streng getrennt!
Auf die Träger haben wir an diesem Tag 2:00 gewartet!
Am Morgen grosser Aufstand mit den Trägern – alle meinten, sie müssten viel zu viel tragen, der Guide musste bereits zu diesem Zeitpunkt Kerosin und das WC Zelt zurücklassen!


2. Tagesetappe führte uns nach Thunda Buj – bereits auf 3400 m, es erwartete uns ein wunderschöner Campingplatz. Gehzeit 3:20 HM 656.


3. Tag Thunda Buj nach Thakur Kuan – Gehzeit lediglich 2:30, wir haben unser Team ersucht, weiterzugehen, denn das war uns nun wirklich zu kurz – die Träger weigerten sich - hier merkten wir zum ersten Mal, dass da noch ernsthafte Schwierigkeiten auf uns zukommen könnten! Obwohl wir wiederholt die Träger gebeten hatten, mit uns Schritt zu halten, damit wir am Abend nicht stundenlange auf sie warten müssten, verbrachten diese lieber kartenspielend eine lange Mittagspause! :down:

Man könnte übrigens locker in einem Tag von Khir Ghanga nach Thakur Kuan gehen. Wir sahen nun auch, dass die Tagesgehzeiten, die wir von der Agentur erhalten hatten, wohl absolut nicht stimmen konnten. Wir brauchten bei allen Tagesetappen nicht einmal die Hälfte der angegebenen Zeit! Am Weg wunderschönen Blick auf den Kullu Eiger (5665m) und den Parbati Südgipfel. :-) Leider häuften sich bereits hier die Unstimmigkeiten mit den Trägern, man war nicht gewillt, auch nur etwas weiter zu gehen, als im Plan vorgesehen – und der Guide war einfach hilflos oder unwillig oder beides!

4. Tag von Thakurkuan nach Mantalai – nach 1:10 Gehzeit erreichen wir Pando Pul – eine Natursteinbrücke, die es zu überqueren galt. Hier wären ebenfalls perfekte Campingplätze gewesen. Ab ca. 3900 m war eine geschlossene Schneedecke, diese war aber prima tragfähig. Wir nehmen unser packed lunch ein, warten 1:30 auf die Träger. Ab diesem Moment wollten diese nicht mehr weitergehen. Wir waren völlig vor den Kopf gestossen! Weder mit Überredungskunst noch mit Aussicht auf gutes Trinkgeld waren sie zu überzeugen. Auch unser Guide war machtlos. Wir waren insofern sehr frustriert, da wir zu diesem Zeitpunkt erst eine Schneehöhe von 5 cm hatten und noch dazu diese absolut gut zu begehen war. Die Träger gingen dann noch ca. 1:00 weiter, bis unter Mantalai, dann Camp. Wir hofften, sie noch überreden zu können. Das Wetter war wolkenlos – die Nacht war kalt, der Pin hätte zumindest probiert werden können……

Doch alles umsonst, am nächsten Tag gingen wir mit unserem Guide noch nach Mantalai – es war sonnig, es war leicht verschneit – es hätte so schön sein können, aber nein, wir mussten das ganze wieder retour hatschen. Wir waren erstmals richtig frustriert! Natürlich wussten wir zu keinem Zeitpunkt, ob wir den Pin geschafft hätten, aber man kann ja mal spuren und sehen, wie sich die Schneedecke gezeigt hätte. Wir hätten uns und die Mannschaft sicher keiner Gefahr ausgesetzt – Aber sinnlos, sich in dieser Situation den Kopf zu zerbrechen. Ohne Träger waren wir leider aufgeschmissen……:kopfschuettel:


Also wieder zurück nach Manali und Plan B anpacken!…..Aber auch am Retourweg haben sich die Träger immer wieder unwillig gezeigt…..Wir mussten stundenlang warten, während diese Karten spielten, ich hatte so eine Arbeitsunwilligkeit bei vielen Treks (allerdings nicht in Indien – wobei alle Träger aber Nepali waren!) noch nicht erlebt.:down::down:


Wieder eine Nacht in Manali, am nächsten Tag Transfer über den Rothang Pass – Chander Tal – Kunzum La (da war es leider schon dunkel!) nach Kaza. Wir bekommen kein Zimmer. Wir haben im Privathaus eines Hotelbesitzers geschlafen, gleich neben der Mama. Für die 200 km Wegstrecke haben wir 12:00 gebraucht.


Nächster Tag Besichtigung Kye Monastery (ganz toll und interessant!), nachmittags Fahrt über halsbrecherische Strassen nach Hikkim, Komik (Monastery) und Kibber (ebenfalls Monastery). Schöner und empfehlenswerter Ausflug!:nicken:


Am nächsten Tag (5. 10.) Autowechsel wegen Panne, und fahren ins Pin Tal nach Mud. Bei Tiling Blick Richtung Larsa Wee Pass (ja, den will ich auch noch mal machen!). Bei Mud dann wunderschöner Blick Richtung Süden, wir sahen, wo wir vom Pin Parbati Pass hätten runterkommen sollen, wenn auf der anderen Seite nicht die Träger gestreikt hätten. Dort nimmt auch der Trek zum Bhaba Pass seinen Ausgang.


Weiters Besichtigung der Lalung Monastery (klein und fein, 1100 Jahre alt!) sowie der Dhankar Monastery. Manchmal können wir die Strassenzustände einfach nicht fassen – nun kann ich mir gut vorstellen, welche Probleme es geben kann, wenn es regnet. Da schwemmt es sicher einen Grossteil der Strassen einfach weg – wir hatten ja gottseidank 4 Wochen!!! Schönstes Wetter und hatten zumindest diese Probleme nicht!. Weiterfahrt nach Tabo.
Besichtigung Tabo Monastery – Sehr zu empfehlen, sicher das kulturelle Highlight dieser Reise!! Man erzählt sich, dass dies die letzte Station im Leben des Dalai Lama sein soll – wir gehen zur Morgenandacht und besichtigen abschliessend noch die alten Meditationshöhlen.

Weiter geht es dem Spiti entlang nach Nako (liegt an einem kleinen See – muss man aber nicht unbedingt gesehen haben!) und Kalpa. Erste Blicke auf den Kinner Kailash, wir sind voller Erwartung auf den nächsten Trek…..In Reckong Peo noch letzte Einkäufe, dann Abfahrt nach Sangla. Besichtigung und kurzer Aufstieg zum Kamru Fort. Weiterfahrt nach Chukkung, es ist ziemlich kalt hier am Abend! In Chukkung hatten wir das unheimliche Glück, das Fulletch Festival miterleben und –feiern zu dürfen. Das nächste Highlight dieser Reise. :nicken:


Am nächsten Tag (8. 10.) verteilen der Lasten auf die Träger, wir marschieren in der Zwischenzeit mal los. Nach ca. 1:00 Gehzeit 1. Armycamp, Kontrolle unseres Permits. Schon wieder warten wir 1:30 auf die (neuen!) Träger, uns schwant Übles……:down:
Camp haben wir am Zusammenfluss von Jorya und Baspafluss aufgeschlagen. Wir mussten nochmals ein Armycamp und –kontrolle passieren – dort bekam ich übrigens auch die Auskunft, dass der Lamkhaga Pass für Nicht-Inder mit den nötigen Permits zu machen wäre – eine gute Nachricht für die Zukunft. :-)


Nächster Morgen bringt einen kurzen Anstieg, dann öffnet sich das Tal – es wird ziemlich geröllig und genau die Hatscherei, die ich eigentlich gar nicht so gerne mag, da ich ein Talent habe, mich zu verknöcheln! Am frühen Nachmittag beginnt ein Schneeregen, wir beide stellen uns samt unserem Guide unter einen grossen Felsen und warten mal ab – eigentlich warten wir auf die Träger! Es kommt und kommt keiner. Inzwischen frieren wir auch schon ziemlich! Fazit war, die Crew hat bereits beschlossen, dass sie nicht mehr weitergehen wollen und haben eigenmächtig Camp bezogen – dabei war das Tagesziel noch nicht erreicht! Hier sind wir beide dann zum 1. Mal ziemlich wütend geworden und wollten mal klären, wer anschafft! Genützt hat es uns trotzdem nicht! Wir haben dort campiert. Gehzeit 4:00 650 HM :kopfschuettel::kopfschuettel:

Traumwetter wieder am nächsten Tag und Marsch bis zum Fusse des Borassu Pass. Eiskaltes Camp am Zutkul Gletscher. Die Schneegrenze war erreicht mit 3900m, Camp war auf 4100m, zu diesem Zeitpunkt hatten wir 15 cm Schnee – leider Pulver! Der Traum eines jeden Skifahrers wurde dort zu unserem Alptraum!
Wir hatten eine eiskalte Nacht – schlimmer war es aber für die Crew – die Ausrüstung war bei den meisten mehr als dürftig, kaum einer hatte Handschuhe und einigermassen vernünftige Schuhe dabei. Wir haben einiges an Ausrüstung hergeborgt – die Jungs haben uns einfach leid getan.
Doch genau hier möchte ich wiederum der Agentur einen Vorwurf machen, ich habe in der Planung sehr genau erwähnt, was wir wollen, was wir vorhaben, wie die Ausrüstung der Crew sein soll. Soll ich nächstes Mal wirklich eine Ausrüstungskontrolle machen????

Aufbrechen wollten wir um 6:30, geworden ist es 8:00, die übliche Streiterei bei den Trägern, keiner wollte was tragen, und das, obwohl in der Zwischenzeit und mit unserer schlechten Erfahrung am vorherigen Trek keiner mehr als 22kg am Rücken hatte!
Entscheidung vom Guide, wieder div. Ausrüstung am Gletscher liegen zu lassen!
Nach ca. 30 min erreichten wir den Fuss des Passes, was soll ich sagen, wir haben 3 verschiedene Varianten gespurt – überall Pulver – keine Chance für die Träger. Wir wären wohl ziemlich sicher mit unserer guten Ausrüstung hochgekommen, aber das, was manche Träger an den Füssen hatten, liess eine Besteigung nie und nimmer zu. Also wieder Rückzug – jetzt aber komplett frustriert. :kopfschuettel::kopfschuettel:

In Sangla wollten wir dann zu Plan C schreiten – der Rupin Pass! Allerdings war es nicht möglich, bei irgend jemanden Information einzuholen, ob wir den Rupin auch würden gehen können. Von der Subagentur war weit und breit keiner zuständig und zu finden. Unzählige Einheimische haben wir befragt, keiner konnte uns sagen, wie es mit dem Schnee am Pass so aussehen würde. Wir bekamen nun auch in Sangla kein Zimmer und schliefen wieder mal privat bei einem sehr netten und hilfsbereiten Einheimischen!


Also wieder ab ins Auto und zum nächsten Trek ………Von Gangotri nach Tapovan. Eine Nacht in Rampur, eine Nacht im GVML in Uttarkashi, dann Gangotri. Zu viel Autofahrt für unseren Geschmack – eigentlich hätte ich das etwas anders geplant gehabt! Wir passieren Jhala, Ausgangspunkt für Treks zum Dhumdar Khandi und Lamkhaga Pass – aber auch hier im Garwhal war die Schneegrenze bei ca. 3900m….


Wir schiefen prima in Gangotri und besichtigten natürlich auch den Tempel, einer der 4 Sikh-Heiligtümer und brachen bald am Morgen nach Chhirbasa und Bhojbasa auf. Ich war entsetzt, wie dreckig es hier vor allem auf den Campingplätzen ist, mir grauste richtig…….den Weg entlang ist es auch nicht viel besser…….Gehzeit nach Bhojbasa 6:35, 792 HM . Toller Ausblick auf die Bhagirathi Gipfel!


17. 10. Wieder schönstes Wetter, der Shivling zeigte sich bald in seiner gesamten Pracht! Nach 1:25 erreichten wir Gaumukh – eine der Gangesquellen, das Ziel vieler Pilger hier. Es begann die übliche mühsame Gletschergeherei, Steine, Felsen, Geröll, alles andere als angenehm. Kurz vor Tapovan noch 120 steile HM die Seitenmoräne des Gangotrigletschers hinauf. Dann waren wir auf einer wunderbaren Hochebene, eine Augenweide. Wunderschöne Berge, wohin man schaut, Shivling, Meru, Bhagirathis………ein Traum! Wir kletterten noch ein wenig weiter Richtung Meru – damit wir auch schön müde werden! Wir schauten auch noch ganz genau zur Nordseite d. Gletschers, hier hätte der Kalindi Khal Trek seinen Ausgangspunkt, der hätt mich ja auch gereizt, aber a) war er geschlossen – kurz vorher gabs Todesfälle und b) brauchte man ein Sat-Telefon. Also haben wir uns auf Schauen beschränkt. Wir sind dann aber noch auf der Südseite d. Gletschers 1:30 weitergegangen, bis der Weg aus war…….und dort ist wirklich ein aussergewöhnlich schöner Aussichtspunkt. Ist in keiner Karte eingezeichnet, alle laufen nach Nandanban, Ich denke mir aber mal, dass genau von dort die Aussicht definitiv besser ist!


Unsere Agentur hatte uns in der Zwischenzeit einen Low-Altitude-Trek vorgeschlagen, da wir noch massenhaft Zeit hatten (sind ja über keinen Pass gekommen) und in Ermangelung einer guten Wanderkarte (NIRGENDS!!! Am Weg war eine Karte zu bekommen – nicht in Reckong Peo, nicht in Rampur , nicht in Uttarkashi und in Gangotri schon gar nicht!) haben wir diesem Vorschlag zugestimmt, wohl nachfragend, ob dies auch etwas für uns sein würde. YES, YES!! – war die Antwort! Wir fuhren nun südwärts bis Latasera, von wo aus wir unseren letzten Trek starten wollten. Es folgten nun 4 gemütliche Wandertage über Phyalu – Belak Khal – Thati Kathur – Bhairon Chatti.
In Ghuttu angekommen, haben mein Mann und ich beschlossen, diesen Trek abzubrechen und 6 Tage früher als geplant nach Delhi zurückzufahren. Dieser Trek war einfach nicht das, was wir erwartet haben – Zwar eine wunderschöne Wanderung durch schöne Natur und nette Dörfer, sicher ein Trek für den gemütlichen Wanderer, uns war einfach zu fad dabei! :redface:

Am Weg nach Delhi noch ein obligatorischer Stop in Rishikesh mit einer Puja am Ganges.

Fazit: Viel gesehen, unheimlich abwechslungsreiche Landschaft, besonders Spiti ist für mich sicher wieder eine Reise wert. Unsere Agentur in Manali hat zwar das drumherum ganz gut organisiert – Transfers, Auto, im grossen und ganzen die Hotels. Allerdings wurden viel zu viel Versprechungen gemacht, die nie und nimmer gehalten wurden. Wir mussten erfahren, dass, sobald mit Subunternehmern gearbeitet wurde, die Probleme nur von einer Agentur zur nächsten geschoben wurden. Die Träger waren auf den Treks Pin Parvati Pass und Borassu Pass wirklich eine Katastrophe – Und wir wissen, ein Trek steht und fällt nun einmal mit den Trägern!

Trotzdem, viel gelernt, viel erfahren, das nächstes Mal anders gemacht werden kann – wobei ich zum heutigen Zeitpunkt nicht sagen kann, ob mich Indien nochmals sehen wird. Solange es in Nepal noch so viele unbekannte Treks gibt, muss ich nicht viel Geld in Indien lassen.

ADVENTURE INDIA war keinesfalls eine gute Wahl. Wir haben zwar noch immer das Versprechen des Agenturleiters, eine kleine Entschädigung von € 200,-- zu bekommen, gesehen haben wir trotz intensiven Mailverkehrs und Telefonaten noch keinen Cent!

Zwei kleine Details am Rande: Wir haben auf diesen Treks 11 000 HM gemacht . Und - Meine Salomon Bergschuhe, die ich erst die 3. Saison trug, gingen schon nach 5 Wandertagen kaputt (die Sohle begann, sich aufzulösen!). Ich habe das Glumpert dann Zuhause gleich entsorgt - bereits das 2. Paar Salomon, das mich nach kurzer Zeit im Stich gelassen hat – Teures Mistzeug - Made in China! :down::down:

Meine Erfahrung für Indien: Planung und genaue Abklärung jedes noch so kleinen Details ist wichtig!!!! Alles schriftlich geben lassen!! Der Agentur und den Versprechungen nicht 100%ig glauben! Am besten nicht den gesamten Preis vorab bezahlen! Solltet ihr irgendwann überlegen, vielleicht ADVENTURE INDIA zu buchen – naja, was soll ich sagen – FINGER WEG!!!

Liebe Grüsse,

Austriangirl

ingolf
11.02.2009, 10:28
Hallo Austriangirl,
danke für deinen Bericht! Ich war zur selben Zeit im Gebiet, nur etwas weiter westlicher (Kishtwar Himal). Das Fürchten vor dem großen Schneeeinbruch hatten wir auch, nur war der Schnee letztlich nicht das Problem. Anscheinend hat es die paar Kilometer weiter westlich nicht ganz so stark geschüttet.
Das zwischen Kinnaur Garhwal in Zukunft auch für Ausländer was gehen soll, höre ich gerne! Weißt du da mehr drüber?

Gruß Ingolf

Austriangirl
11.02.2009, 12:38
hallo, ingolf!

in rekong peo beim busbahnhof gibts eine art fremdenverkehrsamt. da arbeitet ein herr mohan chander (od. so ähnlich) drinnen - der hat mir freundlicherweise erzählt, dass sowohl der lamkhaga pass, als auch der dhumdar kandi pass für touristen offen sind, innerline permit vorausgesetzt. allerdings hat mir der herr auch gesagt - dass wir den borassu SICHER gehen können würden....naja, den rest hast eh gelesen....
hab aber sicherheitshalber noch beim armycheckpost bei mangla thatch nachgefragt, auch die haben gesagt, die pässe seien offen für touris.
sicher eine ganz tolle sache, vom kinnaur in den garwhal zu gehen. ich brauch nur belastbare träger beim nächsten mal. GLG Austriangirl

....du kennst sicher indiamike, das indische reiseforum, da erfährt man auch immer ziemlich gut, was geht und was nicht!!!
:nicken:

OmaMone
11.02.2009, 15:15
hallo austriangirl,
ich habe mich beim lesen zurueckgelehnt und in mich reingeschmunzelt. als wir in arunachal pradesh unterwegs waren, war der running gag fuer die erste trekkingtour: "there is snow sir, there is no way sir." es hatte anfang oktober einen tag lang heftig geschneit - nur als wir mitte oktober in 3000m hoehe ankamen, war auf dem weiterweg und den bergkaemmen nichts vom schnee zu sehen. trotzdem durften wir nicht weitergehen. die agentur schlug uns ebenfalls einen low altitude trek vor - dabei gab es eine tagesetappe, wo nach 70 min schluss war (laut plan 3-4h weg)- wir setzten uns durch, die folgende tagesetappe noch zu gehen (90 min) - daraufhin streikten die pferdefuehrer am folgenden tag - sie muessten sich ausruhen. erst die androhung, das wir unser gepaeck selber auf den ruecken nehmen, den trek komplett abbrechen und die 10 km bis zur hauptstrasse allein gehen werden (das darf man in AP nicht - dort gehen nur gefuehrte touren), brachte uns dann doch noch 2 gehstunden weiter.
wir hatten alte russsiche karten mit (aus D. mitgenommen), die halfen uns bei der groben orientierung.
unser zweiter kurzer trek an die bhutanesische grenze zeigte uns,das es auch in no-indien anders gehen kann: wir wurden urploetzlich von porter guides begleitet, die im normalfall die indische armee auf ihren wegen fuehren - und die kannten sich richtig gut aus. die berge bekamen ihre richtigen namen zugeordnet; sie kannten die wege und schleichpfade. nach unseren ersten negativeren erfahrungen brauchten wir zwar zwei tage, um ihnen wirklich zu vertrauen, aber der trek mit ihnen hatte richtig spass gemacht.:nicken:

gruesse
omamone

Austriangirl
11.02.2009, 15:57
heja, omamone!

gut so, ich wollte auch ein bissl zum schmunzeln anregen......ich glaub ja nicht, dass ich die einzige bin, die sich täglich aufregen musste. wenn das ganze in österreich/deutschland etc. passiert wäre, hätt ich wahrscheinlich geschrieen, getobt, mit dem anwalt und den medien gedroht............naja, halt die ¤*#¤*#¤*# rausgelassen........in asien bin ich immer etwas gehemmt, frau will ja nicht "das gesicht verlieren".... im endeffekt ärgere ich mich dann doch wieder über mich selber..........naja, thats india!
ich hab aber wenigstens was gelernt, das nächste mal, ich sags dir, mach ich ALLES VIEL BESSER!!! :D:D

OmaMone
11.02.2009, 17:01
ich hatte das unschaetzbare vergnuegen, komplett von unserem guide ignoriert zu werden. er besprach nicht nur alles organisatorische mit meinem reisepartner (wir waren nur zu zweit), sondern er beantwortete nur seine fragen (geschichtliches, kulturelles etc.). und selbst nachdem er daraufhingewiesen worden ist, das ich "gleichberechtigt" bin und z.B. auch ich erst mein okay geben muss, bevor entscheidungen gefaellt werden, aenderte sich sein verhalten nicht wirklich.
eigentlich bin ich auch ein sehr impulsiver mensch - aber ich hatte schon mehr als drei wochen bhutan hinter mir - und war viel ruhiger geworden und konnte ab der zweiten woche nur noch drueber lachen.:D dazu war das land einfach zu spannend, um mich wirklich aufzuregen.

gruesse
omamone

Austriangirl
11.02.2009, 18:12
na bitte,

dann hab ich ja noch richtig ein glück gehabt - MANN hat mit mir gesprochen!!! von dem standpunkt aus hab ichs noch gar nicht betrachtet - dann gabs ja noch ein highlight auf dieser reise! >sarkastisch<

übrigens, hier der link zu einigen fotos - ja, ich weiss, lang hats gedauert! ich bin da nicht die allerschnellste.......

http://picasaweb.google.at/lh/sredir?uname=casyho&target=ALBUM&id=5301108743349475473&authkey=WjKiPtnzYis&authkey=WjKiPtnzYis&feat=email

viel vergnügen beim fotoanschauen!!! GLG Austriangirl

OmaMone
11.02.2009, 19:03
...da krieg ich noch ein richtig schlechtes gewissen:schwitz: - ich hab schon seit einem jahr mir vorgenommen, bilder und einen kurzbericht ueber AP in netz zu stellen. ich geb mir muehe.
gruesse
omamone

Austriangirl
12.02.2009, 20:31
hi omamone,

jaja, wenn man diese sachen nicht bald anpackt, dann dauert es und dauert es.....man verschiebt von einem tag auf den anderen.........und irgendwann freuts einem gar nicht mehr. ging mir auch schon oft so. allein wenn ich daran denke, dass ich tausende analoge fotos einscannen und -ordnen sollte, bin ich überfordert! ;) LG Austriangirl

OmaMone
13.02.2009, 13:20
allein wenn ich daran denke, dass ich tausende analoge fotos einscannen und -ordnen sollte, bin ich überfordert! ;)
bei mir sind es dias ;) - einziger lichtblick: ich bekomme einen ordentlichen (semiprofessionellen) diascanner am wochenende - und dann kommt mit den erinnerungen auch ein reisebericht.:nicken:
gruesse
omamone

Austriangirl
14.02.2009, 09:11
bei mir sind es dias ;) - einziger lichtblick: ich bekomme einen ordentlichen (semiprofessionellen) diascanner am wochenende - und dann kommt mit den erinnerungen auch ein reisebericht.:nicken:
gruesse
omamone


aaaaahhhh, da frisst mich ein bissl der neid.........ich würde gerne meine manaslu-annapurna fotos ins forum stellen, aber wie gesagt, die sind alle analog!

und........da könnt ich mich jetzt jede woche mind. 1 x in den allerwertesten beissen, in einem anfall von putz- und aufräumwut habe ich meine negative entsorgt! :down:

Hans-Wien
14.02.2009, 10:37
Hallo Austriangirl !

Tolle Nordindientour.
Gratulation und mein Respekt:up:

TASHI DELEK -- möge es dir wohlergehen -- Hans - Wien

Austriangirl
18.02.2009, 17:12
[quote=Hans-Wien;89660]Hallo Austriangirl !

Tolle Nordindientour.
Gratulation und mein Respekt:up:

hallo hans-wien!

mei, danke für die rosen.....:redface:

dabei war´s, alpinistisch gesehen, eh ein fiasko!!!
mir hats aber trotzdem gefallen, war mal was anderes.
GLG Austriangirl

andreas sch
19.02.2009, 20:27
DAnke für den tollen Bericht.
Der Bericht über die Träger törnt ziemlich ab, die Bilder machen aber total an!

Bin eigentlich immer alleine unterwegs, da fällt es mir besonders schwer, mich auf solche Geschichten einzulassen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich mich mit den Trägern rumstreiten muss, habe ich nur noch halb soviel Spaß.

Hab das schon öfters gehört/gelesen, ist das also normal im indischen Himalaya? Haben andere andere ERfahrungen gemacht?

Möchte gerne im Sommer nach Ladakh und da könnte aufgrund der Höhe eine Wanderung mit Gepäck auf dem Rücken sehr heftig werden...

Grüße, Andreas

Austriangirl
20.02.2009, 15:53
DAnke für den tollen Bericht.
Der Bericht über die Träger törnt ziemlich ab, die Bilder machen aber total an!

Bin eigentlich immer alleine unterwegs, da fällt es mir besonders schwer, mich auf solche Geschichten einzulassen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich mich mit den Trägern rumstreiten muss, habe ich nur noch halb soviel Spaß.

Hab das schon öfters gehört/gelesen, ist das also normal im indischen Himalaya? Haben andere andere ERfahrungen gemacht?

Möchte gerne im Sommer nach Ladakh und da könnte aufgrund der Höhe eine Wanderung mit Gepäck auf dem Rücken sehr heftig werden...

Grüße, Andreas

halllo, lieber andreas,

zunächst einmal, sei uns hier sehr herzlich willkommen - du wirst sicher viel wissenswertes und manchmal auch lustiges/verzichtbares..... zu lesen bekommen.
es gab in der rubrik "trekking in nepal" gerade mal einen thread, in dem ziemlich heftig über mit od. ohne träger gehen diskutiert wurde........
aber ich gebe dir recht, ich hätte meine träger manchmal durch sonne und mond schiessen können, so wütend war ich.......nur, wenn du das volle alpinistische programm mithast, kannst du das nicht auf dem buckel tragen! also gehts bei mir nur mit!

ladakh soll wunderbar sein, ich hätte es 2008 sehr sehr gerne bereist, allerdings bekam ich im september keinen urlaub - es wird noch warten müssen! ausserdem, du kannst in ladakh sehr viel mit ponies statt mit trägern machen, die viecher sollten ja nicht streiken - höchstens die poniemen (schreibt man das so???)
viel über ladakh herausgelesen hab ich mir aus "trekking in ladakh and zanskar" aus dem trailblazer verlag.

also, noch viel spass beim stöbern im forum. :nicken:
GLG Austriangirl

OmaMone
20.02.2009, 16:24
ausserdem, du kannst in ladakh sehr viel mit ponies statt mit trägern machen, die viecher sollten ja nicht streiken - höchstens die poniemen
stimmt, aber bei uns haben die pferdefuehrer gesagt, das die tiere einen tag ruhepause brauchen wuerden, nachdem sie am vortag mit pause knapp 3h unterwegs waren.:D
nein, man muss fair bleiben. zumindest in arunachal pradesh steckt der tourismus noch in den kinderschuhen - das gilt sowohl fuer die guides als auch fuer die tiere. die waren es wohl einfach nicht gewoehnt. das sollte in lahdak aber anders sein.
auf unserer tour mussten / durften die pferde aus AP weniger last als ihre verwandten in bhutan tragen und machten auch viel haeufiger "fress-pausen". allerdings haben die pferdefuehrer die pausen zum schlafen genutzt und nachdem wir am dritten tag mitbekommen hatten, das in den kanistern nicht etwa trinkwasser, sondern eine art maisschnaps aufbewahrt wurde, war klar, warum sie so muede waren.;)

gruesse
omamone

Austriangirl
20.02.2009, 17:58
liebe omamone,

also 4pfoten hätten die allerhöchste freude mit diesen poniemen (ponymen??).
ich bin ja ausserdem sehr für den tierschutz, ich würde es nie akzeptieren, wenn auf einem meiner treks ein pony misshandelt werden würde. ich hatte auch immer ein auge auf die träger, dass diese gut versorgt und nicht zu schwer tragen mussten.

so, wie lösen wir nun das problem nächstes mal.........ach ja, ich miete ein pony extra, tu in einen kanister prosecco rein, dann seh ich auch sämtliche widrigkeiten sehr viel entspannter!
:lecker::lecker::lecker:

in diesem sinne,
GLG von Austriangirl

andreas sch
20.02.2009, 21:35
Die armen Ponies, sind nach 3 Stunden schon so kaputt dass sie einen Ruhetag brauchen. Vielleicht wurden sie aus demselben Kanister getränkt?

Gibts da nur schwächelnde Ponies oder auch Mulis? Ich war im Hohen Atlas mit einem Muli unterwegs, das hat von morgens bis abends geackert ohne zu Murren. Im gegensatz zu mir ;).

Dummerweise habe ich auch noch eine Allergie gegen Pferde :(. In Marokko habe ich immer versucht Abstand zu halten (außerdem habe ich das Muli nur für eine kurze Teil-Etappe von 2 Tagen ohne Wasser gebraucht).
In Ladakh sind vermutlich manche Gegenden ähnlich trocken, oder? Flüsse und Bäche eher in Zanskar, das ist so das Bild, das ich im Kopf habe. Keine Ahnung ob das stimmt.Und die dann aber so heftig, dass es im Juli Probleme mit der Querung geben kann...

Danke für den Buchtip. Habe ich mir gleich bestellt. Kenne das Buch aus dem Reise-Know-How Verlag. Das finde ich nicht sooo toll.

Die besten Tipps bekomme ich vermutlich sowieso hier.
Also vielen Dank für das "Welcome".

Grüße, Andreas

OmaMone
22.02.2009, 18:04
also, wie lösen wir nun das problem nächstes mal.........ach ja, ich miete ein pony extra, tu in einen kanister prosecco rein, dann seh ich auch sämtliche widrigkeiten sehr viel entspannter!:lecker::lecker::lecker:in diesem sinne,GLG von Austriangirl

gute idee!:lecker:
und was die pferde in AP angeht - klingt vielleicht bloed - aber sie sahen auch "schwaecher aus" als ihre buthanesischen verwandten. ihre weiden sind nicht so hochgelegen und vielleicht ist auch das futter anders. das gleiche galt fuer die yaks, die wir in AP gesehen haben. deshalb konnten wir nachvollziehen, das sie kilomaessig weniger tragen sollten und wir waren so mit mehr tieren und mehr pferdefuehrern unterwegs, als auf der laengeren tour durch bhutan.
heisst das nun ponieman oder ponyman?

@andreas: die pferde waren glaube ich staerker als die pferdefuehrer - deshalb die pausen. und wir haben nur pferde als begleiter bekommen - hatten aber auch nicht mit der agentur ueber eine andere moeglichkeit gesprochen.

gruesse
omamone

Wichtl59
29.03.2009, 15:51
Namaste, Deine Erfahrungen mit Trägern bestärken mich in meiner Überzeugung, IMMER allein gehen zu wollen. Das einzige Mal mit Trägern in Sikkim nach Dzongri/Goetcha La reicht mir fürs weitere Leben (und das war 1998).
Wir sind viel dort unterwegs gewesen bis sich meine Frau verabschiedet hat. Organisiert gehen heißt nur nachlaufen und abhängig sein. Besser mal bescheidener ind en Zielen aber dafür eigenverantwortlich und selbst erlebt. Wo ich nicht aus eigener Kraft hinkomm, dafür bin ich halt nicht geeignet. Aber das kann auch verdammt weit sein...
Mein Traum ist es, das Parahio Valley, ein Seitental des Pin V. ans Ende zu gehen. Ein Tag rein war schon sehr toll.
Im Garhwal würde ich sehr gerne das Arwa Tal von Badrinath Ri. Birniepaß gehen. Nachzulesen etwa im Buch des österr. Autors Rudolf Jonas: Im Garten der göttlichen Nanda.
Steht in meinem Profil. Vieleicht findet sich jemand der sich das zutraut.
Übrigens ist es vom Kunzum La zum Chander Tal ein recht netter Weg.
Hinter Kibber kommt man leicht auf über 5000m wenn es der Schnee zuläßt.
Und und und...
Julay an alle Gleichgesinnten!

Austriangirl
30.03.2009, 10:23
........womit wir wieder einmal bei der "mutter" aller fragen wären!!!

http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=13739

bitte jeder wie er glaubt!
GLG,

Wichtl59
03.04.2009, 21:30
Ich kann Dir die Lektüre von
Justine Hardy. Die ockerbraune Grenze.
empfehlen. Dort wird ein Trek über den Pin Parbati Pass beschrieben. Mit ähnlichen Schierigkeiten wie Ihr sie erlebt habt... Allerdings kamen sie drüber.
Ich habe ja auch nicht behauptet, daß Alleingehen alleinseligmachend sei.
Allerdings sehr subjektiv behauptet, daß es mir halt lieber ist.
Aber wenn ich so höre was viele berappen um sich dann anschließend zu ärgern, da frag ich mich schon, was ich mir da alles erspar - nicht nur finanziell.
Deine Beschreibung der gebuchten Reise zeigt mir, daß die indischen Veranstalter hauptsächlich Jeeps mit Fahrer an den Mann/die Frau bringen. Die von Euch unternommene Reise wäre mit öff. Verkehrsmitteln jedenfalls locker zu machen, unabhängiger.
Träger sind in Indien nicht die Regel, im Gegensatz zu Nepal. Mit den bekannten Implikationen.
Dewwegen (u.a.) ist es ja in Indien abseits der bekannten Routen gleich mal so aufwändig.
Herzliche Grüße,
Eric

Austriangirl
04.04.2009, 20:01
hallo eric,

sicher wirst du dir was ersparen. du wirst allerdings auch einige touren nicht machen können, die leute, die mit trägern/mulis gehen, schon machen können. zumindest nicht in einer zeit, die ein berufstätiger an urlaub zur verfügung hat. und das sind bei uns nun mal genau 5 wochen. und somit hab ich nicht die zeit, tagelang auf öffis zu warten oder 3 mal rauf und runter zu gehen, um mein gepäck übern berg zu bringen.
ich gönne mir somit einen gewissen luxus - nur, dafür arbeite ich auch.
natürlich hatt ich in indien ärger - nur, mind. 10 treks hatte ich null probleme, somit relativiert sich das ziemlich für mich. möchte nicht wissen, wie oft auch im guten alten europa für touristen viel bis alles schief läuft. frei nach dem motto:" wenn einer einer reise tut...."

und wegen der kosten kann ich gut damit leben, ich kenn wen, der kennt wen und der hat mir einen fairen preis gemacht............und ausserdem, seit 2 wochen weiss ich, dass mir der gute agenturbesitzer ein paar mäuse zurückgeben wird. ich treff ihn am 29. 4. in del, er lädt mich zum essen ein und ich werde meinen nächsten trip gemeinsam mit ihm planen. ist das nicht wunderbar???
GLG, :cool:

Wichtl59
04.04.2009, 21:28
HAll Austriangirl.
Neid ist ja angeblich was Schiaches...aber ich bekenne mich dazu, neidisch zu sein wenn Du/Ihr Ende April nach Indien kommt.
Bei mir war es zwar auch erst im November das letzte mal. Aber die Zeit rast bekanntlich und somit scheint es mir auch schon wieder sehr lange her. (Singalila Trail, das 2. Mal nach 1994. Dort hat sich auch nicht alles zum Besseren gewandelt, leider. Aber die Landschaft ist immer noch ein Traum und das Wetter war so was von perfekt.):lecker:)
Darf ich neugierig sein: Wo geht es denn hin?
Zum Diskussionsthema:
Wenn ich nicht überallhin komme finde ich das erträglich solange ich das Gefühl dabei habe zu erleben worum es mir geht. Schliesslich ist ja alles was für einen neu ist, neu. Und ich komme immer wieder auch gern auf Orte zurück wo ich mich wohl gefühlt habe. (s.o.) Das gilt ja auch für heimische Gefilde; Hagengebirge, Totes Gebirge und so weiter.
Herzliche Grüße, Eric

Austriangirl
08.04.2009, 08:11
hi eric,
musst nicht neidig sein, ist keine urlaubsreise!

mein nächster trek in indien dürfte vielleicht der parang la sein, zum tso moriri, dann vielleicht zanskar, aber nicht die cocacolaroute, sondern ich würde was "wüderes" suchen - aber das steht alles noch in den sternen - bei mir ist beruflich das problem, dass der sommer off-limits ist!!!
und das wäre wichtig für diese region - heuer kommt wieder nepal zum zug - allerdings fängt es schön langsam an, sich zu spiessen!
ich sehe mich schon, dass ich im forum nachfragen muss, ob jemand mit mir die kantschrunde gehen will -
viel vergnügen im tennen-/hagengebirge, ich hab netterweise die hohen tauern vor der haustüre.
alles liebe nach szg. :cool:

mogh
02.07.2011, 15:11
Hi Austriangirl

welche Zanskar route ist denn die cocacolarote ?

grüße mogh

Wichtl59
02.07.2011, 17:50
Ich glaube Du bringst was durcheinander: Als CocaCola Trail gilt allgemein die Annapurna-Runde.;)
Namaskar, Eric

Austriangirl
03.07.2011, 06:51
....oder die allgemein begangene Route auf den Kili!
....oder die auf den Grossglockner
....oder die zum EBC.
Es gibt viele Coca Cola Routen - wobei Coca Cola - so wie das Getränk - nicht unbedingt abwertend zu verstehen ist. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!
Der Rest liegt im Auge des Betrachters.

Schönes WE,
Carmen

Ach ja, meine persönliche (und darauf lege ich Wert!) Coca Cola Route ist die von Darcha nach Lamayuru, nicht, weil ich sie nicht etl. reizvoll fände - sondern weil sie, meinen Nachforschungen nach, die am meisten begangene ist, und somit aus meiner persönlichen engeren Wahl ausscheidet.