nasde
15.01.2009, 12:12
Wir sind in Fort William gestartet und fahren dem Taxi zum Ende von Loch Arkaig. Es geht gleich ans Eingemachte, denn die Durchquerung des Glen Dessary Forest ist teilweise eine sehr sumpfige Angelegenheit. Wir steigen zu einem schmalen Pass auf, der uns in ein anmutiges Tag bringt, in dem zwei herrliche Seen liegen. Die Sonne blitzt ab und zu zwischen den Wolken hervor und taucht die Seen dann in ein Tiefblau. Ein halbwegs ersichtlicher Weg führt durch das kleine Tal und schließlich abwärts zur Bucht von Sourlies. Dort schlagen wir unser Camp auf. In der Bucht steht auch eine kleine Hütte, eine sogenannte Bothy, wo Wanderer vor Wind und Wetter Unterschlupf finden. Alles sehr simple, nur vier Holzwände und ein paar Pritschen. Wir nutzen die Hütte zum Kochen und zum Klönen mit den vier Engländern, die ebenfalls ihr Camp hier aufgeschlagen haben. Am Feuer trocknen wir unsere Klamotten, die beim letzten Regenguss ordentlich durchnässt wurden.
Wir nutzen die Ebbe und gehen auf Muschelsuche, die wir über Nacht in Süßwasser hängen. Zum Frühstück kocht uns Anja Muscheln in Tomatensoße. Die besten und frischesten Muscheln, die ich jemals gegessen habe und die ersten Muscheln, die ich jemals zum Frühstück gegessen habe!
Am nächsten Tag geht’s weiter in Richtung Nordwesten ins Glen Meadail. Zunächst zackig aufwärts und dann ein sanfter Abstieg ins Tal. Wir erreichen Inverie, die einzige Siedlung auf der wilden Halbinsel Knoydart. Knoydart ist noch nicht ans Straßennetz angeschlossen und somit steht hier das entlegenste Pub auf dem Britischen Festland – laut Guiness Buch der Rekorde! Wir lassen uns unser Pint Ale so richtig schmecken und laben uns an den frischen Langustinen, die gleich vor der Haustür gefischt werden. Inverie ist wie eine andere Welt, nur 70 Menschen wohnen dort. Am Abend trifft sich alles im „Old Forge“, eben diesem Pub, wo zu späteren Stunde auch spontan Musik gemacht wird. Wir seilen uns nach dem 3. Whisky ab, denn wir müssen ja morgen wieder wandern. Die „Locals“ machen noch weiter, Sperrstunde gibt’s auf Knoydart nicht.
Tag 3 führt uns durchs „Tal des schwarzen Sees“, über den Pass „Mam Barrisdale“ zur gleichnamigen Bucht. Dort stehen nur 3 Häuser, eines davon ist eine Bothy, in der wir unsere Schlafsäcke ausrollen. Gleich nebenan wohnt der Jäger, der in diesem verlassenen Landstrich für die Hege des Wilds zuständig ist. Seine Frau ist für einen kleinen Schwatz aufgelegt und verkauft uns Kohle, damit wir ein Bothyfeuer entfachen können. Herrlich! Abends spaziert das Wild vor dem Fenster vorbei und lukt, ungelogen, neugierig in die erhellten Fenster.
Nun steht der Aufstieg zu Ladhar Bheinn an. DEM Berg auf Knoydart, ein Munro! Beim steilen Aufstieg sind wir am fluchen, dafür gibt’s eine herrliche Kraxelei über den Grat. Das Wetter ist uns hold, vom höllisch pfeifenden Wind mal abgesehen.
Letzter Tag des Trekkings führt entlang des Ufers von Loch Hourn, recht gemächlich zur Farm Kinloch Hourn. Dort leisten wir uns noch einen Tee und dann wartet auch schon unser Transport, der uns zurück in die Zivilisation bringt.
Alles in allem eine tolle Tour! Die Landschaftseindrücke sind einmalig und im Vergleich wirkt der West Highland Way wie eine Autobahn für Wanderer.
Da wir im Navigieren nicht besonders gut sind, haben wir die Tour geführt mit den Mädels von Wind&Cloud Travel gemacht. Alleine hätten wir die Tour so wohl nie durchgezogen, ohne gute Kenntnisse mit Karte und Kompass ist man ziemlich aufgeschmissen. Daher können wir das geführte Trekking nur weiterempfehlen.
Wir nutzen die Ebbe und gehen auf Muschelsuche, die wir über Nacht in Süßwasser hängen. Zum Frühstück kocht uns Anja Muscheln in Tomatensoße. Die besten und frischesten Muscheln, die ich jemals gegessen habe und die ersten Muscheln, die ich jemals zum Frühstück gegessen habe!
Am nächsten Tag geht’s weiter in Richtung Nordwesten ins Glen Meadail. Zunächst zackig aufwärts und dann ein sanfter Abstieg ins Tal. Wir erreichen Inverie, die einzige Siedlung auf der wilden Halbinsel Knoydart. Knoydart ist noch nicht ans Straßennetz angeschlossen und somit steht hier das entlegenste Pub auf dem Britischen Festland – laut Guiness Buch der Rekorde! Wir lassen uns unser Pint Ale so richtig schmecken und laben uns an den frischen Langustinen, die gleich vor der Haustür gefischt werden. Inverie ist wie eine andere Welt, nur 70 Menschen wohnen dort. Am Abend trifft sich alles im „Old Forge“, eben diesem Pub, wo zu späteren Stunde auch spontan Musik gemacht wird. Wir seilen uns nach dem 3. Whisky ab, denn wir müssen ja morgen wieder wandern. Die „Locals“ machen noch weiter, Sperrstunde gibt’s auf Knoydart nicht.
Tag 3 führt uns durchs „Tal des schwarzen Sees“, über den Pass „Mam Barrisdale“ zur gleichnamigen Bucht. Dort stehen nur 3 Häuser, eines davon ist eine Bothy, in der wir unsere Schlafsäcke ausrollen. Gleich nebenan wohnt der Jäger, der in diesem verlassenen Landstrich für die Hege des Wilds zuständig ist. Seine Frau ist für einen kleinen Schwatz aufgelegt und verkauft uns Kohle, damit wir ein Bothyfeuer entfachen können. Herrlich! Abends spaziert das Wild vor dem Fenster vorbei und lukt, ungelogen, neugierig in die erhellten Fenster.
Nun steht der Aufstieg zu Ladhar Bheinn an. DEM Berg auf Knoydart, ein Munro! Beim steilen Aufstieg sind wir am fluchen, dafür gibt’s eine herrliche Kraxelei über den Grat. Das Wetter ist uns hold, vom höllisch pfeifenden Wind mal abgesehen.
Letzter Tag des Trekkings führt entlang des Ufers von Loch Hourn, recht gemächlich zur Farm Kinloch Hourn. Dort leisten wir uns noch einen Tee und dann wartet auch schon unser Transport, der uns zurück in die Zivilisation bringt.
Alles in allem eine tolle Tour! Die Landschaftseindrücke sind einmalig und im Vergleich wirkt der West Highland Way wie eine Autobahn für Wanderer.
Da wir im Navigieren nicht besonders gut sind, haben wir die Tour geführt mit den Mädels von Wind&Cloud Travel gemacht. Alleine hätten wir die Tour so wohl nie durchgezogen, ohne gute Kenntnisse mit Karte und Kompass ist man ziemlich aufgeschmissen. Daher können wir das geführte Trekking nur weiterempfehlen.