tremendopunto
23.11.2008, 18:42
Da die Lodge leider noch nicht zugänglich ist möchte ich hier auf die Ausstellung über "Gandhara - buddhistisches Erbe Pakistans" hinweisen. Vom 21.11.08-15.03.09 in der Bundeskunsthalle Bonn, danach in Berlin und Zürich u.a.
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans
Legenden, Klöster und Paradiese
21. November 2008 bis 15. März 2009, Bundeskunsthalle Bonn
"Die buddhistische Kunst Gandharas erscheint dem westlichen Blick seltsam bekannt, ihr westliches Erbe offenkundig. Gandhara bezeichnet eine Region im heutigen Pakistan und Afghanistan. Sie wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als die in Fels gehauenen größten Buddhastatuen der Welt in Bamiyan von den Taliban im März 2001 gesprengt wurden. Die Präsentation lässt das außergewöhnliche kulturelle Erbe dieser Region, einem Schmelztiegel der Kulturen, vor unseren Augen aufleben. Die Verbindung zahlreicher Kulturen erfolgte durch den Handel zwischen dem römischen Reich sowie Ost- und Südasien entlang der Seidenstraße. Auf diesem Weg verbreitete sich auch der aus Indien kommende Buddhismus. Zudem begründeten die großräumigen Eroberungen Alexanders des Großen den Einfluss der griechischen Kultur. Rund 270 einzigartige Objekte, darunter handwerklich meisterlich gefertigte Steinskulpturen, filigran ausgearbeitete Reliefs, kostbare Münzen und prachtvoller Goldschmuck entführen in die Blütezeit der Kunst Gandharas vom 1. bis 5. Jahrhundert nach Christi.
Gemeinsam mit den Fachbereichen Informatik/Telekommunikation und Architektur der RWTH Aachen sollen ganz neue Wege der Ausstellungspräsentation beschritten werden. Geplant ist, die Fundorte der Exponate anhand modernster 3d-Rekonstruktion in der Ausstellung unmittelbar erlebbar zu machen. Auch die zerstörten Buddhastatuen aus Bamiyan sollen anhand dieser Technik wieder aufleben."
Auch hier gibt es wieder ein sehr ausführliches Rahmenprogramm, neben den Filmberichten über die Geschichte Gandharas und der Reportage "Pakistan - Spuren im Fels" (lief kürzlich auch auf 3Sat)
"An den Ufern des Indus im Norden Pakistans erforschen deutsche Wissenschaftler die wohl größte Felsbildgalerie der Welt. Wie in einem Gästebuch haben Krieger, Händler und buddhistische Pilger sich im Laufe der Jahrtausende mit ihren Bildern und Gravuren (Foto) im Fels verewigt. Doch die Zeit drängt. Ein gigantischer Stausee wird die Felsbildgalerie schon bald überfluten."
auch noch weitere Berichte, Vorträge, Vorführungen und Filme zu sehen. U.a. auch nen Vortrag über Taxila von nem Prof aus Islamabad. Für Details und Termine siehe hier: http://www.bundeskunsthalle.de/
Oh, und im Foyer war noch ne Fotoausstellung über viele der Reliefs antlang des Karakorum Highways - u.a. bei Chilas, Gilgit, Skardu...
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans
Legenden, Klöster und Paradiese
21. November 2008 bis 15. März 2009, Bundeskunsthalle Bonn
"Die buddhistische Kunst Gandharas erscheint dem westlichen Blick seltsam bekannt, ihr westliches Erbe offenkundig. Gandhara bezeichnet eine Region im heutigen Pakistan und Afghanistan. Sie wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als die in Fels gehauenen größten Buddhastatuen der Welt in Bamiyan von den Taliban im März 2001 gesprengt wurden. Die Präsentation lässt das außergewöhnliche kulturelle Erbe dieser Region, einem Schmelztiegel der Kulturen, vor unseren Augen aufleben. Die Verbindung zahlreicher Kulturen erfolgte durch den Handel zwischen dem römischen Reich sowie Ost- und Südasien entlang der Seidenstraße. Auf diesem Weg verbreitete sich auch der aus Indien kommende Buddhismus. Zudem begründeten die großräumigen Eroberungen Alexanders des Großen den Einfluss der griechischen Kultur. Rund 270 einzigartige Objekte, darunter handwerklich meisterlich gefertigte Steinskulpturen, filigran ausgearbeitete Reliefs, kostbare Münzen und prachtvoller Goldschmuck entführen in die Blütezeit der Kunst Gandharas vom 1. bis 5. Jahrhundert nach Christi.
Gemeinsam mit den Fachbereichen Informatik/Telekommunikation und Architektur der RWTH Aachen sollen ganz neue Wege der Ausstellungspräsentation beschritten werden. Geplant ist, die Fundorte der Exponate anhand modernster 3d-Rekonstruktion in der Ausstellung unmittelbar erlebbar zu machen. Auch die zerstörten Buddhastatuen aus Bamiyan sollen anhand dieser Technik wieder aufleben."
Auch hier gibt es wieder ein sehr ausführliches Rahmenprogramm, neben den Filmberichten über die Geschichte Gandharas und der Reportage "Pakistan - Spuren im Fels" (lief kürzlich auch auf 3Sat)
"An den Ufern des Indus im Norden Pakistans erforschen deutsche Wissenschaftler die wohl größte Felsbildgalerie der Welt. Wie in einem Gästebuch haben Krieger, Händler und buddhistische Pilger sich im Laufe der Jahrtausende mit ihren Bildern und Gravuren (Foto) im Fels verewigt. Doch die Zeit drängt. Ein gigantischer Stausee wird die Felsbildgalerie schon bald überfluten."
auch noch weitere Berichte, Vorträge, Vorführungen und Filme zu sehen. U.a. auch nen Vortrag über Taxila von nem Prof aus Islamabad. Für Details und Termine siehe hier: http://www.bundeskunsthalle.de/
Oh, und im Foyer war noch ne Fotoausstellung über viele der Reliefs antlang des Karakorum Highways - u.a. bei Chilas, Gilgit, Skardu...