Vollständige Version anzeigen : Träger oder selbst tragen ?
Hans-Wien
17.11.2008, 20:32
Hallo Trekkingfreunde !
Bei manchen Trekkingneulingen entsteht die Frage :
Träger oder selbst tragen:confused:
Ich muß gestehen in früheren Zeiten hatte ich auch den falschen Stolz , alles selbst zu tragen.
Aber inzwischen habe ich erkannt , dass ich mit Trägern die Landschaft unterwegs viel genußvoller erlebe , besseren Kondakt zur Bevölkerung bekomme und den jungen Menschen eine der wenigen Verdienstmöglichkeiten gebe.
Bei einer meiner vergangenen Touren habe ich unterwegs in einem Dorf , einen Jungen als Träger aufgenommen.
Nach Ende der Tour konnte er mit dem Geld endlich , überglücklich , den Vater des Mädchens , das er liebte , um die Heirat bitten.:)
Namaste Hans - Wien
Steffi L.
18.11.2008, 06:36
Namasté Hans,
ich stimme deiner Stellungnahme voll und ganz zu. Genauso war es bei uns auch. Bei den ersten Nepalreisen trugen wir unsere 18 kg selbst. In den letzten Jahren haben wir einige Male mit Guide und Träger über dieses Thema diskutiert. Meist konnten sie die Sichtweise der "Selbstträger" gar nicht nachvollziehen, sondern sahen diese Leute eher als "Geizkragen". Sicherlich hat jeder Selbstträger seine Gründe wie Unabhängigkeit, finanzielle Aspekte, Ehrgeiz. Wir achten immer darauf, dass sie nicht so viel tragen (bei der letzten Tour ca. 18 kg). Es ist klasse, ins Gespräch zu kommen und dann noch möglichst Kontakt zu halten (Fotos zu schicken oder vielleicht sogar den Schulbesuch eines Kindes zu unterstützen). Ich hoffe jedenfalls, dass wir unsere letzten beiden Träger Purna und Sher Bahadur im nächsten Jahr wieder treffen.
Grüße von Steffi
Peter Müer
20.11.2008, 18:45
Träger zu engagieren ist eigentlich eine Selbverständlichkeit. Soziale Verpflichtung, Respekt gegenüber den Nepalesen, Kontaktmöglichkeit, aber auch Sicherheit, bessere Höhenanpassung sind nur einige Aspekte. :up:
Wem das Geld fehlt, der sollte besser eine kürzere Tour wählen.
Manali90
22.11.2008, 00:10
Hallo Hans und Steffi und Peter,
so war das auch bei mir, und nicht nur das Alter bringt zur Einsicht.
Natürlich stand am Anfang der westliche Bergsteigeranspruch, und der alte Explorer-Anspruch, dass alles selbst geplant und durchgeführt werden muss. Der hat ja auch etwas für sich, nämlich dass man eigenverantwortlich erkundet. Wenn man das jetzt verbindet mit dem Engagement eines lokal verbundenen Menschen, könnte es ein optimales Erlebnis werden...
Was ich sagen (und bestätigen) will: Wenn man Helfer engagiert, kommt es nicht nur darauf an, dass man jemanden als Diener zur Gepäckversorgung hat, sondern einen Partner zur Erkundung.
Alle, die da jemanden suchen, mögen doch hier im Forum auch anfragen (und nicht nur fragen, wie viel so jemand kostet).
Übrigens: Ich bin nie scheel angesehen worden von den Einheimischen, wenn ich mal allein im indischen oder nepalesischen Himalaya unterwegs war, im Gegenteil...
Uli
Hallo,
wir haben auf dem AC vor zwei Wochen selbst getragen.
weil:
1.) Wir hatten das Gefühl, dass eine Tour nur dann "zählt" wenn man selber schleppt (ist aber vielleicht Unsinn/falscher Stolz)
2.) Wenn man einen Träger engagiert, ist man für Ihn verantwortlich (Ausrüstung, Kondition etc. ). Dieses konnten/wollten wir nicht leisten. Dazu sei vermerkt, daß die durchschnittlich zwei Toten/Jahr am Thorung La meist Porter sind.
Gruß
udo
Manali90
23.11.2008, 20:13
wir haben auf dem AC vor zwei Wochen selbst getragen. weil:
1.) Wir hatten das Gefühl, dass eine Tour nur dann "zählt" wenn man selber schleppt (ist aber vielleicht Unsinn/falscher Stolz)
2.) Wenn man einen Träger engagiert, ist man für Ihn verantwortlich (Ausrüstung, Kondition etc. ). Dieses konnten/wollten wir nicht leisten. Dazu sei vermerkt, daß die durchschnittlich zwei Toten/Jahr am Thorung La meist Porter sind.
udo
Lieber Udo, das Erste muss man sicherlich mit sich selbst abmachen. Wenn man selbst tragen kann und will, braucht man eben keinen Träger, und, wie gesagt, das hat mir/uns im Himalaya noch keiner offensichtlich verübelt. Viel mehr kam es immer darauf an, wie offen man gegenüber den Menschen auf dem Wege ist. Und (was Geiz betrifft) natürlich nicht noch um den Übernachtungspreis handeln wollen. Aber tut ja auch keiner von uns ;).
Zum Zweiten: Man trägt immer Verantwortung gegenüber den Menschen in seiner Nähe, sei es hier oder im Himalaya. Wenn man es plant, kann man ja eine gebrauchte Fleecejacke und Handschuhe schon vorher besorgen. Dass ein Träger in schlechter Verfassung ist und z.B. medizinische Hilfe braucht, habe ich auch schon erlebt. Aber jede/r hat doch für sich selbst etwas dabei, und vielleicht noch ein bisschen mehr für alle Fälle... Was nicht gelten sollte, ist, die Dienstleistung eines Trägers in der Art zu sehen, wie man bei uns Dienstleistungen in Anspruch nimmt (als Vertrag mit einer Firma, die für alles verantwortlich ist und zu Garantie gesetzlich verpflichtet). (Auf der anderen Seite sollte das Prinzip pacta sunt servanda gelten, was ich zu fairen Bedingungen abgeschlossen habe, sollte schon eingelöst werden.)
Was den Thorong La betrifft, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine verantwortungsvolle Einzelperson oder Kleingruppe den Pass überschreitet, und die Träger sterben. Wohl haben wir (s. die Bilderstrecke von Gosainkund Ostern 1997, die im Moment noch wieder aufrufbar ist) extreme Beispiele dafür erlebt, wie gerade durch die Klassen-Apartheid bei manchen kommerziellen Anbietern Träger nicht mehr haben als eine Decke, mit der sie sich nachts unter einen Überhang legen (und die Klienten und Guides Terra Nova-Expeditionszelte) :mad:.
Aber das tut doch keiner von denen, die hier im Forum unterwegs sind :up:!?
Ich denke, die Sache ist eigentlich einfach.
Uli
Austriangirl
05.02.2009, 11:29
servus hans-wien!
trekking sollte doch genuss sein - da MUSS ich doch nicht alles selber tragen, da will ich nicht nach ein paar stunden auf der matte liegen und mich nicht mehr rühren können!
ausserdem - wie kommt sonst geld in ein land wie nepal, wenn nicht wir touristen dafür sorgen? wie soll einer, der nix andres als schleppen kann, sonst seine familie ernähren.
ABER: es liegt natürlich dann an uns, dass diese menschen mehr am leib haben als badeschlapfen und einen ausgefransten pullover - aber die zeit muss man sich halt nehmen! LG Austriangirl
also ich hab zu diesem thema schon ein paar Mal meine Meinung gesagt: wer selbst tragen will/kann soll das tun. Wer tragen lassen will, gerne. Ich weiss überhaupt nicht wo das Problem ist. Ich kann ja noch verstehen, wenn mich jemand von den Vorzügen eines Porters oder auch Guides überzeugen will. Aber bei diesen ständigen Sprüchen wie: "Träger zu engagieren ist eigentlich eine Selbverständlichkeit." da bekomm ich wirklich einen Hals. Wie und mit wem ich meinen Urlaub verbringe, entscheide immer noch ich allein und werde das auch in Zukunft tun. Und wenn ich mich für Nepal bzw. die Nepalesen einsetzen möchte, dann tue ich das auch auf meine Art.
lebenundlebenlassen heisst das glaube ich.
Gruss
Michi
Ich weiss überhaupt nicht wo das Problem ist. Ich kann ja noch verstehen, wenn mich jemand von den Vorzügen eines Porters oder auch Guides überzeugen will. Aber bei diesen ständigen Sprüchen wie: "Träger zu engagieren ist eigentlich eine Selbverständlichkeit." da bekomm ich wirklich einen Hals.
Und ich bekomme "einen Hals", wenn Leute für eine einzige Trekkingreise mehr Geld ausgeben als manch Einheimischer in seinem ganzen Erwerbsleben je verdienen kann - und dann so tun, als wäre das eben "Schicksal"!
Und wenn ich mich für Nepal bzw. die Nepalesen einsetzen möchte, dann tue ich das auch auf meine Art.
So - dann berichte doch einmal konkret! Was hast du denn genau getan und wieviel hast du dafür aufgewendet?
Wenn dein Einsatz auch nur 10% deines eigenes Reisebudgets erreicht hat, dann bist du wohl eher die Ausnahme!
LG,
Wolfgang
P.S.: Ich gebe normalerweise ca. 10% Trinkgeld - und zwar direkt und an jeden aus der Mannschaft, egal ob in Nepal, Ladakh oder am Kili - abgesehen einmal von einem Patenkind in Indien...
gehts hier darum, wer der bessere weil grosszügigere mensch ist? Ich weiss nicht, womit nepal mehr geholfen ist: ich geh mit Träger, das gefällt mir nicht, also komm ich nicht wieder. Oder: ich gehe allein weil ich mich von Dir, die Du dein ¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#¤*#entum wie eine Monstranz vor Dir herträgst , nicht den Spass am Urlaub verderben lasse und engagiere mich anderweitig (Patenkind, Spenden an die "Snowschool Ranag" in KTM).
Genau das ist es was mich aufregt: Menschen abzuurteilen weil sie nicht deinen Vorstellungen von Moral entsprechen. Geh mal in Dich.
gruss
Michi
@MichiX:
Wenn du tatsächlich ein Patenkind und eine Schule unterstützt, dann bist du wohl die Ausnahme unter den Verteidigern des "Billig-Tourismus"!
Viele reden zwar davon, können aber in Wahrheit gar nichts vorweisen außer den eigenen Urlaubsspaß als privilegierter "Westler" (die wir nun eben einmal sind) - und das hat auf Dauer Konsequenzen.
Genau DIESE Haltung ist es nämlich, die u.a. dazu führt, dass immer öfter einfach saftig EINTRITT verlangt wird - sei es gleich an der Landesgrenze (Bhutan) oder eben an diversen Park-Grenzen (Tanzania).
Ich kann diese Entwicklung sehr gut nachvollziehen - befürchte aber, dass sie nicht unbedingt immer den Einheimischen vor Ort selbst sehr nützlich ist.
Nachdem der "Bürgerkrieg" nun (hoffentlich) endgültig vorbei ist, werden wir vermutlich auch in vielen Gebieten Nepals in spätestens 15 Jahren 100 EUR/Tag/Person oder mehr einfach dafür bezahlen, dass wir als Ausländer überhaupt dort sein dürfen - egal ob mit oder ohne "Träger"...:D:D:D
Wolfgang
P.S.:
Es bleibt außerdem eine offene Frage, welche Form an Unterstützung im Endeffekt "sinnvoller" bzw. langfristig "wirksamer" ist: Direkte Spenden (Patenschaften etc.) oder die wirtschaftlichen Effekte durch das Schaffen von Arbeitsplätzen (Guide, Träger).
(Und mit Moral hat DIESE Frage nicht viel zu tun.)
tremendopunto
05.02.2009, 14:48
Leute, Leute.....es hat viele Vorteile und ist aller Ehren wert, wenn man Porter engagiert, "über-tarif" bezahlt und auch ein gutes Trinkgeld zahlt, wenn alles gut gelaufen ist.
Ebenso sind Spenden und Unterstützung in jeglicher Form zu begrüßen.
Nur darf man jetzt nicht jmd. der aus verschiedensten Gründen keinen Porter benötigt ein schlechtes Gewissen einreden, oder jmd. der den lokalen, ortsüblichen Lohn zahlt als ausbeuterischen Kolonialherren abstempeln. Man sollte ja auch nicht wie Prinzkarneval durch die Welt rennen.
Bevor das jetzt in eine hitzige Streiterei ausartet:
Hier darüber zu streiten ob man jetzt Porter engagiert oder nicht ist völlig nutzlos - weil jeder für sich wissen muss, wie er/sie seinen Trek/Urlaub gestalten möchte.
Auf einen Porter zu verzichten heisst nicht man sei unsozial. Zehn Porter zu beschäftigen oder doppelte Preise zu zahlen (oder grundsätzlich Geld zu verschenken - solche Diskussionen gibts ja sogar bei uns in der Politik) rettet aber auch nicht die nepal. Wirtschaft.
Die Idee mit den Porteranfragen von Reisenden ist aber ne gute Idee, vielleicht kann man dafür ein eigenes Unterforum einrichten?
Interessant ist, dass ich ein billigtourist bin, nur weil ich alleine durch die berge laufe...
Austriangirl
05.02.2009, 16:33
hallo michi,
also wenn ich mir den thread so durchlese, hat dich niemand als billigtourist abgeschasselt, zumindest nicht in dem negativen sinn, den du zu sehen scheinst. es ist schon richtig, dass du sehr wahrscheinlich billiger trekken gehen kannst als z. b. ich, die immer träger (oder ponies) und einen guide dabei hat. aber für mich ist ein trekken kein genuss, wenn ich 30 kg am buckel trage, vor allem, wenn auch alpinausrüstung gebraucht wird. ausserdem geniesse ich die gesellschaft von menschen, die nach einigen tagen oder wochen so was wie gute bekannte werden.
zu den spenden........ich sammle winterkleidung sowie schulmaterial, welches ich z. b. im waisenhaus in ktm abgebe, man freut sich auch über bettwäsche usw. da weiss man dann halt, dass sich keiner das geld einnähen kann (wie es sicher viel zu oft passiert!)LG Austriangirl
Namaste,
ich will auch mal etwas zu dieser Diskussion beitragen.
Mein Guide bekam von einem Tourist Trekkingsstiefel geschenkt. In Langtang wollte er sie verkaufen. Das klappte nicht, weil kein Nepali so viel Geld für Schuhe ausgibt.
Danach steckte er die Stiefel in den Rucksack und trug dann seine Flip-Flops, und das, trotz Schnee. Wenn jemand diese Schuhe als Badelatschen bezeichnet, beleidigt er die Nepalesen. Meine Frau trägt selbst in Deutschland im Dezember lieber Flip Flops (auch im Schnee).
Mein Guide kam dann in Langtang im Schnee mit seinen Flip Flops besser zurecht.
Wer also meint, seine getragenen Klamotten werden von seinem Nepali getragen, täuscht sich und kennt die Nepalis überhaupt nicht.
Statt das getragene Material los zu werden (ihr seid vermutlich zu faul eure Klamotten wieder nach Hause zu bringen), solltet ihr den Gegenwert besser bar verschenken.
Da ich immer 2-3 Monate in Nepal bin, werden mir ständig die"Geschenke" von Touristen für Nepalesen zum Kauf angeboten. Das solltet ihr mal Bedenken, wenn ihr Klamotten verschenken wollt. Der Nepalese lächelt nach aussen hin. Denken wird er jedoch, "Du Depp geb mir lieber Geld, davon hab ich mehr".
Die Touris denken, Trekking Schuhe, die mich mal 100 Euros gekostet haben, sind ein tolles Geschenk. Der Nepali bekommt jedoch für diese Schuhe nicht mal 10 %. Da läuft er dann besser mit seinen Flip Flops, die ist er ja seit er laufen kann gewöhnt.
Sansara (Manfred)
lassen wirs gut sein. tatsache ist, dass ich - auch wenn ich ohne Träger/Guide oder auch ganz alleine gehe, ja nicht zwangsläufig allein bleibe. Und (Sach-)Spenden nehme ich im März nach Ktm auch wieder mit.
also kein streit...
gruss
michi
Hallo Leute,
ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit meiner Meinung alleine dastehe.
Ich habe auch noch nie mit dem Gedanken gespiehlt mir einen Träger zu nehmen. Das hat aber garantiert nichts mit Geiz zu tun, oder mit dem Gedanken, dass ein Trek nur dann etwas Wert ist wenn man selber trägt.
Der einzige Grund:
Ich liebe es auf die Art und Weise unterwegs zu sein. Ich liebe meinen Rucksack. Ich liebe es ihn zu tragen(und das ist keine Last). Ich freue mich jeden Tag in aufzusetzen...und los gehts.
(Ohne meinen Rucksack wäre es wie als hätte ich keine Uhr um auch wenn ich nicht raufgucke...ich wäre nackt:D).
Das ist schon alles!!
(OK, vielleicht habe ich gerade etwas fernweh;))
Gruß Micha
wanderfalke
05.02.2009, 17:38
Ich war leider bisher noch nicht in Nepal, denke aber das man die Diskussion auch auf andere Länder übertragen kann. Meistens gehe ich allein, habe aber auch schon etliche Touren mit Einheimischen als Begleiter gemacht.
Meiner Meinung nach ergeben beide Arten unterwegs zu sein ganz unterschiedliche Erlebnisse und Erfahrungen. Alleine unterwegs erlebe ich die Landschaft viel intensiver und auch der Reiz des Entdeckens ist für mich viel größer. Abgesehen von den gegebenen äußeren Zwängen wie rechtzeitig einen geeigneten Lagerplatz zu finden, bin ich völlig frei und kann ganz nach meinem Rhytmus laufen. Der sportliche Ehrgeiz und die Möglichkeit Geld durch den Verzicht auf einen Begleiter zu sparen sind für mich von untergeordneter Bedeutung.
Dagegen erlebt man mit Einheimischen als Begleiter ganz andere Dinge und kann viel über die Menschen und die Kultur der jeweiligen Gegend lernen. Ob man den Menschen die einen begleiten dabei wirklich nah kommt ist eine andere Frage. Ich denke dafür sind oft die jeweiligen kulturellen Prägungen viel zu unterschiedlich. Außerdem denke ich dass man sich gerade in Gegenden wo häufiger Touristen sind man sich nichts vormachen sollte. In erster Linie ist man dort ein zahlender Kunde und nicht unbedingt ein persönlicher Freund.
Davon gibt es sicher aber Ausnahmen.
Meiner Meinung nach sollte man aber so tolerant sein, und jedem seinen persönlichen Stil lassen unterwegs zu sein. Wie gesagt es muss kein entweder oder geben.
Zu den Argumenten man müsse mit Trägern laufen um die lokale Wirtschaft zu unterstützen, denke ich, dass das wenn man ehrlich ist, wohl selten die Hauptmotivation ist, um mit einheimischer Begleitung unterwegs zu sein.
Hallo Leute,
ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit meiner Meinung alleine dastehe.
Ich habe auch noch nie mit dem Gedanken gespiehlt mir einen Träger zu nehmen. Das hat aber garantiert nichts mit Geiz zu tun, oder mit dem Gedanken, dass ein Trek nur dann etwas Wert ist wenn man selber trägt.
Der einzige Grund:
Ich liebe es auf die Art und Weise unterwegs zu sein. Ich liebe meinen Rucksack. Ich liebe es ihn zu tragen(und das ist keine Last). Ich freue mich jeden Tag in aufzusetzen...und los gehts.
(Ohne meinen Rucksack wäre es wie als hätte ich keine Uhr um auch wenn ich nicht raufgucke...ich wäre nackt:D).
Das ist schon alles!!
(OK, vielleicht habe ich gerade etwas fernweh;))
Gruß Micha
Namaste,
willkommen im Club von Sabine Grüneklee, Kristina Kovacevic, Celine und Julian.
Sie habe alle die Einsamkeit gesucht und gefunden. Alle sind teils tot oder vermisst.
Sie handeln ebenso wie Du unverantwortlich indem sie die Suchmannschaften und Familienangehörige in Gefahr bringen. In Deiner Einsamkeit kannst Du verunglücken, bzw. ausgeraubt werden.
Das was Du hier schreibst ist bodenloser Leichtsinn.
Erwarte dann bitte nicht, dass irgendjemand nach Dir sucht, falls Dir was passiert.
Ich empfehle Dir bei allen Deinen Unternehmungen ein Ticket ohne Rückflug und ein Testament, wo Du Dein Wunsch der Einsamkeit formulierst.
So sparst nicht nur Porter, Guide, Gelder für Suchaktion und für Deine Krankenversicherung im Ausland. Und nicht zu letzt sparst auch noch die Kosten für den Heimflug. Dein verfaulter Körper wird dann auch keiner mehr suchen.
Sansara
PS: Ich leitete die Suchaktion von Kristina in Namche Bazar
hhhannes
05.02.2009, 19:09
Namaste,
willkommen im Club von Sabine Grüneklee, Kristina Kovacevic, Celine und Julian.
Sie habe alle die Einsamkeit gesucht und gefunden. Alle sind teils tot oder vermisst.
Sie handeln ebenso wie Du unverantwortlich indem sie die Suchmannschaften und Familienangehörige in Gefahr bringen. In Deiner Einsamkeit kannst Du verunglücken, bzw. ausgeraubt werden.
Das was Du hier schreibst ist bodenloser Leichtsinn.
Erwarte dann bitte nicht, dass irgendjemand nach Dir sucht, falls Dir was passiert.
Ich empfehle Dir bei allen Deinen Unternehmungen ein Ticket ohne Rückflug und ein Testament, wo Du Dein Wunsch der Einsamkeit formulierst.
So sparst nicht nur Porter, Guide, Gelder für Suchaktion und für Deine Krankenversicherung im Ausland. Und nicht zu letzt sparst auch noch die Kosten für den Heimflug. Dein verfaulter Körper wird dann auch keiner mehr suchen.
Sansara
PS: Ich leitete die Suchaktion von Kristina in Namche Bazar
Hallo Sansara,
schalte mal bitte einen Gang zurück !
Was du hier schreibst ist provokativ, unfair und pauschal auch einfach nur falsch!:down:
Mehr möchte ich jetzt dazu gar nicht sagen und hoffe um Einsicht !
Micha kanns hoffentlich einordenen, da jeder weiß, dass Suchen von vermißten Personen traumatisierend sein kann.
Hannes
(der mit als einer der letzten Gareth Koch gesehen hat...)
Liebe Sansara,
ich finde den Teil nicht wo ich erwähnt habe, dass ich die Einsamkeit suche:confused:. Ich war mit einem guten Freund unterwegs und wir haben noch andere Leute kennengelernt. Ich glaube ich war niemals mit weniger als 4 Leuten unterwegs. Trotzdem (und das hat mit Deiner Aussage garnichts zu tun!!) trage ich meinen Rucksack sehr, sehr gerne und möchte noch nicht darauf verzichten!
Ich gehe mal davon aus, dass Du etwas falsch verstanden hast und ich hiermit rehabilitiert bin;)
Gruß Micha
Manali90
05.02.2009, 22:53
Hannes hat es eigentlich schon gesagt:
Bitte den Ball flach halten!
Dieser Thread geht ja jetzt in viele Richtungen, und manche (wie z.B. Wanderfalke), die in eine Richtung versachlichen wollen, werden von einer anderen Richtung überholt.
Worüber diskutieren wir?
- selbst tragen oder Porter nehmen, weil es erträglicher/komfortabler ist
- selbst tragen oder Porter nehmen, weil es sozialer ist
- wie man Trekking erleben kann [aber doch bitte nicht soll!]
- wie man ein Land am besten unterstützt
- ob Ausrüstung verschenken generell gut oder schlecht ist
- welche Ausrüstung Nepalesen schätzen und welche nicht
- wie man Helfer bezahlen soll
- ob es gefährlich ist, allein zu trekken
- ob jemand, der dies bewusst tut, verantwortungslos ist
- (Was habe ich vergessen?)
Man sieht, es ist ein weites Feld.
Dem anderen dabei etwas zu unterstellen, bringt niemanden weiter.
Meinung sagen müsste doch im Forum auch immer heißen, erstmal zu verstehen versuchen, was den anderen bewegt.
Uli
P.S.
@ Michi: Lass Dich nicht abschrecken; und niemand muss sich hier sozial ausziehen, um ernstgenommen zu werden. Appelle sind gut, aber doch nicht Bekenntniszwang!
Namaste,
ok, sorry das habe ich falsch aufgefasst. (bist somit rehabilitiert).http://smilys.net/groessere_smilies/smiley1970.gif
Dass ihr zu zweit geht, ist völlig ok.
Leider ist es so, dass viele Trekker immens viel Geld für Agenturen ausgeben und die nepales. Guides und Porter leer ausgehen.
Insbesondere die Porter, die nicht mit den Agenturen aus Kathmandu zusammen arbeiten.
Das sind die wirklichen Notleidenden, die für jede Rupie alles bringen.
Für mich stellt sich die Frage Porter ja oder nein, nicht.
Es wird wohl für jeden kein Problem sein 3-10 € für einen Träger aufzubringen. Man schont seinen eigenen Rücken und der Porter kann von dem eingenommenen Rupies einige Monate mehr seine Familie versorgen.
Ein Porter kennt den Weg genau so, wie ein Guide. Somit ist ein Guide eigentlich überflüssig. Ausnahme: Der Porter versteht absolut kein englisch.
Zusammengefasst meine Meinung:
Niemals alleine gehen, am besten einen Porter mitnehmen. Wenn man mal ausrutscht, verunglückt usw. kann die zweite Person für Hilfe sorgen.
Das haben die vermissten/verunglückten Personen im Khumbu falsch gemacht.
Sansara
PS: ich habe selbst erlebt, dass ein Porter von Jiri für 150 Rupies je Tag verpflichtet wurde.
Nachdem ich mit den Trekkern gesprochen habe, haben die Touristen am Ende des Trekks grosszügig aufgerundet. Irgendwo ist nach unten auch Schluss.
Liebe Sansara,
ich finde den Teil nicht wo ich erwähnt habe, dass ich die Einsamkeit suche:confused:. Ich war mit einem guten Freund unterwegs und wir haben noch andere Leute kennengelernt. Ich glaube ich war niemals mit weniger als 4 Leuten unterwegs. Trotzdem (und das hat mit Deiner Aussage garnichts zu tun!!) trage ich meinen Rucksack sehr, sehr gerne und möchte noch nicht darauf verzichten!
Ich gehe mal davon aus, dass Du etwas falsch verstanden hast und ich hiermit rehabilitiert bin;)
Gruß Micha
Ich will mal meinen Beitrag hier nicht löschen. Vielleicht ist es für den einen oder anderen ein Hinweis.
Hab das also total falsch aufgefasst.
Hoffe, Du zu verzeihst mir.
Aber, wenn wir damit nachfolgende Trekker abgehalten haben, alleine zu trekken, ist mein Ziel erreicht.
Sansarahttp://smilys.net/groessere_smilies/smiley2049.gif
Hallo,
nun finde ich auch, das hier etwas überzogen Diskutiert wird.
Für mich war jahrelang ein Porter gar keine Frage, ich trug mir meine sachen selber.
Heute gehe ich selten ohne einen Träger.
Jemand der ohne Träger/Führer geht, geht zu 99% die klassichen treks Langtang/Helambu/Everest und Annapurna. Da ist 100% nichts falsch daran.
Alleine gehen ist ja auch was anderes, dies ist in den Bergen allgemein immer abgeraten, auch in den Alpen.
Mit Trägern gehen ist eine persönliche Frage des Komforts oder der physichen Fähigkeit z.B. Behinderung. Ein Querschnittsgelähmter kann Dank Trägern/Tragtieren auch diese Regionen sich erschliessen.
Die sache mit den Schuhen und der Kleidung, das hat Samsara recht, das sind kulturell/sozial nicht besonders angesehene gesten, die man den Touristen verzeiht, weil die es ja nicht wissen können. Es ist sehr nett von den nepalesen das sie trotzdem ein geschenk annehmen (weil sie den annehmen den grund richtig zu erkennen-Anerkennung der Leistung) und lächelnd ein paar ausgelatschte (vermutlich stinkende) Schuhe von den Ausländer annehmen. Zwischen nepalis wäre dies jedoch nicht möglich - die beleidigung ist einfach zu groß, wenn man jemanden etwas "Jhuto" (vermschmutzes) anbietet, sei es Essen, seien es Schuhe oder auch ein alter Anorak.
Es ist aber nicht so, das dies von allen Portern so gesehen wird (von den guides sicher aber), und manchmal haben die trotzdem Freude an den Schuhen. Manche behalten sie, die meisten aber verkaufen sie - wie fast alle geschenke von Touristen.
Wenn schon, dan ein Trinkgeld, damit kann man nähmlich machen was man will.
Also sollte man Bedenken das es verschiedenen Geschmäcker gibt und das ist auch gut so.
Ich denke oft und gern zurück wie es war als ich selber meine Sachen trug, es war eine Herausforderung an meinen Körper und geist.
Ich gehe heute gerne mit trägern die meine Sachen tragen und ich kann mich auf alles um mich herum leichter konzentrieren oder es wahrnehmen.
Vieliecht liegt es an meinen Alter (over 40) das ich bequemer geworden bin. Aberfrüher hätte ich nie etwas abgegeben. War ich also früher besser oder heute?
Ich denke weder noch.
Navyo
Hannes33
06.02.2009, 08:00
Die sache mit den Schuhen und der Kleidung, das hat Samsara recht, das sind kulturell/sozial nicht besonders angesehene gesten, die man den Touristen verzeiht, weil die es ja nicht wissen können. Es ist sehr nett von den nepalesen das sie trotzdem ein geschenk annehmen (weil sie den annehmen den grund richtig zu erkennen-Anerkennung der Leistung) und lächelnd ein paar ausgelatschte (vermutlich stinkende) Schuhe von den Ausländer annehmen. Zwischen nepalis wäre dies jedoch nicht möglich - die beleidigung ist einfach zu groß, wenn man jemanden etwas "Jhuto" (vermschmutzes) anbietet, sei es Essen, seien es Schuhe oder auch ein alter Anorak.
Hallo, ist zwar nicht das wirklich ursprungsthema des Threads, aber da möchte ich mich auch mal zu wort melden:
Ich nehme eigentlich immer ein paar (alte, aber denoch gute) Fleecejacken und Anoraks nach Nepal mit.
Kurz vor dem (ersten) Pass bekommen die Träger, die offensichtlich zu kalt haben, diese Jacken, oder manchmal auch Hosen, ausgehändigt. Ich "leihe" diese Jacken in erster Linie!
Die Nepalesen freuen sich "wie die Schneekönige", weil ihnen im moment einfach zu kalt ist.
Meistens schenke ich die Jacken am Ende der Tour her, weil sie sie nicht mehr hergeben wollen... ;)
So habe ich auch schon Gamaschen usw... während einer Tour "geliehen" bzw. am Ende dann geschenkt.
Bin selber schon von Portern auf alte Schuhe von verschiedenen Teilnehmern angesprochen worden, ob ich meine, der/die TeilnehmerIn gibt ihm vielleicht die Schuhe am Ende des treks... vielleicht nicht unbedingt für den eigenen Gebrauch sondern für ein Familienmitglied, je nach dem....
Also ich denke schon, man sollte diese Aussagen von Sansara und Navyo ein bisschen relativieren...
lg, Hannes.
snakeeaterhg
06.02.2009, 10:48
Also ich war bis jetzt noch nicht in Nepal aber ich kann Michas Einstellung voll und ganz Nachvollziehen. Ich liebe meinen Rucksack und den Krempel der drin ist und habe über Jahre optimiert was ich mitnehme so dass ich es tragen kann. Und für mich ist es ein zentraler Punkt des Trekkings selbst alles dabei zu haben was man braucht und nicht auf welche Weise auch immer zum Ziel transportieren zu lassen und selbst hinzu spazieren. Entschuldigt bitte dass ich das etwas überspitzt sage um die Sichtweise klar zu machen. Das hat für mich nichts mit Geiz oder sportlichem Ehrgeiz zu tun. Und ich kann die Motive von denen die es anders machen sehr gut nachvollziehen, werfe das auch sicher keinem vor und werde das in 10 oder 20 Jahren wahrscheinlich ebenfalls aus einem anderen Licht sehen.
Die soziale Verantwortung ist sicher auch wichtig und ich würde nie alleine bzw. ohne Ortskundigen in solch einer Gegend reisen, daher würde ich auf jeden Fall auch in einer kleinen Gruppe einen Porter nehmen. Alleine schon die Funktion als Führer und helfende Hand ist es locker Wehrt. Eventuell kann man ja noch was mehr mitnehmen oder den Porter Proviant tragen lasen. Aber dass ich ohne Rucksack rumlaufe und der Einheimische trägt mit seinen Flipflos alles kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen (in meinem Alter), selbst wenn der Porter noch so dankbar und glücklich damit ist.
Eine grundsätzliche Diskussion halte ich für unnötig.
Ich kann verstehen, ob jemand einen Porter verpflichten möchte oder ob jemand
seinen Rucksack selber tragen möchte.
Früher gehörte ich zu denen, die selber ihren Rucksack tragen wollte, sei es aus Ehrgeiz,
finanziellen Mittel oder die Angst , daß der Rucksack samt Träger abhanden kommen.
Mittlererweile verpflichte ich gerne einen Träger, einfach um einen Arbeitsplatz zu schaffen
und ohne zusätzliches Gewicht auf dem Rücken die Landschaft zu genießen.
Letztes Jahr hab ich einem Träger pro Tag 700 Rupien gegeben und denke das dies in ordnung ist.
Die 150 Rupien die Sansara angab empfinde ich als Ausbeutung.
Hier ein Link zu Nepal Wiki von Soshin
http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=12507
Es gibt viel Gründe die für das Selbertragen und viele Gründe, die für die Hilfe eines Trägers oder Guides sprechen. In jedem Fall ist es im Endeffekt immer eine rein persöhnlich und individuelle Entscheidung in die das für und wieder einfließt.
in der Kontroverse dieses Thread habe ich das Gefühl, dass es oft dadrum zu gehen scheint, das ein Schreiber davon ausgeht, dass er die richtige Entscheidung für alle anderen machen sollte. Und dann wird verbissen um die reine Lehre gestritten und missioniert.
Sagt doch einfacht warum ihr persöhnlich so oder so entschieden habt und jeder von uns kann dann überlegen ob er seine eigene Situation ähnlich einschätzt.
Davon unberührt ist die Empfehlung, auf abgelegenen Pfaden nicht alleine zu gehen, weil dies einfach risikoreicher ist. Ob mit anderen Reisenden oder einem Träger oder Porterguide ist dabei egal. Ich kenne allerdings mindestens einen Fall, in der bei Gorepani ein Luxemburger von seinem in Pokhara angeheuerten Träger ermordet worden ist.
Wie halte ich es nun selber?
Früher in jungen Jahren habe ich immer meinen Rucksack selber getragen. Ich will ruhig zugeben, dass ich dabei etwas arrogant auf die Leute herabgesehen habe, die zu "faul" waren, ihr eigenes Gepäck selber zu tragen udn war stolz, wenn ich Abends erstmal müde auf Bett gefallen bin. Einmal hatte ich etwas in der Lodge vergessen und musste 2 Stunden zurück herunterlaufen. Da ist mir beim erneuten Anstieg zum erstenmal bewusst geworden, dass ich ohne die 18 kg auf dem Buckel plötzlich viel mehr am Wegesrand gesehen habe und es mir sehr gut gefallen hat.
Sehr viel später, als ich zusätzlich noch über 10 kg Photozeug dabei hatte, erübrigte sich die Frage und ich bin seither immer und mit mehreren Porterguides oder Trägern unterwegs gewesen.
Und dann ist es mir wie vielen anderen Leuten gegangen, die ihrer Begleiter zu schätzen gelernt haben und oft eine richtiggehend Freundschaft entstanden ist. mittlerweile kann ich auch sehen, wie diese Tätigkeit vielen nepalesen erst ermöglicht, sich und ihre Familie gut zu versorgen. So freue ich mich riesig in 10 Tagen drei meiner Freunde, dich ich alle als Porterguide kennengelern habe, in Nepal wiederzusehen.
wegen dieser Erfahrung habe ich eine Extraseite mit Träger-Empfehlungen erstellt
http://www.nepal-dia.de/nepal_reisetips_informationen/Trager__und_Fuhrer_in_Nepal/trager__und_fuhrer_in_nepal.html
Übrigens, auch wer keinen eigenen Träger beschäftigt hat tut dies trotzdem indirekt, denn irgendwie muss ja das ganze Essen, die Getränke und Baumaterialien für die Lodgen ja hochkommen. Das Bier im Khumbu wird so zum Beispiel im Regelfall zu hundert Kilo pro Träger hochgetragen. So trägt auch der "Selbsträger" fleißig zur Beschäftigung von einheimischen Trägern bei.
Fazit: Träger oder kein Träger ist eine rein persöhnliche Entscheidung und eignet sich nicht im geringsten zu missionarischem Eifer. Niemand sollte sich irgend einen Vorwurf machen müssen wenn er mit oder wenn er ohne Träger geht. Es geht nur darum, die für den jeweiligen beste Entscheidung zu treffen.
Oft geht man die ersten Male und in jungen Jahren eher ohne und später dann gerne mit. Für viele Leute ist die Begegnung aber sehr positiv, auch wenn es eher selten aber auch Ärger geben kann.
:kopfschuettel::down:Sich hier im Board über diese Frage zu streiten halte ich aber für vollständig unverständlich, unsinnig und unnötig.:down::kopfschuettel:
Volle Zustimmung Andrees! Mal wieder ne klassische Nepaldiskussion - niedlich bis peinlich...
Austriangirl
09.02.2009, 16:46
wow - hans-wien, da hast du offensichtlich eine lawine losgetreten, sitzt du jetzt daheim und schmunzelst so still und heimlich in dich rein? auf diesem weg - servus nach wien!!
man kann hier vielen argumenten etwas abgewinnen, jede medaille hat seine kehrseite! ja, die träger gehen super mit badeschlapfen (sorry, FLIP FLOPS natürlich!) - aber nicht auf den technischen routen!
ja, sie werden sich über bargeld freuen - wenn es nicht in schwarzgebranntes oder zigaretten oder sonstwas investiert wird!
ich habe oftmals meine guides gefragt, ob ich die einheimischen vor den kopf stosse, indem ich sachgeschenke mache, wurde jedesmal verneint - entweder hat man mich angelogen oder die behauptung stimmt einfach nicht!
ich schick euch mal ein foto unserer mannschaft, allesamt eingekleidet mit skianzügen aus der schischule zell am see, hiermit ein herzliches dankeschön an die spender!!! - ich denke mir nicht, dass die porter/guides darüber unglücklich waren, im gegenteil, sie haben wenigstens mal nicht gefroren! die fotos wurden übrigens am trashi lapcha gemacht, nach erfolgreicher besteigung des parchamo peaks - es war so kalt, dass mein mann eine gefrorene zehe davon getragen hat. LG Austriangirl
Hans-Wien
09.02.2009, 21:19
Hallo Girl from Austria !
Eigentlich hat doch doch jeder , seine eigene Philosophie über das Reisen.
Ich habe das trampen aus meinen Jugendjahren , bis heute beibehalten , aber
einen 20kg Rucksack schleppe ich nicht mehr über die Berge.
Warum man darüber nicht in Ruhe seine Meinung äußern kann , verstehe ich allerdings nicht.:confused:
TASHI DELEK in das verschneite Zell am See
Hans - Wien
Austriangirl
09.02.2009, 23:22
hallo hans,
eigentlich wollte ich dir jetzt eine private nachricht schicken, aber das hast du offensichtlich blockiert - oder schaff ichs einfach nicht???
naja, das forum ist wohl so was wie ein guter alter stammtisch, alle wollen mitreden, raus kommt manchmal wenig bis nix, manchmal ist es lustig, manchmal traurig. aber alle haben eine schöne zeit dabei verbracht.
Gut so. grüsse ins neblige wien. Austriangirl
:coffee:
lordshadowx
10.02.2009, 16:42
Hallo, für mich stellte sich die frage nur ganz kurz am Anfang.
Mitlerweile muss ich sagen, dass ich forh bin das ich ohne träger Porter oder guide durch das Khumbu gebiet gelaufen bin...
Es war das zweite Abenteuer seine Klamotten 18 kg zu tragen und die herrausforderung zu bestehen. Somit konnte man sich ruhigen gewissens über Leute die den doch eindeutigen Trekk mit Porter und Guide machten amüsieren.
Im enteffekt spielte es keine Rolle ob nnur ein Porter 2 oder 35 dabei waren. Ich bin dafür dass die Leute Ihre klamotten, (wenns körperlich möglich ist) selber tragen und dann in den Lodgen, wegen dem bisl mehr anstrengung, mehr verzerren um so das Geld da zu lassen.
Aber das ist auch nur meine jetzige Meinung, vieleicht denke ich mit 85 da nochmal anders drüber... aber nur vieleicht.
gruß
Hannes33
10.02.2009, 18:00
Im enteffekt spielte es keine Rolle ob nnur ein Porter 2 oder 35 dabei waren. Ich bin dafür dass die Leute Ihre klamotten, (wenns körperlich möglich ist) selber tragen und dann in den Lodgen, wegen dem bisl mehr anstrengung, mehr verzerren um so das Geld da zu lassen.
Aber das ist auch nur meine jetzige Meinung, vieleicht denke ich mit 85 da nochmal anders drüber... aber nur vieleicht.
gruß
Hallo.
die leidige, alte, Diskussion :kopfschuettel::kopfschuettel:!!
Ich bin der Meinung jeder soll tun wie er will. Und keiner sollte sich besser oder schlechter als die anderen fühlen, nur weil er mit oder ohne Träger, guide oder als totaler selbstversorger unterwegs ist...
Es tut halt jeder wie er meint, jeder hat andere Vorraussetzungen sei es nun finanziell, körperlich oder ganz einfach andere Prioritäten, wie z.B. die Landschaft zu genießen, gemütlich wandern und Zeit haben Fotos zu machen oder wie auch immer...
Sagt jetzt einer, der schon viele Varianten ausprobiert hat und allen etwas abgewinnen konnte...
Lg, Hannes.
bergsteiger08
10.02.2009, 19:39
Muß ich Hannes voll und ganz zustimmen!
Jeder, und da nehm ich mich nicht aus, sollte es machen wie er meint.
Ich meine wir Trekker bringen so oder so, Devisen, gute Laune, Mentalität mit und und nehmen irre supergeile Impressionen, Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause!:nicken:
@ Ingolf
Kannst du mal erklären was Du damit meinst ???
Mal wieder ne klassische Nepaldiskussion - niedlich bis peinlich...
:confused:
Gruß
tremendopunto
10.02.2009, 23:08
In der jüngsten Vergangenheit sind hier im Forum einige solcher Grundsatzdebatten, bei der jeder seine eigene Doktrin hat, aber gleichzeitig den anderen bekehren möchte, extrem ausgeartet und haben nicht gerade zu einer guten Stimmung geführt.
Diese Diskussion hat alles um ebenfalls zum Klassiker zu werden (eben niedlich bis peinlich). Zwei Glaubensrichtungen treffen aufeinander und jeder möchte den anderen von seiner eigenen, einzig richtigen Sichtweise überzeugen - oder ansonsten kreuzigen/steinigen, etc.
Da bekommt der erste dann schon "einen Hals", der nächste wird als ausbeuterischer "Billigtourist" betitelt, wieder ein andere Meinungsvertreter wird als "verfaulter Körper" in der nächsten Schlucht gesehen und so kommen wir vom Stöckchen aufs Hölzchen und bevor wir uns versehen fliegen hier wieder die Fetzen......und wofür?
Für nix und wieder nix, denn hier darüber zu streiten ob man jetzt Porter engagiert oder nicht ist völlig nutzlos - weil jeder für sich wissen muss, wie er/sie seinen Trek/Urlaub gestalten möchte.
Da haben jetzt schon sechs Leute drauf hingewiesen (ohne die sich jetzt wahrscheinlich schon einige wieder an die Gurgel gegangen wären).........aber da kann man mit Engelszungen reden, es wäre ja auch wirklich zu schön.
Also auf in die nächste Runde....und ÄKTSCHN!
Manali90
10.02.2009, 23:53
Aber, liebe Leute,
das Thema ist doch kontrovers und nicht eindeutig zu lösen, und es ist weder niedlich noch peinlich (zumindest, was die letzten Beiträge betrifft). Von einigen früheren Ausreißern abgesehen, haben viele sich persönlich geäußert - wie sie es machen und vorziehen zu tun.
Insofern kann doch auch die Diskussion nur Hilfe sein für alle, die nachdenken und erstmal eine Orientierung suchen.
Ich sehe das nicht so sehr als ÄKTSCHN - die sechs Leute, die schon [ich habe nicht nachgezählt] moderiert gewirkt haben, sollten doch Wirkung gezeigt haben: Dass eine Auseinandersetzung weitergeht, aber in einer für alle fruchtbare Richtung :up:.
Uli
Manali90
11.02.2009, 00:21
ich habe oftmals meine guides gefragt, ob ich die einheimischen vor den kopf stosse, indem ich sachgeschenke mache, wurde jedesmal verneint - entweder hat man mich angelogen oder die behauptung stimmt einfach nicht!
[...]ich schick euch mal ein foto unserer mannschaft, allesamt eingekleidet mit skianzügen aus der schischule zell am see [...] die fotos wurden übrigens am trashi lapcha gemacht, nach erfolgreicher besteigung des parchamo peaks
Deine Bilder und Dein Beispiel sind ein gutes Argument dafür, wie wichtig es ist, dass wir von Europa aus für das, was wir in Nepal unternehmen, verantwortlich sein sollten. (Nebenbei: Glückwunsch zum Parchamo!) - Wir haben für den Parchamo/Trashi Labtsa 1990 in harten Verhandlungen in Namche für unsere Crew passende Schuhe eingekauft (konnten nichts aus Deutschland mitnehmen), und die besten waren auch noch drei Jahre später im Langtang im Einsatz. Aber auch im letzten Jahr hatte ich eine ähnliche Erfahrung mit gut erhaltenen Bergschuhen einer früheren Teilnehmerin meiner Reisen, die Chho Gyalmu / Yeti Lodge Kyangjin, der Ehefrau von Thiley Lama im Langtang (Freunde seit 18 Jahren) passten:
da ist keine Animosität.
Aber natürlich kommt es darauf an, nicht Abfall und Schrott mitzubringen....
Mach weiter so
Uli
Austriangirl
13.02.2009, 09:03
Deine Bilder und Dein Beispiel sind ein gutes Argument dafür, wie wichtig es ist, dass wir von Europa aus für das, was wir in Nepal unternehmen, verantwortlich sein sollten. (Nebenbei: Glückwunsch zum Parchamo!) - Wir haben für den Parchamo/Trashi Labtsa 1990 in harten Verhandlungen in Namche für unsere Crew passende Schuhe eingekauft (konnten nichts aus Deutschland mitnehmen), und die besten waren auch noch drei Jahre später im Langtang im Einsatz. Aber auch im letzten Jahr hatte ich eine ähnliche Erfahrung mit gut erhaltenen Bergschuhen einer früheren Teilnehmerin meiner Reisen, die Chho Gyalmu / Yeti Lodge Kyangjin, der Ehefrau von Thiley Lama im Langtang (Freunde seit 18 Jahren) passten:
da ist keine Animosität.
Aber natürlich kommt es darauf an, nicht Abfall und Schrott mitzubringen....
Mach weiter so
Uli
hallo uli,
danke, danke, DANKE!
FAST hätten es manche geschafft, mir nun ein schlechtes gewissen einzureden, aber halt nur FAST!
Man könnte es ja auch so mit guten gebrachten sachen machen:
Viele von euch haben sicher eine trekkingagentur, der ihr vertraut! gebt doch das equipment dann an die agentur, die es - leihweise - an porter/guides weitergeben. somit ist gesorgt, dass die sachen nicht von den trägern/guides verscherbelt werden und wenn die leute dann auf einen trek gehen, haben sie gute sachen.........aber nun muss man natürlich darauf vertrauen, dass von der agentur nix verscherbelt wird........100%ige lösung sehe ich da keine!
wenn bei eurer nächsten nepalreise noch platz für kinderspielzeug/wolldecken/bettwäsche etc. ist, dann bitte : Waisenhaus BAL MANTIR ca. 10min v. Durbar Marg entfernt :nicken:
www.nconepal.org
GLG Austriangirl
Manali90
13.02.2009, 23:03
Hallo Austriangirl,
ich hatte mich auch schon fast verunsichern lassen, und dabei war ich mir eigentlich immer ziemlich sicher: Habe immer selbst versucht herauszufinden, was in Indien oder Nepal im Himalaya fehlt, benötigt wird und was davon dort und bei uns available ist. Und das im Gespräch mit den Leuten dort. Gerade mit den Schuhen war es immer so, dass sie benötigt wurden. Ich habe jetzt noch zwei schwere Bergschuhe Größe 42/43 hier stehen, die das nächste Mal mit nach Indien kommen, weil die Thakurs aus Himachal größere Füße haben als die Nepali, und auch heute noch sind für die Bergführer in Indien gute Schuhe nicht leicht zu bekommen. Bei meinen Bergführern in Himachal (und die waren durchweg Instructor des Western Himalayan Mountaineering Institute) waren noch immer die mitgebrachten (gebrauchten) Bergschuhe Teil des Miteinander - aber natürlich: gute Qualität, und vorher als Ausrüstung zur Tour gegeben. Und auch immer meine ausgemusterten Goretex- und Fleecejacken.
Wir entsorgen ja nicht Schrott (sollten wir wenigstens nicht). Und wenn jemand in Nepal oder Indien das nicht als Investition in seine Zukunft als Bergbegleiter, sondern seine Familie oder seinen privaten Konsum sieht (m.a.W. es weiterverkauft), ist es seine Entscheidung.
Was alle anderen Sachspenden betrifft, ist das so eine Sache. Die beiden Hilfsorganisationen, die ich mit meinen Gruppen unterstütze, lehnen z.B. Sachspenden im Prinzip eher ab. Child Haven Nepal möchte eher keine Kleiderspenden aus Europa haben, weil die Sachen oft zu fancy sind und die Ziele und Methoden der Organisation nach den Prinzipien Gandhis verletzen könnten (es soll keine Modekonkurrenz unter den Kindern entstehen). Die Benchen Free Clinic der Tibeter im Exil hat sogar eine Kiste mit Medikamenten, die Besucher mitgebracht haben, aber nicht eingesetzt werden können, aus der ich schon manches sinnvoll mitgenommen habe - was sie braucht, bemisst sich aus den Krankheiten der Patienten und ist in Nepal eigentlich günstiger als in Europa zu bekommen; "Waschzettel" müssten auch gelesen werden können; und so ist es (fast) nur sinnvoll, Geldmittel mitzubringen.
Was Du offensichtlich meinst, dafür würde ich auch sprechen:
- sich verantwortlich fühlen,
- Fingerspitzengefühl entwickeln, und dafür
- in Kontakt mit den Leuten treten/sein.
Und dem entspricht ja Dein Hinweis.
Uli
P.S.: Ein Zuviel an Mitnehmen gibt es eigentlich erstmal nicht (jemand in Nepal kann ja immer noch etwas wegschmeißen, als Putzlappen verwenden oder verkaufen); auf der anderen Seite würde ich aber bei Trekkingtouren vor Ausreißern in der Fürsorge auch warnen (überzogene Formen von Ausrüstung und Bezahlung).
Austriangirl
14.02.2009, 09:00
jawoll, genau das ist es.......
HAUSVERSTAND UND FINGERSPITZENGEFÜHL! :):)
sonst kann ich jetzt nichts mehr dazu sagen!
GLG Austriangirl
Hi,
ich respektiere eure Ansichten, jeder soll es so machen wie er möchte. Aus welchem Grund auch immer.
Aber ich möchte kurz 1-2 Erfahrungen mit euch teilen.
Frei nach dem alten und jedermann bekanntem Motto "rent a porter - become a friend" habe ich auf beiden Nepalreisen einen Träger genommen, natürlich jedesmal den selben, da er mir wirklich ein Freund geworden ist.
Abgesehen davon, dass er mein Gepäck getragen hat, war er beide mal gesellschaftlich eine sehr große Bereicherung. In den Lodges habe ich meist bei den Einheimischen gesessen und Karten oder Würfel gespielt. Das war jedesmal ein riesen Spaß und die Einzeltouristen haben nicht selten mit neidischen Blicken in ihren Ecken gesessen. Mehrere mal wurde ich eingeladen mit den Trägern und der Lodgefamilie in der Küche zu sitzen, saß in der ersten Reihe und konnte das häusliche Leben erleben. Durfte mit den Kindern spielen, beim Kochen zuschauen ....ect. Ob ihr es glaubt oder nicht, das waren die schönsten Momente meiner Nepalreisen.
Natürlich könnte das auch ein Einzeltourist, aber jeder kann sich vorstellen das mein Freund immer recht schnell eine Brücke zu anderen Nepali bauen konnte.
Ich bereue nicht einen Träger angeheuert zu haben und werde bei meiner nächsten selbstgeplanten Nepalreise wieder meinen Freund mit nehmen.
Im Oktober geht es erstmal mit einer Gruppe wieder nach Nepal....ich freue mich schon sehr.
Liebe Grüße aus Mainz
Thorsten
Austriangirl
04.03.2009, 13:00
Hi,
ich respektiere eure Ansichten, jeder soll es so machen wie er möchte. Aus welchem Grund auch immer.
Aber ich möchte kurz 1-2 Erfahrungen mit euch teilen.
Frei nach dem alten und jedermann bekanntem Motto "rent a porter - become a friend" habe ich auf beiden Nepalreisen einen Träger genommen, natürlich jedesmal den selben, da er mir wirklich ein Freund geworden ist.
Abgesehen davon, dass er mein Gepäck getragen hat, war er beide mal gesellschaftlich eine sehr große Bereicherung. In den Lodges habe ich meist bei den Einheimischen gesessen und Karten oder Würfel gespielt. Das war jedesmal ein riesen Spaß und die Einzeltouristen haben nicht selten mit neidischen Blicken in ihren Ecken gesessen. Mehrere mal wurde ich eingeladen mit den Trägern und der Lodgefamilie in der Küche zu sitzen, saß in der ersten Reihe und konnte das häusliche Leben erleben. Durfte mit den Kindern spielen, beim Kochen zuschauen ....ect. Ob ihr es glaubt oder nicht, das waren die schönsten Momente meiner Nepalreisen.
Natürlich könnte das auch ein Einzeltourist, aber jeder kann sich vorstellen das mein Freund immer recht schnell eine Brücke zu anderen Nepali bauen konnte.
Ich bereue nicht einen Träger angeheuert zu haben und werde bei meiner nächsten selbstgeplanten Nepalreise wieder meinen Freund mit nehmen.
Im Oktober geht es erstmal mit einer Gruppe wieder nach Nepal....ich freue mich schon sehr.
Liebe Grüße aus Mainz
Thorsten
hallo thorsten,
wunderbare ansicht - kann ich nur beistimmen! ich hoffe, bald wieder mit "meinen" guide und träger UNO spielen zu dürfen - wir haben stundenlang gelacht wie kleine kinder! Raju - mein guide auf vielen touren dürfte inzwischen schon etwas süchtig nach SUDOKU sein - zumindest muss ich immer ein paar heftln mitnehmen!
es ist sicher so, dass ich mit einem einheimischen die besseren chancen habe, mit einer familie ins plaudern zu kommen und sich auszutauschen. vorausgesetzt natürlich, dass man das auch will!
LG,
Teilweise wird aber darauf hingewiesen, dass man sich von den Trägern die Schuhe und Daunenjacke zeigen lassen soll, bevor man zum EBC losgeht, um evtl. noch was einzukaufen????
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