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Vollständige Version anzeigen : Tipps und Tricks?


Snipe
07.08.2008, 12:09
So wir alle sind ja sicher schon öfters Unterwegs (gewesen) und haben uns Kniffs und Tricks überlegt und Angeeignet und Fortlaufend unsere Ausrüstung verbessert.

Ich hatte gerade gestern ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit einem Wandervogel den ich per Zufall getroffen habe.
Gerne würde ich noch mehr Know-how in meine zukünftigen Abendteuer einfliesen lassen.

Ich bitte also euch eure Erfahrungen, positive und Negative mit uns zu Teilen!

Besten dank schon im vor aus… :)

Murmelmann
22.12.2008, 12:32
Was kamen denn für Tips und Tricks?
Bin Trekkingneuling und meine einzigen Erfahrungen was Rucksacktouren angeht kommen aus dem militärischen Bereich. Von daher bin ich für sowas immer offen.

Snipe
22.12.2008, 19:35
Kommst du von der Infantrie? Ja da gibt es diverses was man machen oder bleiben lassen kann.
Je nach dem was man vorhatt und was man ereichen möchte. Mein ziel ist es Gröste Multifunktionalität, Grösten Komfort und Minimalem Gewicht.

Murmelmann
22.12.2008, 20:53
Ja, war Infanterist. Von daher kann ich evtl auch ein bisschen Wissen aus meiner Zeit beisteuern, aber selbstverständlich bin ich auch lernfähig und stets interessiert an Erfahrungen aus dem zivilen Bereich.
Was die Ziele angeht Snipe, da sind wir uns anscheinend einig. :D

Snipe
22.12.2008, 21:04
Aso ich kenne die Ausrüstung des Bundes ja nicht; aber unsere kanst du in diesen bereichen Vergessen und so auch ein teil der Ausbildung.

Was hast du den vor leichte Hütten Touren, oder in richtung Survival?

Murmelmann
22.12.2008, 21:09
Was Schrott war wurde halt gegen Dezentrales ausgetauscht, aber im Prinzip war es recht gut.
Als Einsteiger wollte ich mit einem Freund von mir im August die Gegend um Kiruna herum unsicher machen und den Kebnekaise unsicher machen.
Die Tour sollte so 2 Wochen dauern, leichte Hüttentour sollte es nicht ganz sein, da wir uns konditionell schon einiges zumuten können.

Snipe
29.12.2008, 18:06
Achte aufs Gewicht, wen du Spass haben willst. Es gibt solche die achten auf jedes Gramm Schneiden Zahnbürsten den Stiel ab usw. Aber übertreiben muss man es ja nicht.
Wir machen es meistens so das wir fast alles Teilen und so lässt sich schon einiges an Gewicht Sparen.


Man sagt 5 Kilos weniger auf dem Rücken Gleich 5 Kilometer mehr pro Tag.
1 Kilo weniger an den Füssen Gleich 5 Kilometer mehr pro Tag, Schuhe sind sowieso das A und O.

Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann ist das sich Funktionswäsche absolut Lohnt.
Sehr leicht, Schnell Trocken und extrem lange Lebensdauer.


Was ich auch empfehlen kann ist ein Gutes Tarp. Habe lange Zelte rumgeschleppt aber die sind viel zu Schwer unter 3 kg findest du nur sehr wenige und dann sind sie teuer ca. 700 Euros.
Was noch hinzu kommt ist die unflexibilität, du kannst dich dem Gelände nicht oder nur bedingt anpassen. Ein Gutes Tarp ist für 80 Euros zu haben, ich habe ein 5 mal 3 Meter Tarp Perfekt.
Beim Zelt hast immer das Problem mit dem Gepäck, nicht richtig geschützt, mitten im Weg und nicht richtig zugänglich wen nötig. Tarps sind ausgesprochen Leicht und Robust sie sind in dieser Dimension um 1000gr.


Dazu ist natürlich ein Biwacksack von Vorteil wen schönes Wetter ist reicht der Völlig. Vom Gewicht sind die meisten um die 200gr.

Unregistriert
29.12.2008, 19:23
Biwaksack ist bei mir seit jeher Standard, da es Richtung Kebnekaisa gehen soll ist ein Tarp eher suboptimal, da ich auf Fotos bisher kaum Bäume gesehen habe.
Je nach Wetter ist auch ein Hennesy Hammock zu empfehlen (Bäume müssen vorhanden sein):

http://i156.photobucket.com/albums/t6/Ulanenoffizier/2008-06-16Hennessyhammock06.jpg

http://i156.photobucket.com/albums/t6/Ulanenoffizier/2008-06-16Hennessyhammock11.jpg

Murmelmann
29.12.2008, 19:24
Vergessen einzuloggen, obiger Beitrag ist von mir!

Snipe
29.12.2008, 20:11
Beim Tarp gets tip top ohne Bäume einfach Trekkingstöcke und Heringe und Gut.
Mit einem Hennessy Hammock da sind Bäume schon ein Muss.

Harp Booth
03.01.2009, 17:49
.

Was ich auch empfehlen kann ist ein Gutes Tarp. Habe lange Zelte rumgeschleppt aber die sind viel zu Schwer unter 3 kg findest du nur sehr wenige und dann sind sie teuer ca. 700 Euros.
Was noch hinzu kommt ist die unflexibilität, du kannst dich dem Gelände nicht oder nur bedingt anpassen. Ein Gutes Tarp ist für 80 Euros zu haben, ich habe ein 5 mal 3 Meter Tarp Perfekt.
Beim Zelt hast immer das Problem mit dem Gepäck, nicht richtig geschützt, mitten im Weg und nicht richtig zugänglich wen nötig. Tarps sind ausgesprochen Leicht und Robust sie sind in dieser Dimension um 1000gr.
.

Schon mal bei Sturm und leichtem Schneefall mit einem Tarp im Hochgebirge geschlafen?
Mein Zelt ist dabei meine Lebensversicherung!

Gruss Harald

Murmelmann
03.01.2009, 18:28
Die Schlafgelegenheit ist wohl immer eine Frage der Gegebenheiten vor Ort.
Vor Nordschweden z.B. würde ein Tarp wohl ausreichen.
Bei deinen Gebirgstouren wohl definitiv nicht, da hast du recht.

Harp Booth
03.01.2009, 18:51
Die Schlafgelegenheit ist wohl immer eine Frage der Gegebenheiten vor Ort.


Hallo Murmelmann,

Da hast Du natürlich recht. Ich denke jede Schlafgelegenheit hat Vor- und Nachteile, die man im Einzelfall gegeneinander abwägen muss.

Gruss Harald

Snipe
03.01.2009, 23:02
Schon mal bei Sturm und leichtem Schneefall mit einem Tarp im Hochgebirge geschlafen?
Mein Zelt ist dabei meine Lebensversicherung!

Im Hochgebirge geschlafen, ja schon des öfteren. Aber wen Schnee vorhanden ist grabe ich Schneehölen/Iglu.
Ein Zelt als Lebensversicherung;? ein Tarp richtig eingesetzt ist genau so gut meinermeinung nach.
Aber sicherlich ist das zelt in dem fall Bequemer, da hast du recht.

Wie ihr schon geschriben habt; alles hat seine vor und nachteil.:nicken:

Kebnekaise
27.04.2009, 16:00
Also gut! Tipps und Tricks...

Tarp hatten wir ja schon (ich will ja nicht auf mein Hille verzichten, aber das ist auch ne Geldfrage...). Tarps muss man halt mögen und sich darüber im Klaren sein, Wind und/oder Mücken direkt ausgeliefert zu sein.

Wenn tarp, dann KEINESFLLS eine aufblasbare Matte sondern die guten alten aus Schaumstoff. Da kann sich auch mal ein Ästchen durchbohren, ohne gleich die Matte zu Schrott zu machen.

Kocher: Für Nordschweden auf jeden Fall - unbedingt. Ab einer gewissen Seehöhe gibt es kaum noch Bäume noch weiter oben gar keine mehr. Außerdem braucht es es in diesem Klima extrem lange, bis eine Feuerstelle verschwindet. Zu viele Möchtegern-Survivialisten haben dort oben in den letzten Jahern mit ihrem Feuer-anzünden-weil-ja-sooooo-Wildnisfeeling-Tick die Gegend verschandelt. Wenn ich noch mal einen Trekker da oben eine Feuer anzünden sehe (und dafür vielleicht noch lebende Birken malträtiert), dann vergess ich mich. In-Rage-schreib (gibt´s dafür auch einen Smiley??)

Auf Trinkflasche kann man im schwedischen Fjäll verzichten. Lieber die Tasse griffbereit am Rucksack/Hüftgurt anhängen und das Wasser aus den unzähligen Bächen schöpfen.

Für Multipurpose-/Gewichtssparfanatiker: ein Poncho (nicht die Regenhüllen aus Kindertagen sondern die mit zusätzlicher Falte für den Rucksack): Schützt Wanderer und Rucksack - ich pack meine Sachen trotzdem noch zusätzlich in Plastiktüten und hab eine GT-Jacke dabei...

Gewicht reduzieren kann man übrigens auch, wenn man Marken-Logos runtertrennt, Waschanleitungen rausschneidet und Zipperverlängerungen abnimmt. Auch Packsäcke (Zelt, Schlafsack sind nicht immer notwendig) - hab mir den Spaß gemacht und alles auf die Waage geschmissen, Ergebnis: 1/2 kg weniger - und! nein, ich säg nicht den Stiel meiner Zahnbürste ab.

So, mehr fällt mir im Moment nicht ein

Elysium
28.04.2009, 08:45
Wem ein tarp zu wenig ist und ein Zelt zuviel sollte sich hier mal umsehen http://www.tarptent.com/
Ich liebäugle mit dem Contrail weil ich Stechmücken nicht ausstehen kann. Die mich aber umso mehr.:D
Hab bisher nur gutes über das Teil gelesen. Im ODS haben es einige.

MfG

Ely