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Vollständige Version anzeigen : Bulgarien-Sofia-Pirin


Dude
14.07.2008, 20:27
Hallo zusammen,

meine Fragen in einem neuen Beitrag, da sie nur indirekt mit Wanderaktivitäten zu tun haben.
Ich bin Anfang August mit Freunden im Pirin wandern (Kresna-Vihren-Melnik). Wir kommen gegen 22:00 mit dem Flugzeug in Sofia an, so dass wir erst entsprechend spät in der Stadt sind. Kann jemand einen netten Backpacker, möglichst in der Innenstadt empfehlen, der uns um diese Zeit noch aufnimmt?
Wollen dann am nächsten Tag ins Zielgebiet, zuvor jedoch noch das nötigste kaufen. Dazu gehört auch Gas. Weiß jemand, wie es in Bulgarien mit Primus Schraubkartuschen aussieht? Falls eher schwierig, würde ich gleich auf einen anderen Kocher ausweichen.

Schon mal vielen Dank und Gruß,

thomas

tetraeder
22.07.2008, 19:59
packpacker hostels für sofia findest du über google oder das thorntree forum des lonely planets. war mal im art hostel vor 5 jahren und fand es ganz nett. es gibt mittlerweile aber echt ne menge dort.
wegen schraubkartuschen würde ich mal auf der internetseite von primus gucken ob die partner dort haben und diese dann anschreiben.
viele grüße,
ralf

Dude
22.07.2008, 21:09
Hi Ralf,

danke für die Antwort. Bin derweilen selbst nicht untätig gewesen und stelle für alle potentiell Interessierten gleich noch zwei links ein:

Gas und Co. sollte es zumindest hier geben:
http://www.stenata.com/

Hostels und Backpacker über die angesprochene LP website oder:
http://www.thebackpacker.net/travelhostels/bulgaria_sofia/index.htm

Den bulgarischen Busfahrplan kann ich auch in der englichen Version nicht so richtig deuten, da ich scheinbar immer nur Ankunftszeiten angezeigt bekomme. Verbindung ins Pirin sollte aber kein Problem sein.

Gruß in die Runde,
thomas

tetraeder
23.07.2008, 17:12
um ins pirin zu kommen, sind wir damals nach bansko gefahren. dorthin fahren sehr regelmäßig busse. ich glaube fast sogar stründlich. die fahrt dauerte ca. drei stunden und man kann dann direkt durch den ort loslaufen. es gibt in sofia allerdings verschiedene busbahnhöfe. wenn ihr in der innenstadt pennt, ist der schräg gegenüber vom bahnhof sicherlich der passenste.
viele grüße,
ralf

Dude
31.07.2008, 05:52
hallo nochmals,

den fahrplan habe ich nach einigem hin und her doch "geknackt". wollen in Kresna starten. verbindungen von Sofia gibt's wirklich fast stündlich.

Kann mir vielleicht irgend jemand noch etwas zur "Wassersituation" im Pirin sagen? Nun ist mir klar, dass wasser aus gewässern in beweideten gebieten immer mit vorsicht zu genießen ist. gibt es dennoch diesbezügliche erfahrungswerte? wasser unbedingt behandeln oder filtern oder hält sich das risiko in grenzen, wenn man aus schnell fließenden bächen wasser zapft?

gruß,
thomas

tetraeder
31.07.2008, 21:38
hallo,
ich habe mir im pirin immer wasser direkt von bächen geholt und nicht behandelt. einige hütten haben auch brunnen. wobei diese das wasser auch aus den bächen ziehen. nutztiere gibt es im pirin , soweit ich weiss, eh nicht, da es ein nationalpark ist.
viele grüße,
ralf

Dude
01.08.2008, 05:51
Hi Ralf,

vielen Dank! Das hatte ich gehofft. Heute Abend geht's endlich los....
gruß,

thomas

ansgar76
24.08.2008, 16:31
Hallo Dude,

würde mich über einen kurzen Bericht freuen!!
Ich möchte nächsten Samstag diese Route gehen:

Freitag: Sofia (Ankunft: 19:00)
Samstag: Sofia - Borovec (Übernachtung)
Sonntag: Borovec – (Seilbahn) – Berg Musala - Granicar Hütte
Montag: Granicar Hütte - Hochmatten – Kanarata - Ribni Ezera Hütte (Fischsee Hütte)
Dienstag: Ribni Ezera Hütte – Riskata – Rilakloster (Übernachten)
Mittwoch: Rilakloster – Malovicahütte – Abstieg zur Hauptstraße – trampen (- Sofia)
Donnerstag: Sofia
Freitag: Sofia (Abflug 17:40);

Kannst du die empfehlen? Was sollte ich beachten?
Hast du Änderungsvorschläge?
Vielen Dank!!!

Ansgar

Dude
01.09.2008, 22:38
hallo zusammen,

danke nochmals für die schützenhilfe! konnten unsere tour wie geplant durchführen und hatten trotz der üblichen wanderstrapazen viel spaß. dabei hat alles gut geklappt. alle leute sehr freundlich und hilfsbereit, verständigung mit händen und füßen möglich. jahreszeitlich bedingt, zum teil recht voll auf den hütten.

nochmals zum thema wasser. geweidet wird scheinbar - nationalpark hin oder her - mancherorts recht intensiv. das hat uns bei der hitze jedoch nicht davon abgehalten, wasser aus fließgewässern zu trinken. wir leben noch und fühlten uns auch sonst nicht unwohl.

ich kann noch empfehlen, genügend geld zu tauschen. in Melnik hätten wir fast auf dem trockenen gesessen. es gab dort, als wir relativ abgebrannt aus den bergen dort aufschlugen, keinen automaten. jemanden aufzutreiben, der uns geld (20€) für essen, unterkunft und rückfahrt gewechselt hat, kostete einige stunden....

für gaskartuschen, auch "primus-schraub" war der, bereits verlinkte laden "Stenata" die richtige adresse. da wir die erste nacht in einem hostel, relativ im zentrum von sofia verbracht haben, war es nicht ganz einfach einen großen supermarkt aufzutreiben (wir wollten verpflegung mitschleppen). wir sind letztendlich etwa 200m hinter dem kulturpalast in einem einkaufszentrum fündig geworden. sofern man sich dies ersparen möchte, kann man auf den hütten was zu essen bekommen.

@ansgar: sorry für meine späte antwort, aber ich bin erst seit gestern nacht wieder aus den pyrenaen zurück. zum thema Rila kann ich leider nichts beitragen, da wir im Pirin waren. nur soviel. ich werde bestimmt nochmals in die gegend zum wandern fahren und dann mit etwas mehr zeit entweder direkt vom südlichen sofia, oder doch zumindest vom Rila ausgehend bis durch das Pirin laufen.

viele grüße,

thomas

MAK
13.09.2008, 08:12
Hi Thomas,

seid ihr von Kresna auch die ewig lange Strecke Richtung Vihren ins Tal hintergelaufen? Das zieht sich gewaltig! :o)

Bin im Juni/Juli dort gewesen.

Grüße, Max

bergsova
01.05.2009, 23:12
Hi,
Was die Wanderkaten von Pirngebirge angeht - 1: 50 000 gibt es momentan nur bei Mapsofbalkan
und bei Mountain-Maps Shops
für 9.90
LG

Unregistriert
07.06.2009, 21:18
Hallo Leute,
wir wollen Ende Juni fahren, eine gute Woche durchs Pirin.
Eventuell auch noch etwas Rila.
Alpine Erfahrungen sind vorhanden.

Aber Fragen haben wir dennoch:
Welche alpinen oder kulturellen Sehenswürdigkeiten sollte man denn nicht auslassen?

Wir planen derweil die Karte von linksoben (Tisheto) nach rechts unten über Vihren und Dhzangalska Porta und dann nach Norden nach Dobrinishte zu gehen, falls alles gut läuft.

Gibts oben fließendes Wasser?
Wir haben ein Zelt und Verpflegung für 5 Tage dabei.
Wie siehts eigentlich mit den wilden Tieren aus, wenn man nachts mit oder ohne Zelt draußen schläft??

Wäre dankbar für Erfahrungsberichte und Antworten auf meine Fragen!
Vielen Dank!
Gruß Kai

Unregistriert
22.06.2009, 19:01
Danke für die umfangreichen Antworten!
Hier ist ja richtig Leben drin.. ;-)

ingolf
25.06.2009, 09:10
Hallo Kai,
das ist alles mehr oder weniger hier schon beantwortet worden. Kein Mensch (ausser vielleicht im Nepalforum ;-)) hier hat Lust zig mal das selbe zu schreiben.
Bei wilden (gefaehrlichen) Tieren faellt mir zu der Ecke nur der Baer ein. Das sollte aber deine Schlafplatzwahl nicht beeinflussen. Vorsichtsmassnahmen, falls ueberhaupt notwendig im Pirin, siehe Suchfunktion.
Tolles Gebirge, viel Spass!

Ingolf

Unregistriert
02.02.2010, 14:44
Ohje, solange das hier der Tenor ist, viel Glück, der Letzte machts Licht aus!
Sorry, dass man, als Neuling Fragen stellt, die schon beantwortet sind!
Kopfschütteln..

Also, rückblickend kann ich nur sagen: Anders als an anderen europäischen Gebirgen ist nur die Armut und die dünne Besiedlung bzw. überhaupt keine menschlichen Spuren abseits der Wirtschaftswege.
Das ist bei schlechtem Wetter, wie wir es täglich stundenlang Ende Juni hatten, durchaus interessant. Es gibt so gut wie KEINE Unterschlupfmöglichkeiten. Keine Scheunen, Schuppen oder sonstetwas, was nicht total zugeschissen ist von Tieren.
Die Vihrenhütte als kommerzielle Hütte ist für westliche Ansprüche absolut runtergekommen und die verdreckten Zimmer kosten mit 5,-€/Bett viel zu viel, aber Kleinigkeiten zu essen gibt es dort.
Ansonsten wars tol! Haben Bärenspuren gesehen!
Die 180km Abstecher zum Baden und Sonnen an die Ägäis (Kavala) waren auch gut.
Ansonsten: Offenbar gibts in Bulgarien durch EU-Milliarden mehr SUVs als in Deutschland, aber der Rest wohnt in Löchern.
Viel Spaß noch, Trekker!

Unregistriert
14.02.2010, 09:31
Na schade, dass die Abteilung der Forumseite so verlassen scheint wie (deine) Wanderwege im Pirin.
Ich will in diesem Jahr und im nächsten Jahr dorthin.
Mich intressiert die freie Zeltmöglichkeit im Rila und im Pirin.
War vor langer Zeit dort,als das alles noch möglich war. Aber man dreht ja überall am Rad.

Ansonsten gebe ich gern über Rumänien Infos weiter.
Gert

Ararat
07.03.2010, 14:50
Hey,
i can't understand german but i can help for find the best way to travel in Balkan countries and Bulgaria - i was living in Sofia 3 years and trek around there :) So - which informations exactly do you need?

Slavianka
12.03.2010, 08:33
Hallo,
da mein letzter Pirin-Trip auf das Jahr 1990 zurückdatiert, dürfte sich einiges in Bulgarien geändert haben.
Hintergrund ist, dass ich 2010/2011 eine Trekkingtour vom Schwarzem Meer zur Adria plane, jeweils so etwa 1 Monat unterwegs sein will mit Zelt. Eventuell auch mit Trekkingbike.
Wanderleiter brauche ich nicht, -bin auch keiner-, aber dankbar für gute Tips in den Ostrhodopen/ Strandshagebirge. Willkommen auch unabhängig mitkommende.
Mich intressieren Natur, Geschichte und Folklore, Infos über die Ausleihmöglichkeit von Bikes vor Ort.
Ansonsten eure Erfahrungen, falls Ihr dort in Grenznähe entlang gekommen seid. Straßenqualität im Gebiet Parilska Sedlovina.
Slavianka

Botusch
21.03.2010, 19:12
Die von mir beschriebene Tour liegt zeitlich schon etwas zurück, weshalb ich die momentane Machbarkeit nicht genau kenne,
Für mich ist sie immer noch eine der schönsten Verbindungstouren zwischen sächsischer-/-böhmischer Schweiz und den anschließenden Mittelgebirgen -Lausitzer Gebirge und Böhmisches Mittelgebirge, die außerhalb unserer Region aber leider weitestgehend unbekannt sind.
Zu der Tour: 8-10 Stunden bei warmen Wetter, nicht nach intensiven Nieder-schlägen, schmaler Rucksack wegen Kletterei Trekkingsandalen fürs Durchwaten von Bächen und Stöcke sind empfohlen. Zudem eine gute Kondition.

Aus dem Kirnitzschtal kommend, steigt man in der Gegend Beuthenfall durch das Bauerloch und anschließend die Hentschelstiege (Schwindelfreiheit !,ist durch Klammern gesichert), hinauf auf die Affensteinpromenade, geht weiter in Richtung Großer Winterberg, Man biegt aber vorher links ab und passiert den Katzenstein.
Weiter auf dem so genannten Freundschaftsweg bis man zum steilen Abfall auf der Seite Tschechiens den freien Blick über Mezna hin zum Rosenberg genießen kann.
Vor der Abbruchkante rechts haltend an dieser entlang. Man kommt nach wenigen hundert Metern oberhalb des Prebichtores heraus,
Das Betreten des Prebichtores ist verboten!, - man umgeht dieses rechts, kommt unterhalb vorbei über einen Block (2,5m Baustelle! ).
Weiter unten führt der Wanderweg mit der Haupttrasse wieder zusammen, die vom/zum Prebichtor führt.
Wir steigen diese hinab bis zur Straße, rechts nach Hrensko und halten uns kurz nach Ortseingang links, der abgehenden Klamm folgend.
Nun nimmt uns die Klamm mit ihren angenehmen Kühle auf.
Wir müssen die erste und zweite Kahnfahrt benutzen, da diese Klammen sonst nicht passierbar sind. Daher ist es erforderlich, die zweite Bootsfahrt noch vor dem Einstellen des Fährbetriebes zu erreichen.
Danach folgen wir dem Weg in der Klamm unten weiter.
Früher befand sich auch in der dritten Klamm eine Kahnfahrt, die jedoch ein Hochwasser im letzten Jahrtausend beseitigte. So ist es nunmehr nur illegal möglich, dem Verlauf der Kamenitz bald auf der einen Seite des Baches , bald auf das andere Ufer wechselnd zu folgen, einige leichte Kletterstellen müssen gemeistert werden, aber der Weg führt sicher bis zur Niedermühle.
Von dort weiter bis zum Camp bei Srbske Kamenice (Wendisch Kamenitz)
Wo die beschriebene Tour endet.
Nach belieben ist dieser Ort ein guter Ausgangspunkt entweder zurück oder weiter in die angrenzenden Lausitzer Basaltberge führt.

L.y.n.x
23.03.2010, 07:00
Die von mir beschriebene Tour liegt zeitlich schon etwas zurück, weshalb ich die momentane Machbarkeit nicht genau kenne,
Für mich ist sie immer noch eine der schönsten Verbindungstouren zwischen sächsischer-/-böhmischer Schweiz und den anschließenden Mittelgebirgen -Lausitzer Gebirge und Böhmisches Mittelgebirge, die außerhalb unserer Region aber leider weitestgehend unbekannt sind.
Grüsse von Luchs zu Luchs, ich erkenne an, Du hattest einen sehr, sehr langen Weg vom Balkan (Pirin) in dieses Grenzgebiet. ;-)

Zur heutigen Machbarkeit des "Freundschaftwegs": Auch wir - auf vier Pfoten - sollten darauf achten, dass wir heutzutage nicht mitgezaehlt und beobachtet werden:
webergrotte.de/grenzweg/html/zaehler_boehm_schweiz.htm

Wer solche Wege kennt/findet, sich der NP-Regeln bewusst ist und dennoch geht, sollte diese geniessen und lieber oeffentlich darueber schweigen, oder? Ich weiss, dass sehen hier einige auch anders... tztztz: europatreks.magix.net/

Lynx

Unregistriert
30.03.2010, 21:49
Lynx lynx,
Danke für den Link.
AliBotusch

Unregistriert
18.04.2010, 14:36
Hallo,
gegewärtig bin ich gerade mal beim sortieren von historischem Bildmaterial zwecks elektronischer Aufarbeitung.
Dabei sind mir eigene, uralte Bilder vom Piringebirge in Bulgarien in die Hände gefallen, als auf dem Kontscheto gerade das Seilgeländer installiert wurde, also 1974,1975 oder 1976.
Ich würde die gerne genau einordnen.
Kann mir hier jemand sagen, in welchem Jahr man die Druckflaschen da hinaufgeschleppt hat, um die Löcher zu bohren.
1978 war ich mit einem Trekkingfreund auf fast allen für den OttoNormalverbraucher erklimmbaren Gipfeln, da war es fertig.
Auch im Internet bin ich nicht so recht findig geworden.
Alibotusch

L.Y.N.X
18.04.2010, 16:54
... also 1974,1975 oder 1976.
Ich würde die gerne genau einordnen.

Wenn diese Quelle stimmt, wurde das Seil, wie es wohl bis heute noch existiert, 1975 installiert. Seit 1963 und 1969 existieren aber schon ältere Sicherungen:
photo-forum.net/en/index.php?APP_ACTION=GALLERY_IMAGE&IMAGE_ID=1096528&USER_ID=37133

Google "Bulgaria" übersetzt das lustigerweise so:

Titel: Fohlen
Von den Autor: Fohlen ist steil und schwer zugänglich in den nördlichen Pirin col. Es ist auf dem Hauptkamm des 2810 m gelegen nimmt den niedrigsten und schmalsten Teil der Kante zwischen den Gipfeln karstoriya Swim Suhodol aus dem Nordwesten und dem Südosten der Kutelo. Die Länge des Sattels ist ca. 150 m, an der engsten Stelle erreicht 0,50 m. nord-östlichen Hängen des Fohlens Thema Klettern, absteigend fast senkrecht in den Zirkus Swim Suhodol und westlichen (bekannt als ein Land) schräg 70 ° - das Tal des Flusses Vlahinski. Der Boden ist Karst Proterozoikum Murmeln. Zum ersten Mal im Jahre 1934 bei winterlichen Bedingungen in der bulgarischen Bergsteiger Fohlen Nicolas Mironski und Luben Telcharov passieren. Passage des Sattels ist durch die Präsenz im Jahr 1963 von Seil erleichtert und ein Metallgeländer im Jahr 1969, graben einen Pfad entlang seiner westlichen Flanke. In Fohlen markierte Weg führt von Hütte zu Yavorov Banderitsa und Vihren Hütte. 10 Minuten nordwestlich des Sattels ist alpine Hütte Fohlen.

Kommentar weiter unten: Bravo für Fohlen !!!!!!!! Eine kleine Erklärung mit den hehren Ziel:
Die Länge eines Pferdes ist nicht weniger als 400 m, mit einem Seil Geländer legte sie im Jahr 1975, bevor es ein Instrument aus Eisen klettern .... Fohlen von Peak Swim Suhodol Unterschlupf Fohlen (Bayuvi Löcher) geht für 30 -60 min

Meine Dias datieren von 1983 - da war ich das letzte mal auf dem "Кончето".

L.Y.N.X.
18.04.2010, 17:03
Reparierter Link!
photo-forum.net/en/index.php?APP_ACTION=GALLERY_IMAGE&IMAGE_ID=1096528&USER_ID=37133

Unregistriert
19.04.2010, 20:48
Hallo Lynx, danke,-
aber... Deine angegebene Adresse funktioniert nicht.
Die zitierte Quelle scheint korrekt zu sein.
Mit Sicherheit lag 1974 (bei meiner ersten Wanderung über den Kontscheto,-( „das Pferdchen“),-das Stahlseil unten auf den Felsen)Die Arbeiten zur Installation des Seilgeländers waren voll im Gange, aber?

Die Erstbegeher sind wohl so im Winter über den Grat gerutscht, daher der Name des Sattels.
War aber schon ein irres Gefühl, wenn sich unter und neben dir die Erde abdreht.
Damals konnte man im Pirin noch frei zelten.
Im Sommer 1975 war ich 4 Wochen kreuz und quer in Rumänien als Tramper unterwegs.Das konnte ich noch herausbekommen
1976 war ich mit tschechischen Biologen (super Wissen!) erst im Canyon (Taranteln, Stabheuschrecken, riesige Bockkäfer, Smaragdeidechsen und Schildkröten beobachten.
Im Pirin hatten wir in dem Jahr noch so viel Schnee, dass wir die Kralevdvorska Porta nicht passieren konnten (Wächte) und über den Monim Dvor geklettert sind, Die Wächte scheint den Weg gewöhnlich bis in den Frühsommer hinein zu erschweren. Eispickel und Schneebrillen gab es hier ja nicht.
Die TevnotoHütte war damals offen aber nicht bewirtschaftet. Unglaublich mit welcher Hartnäckigkeit Menschen Feuer machen können. Elektrisch Licht gab es nicht. Mit dem Riesenkessel wurde in der Nähe der Hütte Schnee geschöpft, was sich aber als fataler Fehler erwies, da in Bulgarien Taschentücher bis dato unbekannt schienen...
Also, der 2. Schöpfungsversuch führte zu ungetrübtem Ergebnis.Nachts nahm mich dann ein unbekanntes Augenleiden aus dem Rennen, was ich zunächst auf verunreinigten Mastorbistika (oder wie der 50% ige Anies hieß) schob.
Aber ich hatte mir schlicht die Augen verblitzt. Also Pudel über den Kopf und runter unter die der Baumgrenze. Weiter rüber in die Rhodopen.
Das Problem Schneebrillen lösten wir später in der Tchecheslovakei. Allerdings sahen die ersten Prototypen mit schwarzen Kugelaugen so etwas von geküsst aus, so dass sie beim Karneval zum Brüller wurden.
Alibotusch

Unregistriert
20.04.2010, 05:55
Hallo AliBotusch, in dem Link ist noch ein verflixtes Leerzeichen zwischen: ID=109652 und 8&USER
Schließe die Lücke, dann müßte es funktionieren. Du kannst aber auch "bulgarisch" googlen, um diese Seite zu finden: Кончето "парапета с въжето" 1975 г.

"Mastorbistika"? Ich hau mich wech! *grins* ... Мастика hieß das "Aniszeuchs", wenn ich mich richtig erinnere.

Du scheinst ja auch lustige Zeiten erlebt zu haben, als Omas handgestrickte Pudelmütze noch das höchste an "Hightech" war. "Freiheit ist relativ, Unfreiheit auch!" las ich in einem außergewöhnlichen Buch, welches mir die Post gestern ins Haus brachte: transitreisen[punkt]de Zu "Transit" fehlte mir damals aber der Mut. So bin ich halt 3x durchs Pirin... ;-)

Unregistriert
20.04.2010, 23:24
Von 1980 war nicht mehr im Pirin, 1990 nur für zwei Tage in Melnik und Rozen, Transit nach GR.; das will ich nicht PirinTour nennen.
Nun habe ich mal wieder einige Fragen, die mich interessieren
Ich will in BG jetzt mal damals unbekannt gebliebenen Wege rund um das Pirin gehen, und vielleicht kann mir hier jemand paar Infos geben,
Ist die Höhle über der Javorov-Hütte machbar und sehenswert,-
- ob es diese gegrabene Höhle zwischen Roschen nach Lub... noch gibt,
- ob sich es lohnt, diese heiße Quelle der Baba Wada im Strumatal mit in Wanderungen einzubeziehen
- die Felsen von Kresenski Klisura begehbar sind, zumal dort in den nächsten Jahren ganz viel Natur kaputt gemacht wird für dieses Autobahnprojekt.Natürlich auch wieder mal durchs Pirin selbst, wo der Berg Todorin Vrach ja wie eine umgegrabene Müllkippe von Google Earth aus unkennbar ist.
Alibotusch

Unregistriert
19.06.2010, 17:33
Hallo Alibotusch, zu deinen letzten Fragen gibt es ja reichlich Antworten. Wer interessiert sich denn auch für so was? Mit "Kresenski Klisura" meinst du sicherlich die Kresna Schlucht, die durch dieses Autobahnprojekt bedroht wird: kresna.org Falls du noch Leopardnattern suchst, findest du sie dort - hoffentlich nicht nur DOR (dead on road)! Sicherlich auch sehr interessant für Erkundungen in die Seitentäler zur mazedonischen Grenze...

Mit "heiße Quelle der Baba Wada" konnte ich zuerst nichts anfangen. Wahrscheinlich meinst du die heilige Seherin: Baba Wanga de.wikipedia.org/wiki/Baba_Wanga und die heiße Quelle, die sich bei Rupite de.wikipedia.org/wiki/Rupite befindet. Richtig? Diese Quelle scheint ein Pilgerort zu sein, eingezäunt und mMn nicht besonders attraktiv...

In Roshen war ich schon, aber von dieser "gegrabenen Hohle" habe ich noch nichts gehört. Wo/was ist Lub?

melnik13

Unregistriert
19.06.2010, 20:03
Hallo Melnik 13 und andere intressierte hier,

entschuldigt dass ich euch mit meinenr Fragerei löchere.
Vielleicht sind es aber auch Anregungen und Infos für TrekkingTouren.
Ich habe diese "Höhle" hinter Rozen , die Verbindung zum Ort Ljuboviste(?) auch nur über Google Earth entdeckt. Noch was anderes kommt mir intressant vor...
Das Vorkommen der besagten Leopardennatter am Kresnadurchbruch ist mir bekannt, deshalb ärgert mich das Bauprojekt ja auch so. Außerdem kommen noch einige höchst seltene Endemiten da vor.
Ich hoffe auf eine Tunnellösung beim Bau.
Historische Fotos; -ohne Autobahn; sollte man jetzt dort machen, nachher geht es nicht mehr.
Heiße Quellen könnten den Abschluss einer Pirintour bilden, oder mal einen Tagesausflug von Melnik bei Sauwetter.
Historisch intressant ist sicher auch die frühere Festungsanlage im BelasicaGebirge,- Ort der Tränen.
der von Byzanz geblendeten Krieger.Also die ,Grenzschlängelei' geht weiter.
Gibt es eigentlich so ein Egvivalent wie KarpatenwillisTreffen an der Lütsche auch für Bulgarien/Balkanfreunde?
Ist dir das NSGebiet Gorno Bardo bei Pernik bekannt?
Alibotusch

Unregistriert
03.07.2010, 18:37
Hallo,
auf der Suche nach Urlaub mit Naturerlebnis noch eine schöne Anregung.
Laut der Angabe spatiawildlife gab/gibt es noch so etwa 1000 Wölfe und 700 Bären in Bulgarien.
Letzteren lieber aus dem Wege gehen.
Also gute Tour.
Alibotusch

Alibotusch
13.01.2011, 18:49
Hallo
Ich suche für Wegmarkierungen in Rumänienund Bulgarien Sommer 2011 Mitstreiter.
Wer hat Intresse?