Vollständige Version anzeigen : Verhandlungen Maoisten - Regierung in Nepal
Hallo,
momentan läuft die dritte Runde der Verhandlungen zwischen Regierung und Maoisten im südwesten Nepal's (Nepaljung und andere Orte).
Wer immer daran interessiert ist. sollte sich über www.nepalnews.com am laufenden halten.
Für jene, die nepali lesen können, gibt's auch eine offizielle internetseite (momentan leider nur in nepali):
http://www.peacetalks.gov.np/index.html
Navyo Eller
Kathmandu
www.navyonepal.com
Hallo Navyo!
Grüße nach KTM!!
Bin nach einigen Wochen (mit mehreren Alpen-Touren) auch mal wieder hier gelandet.
Danke für deine aktuellen Hinweise.
Wie ist bei den gleichzeitig wieder aufflammenden Anschlägen denn die Verhandlungssituation einzuschätzen?
Laufen bei den Anschlägen nur ein paar lokale Führer aus dem Ruder? Oder gehört das zum gesteuerten Ritual der Drohungen?
Und gibt die Armee ihre Zurückhaltung auf? Mit Unterstützung aus der Regierung? Oder alles nur Geplänkel?
Deine Einschätzung von "vor Ort" würde mich interessieren.
Herzliche Grüße
phacops
Hallo Navyo,
nochmal aufgrund der aktuellen Meldung über das Aussetzen der dritten Verhandlungsrunde:
Zitat KOL (Auszug):
Peace talks adjourned indefinitely
KOL Report
KATHMANDU, Aug 19 - The third round of peace talks between the government and the Maoists has been adjourned indefinitely after three days of talks.
Talking to journalists shortly after the meeting, government spokesperson Kamal Thapa said the third round of peace talks has now been adjourned for a “few days”. However, he did not say how long the stoppage would be.
Spokesperson Thapa further said, “ It was felt that several points needed to be discussed in detail in order to reach common ground between two sides. That is why the talks are being stopped for a moment.”
.... (bg)
Kannst du näheres über die Hintergründe berichten?
Was ist mit der "regression" genauer gemeint?
(noch ein Zitatauszug aus KOL Report:
KATHMANDU, Aug 19 - The General Secretary of CPN-UML Madhav Kumar Nepal said the political agenda presented by the government during the third round of peace talks is pro-active monarchial in its nature.
Speaking during a program in the capital Tuesday ...
Nepal further said the agitation of the five parties against the regression would be decisive in the forthcoming movement. (hbt) ¤*#)
Wie ist der Monsoon dieses Jahr?
Gibt es doch einige Touren in den arideren Gebieten? Bist du ¤*#demnächst selbst wieder auf Tour?
Herzliche Grüße aus dem angenehm-kühlen München!
phacops
Hallo Phacops,
habe Dein voriges posting auch gerade gelesen.
Zur Lage und Frage:
1) Scharmützel wird es auch morgen wieder geben, dazu ist die Lage zu gespannt (die Nerven..). Aber diese werden die Verhandlungen nicht speziell beienflussen. Die Lage ist im Verhältniss generell sehr entspannt, wenn man das so sagen kann.
2) Die Verhandlungen.
Beide Seiten haben erkannt, das es mit großen Medienaufwand auch viele Nachteile mit sich bringt. Ausserdem hat sich der König sehr flexibel geäussert, was seine zukünftige Position betrifft. Das ist eine direkte aber indirekt ausgesprochene Antwort zu verstehen. Der König hat nochmal betont, das er sich der Regierung und den Verhandlungen unterordnet.
Die "regression" ist nichts anderes als die Fantasie der Parteien inklusive Madhav Kumar Nepals, das der König zusammen mit den Maoisten diese eben vernichten will.
Da die Allgemeinheit die Parteien gar nicht mehr beachtet, reagieren diese doch ser nervös. Daran sind sie selbst Schuld. Maoisten, König und Regierung, geschwiegen denn Humanitäre und Ausländische Organisationen/Personen etc habe die Parteien erfolglos aufgerufen, doch endlich an den Verhandlungen Teilzunehmen.
Da die Maoisten gesehen haben, wie sich die Parteien verhalten, haben diese eben gesagt, die Verhandlungen werden dann halt eben ohne sie stattfinden.
Die Parteien haben jedenfalls momentan kaum oder gar keine Unterstüzung. Ich würde die Aussagen der Parteien nicht überbewerten.
Die Verhandlungen brauchen Zeit, das weiss jeder, und so ist auch auch ok, wenn diese mal Unterbrochen werden für einige Tage oder Wochen. Hauptsache man geht die Verhandlungen mit Ernst und guten Willen an. Das ist mir und den meisten nepalesen viel wichtiger als dumme, korrupte Parteibonzen, die das Land ja erst in diese Lage gebracht haben (zu einen großen Anteil zumindest).
Alle Agitationen der Parteien, bis jetzt 5 die jeweils groß angekündigt waren, sind wörtlich an der Nichtbeachtung durch die Bevölkerung gescheitert.
Das sagt doch einiges über die Position der Parteien und deren wichtigkeit aus.
Der Monsun ist wechselhaft, dieser Tage doch echt monsun, aber vorher 3 wochen super jeden tag schönwetter und Nachts dann Regen.
Natürlich gibt es noch viele tolle Touren in den ariden Gebieten wie Dolpa, Humla etc.
Ob ich selbst demnächst auf Tour gehe, weiss ich noch nicht. Vermutlich mach ich einen Abstecher nach Lhasa, da ist das Klima super und die Luft sauber...
Sicher jedoch bin ich im September am Makalu BC.
So, das war nun zufällig mein 100er Beitrag in diesen Forum, und so freue ich mich schon auf die 200!
Navyo
Hallo Navyo,
also Gratulation zum 1oosten posting, bzw diese gratulation müßte eigentlich an alle user und natürlich an den admin Andreas gehen, daß wir in dir eine "Bank" in KTM haben, die uns immer mit profunden Infos und Einschätzungen von "vor Ort" versorgt.
Danke!
Herzliche Grüße an die family
und schöne Touren!
phacops
Ein interessanter Bericht von den BBC News mit ein paar Hintergrundinformationen zu den Positionen.
Interessant auch, daß heute in KTM eine große Demo von Schülern und Lehrern stattfinden soll (50.000 Teilnehmer erwartet?). Eine von wenigen Meinungsäußerungen der Bevölkerung selbst.
Allerdings waren gerade die Lehrer und Schüler vielfach betroffen (zahlreiche Lehrer wurden von Maos ermordet, sehr viele Schüler wurden zwangsrekrutiert, zahlreiche Schulgebäude niedergebrannt). Wo Bildung in einem Land wie Nepal ein gewichtiger Entwicklungsfaktor ist.
phacops
Auszug aus ¤*#BBC Nepali service :
Analysis: What next for Nepal?
By Bhagirath Yogi
The collapse of the Nepalese peace process on Wednesday was not entirely unexpected.
However, as late as last week, both sides were still telling the public they were committed to dialogue.
The government, and the Maoist rebels fighting it, were under pressure to find a peaceful end to a seven-year-old insurgency that has already claimed over seven thousand lives.
But at the third round of talks in western Nepal last week, the two sides failed to find a common position.
Monarch or Mao?
The rebels insisted that elections must be held for a constituent assembly, which would then draft a new constitution and decide the fate of the monarchy in the Himalayan kingdom.
The royal-appointed government, on the other hand, said it did not see any justification for creating the constituent assembly. It said it would allow the existing constitution to be amended or re-written - but no more.
A reconciliation of these positions was never going to be easy, but a large section of the society still hoped that both sides would at least agree to keep talking.
But, analysts say, the Maoist leadership was also under pressure from within its own ranks, with battle-hardened cadres straining to launch fresh offensives against government forces.
The situation, however, comes at an unpredictable time, with parliament dissolved for the summer and major political parties launching street protests against a royal decision last year to sack the popularly elected government.
After dismissing the government on October 4, 2002, King Gyanendra assumed executive powers himself. Not long afterwards, Mr Thapa was appointed as premier, and the king announced that he had vested executive powers in his government.
Story from BBC NEWS:
Published: 2003/08/27 13:59:01 GMT
stephanie-hauck
03.09.2003, 08:32
Hallo,
ich als Forumsfrischling möchte sogleich eine Sache, die mir derzeit auf den Nägeln brennt, los werden.
Wir wollen im Oktober erstmalig nach Nepal fliegen. Nun beunruhigt uns die derzeitige politische Situation ungemein und wir sind eigentlich kurz davor die Flüge zu stornieren, wobei ich davon noch nicht wirklich überzeugt bin.
Wir haben nur noch bis Freitag Zeit eine Entscheidung zu treffen. Aber ich würde so gern nach Nepal fliegen. Es gibt da noch vier andere Mitreisende, die der Sache sehr kritisch gegenüber stehen.
Kann mir jemand von Euch helfen, einen kurzen Lagebericht und vielleicht eine Einschätzung vorzunehmen? Wäre super toll.
MfG
Stephanie
Hallo Stephanie,
willkommen im Forum!
Die Meldungen aus Nepal sind natürlich beunruhigend. Ernsthafte Folgen hat die Entwicklung aber in erster Linie für die einheimische Bevölkerung.
Touristen und Trekker sind bisher nur wenig von den Auseinandersetzungen betroffen. Wenn du die neuen Sicherheitshinweise des AA anschaust,(http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=4&land_id=120) siehst du, daß nicht generell von Nepal-Reisen abgeraten wird.
Am ehesten könnten (derzeit nicht konkret absehbar) nächtliche Ausgangssperren (v.a. in Kathmandu ab zehn Uhr abend), Straßenkontrollen der Busse z.B. nach Pokhara und Streiks (die üblicherweise deutlich vorher angekündigt werden, so daß man sich darauf einstellen kann, zB bei Überlandfahrten) Urlauber tangieren.
Spendeneintreibungen gibt es nur in entfernteren Regionen. Kampfhandlungen sind ebenfalls v.a. in entfernteren Regionen und meistens nachts, daß Trekker gar nichts davon mitbekommen. Allenfalls könnte am Tag oder Tagen danach auf einer Route verstärkt Polizei/Militär zu sehen sein oder (im seltenen Ausnahmefall eine Route mal für kurze Zeit gesperrt sein). Letztes Jahr gab es einige Bombenanschläge in Kathmandu auf Regierungsgebäude, die aber meistensauch in den frühen Morgenstunden passierten. Mir ist ein Anschlag auf einen Bus in Erinnerung, was mich seinerzeit sehr erschreckt hat, da dabei ja nicht ausgeschlossen werden kann, daß auch Touristen drin sitzen. Das war aber eine seltene Ausnahme.
Ich weiß nicht, was ihr genau vorhabt und welche Reiseerfahrungen ihr sonst habt.
Die üblichen Trekkingrouten wie Annapurna, Khumbu, Langtang/Helambu oder einfach Kathmandu-Tal könnt ihr nach meiner Einschätzung ohne Ängste angehen - mit der entsprechenden Aufmerksamkeit und Vorsicht und: für mich immer empfehlenswert, einem einheimischen Führer. Schau aber auf jeden Fall die Sicherheitshinweise des AA an.
Die Entscheidung, ob ihr fliegt oder nicht, kann euch niemend abnehmen. Wenn ich nen Flug gebucht hätte: ich persönlich würde fliegen.
Vielleicht liest Navyo deine Anfrage und kann noch etwas von vor Ort dazu sagen.
Und wenn du Fragen hast, stell sie! Dazu ist das Forum da.
Gute Vorbereitung!
phacops
stephanie-hauck
03.09.2003, 12:48
hallo phacops,
danke für deine antwort, das forum finde ich echt klasse.
die wirkliche trekkererfahrung bringen wir eigentlich nicht mit. da wir nur begrenzt zeit haben, um genau zu sein, leider nur drei wochen (eigentlich viieeel zu kurz) haben wir uns keine große trekkingroute ausgesucht. die letztliche entscheidung ist noch nicht getroffen. aber vielleicht eine kleine 6tägige annapurna-runde oder langtang natürlich auch nur in gekürzter form.
um in abgelegene gebiete vorzustoßen, fehlt wahrscheinlich sowieso die zeit. wir werden die lage weiterhin kritisch im auge behalten und vielleicht wird es ja doch was mit nepal.
mfg
stephanie
Hinweis: Phacops hat auf deine obige Anfrage hin einen eigenen Thread begonnen: http://www.trekkingforum.com/cgi-bin/forum/trekkingforum.pl?board=westnepal&action=display&nu m=1062593284
Ich habe mir erlaubt, in diesem neuen Thread zu antworten!
Grüße,
Andreas
Ein Bericht von der Presse, Wien.
Mit interessantem Schlaglicht auf die Position des Königs bzw der Monarchie.
Zum Verhandlungsangebot an die Maos und über diese selbst auch zwei interessante links:
http://www.satp.org/satporgtp/countries/nepal/document/papers/statesystem.htm
http://www.satp.org/satporgtp/countries/nepal/terroristoutfits/index.html
die Entwicklung beobachten...
phacops
Zitat (Auszug):
Nepal: Ein Königshaus gerät ins Wanken
Schwere Kämpfe und eine Bombenserie beendeten eine von den Konfliktparteien ohnedies nicht sehr beachtete Feuerpause.
Von unserem Korrespondenten BERNARD IMHASLY
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(c) ap
KATHMANDU / NEU DELHI. Im Himalajastaat Nepal ist der Bürgerkrieg zwischen der Monarchie und maoistischen Rebellen wieder mit voller Wucht ausgebrochen. Eine Serie von Bombenanschlägen hat zu Wochenbeginn die Hauptstadt Kathmandu erschüttert.... Bei Kämpfen in West-Nepal sollen über hundert maoistische Rebellen gefallen sein.
Am 27. August hatten die Maoisten das Ende der Feuerpause verkündet, die seit Ende Jänner in Kraft gewesen war. Regierung und Rebellen hatten sich im März auf einen Verhaltenskodex geeinigt, der die Reibungspunkte zwischen Sicherheitskräften und Aufständischen vermindern und Friedensgespräche ermöglichen sollte.
....
Trotz des Verhaltenskodexes war es immer wieder zu Zwischenfällen gekommen, die seit Beginn der Feuerpause 83 Soldaten und Rebellen das Leben gekostet hatten. Die Beziehungen erreichten den kritischen Punkt, als die Armee am 16. August, einen Tag vor Beginn der dritten Gesprächsrunde, in West-Nepal eine Versammlung von Maoisten sprengte und 19 Teilnehmer erschoss. Menschenrechtsgruppen hatten seit Monaten auf die Einrichtung einer unabhängigen Kommission gedrängt, die Zwischenfälle untersuchen sollte, um die Gefahr von Vergeltungsaktionen zu mindern. Doch Armee und Rebellen konnten sich auf deren Zusammensetzung nicht einigen.
Es war aber die politische Blockierung bei den Friedensgesprächen, welche den Ausschlag für deren Zusammenbruch gab. Die Maoisten hatten ihre Forderungen auf den Tisch gelegt: Allparteien-Konferenz, die eine Interimsregierung (unter maoistischer Führung) einsetzt; diese organisiert Wahlen für ein neues Parlament, das eine neue Verfassung ausarbeitet. Der Gegenvorschlag der Regierung befriedigte die Maoisten nicht: Neuwahlen sollten im Rahmen der bisherigen Verfassung stattfinden, das neue Parlament sollte höchstens Verfassungsänderungen beschließen, aber nicht eine neue Verfassung.
Damit war die Frage der Demokratie vom Tisch gewischt. Zudem sollten die Maoisten einer Entwaffnung zustimmen; eine Forderung, die ihr Unterhändler Baburam Bhattarai als "lächerlich" quittierte. ....
Die Gespräche kamen auch deshalb nicht voran, weil die Legitimität der Regierung zerbröselte. Sie war vom König eingesetzt worden; es gelang ihr nicht, die demokratischen Parteien für eine Mitwirkung zu gewinnen.....
Mit der überraschenden Nominierung des königstreuen Politikers S. B. Thapa für das Amt des Premiers - die Parlamentsparteien hatten sich auf ihren eigenen Kandidaten geeinigt - brachte es König Gyanendra fertig, die Institution des Königshauses auch unter Demokraten zur Diskussion zu stellen. Dies geschieht ausgerechnet in einem Augenblick, in dem eine bewaffnete Rebellion die Monarchie hinwegfegen und durch eine Volksrepublik ersetzen will. Wie stark sich der König exponiert hat, kann aus der Bemerkung des früheren Premiers G. P. Koirala gelesen werden, der jüngst Applaus für die Bemerkung erntete, Gyanendra werde das Land verlassen müssen, wenn er seine Fehler nicht korrigiere. Es ist ein deutlicher Hinweis, dass die Monarchie auch für die demokratische Elite an Legitimität einbüßt und sich nur noch auf die Treue der Armee verlassen kann.
10.09.2003 Quelle: Print-Presse
Hallo,
ein zwar schon eine Woche alter, aber als Information für Nepalreisende ¤*#interessanter Artikel aus Nepali Times.
Fragt sich halt, wer sich bewegt.
Bei nüchterner Betrachtung muß man ja feststellen, das die Maoisten bereits einen Großteil des Landes "beherrschen". Da kann man auch fragen, ob die "Spenden"-erhebung durch die Maoisten etwas anderes ist als die früheren permits und die aktuellen entrance fees.
phacops
Hier das Zitat (Auszug):
All together now
Ceasefire and peace talks, this time between the king and parties.
ANALYSIS by RAJENDRA DAHAL
Nearly one year after he wrested power away from an elected prime minister, King Gyanendra is now poised to discuss a truce with the political parties.
The king returned to Nepal this week after nearly 17 days to find his country again on the brink of war, and his subjects fearful and apprehensive about the future. The Nepali public is afraid that the Maoists are about to demonstrate their military clout by unleashing a new round of slaughter. Recent bombings and assassinations in the capital are seen as a sign of things to come.
The king is expected to use the next week to get back up to speed, while the parties take a rest from their vigorous defiance of a government ban on assembly. By late next week, the king is expected to meet political leaders in ‘tea party’ diplomacy to find common ground. The main purpose of such rapprochement will be to send the Maoists the message that constitutional forces are now united.
If the Maoists are truly serious about a political solution, this new unity will help in reaching a concrete agreement in any future talks to end the insurgency. If they are not, it will prove that the Maoists really want a military settlement, and the government can respond accordingly.....
...
As in the past, however, it will not be easy for the parties to reach an agreement on the formation of a new government, and the king may also find their proposal unsatisfactory. Girija Prasad Koirala’s demand that parliament be reinstated will not be easily acceptable to the king, since it will make Koirala and his Congress too powerful for the palace’s liking.
....
Being so close to power, it is also likely that the parties will start bickering again and the palace could try to take advantage of this. However, the situation has changed from the last time the king tried to find a suitable premier: there is unprecedented international pressure on the parties and palace to patch up. Both have realised that they can’t deal with the Maoists alone.
...
Hallo,
eine ganz junge Meldung, die doch wieder Hoffnung gibt, daß die Verhandlungen wieder aufgenommen und die Kämpfe eingestellt werden. Die Position der Maoisten ist zwar die gleiche wie bisher - Interimsregierung und Neuwahlen -, aber sie sind wieder gesprächsbereit.
Bleibt abzuwarten, ob sich die anderen Seiten auch bewegen...
phacops
Zitat (Auszug):
Baburam's letter to Malinowski
Maoists are ready to end the "peoples war", if there is a guarantee of interim government and constituent assembly, Maoist leader Dr. Baburam Bhattarai said Wednesday in a letter sent to US ambassador to Nepal Michael E. Malinowski.
In the letter, Dr. Bhattarai has urged the United States not to interfere in the internal affairs of Nepal, a news report in Nepal Samacharpatra said Thursday....
...
nepalnews.com mr Sept 25
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