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Vollständige Version anzeigen : Original Akku oder nicht?


reiselotti
18.06.2008, 22:09
Hallo,

ich habe da mal eine Frage. Wir machen im Oktober ein Treck im Anapurnagebiet. Da ich unterwegs nicht so die Gelegenheit habe mein Akku aufzuladen, wollte ich mir noch Reserve nachkaufen. Die Originalen von der Nikon D70 sind mir aber einfach zu teuer, bei ebay werden etliche nicht Originale angeboten. Kann man diese auch unbedenklich nutzen, oder soll ich es lieber bleiben lassen.
Würde mich über ein paar Meinungen oder Erfahrungen freuen.
BY BY Ines!

:confused:

Harp Booth
19.06.2008, 07:53
Hallo Ines,

ich hatte mir auch extra für die Annapurnarunde 5 No-Name Akkus für meine IXUS400 zugelegt. Die haben immer noch inklusive Versand weniger gekostet als 0,5 Originalakku.

Am Anfang haben die Akkus ganz gute Performance gezeigt. Meiner Meinung nach fiel die Ladekapazität aber schneller ab als beim Originalakku (allerdings war auch die Anfangskapazität um 30% höher als beim Originalakku).

Da ich die Kamera recht intensiv benutzt habe, wollte ich in jedem Fall ausreichend Akkus dabei haben. Letztendlich konnte ich aber spätestens alle 3 Tage nachladen. Lediglich am Thorung La wurde es mal kanpp, weil bei den niedrigen Temperaturen meine Akkus recht schnell in die Knie gegangen sind (original und No-Name).

Für meine Neue habe ich mir auch direkt wider 5 No-Names bestellt. Wenn die halt platt sind, gibts für kleines Geld neue.

Gruss Harald

Flachlandtiroler
19.06.2008, 12:44
noname <> noname, es gibt durchaus gute (aber wohl nicht für 10% des Preises des Originalakkus) aber eben auch solche die das Geld nicht wert sind.
Für einen Urlaub wo einem die Bilder wichtig sind und wo man nichts nachkaufen kann würde ich zumindest nicht auf die ganz billigen zurückgreifen.

Evtl. Ladegerät mitnehmen?

Gruß, Martin

Talion
19.06.2008, 13:24
ich hatte mir auch extra für die Annapurnarunde 5 No-Name Akkus für meine IXUS400 zugelegt. Die haben immer noch inklusive Versand weniger gekostet als 0,5 Originalakku.
War bei mir genauso (aber für Ixus300), aber die Noname-Akkus waren dann doch arg schnell leer, so dass ich nach einer Weile alle paar Bilder die Akkus wechseln musste um noch das letzte aus ihnen herauszukitzeln. Und nach dem Aufladen ging die Entleerung noch schneller als zuvor. Da braucht man wohl einfach Glück, vermutlich ist bei den Noname-Akkus einfach der Ausschuß-Anteil deutlich höher als bei den originalen. Wenn Noname, dann in jedem Fall großzügig kaufen und mitnehmen.

Harp Booth
19.06.2008, 14:30
noname <> noname, es gibt durchaus gute (aber wohl nicht für 10% des Preises des Originalakkus)

Originalakku Lumix UVP 54,99 €
Noname 1,99 + Versand (kann happig ausfallen)

Bei dem Originalpreis lieber Masse statt Klasse

Und nen Totalausfall hatte ich bisher noch nicht dabei. Kann halt nur passieren dass nach 50 Ladezyklen die Leitung bereits deutlich nachlässt.


Gruss Harald

Caranthir
20.06.2008, 11:27
benutze für olympus E-420, vorher E-500 und 5060wz auch fast nur noname-akkus und hatte noch nie probleme.

Flachlandtiroler
20.06.2008, 14:53
Originalakku Lumix UVP 54,99 €
Noname 1,99 + Versand (kann happig ausfallen)
Bei dem Originalpreis lieber Masse statt Klasse
Und nen Totalausfall hatte ich bisher noch nicht dabei. Kann halt nur passieren dass nach 50 Ladezyklen die Leitung bereits deutlich nachlässt.
Wow, das ist natürlich ein Preis (selbst wenn man sagen wir zehn Euro Versand auf fünf Akkus umlegt..)!

Andererseits frage ich mich, wieviele Fotos Du so machst um da eine Aussage treffen zu können... fünf Akkus * 50 Ladezyklen * 200 Fotos pro Ladung (IMHO *sehr* konservativ) -- welche Knipse macht denn 50.000 Auslösungen mit?!

Letzter Einwand ist noch wie sich das wohl bei Kälte ausnimmt -- aber jetzt höre ich auf zu mutmaßen und stänkern ;)

Gruß, Martin

reiselotti
20.06.2008, 21:24
Hallo!

Danke für Eure Antworten und Meinungen.
Mein Ladegerät hätte ich schon mitgenommen, dass habe ich immer am Mann bzw. Frau.
Ich werde se wohl mal mit nicht ganz so billigen NoNames versuchenm und dafür ein paar mehr mitnehmen. Kann ja nicht schaden.
Viele Grüße aus Sachsen Ines!

Harp Booth
21.06.2008, 10:58
Wow, das ist natürlich ein Preis (selbst wenn man sagen wir zehn Euro Versand auf fünf Akkus umlegt..)!

Andererseits frage ich mich, wieviele Fotos Du so machst um da eine Aussage treffen zu können... fünf Akkus * 50 Ladezyklen * 200 Fotos pro Ladung (IMHO *sehr* konservativ) -- welche Knipse macht denn 50.000 Auslösungen mit?!

Letzter Einwand ist noch wie sich das wohl bei Kälte ausnimmt -- aber jetzt höre ich auf zu mutmaßen und stänkern ;)

Gruß, Martin

Hallo Martin,

200 Fotos pro Ladung schaff ich im Urlaub nie, da ich mir abends immer gerne die Fotos anschaue. Ausserdem lade ich bei jeder Gelegenheit nach, und dann halt meist den Akku, der im Gebrauch war. Der ist halt der der als erstes in die Knie geht. 50 Ladezyklen war nur grob geschätzt aus ca. 2 Jahren Anwendung im Urlaub, bis mir der leistungsverlust richtig auffiel. Bezüglich Kälte geb ich Dir ja recht. Meine No-Names haben (allerdings genau wie das Original) morgens früh am Poon Hill und oben am Thorung La kläglich versagt, wenn Sie nicht gerade frisch aus der warmen Hosentasche kamen.

Ich hab halt gerne ne Reserve, wenns mal 4-5 Tage nix zum nachladen gibt und da kommen mir die Billigakkus halt recht.

Gruss Harald

PS: Ein bischen Mutmassen und Stänkern muss schon sein, um die Diskussion anzuregen :-)

Was benutzt Du denn für Akus?

Hakku
22.06.2008, 01:14
Ich arbeite auch mit einem No-Name Akku.
Der ist bei meiner Nikon D200 besser als das Original. Mit diesen 2 Akkus und ohne Bilderansicht komme ich auf über 1000 Bilder.

Also ich nehme lieber einen "billigen" mehr mit.

Gruß,
Hakku

Steinbruch
23.06.2008, 09:24
Mein Ladegerät hätte ich schon mitgenommen, dass habe ich immer am Mann bzw. Frau.
Ich werde se wohl mal mit nicht ganz so billigen NoNames versuchenm und dafür ein paar mehr mitnehmen. Kann ja nicht schaden.

Für meine D70 benutzte ich damals 1 originalen und 2 Nachbau-Akkus und die waren alle vollkommen gleichwertig (http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=27611)...

Mit einem Akku je Woche kommt man sehr gut über die Runden, da die D70 ohnehin rel. sparsam mit ihrer Energie umgeht(700+ Aufnahmen je Ladung). Wenn du das Ladegerät auch noch mitschleppst, kommst du mit 2-3Akkus locker über die Runden.

lg christian

reiselotti
23.06.2008, 22:27
Für meine D70 benutzte ich damals 1 originalen und 2 Nachbau-Akkus und die waren alle vollkommen gleichwertig (http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=27611)...

Mit einem Akku je Woche kommt man sehr gut über die Runden, da die D70 ohnehin rel. sparsam mit ihrer Energie umgeht(700+ Aufnahmen je Ladung). Wenn du das Ladegerät auch noch mitschleppst, kommst du mit 2-3Akkus locker über die Runden.

lg christian


Danke für den Link, ich glaub dort finde ich das richtige.
Ist doch besser als bei ebay, kann mir nicht vorstellen, dass ein Akku für 1,99 so lange hält.

By By:)

Flachlandtiroler
25.06.2008, 09:10
Was benutzt Du denn für Akus?
Die "härteren" Bergtouren habe ich bis vor einem knappen Jahr mit einer vollmechanischen Spiegelreflex gemacht. Da ist nur eine Hg-Knopfzelle für die Belichtungsmessung drin, Du kannst alles (i.e. Fokus, Blende, Zeit -- gibt es sonst noch was relevantes?) per Hand einstellen. Wenn Du auf den Auslöser drückst entsteht ein Foto, egal was draußen wür ein Wetter ist oder welche Temperaturen herrschen. Kenne die Situation hinreichend, dass alle anderen an ihren Knipsen herumfrickeln und nix geht, nur meine mechanische SLR.

Aber die Zeiten ändern sich und auch das gute Stück macht Anspruch auf Ruhestand geltend (ist schließlich über 30 Jahre alt). Nachdem ich schnell herausgefunden hatte dass eine kompakte Digiknipse mit den ach so praktischen AA-Akkus bei Kälte manchmal selbst dann nicht funktioniert wenn sie in der Jackentasche aufbewahrt wurde versuche ich mich jetzt mit Li-Ion Akkus. Der harte Vergleichstest zwischen dem Original (Oly BLM1) und einem (midprice) Noname Akku steht mangels entsprechender Umweltbedingungen noch aus, bei Schönwetter gab aber auch der noname-Akku etwa 400 Auslösungen her.

Wenn es darauf ankommt, also z.B. in einem Trekkingurlaub würde ich zuvorderst Strom sparen:
1. Denken, schauen, dann erst Kamera zücken und fotografieren -- nicht umgekehrt.
2. Display abschalten bis auf die kurze "Erfolgskontrolle" (2...5s) nach der Auslösung.
3. Bilder gucken kann ich zuhause => Display abschalten.
4. Aussortieren kann man ebenfalls zuhause, lieber genug Speicher mitnehmen (man vergleiche den Preis und die Kapazität einer Speicherkarte und eines Diafilms).

Gruß, Martin

Steinbruch
25.06.2008, 15:44
{...]ach so praktischen AA-Akkus bei Kälte manchmal selbst dann nicht funktioniert wenn sie in der Jackentasche aufbewahrt wurde versuche ich mich jetzt mit Li-Ion Akkus.

ja, nichtmal die aktuellen Eneloop, welche ja letztendlich auch nur NiMh sind schaffen hier Besserung. Bei Kälte geht momentan nichts über LiIon-Akkus!

Angeregt durch Martin noch ein paar ergänzende Tipps für reiselotti spez. für die D70 :
Individualfunktion 22: Ausschaltzeit Monitor auf 10s setzen
Individualfunktion 23: Belichtungsmesser auf 4s setzen
Individualfunktion 7: Bildkontrolle aus(damit nach dem Auslösen nicht automatisch der Bildschirm angeht, sondern erst bei Druck auf die Play-Taste)

so war ich mit der D70s und bin auch mit der D200 unterwegs, da dies im Alltag keine Einschränkung darstellt, aber eine Menge Strom spart!

lg christian

Rhoihunter
01.04.2009, 17:06
was hälst du von einem Batteriegriff ist zwar etwas schwerer aber äußerst nützlich da sich die Anzahl der Auslöser mehr als verdoppelt

Steinbruch
01.04.2009, 18:14
was hälst du von einem Batteriegriff ist zwar etwas schwerer aber äußerst nützlich da sich die Anzahl der Auslöser mehr als verdoppelt

Ja, mit meinem BG und 6 Eneloops schaffe ich rd. 2000 Aufnahmen... bei warmen Bedingungen.
Da die AA-Akkus im BG ja erst wieder NiMh-Akkus sind, sind diese doch kältempfindlich.
Ich staunte nicht schlecht, als ich am KalaPatar mit frischgefülltem Griff erstmals keine Fotos machen konnte.
Erst als ich die Akkus unter der Jacke aufwärmte funktionierte es wieder *schwitz* :D

Also Batteriegriff ja, wenn du den Platz hast. Aber fürs 'Gelände' sind die Originalakkus meist die bessere Lösung.

lg christian

Navyo
02.04.2009, 06:39
Also ich habe mit BG sehr gute Erfahrungen gemacht, Li-Ion Akkus und AA Batterien können verwendet werden (bei meiner Canon), was sehr praktisch unterwegs ist, denn AA Batterien sind am leichtesten zu bekommen in abgelegenen Regionen.

Bei no name Akkus habe ich auch die Erfahrung gemacht, das die billigsten nicht besonders gut sind, aber wenn man einen mittleren Preis nimmt, dann sind diese den Originalen durchaus Ebenbürtig.

Bg gefällt mir aber auch, weil er ersten die Kamera stabiler macht und zweitens bei Hochformataufnahmen sehr angehnem ist.

Gewicht ist immer eine wichtige Frage sicherlich, aber die BG's selber wiegen ja nicht soo viel, sondern erst viel, wenn man auch 2 Akku's oder 6 AA Batterien drin hat...

Also mittelpreisige Akkus und ein BG und man hat im Normalfall kaum/keine Probleme auf Reisen. Originalakkus sind (leider) mehr teurer als echte Mehrleistung zu guten no-names.

Allerdings verfällt "offiziell" jeder Garantieanspruch wenn man no-names verwendet und die Kamera wegen Akkuschaden kaputt geht. Was ich aber noch nicht gehört hätte.

Navyo

Steinbruch
02.04.2009, 07:40
Bg gefällt mir aber auch, weil er ersten die Kamera stabiler macht und zweitens bei Hochformataufnahmen sehr angehnem ist.

naja, dafür ist er ja da ;)
Trotzdem, man muß zwei Dinge beachten :
Für kleine Kameras wie zB. Canon 350er, ist ein BG fast schon Pflicht weilst sonst nix in der Hand hältst...
Mit einer 30D bzw. D200 kommt man unterwegs auch ohne sehr gut zurecht. Da muß man sich dann nur noch fragen ob die ganze Kamera nicht zu sperrig wird, da dies ja ohnehin schon sehr große Kameras fürs Trekking sind.

Eine Entscheidung wie sie jeder für sich treffen muß, ich käme nie auf die Idee mit angesetztem BG durch die Gegend zu laufen, gebe ihn nur als letzte Bastion ins Porter-Gepäck.

lg

Rhoihunter
02.04.2009, 07:41
Habe den Batteriegriff von Ansmann an meiner 40d bei diesem sind die Akkus bereits integriert. Jetzt kommt gleich jemand und sagt dann kann man sie ja nicht austauschen wenn sie mal kaputt sind usw. Um direkt zu kontern muss man dazu sagen das Ansmann eine wiederaufladegarantie von 600x Garantiert. und im Winter hatte ich auch keine Probleme war Ende 2008 in Schweden unterwegs und es gab keine Probleme 3000 Auslöser konnte ich mit einer Akkuladung machen.

Gruß

Steinbruch
02.04.2009, 07:58
Habe den Batteriegriff von Ansmann an meiner 40d bei diesem sind die Akkus bereits integriert. Jetzt kommt gleich jemand und sagt dann kann man sie ja nicht austauschen wenn sie mal kaputt sind usw. Um direkt zu kontern muss man dazu sagen das Ansmann eine wiederaufladegarantie von 600x Garantiert. und im Winter hatte ich auch keine Probleme war Ende 2008 in Schweden unterwegs und es gab keine Probleme 3000 Auslöser konnte ich mit einer Akkuladung machen.

Ich kenne nur Originalgriffe, aber bei deinem fehlt mir der Sinn den ICH im BG sehe.
Neben dem Vorteil des Stabilisierens und für Hochformataufnahmen, ist für mich die Möglichkeit zur Verwendung von handelsüblichen AA-Akkus der Sinn eines BG's beim Trekking(diese bekommt man auch schon mal in entlegenen Gebieten).
Die 3000 Auslösungen schaffe ich mit meinen 3 Akkus auch nahezu und hab kompakteres Gepäck...