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Vollständige Version anzeigen : Sicherheit in Nepal


Guest
27.02.2004, 13:17
Folgende meldung von SATP (http://www.satp.org/)

A delayed report stated that four French tourists were injured in a land mine blast, allegedly planted by the Maoists, at Jhalari area of Kanchanpur district on February 25.

macht einmal mehr die Risiken deutlich, die es in einem Bürgerkriegsland gibt, wenn man zur falschen zeit am falschen Ort ist.

der weltenwanderer

Guest
27.02.2004, 13:44
Ich finde auch, daß sich die Sicherheitslage in Nepal gerade verschlechtert, und daß man nichts beschönigen soll. ABER: Diese Touristen waren wirklich saudumm, in einem Auto im fernen Westen Nepals unterwegs zu sein, wo, wie man wirklich wissen kann, akutes Kampfgebiet ist. Und Kampfgebiete neigen nun mal dazu, vermient zu sein... Der Vorfall zeigt wieder einmal, daß man eigentlich die ausgetretenen Pfade nicht verlassen sollte bzw. wenn man es tut, sich vorher ausführlich von den locals beraten läßt und nur mit einer seriösen Agentur unterwegs sein sollte. Es ist ziemlich hilfreich, immer auf der Karte nachzuschauen, wo sowas passiert. Ergebnis: Vorfälle dieser Art gibt es weder im Annapurna-Gebiet noch im Khumbu.

Andrees
29.02.2004, 10:10
ICh habe mir die Seite des französichen Aussenministeriums seiner Reisewarnungne angesehen.
Dort wird dieser Fall überhaupt nicht erwähnt.
Es wird aber von verschiedener Regionen innerhalb Nepals gewart. Von den Trekkingregionen wird vom Rolwallingtal, der Kanchenchungagegeng und von der Strecke Jiri -Lukhla abgeraten.
FÜr mich sind noch immer die direkten Berichte von Trekkern sehr relevant, denn ich gehe aus, dass sich auch negative Erlebnisse schnell im internet finden würden. ich lese deshalb fast täglich deutsche und englische Nepal-Boards und versuche, direkt Berichte auf meiner Seite zu sammeln.
http://www.nepal-dia.de/Aktuelle_Lage_/maoisten/Maoisten_Begegnung/maoisten_begegnung.html
In den letzten zwei Monaten war kaum ein Bericht über Begegnung mit Maoisten zu finden, obwohl sicher auch in den Wintermonaten genug Trekker unterwegs sind.
Ich vermute, dass deshalb zur Zeit in dieser hinsicht wenig passiert. Das ist natürlich nie die Garantie für die Zukunft.
Ich würde mich übrigens nocht immer für weitere Bilder von Maoisten-Quittungen freuen. :-*
Gruß Andrées

Guest
01.03.2004, 05:46
Es sind ja nicht nur die Maoisten. Es sind IMO auch die vielen Generalstreiks. Am Donnerstag ist ja wieder eine fuer die Bagmati/Area angekuendigt.
Taxis fahren dann nur noch mit verklebten Nummernschildern zu horenden Preisen. Hinzu kommt die Gefahr, dass das Auto mit Ziegelsteinen beworfen wird.
Ich sehe darin keine all zu grosse Gefahr, da man ja Laufen oder Radln kann, aber ich kann mir vorstellen, dass es bei manchen Leuten, insbesondere Touris zu Unbehagen fuehrt.
Ausserdem behindern die Streiks, die Arbeit der NGOs. >:( :-[

Gruesse
bjoerk

Guest
02.03.2004, 11:43
weiss einer von euch, wie das aussieht, wenn man über nepal nach tibet will? ich meine, hinauf zum kailash über simikot...sind die trekking- oder autorouten dort sicher? ???

Navyo
03.03.2004, 04:42
hallo,

die autoroute über Kodari nach Zhangmu und Kailash ist kein Problem.

Die Trekkingroute durch Humla (Simikot) ist auch kein wirkliches Problem, ausser dass man wahrscheinlich 100 US$ oder Euro den dortigen Maoisten hinterlässt.

Ansonsten muss man nur die üblichen Bürokratischen Hindernisse erledigen (Permits etc.)

Navyo Eller