Manali90
13.03.2008, 23:12
Himachal Pradesh, Kullu District:
Malana und Chanderkhani Galu
[redaktionell zu überarbeiten]
Der Trek soll hier als Horse Trek mit etwas Zeit beschrieben werden. Für geübte, konditionsstarke Bergsteiger/innen ist es kein Problem, ohne viel Gepäck (Schlafsack/Unterlage ratsam) hinauf nach Malana zu trekken, von dort einen Tagesausflug zu machen, den Chanderkhani-Pass zu überschreiten, dahinter auf der Chaklani Thach zu übernachten und dann nach Naggar abzusteigen. Die Strecke Malana - Naggar ist auch an einem Tag zu schaffen.
Beginnt man den Trek in Jari (16km, eine knappe Stunde Bus von Manikaran), so kann man ungefähr einen Straßenkilometer hinter dem Ort steil absteigen zu einem sehr schönen Zeltplatz unter Zedern auf 1350m an der Parbati, gegenüber der Einmündung des Malana Nalla.
1.Tag Jeori (1350m) - Malana (2580m) 275'
Vom Zeltplatz zur Brücke über die Parbati und über dem N-Ufer zurück und nordwärts ins Tal des Malana Nalla hinein. Nicht die erste Brücke überschreiten, die zum Dorf Chauki führt, sondern weiter am Nalla entlang und nach insgesamt 30' über Hängebrücke ans östliche Ufer. Auf dem Hang steil hoch zur Straßentrasse (von Chauki Richtung Malana) und links auf dieser weiter (Baustellen und manchmal wunderschöne Engstellen in der Felswand), bis ein Pfad schräg nach unten führt. In wenigen Minuten (40mH) hinab zu Hängebrücke auf der entgegengesetzten Seite zu Teashop (Brücke 1740m, 120' von der Parbati-Brücke). Nun durch das Tal des Gebirgsbachs, unter himmelhohen Felswänden, nach 25' bzw. 55' (1850/2050m) Teashops am Wege, zu Einmündung eines Nallas von Westen und Beginn der Steilstufen (70' von der Brücke, 2080m). - Den Nalla aufwärts zweigt hier der Weg für Tragtiere ab. - Zu Fuß sehr steil über den Stufenweg in 45' zu einem steinernen Rastplatz am Hang (2300m), danach etwas flacher in insgesamt 85' nach Malana (Kreuzung in Ortsmitte, Restaurant, 2580m). Zeltplatz vor dem Ort, Guest Houses dort und oberhalb am direkten Weg Richtung Chanderkhani-Pass.
Das Dorf ist oft beschrieben worden, hier nur so viel zur Situation 1998: Malana präsentierte sich nicht mehr so unberührbar, wie frühere Führer es beschreiben; z.B. durfte man durchaus mit Lederschuhen die Dorfmitte passieren, und rings um das Dorf herum stehen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Am Jamlu-Tempel und anderswo im Ort stehen Schilder, die ein Berühren mit 1000 Rupies Strafe bedrohen. Aber so weit kommt es nicht, weil Angry Old Men, die die Kastenelite Malanas verkörpern, jede/n schon von Weitem anrufen, der in die Nähe der Stätten (wie auch des dörflichen Versammlungsplatzes) gerät. Weiterhin müssen sich auch hochkastige Fremde aus anderen Kullu-Dörfern peinlich hüten, einen der Brahmin des Dorfes zu berühren, und beim Haschischkauf muss der fremde Käufer das Geld auf den Boden legen, weil er es dem hochkastigen Einheimischen nicht in die Hand geben darf. Wenig entwickelt sind weiterhin Health Center und Schulsystem, dafür stellen die Dörfler mittlerweile nepalesische Wanderarbeiter zum Cannabisrollen ein. Die alten Steinplattenstufen quer durchs Dorf sind durch eine Betonspur ersetzt. Dennoch lohnt sich ein Besuch Malanas, dieses Zentrums der Charas-Produktion, wegen seiner Traditionalität und der Schönheit der umgebenden Bergwelt.
2.Tag Malana - Kiksa Thach ca. 330'
Die Almflächen von Kiksa Thach im Talschluss des Malana Nalla sind Basis für Bergtouren auf den Malana-Gletscher. Für konditionsstarke Besucher (ohne Gepäck) kann Kiksa Thach (oder besser: der Aussichtspunkt auf Talschluss und Deo Tibba) auch ein langer (!) Tagesausflug von Malana sein.
Durch das Dorf und auf Plattenweg absteigend, um Felswand herum und durch Cannabis-Felder und Weideland, einzelne Häuser passierend, in 140' zu einer Lichtung über dem ersten Eichenwäldchen in der großen Ostkurve des Tales (2820m). 45' weiter zu Lichtung nach einem ausgedehnten Wald von Kreuzeichen (Quercus Semecarpifolia) (Nalla, herrlicher Blick auf drei Granitgipfel im südlichen Malana-Kamm, 2920m). Nach weiteren 25' erreicht man das Ende des Eichenwalds und weites Weideland (ca. 3000m). Im Hang auf und ab, zuletzt etwas steiler hoch auf klarem Pfad (manchmal sumpfige Passagen) in gut 60' zum Ausblick auf den Talschluss bei einer Gruppe von Tannen (3200m). Im N steht das flache Eisplateau des 6001m hohen Deo Tibba, im Osten der geröllbedeckte Einschnitt, durch den der Malana-Gletscher entgegenfließt. Von hier noch eine knappe Stunde zu den letzten Zeltmöglichkeiten.
Von Kiksa Thach aus ist die Durchquerung des Malana-(genauer Dudhon-)Gletschers über den Animals Pass, (4877m) ins obere Tos Valley möglich, auch Gipfeltouren in südliche oder nördliche Richtung (vgl. Bericht der Derbyshire Himalayan Expedition von 1961); der Name sollte übrigens nicht zur Annahme verleiten, hier wäre Trekking mit Tragtieren möglich. - Andererseits war der aus dem Tos Valley nach Norden ins Chandra Valley (Lahoul) führende 5334m hohe Sara Umga-Pass früher tatsächlich ein Animals Pass, weil er mit Tragziegen [!] überschritten wurde, um beim Handel zwischen Ladakh/Tibet und Nordindien den Rohtang-Pass und damit die Wegzölle der Rajas von Kullu zu umgehen.
3.Tag Kiksa Thach - Malana 270'
4.Tag Malana - Chanderkhani Galu - Chaklani Thach 200'
Vom Zeltplatz am südlichen Ortseingang von Malana direkt westwärts hoch, an zwei Lodges vorbei, und bei Wegverzweigung rechts in ein Hochtal einbiegen; steil aufwärts am Wasserlauf (nach 50' Lagerplatz unter Felsen) in 130' zu kleinem Pass. Dem Pfad folgend in 30' zur weiten Fläche des Chanderkhani-Passes (Steinzeichen in Linga-Form, 3660m). Besonders lohnend wegen der Aussicht ist der Abstecher zum nördlich gelegenen P.3779 (20' vom Wege) oder einem der südlich gelegenen Gipfel. Unterhalb des P.3779 mündet auch der Tragtierpfad ein, der am nördlichen Dorfende von Malana beginnt. Auf dem Pass zu zelten bringt Wasserprobleme (nur zwei kleine Quellen im südlich exponierten Hang vor dem Pass unterhalb P.3779). Deshalb wird üblicherweise westwärts abgestiegen in 40' zur Chaklani Thach bei zwei Wasserläufen (ca. 3300m, zwei kleine Teashops).
Der "Mondsichel"-Pass selbst, und mehr noch einer der Grasgipfel oberhalb, ist eine der schönsten Aussichtsplattformen des Himalaya. In einem 360°-Rundblick steht im Süden der Gratkamm, der von Bijli Mahadev heraufzieht, das untere Parbati-Tal ist sichtbar. Im W und NW liegt tief unten das Kullu-Tal (mit Manali), darüber die steilen Bergkämme seiner W-Einrahmung mit den Pässen nach Chamba, der Eisgipfelkette von Hanuman Tibba (5928m) über Shikhar Beh (6200m) und Mukher Beh (6069m) und den Trekking Peaks der Pir Panjal-Kette über dem Solang Valley mit Ladakhi Peak, Manali Peak und Friendship Peak (Shitidhar, 5294m), und im Norden der Rohtang-Pass, dahinter Raja Gyepang (5870m) in Lahoul und die Eisgipfel der Kulti Nalla-Gruppe der Chandrabhaga (CB) Range mit Shri Latta ("Tent Peak", 5300m), M 8 (6096m), CB 48 (Tambu, 5790m), Taragiri (=Milang 7, 6279m), CB 47 (Jori, 5790m), dem vorgelagerten Sara Pahar (5622m) und CB 42 Ashagiri (5860m). Im NO ragt hinter dem mächtigen flachen Eisplateau des Deo Tibba (6001m) spitz der felsige Indrasan (6221m) hervor. Über dem Talschluss des Malana Nalla stehen prominent die Eisgipfel von Papsura (6451m) und Dharamsura ("White Sail", 6443m) und P.6444. Im Osten die Granitgipfel der südlichen Malana-Gruppe mit dem 5490m hohen Ali Ratni Tibba. Im Südosten die felsige, aber auch vergletscherte 5000er-Kette, die südlich über der Parbati (mit dem Phangchi Galu) nach O zieht. Nach S und SW führt der Blick weit abwärts zu den endlosen Hügelketten des Mandi-Distrikts mit Rewalsar.
5.Tag Chanderkhani Galu (bzw. Chaklani Thach)- Naggar ca. 180'
Der Abstieg nach Naggar ist einer der angenehmsten mit großem Höhenunterschied im Himalaya, denn er verläuft gleichmäßig über Almgelände und durch Wald, vorbei an den Almen Shedu Patthar Thach (Teashop) und Niara Thach, zum Dorf Rumsu und weiter auf Steinstufen abwärts zu einer Straße, die links direkt an der Roerich-Galerie vorbei nach Naggar führt. Hotels und Guest Houses, Geschäfte, Busanschluss nach Kullu oder Manali.
Malana und Chanderkhani Galu
[redaktionell zu überarbeiten]
Der Trek soll hier als Horse Trek mit etwas Zeit beschrieben werden. Für geübte, konditionsstarke Bergsteiger/innen ist es kein Problem, ohne viel Gepäck (Schlafsack/Unterlage ratsam) hinauf nach Malana zu trekken, von dort einen Tagesausflug zu machen, den Chanderkhani-Pass zu überschreiten, dahinter auf der Chaklani Thach zu übernachten und dann nach Naggar abzusteigen. Die Strecke Malana - Naggar ist auch an einem Tag zu schaffen.
Beginnt man den Trek in Jari (16km, eine knappe Stunde Bus von Manikaran), so kann man ungefähr einen Straßenkilometer hinter dem Ort steil absteigen zu einem sehr schönen Zeltplatz unter Zedern auf 1350m an der Parbati, gegenüber der Einmündung des Malana Nalla.
1.Tag Jeori (1350m) - Malana (2580m) 275'
Vom Zeltplatz zur Brücke über die Parbati und über dem N-Ufer zurück und nordwärts ins Tal des Malana Nalla hinein. Nicht die erste Brücke überschreiten, die zum Dorf Chauki führt, sondern weiter am Nalla entlang und nach insgesamt 30' über Hängebrücke ans östliche Ufer. Auf dem Hang steil hoch zur Straßentrasse (von Chauki Richtung Malana) und links auf dieser weiter (Baustellen und manchmal wunderschöne Engstellen in der Felswand), bis ein Pfad schräg nach unten führt. In wenigen Minuten (40mH) hinab zu Hängebrücke auf der entgegengesetzten Seite zu Teashop (Brücke 1740m, 120' von der Parbati-Brücke). Nun durch das Tal des Gebirgsbachs, unter himmelhohen Felswänden, nach 25' bzw. 55' (1850/2050m) Teashops am Wege, zu Einmündung eines Nallas von Westen und Beginn der Steilstufen (70' von der Brücke, 2080m). - Den Nalla aufwärts zweigt hier der Weg für Tragtiere ab. - Zu Fuß sehr steil über den Stufenweg in 45' zu einem steinernen Rastplatz am Hang (2300m), danach etwas flacher in insgesamt 85' nach Malana (Kreuzung in Ortsmitte, Restaurant, 2580m). Zeltplatz vor dem Ort, Guest Houses dort und oberhalb am direkten Weg Richtung Chanderkhani-Pass.
Das Dorf ist oft beschrieben worden, hier nur so viel zur Situation 1998: Malana präsentierte sich nicht mehr so unberührbar, wie frühere Führer es beschreiben; z.B. durfte man durchaus mit Lederschuhen die Dorfmitte passieren, und rings um das Dorf herum stehen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Am Jamlu-Tempel und anderswo im Ort stehen Schilder, die ein Berühren mit 1000 Rupies Strafe bedrohen. Aber so weit kommt es nicht, weil Angry Old Men, die die Kastenelite Malanas verkörpern, jede/n schon von Weitem anrufen, der in die Nähe der Stätten (wie auch des dörflichen Versammlungsplatzes) gerät. Weiterhin müssen sich auch hochkastige Fremde aus anderen Kullu-Dörfern peinlich hüten, einen der Brahmin des Dorfes zu berühren, und beim Haschischkauf muss der fremde Käufer das Geld auf den Boden legen, weil er es dem hochkastigen Einheimischen nicht in die Hand geben darf. Wenig entwickelt sind weiterhin Health Center und Schulsystem, dafür stellen die Dörfler mittlerweile nepalesische Wanderarbeiter zum Cannabisrollen ein. Die alten Steinplattenstufen quer durchs Dorf sind durch eine Betonspur ersetzt. Dennoch lohnt sich ein Besuch Malanas, dieses Zentrums der Charas-Produktion, wegen seiner Traditionalität und der Schönheit der umgebenden Bergwelt.
2.Tag Malana - Kiksa Thach ca. 330'
Die Almflächen von Kiksa Thach im Talschluss des Malana Nalla sind Basis für Bergtouren auf den Malana-Gletscher. Für konditionsstarke Besucher (ohne Gepäck) kann Kiksa Thach (oder besser: der Aussichtspunkt auf Talschluss und Deo Tibba) auch ein langer (!) Tagesausflug von Malana sein.
Durch das Dorf und auf Plattenweg absteigend, um Felswand herum und durch Cannabis-Felder und Weideland, einzelne Häuser passierend, in 140' zu einer Lichtung über dem ersten Eichenwäldchen in der großen Ostkurve des Tales (2820m). 45' weiter zu Lichtung nach einem ausgedehnten Wald von Kreuzeichen (Quercus Semecarpifolia) (Nalla, herrlicher Blick auf drei Granitgipfel im südlichen Malana-Kamm, 2920m). Nach weiteren 25' erreicht man das Ende des Eichenwalds und weites Weideland (ca. 3000m). Im Hang auf und ab, zuletzt etwas steiler hoch auf klarem Pfad (manchmal sumpfige Passagen) in gut 60' zum Ausblick auf den Talschluss bei einer Gruppe von Tannen (3200m). Im N steht das flache Eisplateau des 6001m hohen Deo Tibba, im Osten der geröllbedeckte Einschnitt, durch den der Malana-Gletscher entgegenfließt. Von hier noch eine knappe Stunde zu den letzten Zeltmöglichkeiten.
Von Kiksa Thach aus ist die Durchquerung des Malana-(genauer Dudhon-)Gletschers über den Animals Pass, (4877m) ins obere Tos Valley möglich, auch Gipfeltouren in südliche oder nördliche Richtung (vgl. Bericht der Derbyshire Himalayan Expedition von 1961); der Name sollte übrigens nicht zur Annahme verleiten, hier wäre Trekking mit Tragtieren möglich. - Andererseits war der aus dem Tos Valley nach Norden ins Chandra Valley (Lahoul) führende 5334m hohe Sara Umga-Pass früher tatsächlich ein Animals Pass, weil er mit Tragziegen [!] überschritten wurde, um beim Handel zwischen Ladakh/Tibet und Nordindien den Rohtang-Pass und damit die Wegzölle der Rajas von Kullu zu umgehen.
3.Tag Kiksa Thach - Malana 270'
4.Tag Malana - Chanderkhani Galu - Chaklani Thach 200'
Vom Zeltplatz am südlichen Ortseingang von Malana direkt westwärts hoch, an zwei Lodges vorbei, und bei Wegverzweigung rechts in ein Hochtal einbiegen; steil aufwärts am Wasserlauf (nach 50' Lagerplatz unter Felsen) in 130' zu kleinem Pass. Dem Pfad folgend in 30' zur weiten Fläche des Chanderkhani-Passes (Steinzeichen in Linga-Form, 3660m). Besonders lohnend wegen der Aussicht ist der Abstecher zum nördlich gelegenen P.3779 (20' vom Wege) oder einem der südlich gelegenen Gipfel. Unterhalb des P.3779 mündet auch der Tragtierpfad ein, der am nördlichen Dorfende von Malana beginnt. Auf dem Pass zu zelten bringt Wasserprobleme (nur zwei kleine Quellen im südlich exponierten Hang vor dem Pass unterhalb P.3779). Deshalb wird üblicherweise westwärts abgestiegen in 40' zur Chaklani Thach bei zwei Wasserläufen (ca. 3300m, zwei kleine Teashops).
Der "Mondsichel"-Pass selbst, und mehr noch einer der Grasgipfel oberhalb, ist eine der schönsten Aussichtsplattformen des Himalaya. In einem 360°-Rundblick steht im Süden der Gratkamm, der von Bijli Mahadev heraufzieht, das untere Parbati-Tal ist sichtbar. Im W und NW liegt tief unten das Kullu-Tal (mit Manali), darüber die steilen Bergkämme seiner W-Einrahmung mit den Pässen nach Chamba, der Eisgipfelkette von Hanuman Tibba (5928m) über Shikhar Beh (6200m) und Mukher Beh (6069m) und den Trekking Peaks der Pir Panjal-Kette über dem Solang Valley mit Ladakhi Peak, Manali Peak und Friendship Peak (Shitidhar, 5294m), und im Norden der Rohtang-Pass, dahinter Raja Gyepang (5870m) in Lahoul und die Eisgipfel der Kulti Nalla-Gruppe der Chandrabhaga (CB) Range mit Shri Latta ("Tent Peak", 5300m), M 8 (6096m), CB 48 (Tambu, 5790m), Taragiri (=Milang 7, 6279m), CB 47 (Jori, 5790m), dem vorgelagerten Sara Pahar (5622m) und CB 42 Ashagiri (5860m). Im NO ragt hinter dem mächtigen flachen Eisplateau des Deo Tibba (6001m) spitz der felsige Indrasan (6221m) hervor. Über dem Talschluss des Malana Nalla stehen prominent die Eisgipfel von Papsura (6451m) und Dharamsura ("White Sail", 6443m) und P.6444. Im Osten die Granitgipfel der südlichen Malana-Gruppe mit dem 5490m hohen Ali Ratni Tibba. Im Südosten die felsige, aber auch vergletscherte 5000er-Kette, die südlich über der Parbati (mit dem Phangchi Galu) nach O zieht. Nach S und SW führt der Blick weit abwärts zu den endlosen Hügelketten des Mandi-Distrikts mit Rewalsar.
5.Tag Chanderkhani Galu (bzw. Chaklani Thach)- Naggar ca. 180'
Der Abstieg nach Naggar ist einer der angenehmsten mit großem Höhenunterschied im Himalaya, denn er verläuft gleichmäßig über Almgelände und durch Wald, vorbei an den Almen Shedu Patthar Thach (Teashop) und Niara Thach, zum Dorf Rumsu und weiter auf Steinstufen abwärts zu einer Straße, die links direkt an der Roerich-Galerie vorbei nach Naggar führt. Hotels und Guest Houses, Geschäfte, Busanschluss nach Kullu oder Manali.