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Vollständige Version anzeigen : Langtang-Trek: Kombi m. Helambu-Trek, Yala Peak


Tara
29.04.2004, 19:29
hallo,

ich plane im oktober den langtang-trek zu gehen bis kyangin, dann laurebina u. gosainkund. nachdem der trek nur ca. 11-13 tage dauert u. ich nicht 7 tage in ktm hocken will (flüge hab ich schon reserviert), würde ich gern v. euch wissen:
1. rasttage in kyangin: kann man es dort ein paar tage aushalten u.die näheren gipfel besteigen? wie sieht es m. dem yala peak aus (permit, zelte, verpflegung braucht man, oder?)? kann man ein stück weiter rein ins langtangtal u.am selben tag retour, lohnt sich das?
2. anstatt über tharepati nach chisopani könnte man doch über melamchi nach melamchi pul (da gibt es auch 2 möglichkeiten, eine via timbu, die andere via sermathang) absteigen, wieviele tage sind da einzuplanen ab tharepati?
3. chitwan national park: ist malaria gefahr?
4. helambu trek bei melamchigaon: ist es dort wirklich sehr unsicher weg. maoisten (ich glaube,jemand hat etwas diesbezügl. im forum geschrieben).

bin für alle tipps dankbar, die mir die reiseplanung erleichtern!!!

liebe grüsse
tara

Andreas
30.04.2004, 09:17
Hallo Tara,

Ich war zwar noch nicht im Lanmgtang, aber ich hatte heuer, als Alternativziel Helambu und Langtang im Auge gehabt und mich sehr gut eingelesen. Hier mein Resümée; es wird sich aber sicher auch noch jemand finden, der selber dort war:

1) definitiv ja! Neben den 'klassischen' Tageswanderungen den Langtanggletscher rauf, den Kyimoshu Peak, die Talwanderung nach Langshisha Kharka und den Tsergo Ri, kann man auch noch Mehrtagestouren unternehmen: Yala Peak (1 ÜN in Yala; offiziell ist der Yala kein Trekking Peak, also kann man auch um keine Genehmigung ansuchen, also dürfte er eigentlich gar nicht bestiegen werden. Usus ist allerdings, sich alles in Kyangjin zu organisieren: Herumfragen!)

2) Genau diese Route hätte ich auch genommen, um die subtropischen 'Lowlands' mitzunehmen. Da es einiges anzusehen und zu genießen gibt, sollte man häufiger übernachten: in Tharepati, Malemchi, Tarkhe Gyang (2 Nächte mit Tagesausflug nach Lakang Gompa), Kiul, Malemchi Pul oder von Tarkhe Gyang nach Sermathang, dann langer Abstieg nach Malemchi Pul.

3) ja, wohl schon, aber wenn man nur kurz dort ist, ist die beste Malariaprophylaxe meiner Meinung nach häufig einschmieren!

4) Mittlerweile wohl nicht unsicherer oder sicherer als in Kenja oder Gandrung. Ja, es gab sogenannte 'Shootouts', aber es wurden noch nie Trekker in Mitleidenschaft gezogen. Im Grunde gilt, was schon öfters hier im Nepalforum geschrieben wurde: jeder muss für sich selbst das Risiko abwägen.

Schöne Grüße aus Tirol,
Andreas

Hakku
26.05.2004, 07:34
Hallo Tara,

also 11-13 Tage für den trek sind schon recht knapp meine ich. Wir haben für KTM - Langtang/Helambu - KTM 16 Tage benötigt.
Bei Kyangin Gompa kannst Du den Tsergo Ri (5000er) besteigen und die Tagestour in das obere Tal ist schön und eben. Der Hausberg (4300 m) ist "high recommended" wg. der Aussicht und nicht vergessen die Yak-Käserei zu besuchen.
Der Yala Peak war 2001 nur oragnisiert zu machen.
Wir haben für Bardia NP und Chitwan NP keine Malariaprophylaxe genommen.

Meinen Reisebericht zu Langtang/Helambu findest Du unter www.hakku.de

Beneide Dich doch ein wenig und viel Vergnügen bei den Vorbereitungen!

Gruß
Hakku

Tara
26.05.2004, 17:13
hallo hakku,

ich meinte 13-14 tage nur trekking (von dhunche bis chisopani), außerdem haben wir träger u. führer - da sollten wir ev. ein bisschen schneller als ihr unterwegs sein.

vielen dank für den ausführlichen bericht auf deiner homepage! die meisten trekker gehen annapurna (war ich schon) oder everest, über langtang habe ich bisher noch nicht so viel gefunden!

lg
tara

Tara
02.06.2004, 21:09
hallo christian,

e-mail an dich hat nicht funktioniert, daher auf diesem weg: wir sind bereits eine gruppe v. 12 (!) leuten, und haben beschlossen, den yala-peak doch nicht zu machen. unsere zeit ist auch sehr beschränkt mit nur 3 wochen.

ich wünsch euch auf jeden fall eine schöne reise!

lg
tara