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Vollständige Version anzeigen : Sicherheit in Nepal-Alternativen dazu


bettina
15.07.2004, 09:08
HI, wir (2ladies) planen im Okt. eine leichte trekking tour in Nepal. Habe gestern die Berichte des ausw. Amtes gelesen und das ganze klingt nicht sehr einladend zumal auch od. haupts. die Annapurna Region immer wieder erwähnt wird. Wer weiss genaueres/war gerade vor Ort, ....
Alternativ zu Nepal, welche Region (Lhasa, Bhutan, Ladakh,...?) eignet sich noch für eine derartige Reise, ist ähnlich gut organisiert und halbwegs sicher?
tks for info
bettina

Andreas
15.07.2004, 09:55
Hallo Bettina,

Ladakh ist im Oktober schon sehr kalt; die Straßen sind gesperrt; man kann nur rein und raus fliegen. Aber da es Nachsaison ist, wird man sicher trotzdem einen eindrucksvollen Urlaub machen können.

Auch die Pässe zwischen Manali, Lahaul und Spiti werden zu der Zeit geschlossen sein. Aber Spiti lässt sich auch über Kinnaur ohne Pässe erreichen; auch im Winter. Spiti ist mit Ladakh von der Landschaft und der Kultur her vergleichbar.

Bhutan ist sauteuer: 200 $ pro Tag sind hinzulegen. Ansonsten wohl die beste Zeit im Jahr.

Tibet ist im Oktober immer noch möglich, wenn man extreme Höhen ausspart. Auch Tibet kostet etwas; man kann praktisch nur mit Agentur dorthin reisen; am besten ab/bis Kathmandu.

Grüße,
Andreas

Guest
17.07.2004, 11:29
Wenn man sich die 'Berichte des Auswärtigen Amtes rückblickend ansieht, dann hätte man schon seit 3 jahren keinen Fuß mehr nach Nepal setzten können. Das ist auch verständlich, denn das AA muß auf der sicheren Seite sein und ich finde das auch richtig.
Auf der anderen Seite sind genau in diesen drei Jahren viele persönlich Bekannte von mir nach Nepal gefahren und waren alle froh, es gewagt zu haben. Ich selber hatte wunderschöne 5 wochen im April in Nepal verbracht und mich dabei zu keiner zeit unsicher gefühlt. Nun ist dies ein sehr subjektives Gefühl und hängt auch sicher von der bisherigen Reise- und Gefahrenerfahrung ab.
Für mich sind neben den mit Umsicht zu interpretierenden Online-Zeitungsmelsdungen aus Nepal (Denn es herrscht gibt Zensur und ab und zu gibt es vollständige Falschmeldungen) die wichtigste Quelle persönliche Berichte von Trekkern die in Nepal waren.
Ich habne versucht sie so komplett wie möglich auf meiner Seite http://www.nepal-dia.de/Aktuelle_Lage_/maoisten/Maoisten_Begegnung/maoisten_begegnung.html aufzuführen.
Du wirst sehen das diese oft ein weniger dramatisches Bild ergeben.
Wichtig ist mir, dass jeder seine ganz persöhnliche Entscheidung fällt. Für manche ist Nepal zurzeit sicher nicht ein geegnetes Reiseziel, für andere schon, sofern sie bestimmte sicheren Verhaltungsregeln einhalten. Man kann aber leider nie aus der Vergangenheit mit Sicherheit auf die Zukunft schließen, so dass es eben eine persöhnlich Risikoabwägeung bleiben muss.
gruß andrées

Navyo
18.07.2004, 03:47
Hallo Bettina,

nur 2 Kommentare zu Bhutan und Tibet:

die kosten dort sind für 2 Personen 230 US$ pro Person unt Tag, zuzüglich Visa (20 S$ bei Ankunft zu bezahlen) und nochmals 30 US bei verlassen des Landes.

Bei nur 2 Personen kommen pro Tag nochmals 30 US$ Aufschlag für Trekking, Rafting oder Moutainbike hinzu. Dies jedoch nur für die Tage, die hierfür effektiv verwendet werden.

Grundsätzlich:
1 Person 230 US$ /TAG
2 Personen 220 US$ / Tag
3 Personen und mehr: 200 US$ / TAG

Zuschlag Trek/MTB etc pr Tag:
1-2 Personen: 30 US$/pro effektiven TAG
3 Personen und mehr: kein zuschalg

In den Tageskosten ist dafür alles inbegriffen, Essen, Übernachten, transporte, guides etc. (Man muss sagen, die Organisation und die Services sind gut in Bhutan).

Hinzu kommen natürlich die Anreisekosten. Zu beachten sind auch die wenigen Flüge, die es eventuell erschweren in letzter Minute noch einen Flug ab Bangkok, Dehli oder Kathmandu nach Paro zu bekommen.

Tibet:

Anfangs Oktober herrscht 7 Tage (01-07 OKT) nationale Urlaubstimmung vor. d.h. auch die Botschaften und anderen Regierungsämter haben geschlossen. In dieser Zeit ist Tibet wirklcih schnell übervoll in Lhasa, Gyantse,Tsedang und Shigatse (die Hauptorte für Touristen aus China).

Ab Anfang November kann es jederzeit vor allen Nachts durchaus empfindlich kalt werden.


Trekken in Nepal ist sicher die "günstigste Variante" und ich persönlich glaube auch nicht ein großes Problem. Offizielle Regierungstellen (wie Botschaften eben) müssen von Amts wegen viel vorsichtiger sein, als es die reelle Lage vor Ort eigentlich ist.

Dieses Board ist ja auch eine gute Quelle immer wieder für aktuelle News von gerade zurückgekommenen Touristen, trekkers etc. die praktische Erfahrungen mitteilen.

Navyo