Jochen
09.12.2007, 10:02
Hallo liebe Trekkingfreunde!
Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich (trotz Erdkunde-Leistungskurs) nicht genau sagen kann, ob die Tigersprungschlucht nördlich von Lijiang in der chinesischen Provinz Yunnan in dem Gebiet liegt, dass seinerzeit von Tibet der Provinz zugeschlagen wurde, ich vermute mal, dass dies eher die Gebiete um das Zhongdian betrifft. Wenn doch, mag der Admin es in das entsprechende Forum verschieben...
Jetzt aber zum eigentlichen Thema: während unseres Besuches in Yunnan habe ich mich mal für zwei Tage abgesetzt und einen kleinen Mini-Trek in die Tiger Leaping Gorge gemacht. Landschaftlich ist die Ecke auch für jemand, der noch höhere Berge gewöhnt ist, sehr reizvoll, und immerhin hat man während der gesamten Wanderung die Jade Dragon Snow Mountains (Yulong Xue Shan) im Blick-
Gestartet bin ich von Qiaotou, dorthin fahren in drei Stunden von Lijiang jeden Tag mehrere Minibusse. es gibt zwei mögliche Wegalternativen, den oberen, anspruchsvolleren und weiteren Weg mit besseren Blicken von oben auf die Berge sowie den unteren Weg, der allerdings auf der gesamten Strecke einer für Reisebusse angelegten Strasse folgt. Für mich gab es daher keine Frage, dem oberen Weg zu folgen, zumal man am zweiten Tag noch die Möglichkeit hat, einem Ende 2006 von der Familie des Lehrers Zhang angelegten neuen Pfad in die Schlucht zu folgen, der allerdings teilweise ziemlich rutschig ist und nach stärkeren Regenfällen kaum zu empfehlen sein dürfte (habe mich auch so ein, zweimal fast auf den Allerwertesten gelegt). Wenn man dem letztgenannten Pfad folgt, hat man am zweiten Tag sehr schöne Blicke aus der Schlucht heraus, wobei die Lichtverhältniss wegen der Enge der Schlucht schwierig sind (Sonnenlicht erreicht die Schlucht im November erst gegen 16 Uhr).
Wie gesagt, ich habe den Trek in zwei Tagen gemacht, im Nachhinein allerdings ist es dringend zu empfehlen, sofern man genügend Zeit hat (ich hatte Frau und Kind in Lijiang zurückgelassen und wolte denen nicht zuviel Zeit zum Unsinn-Treiben geben), sich einen Tag mehr dafür zu nehmen. Denn unterwegs kommt man an sehr schöne Lodges vorbei, die zu einer längeren Pause einladen (so etwa schon nach zwei Stunden das Naxi Guesthouse), und mir ging es öfters so, dass ich gerne noch ein Stündchen dort sitzen geblieben wäre, aber man leider weiter musste, wenn man den Weg in zwei Tagen packen wollte...
Insgesamt ist der Weg mit Ausnahme des Aufstieges am ersten Tag an den 24 Bends (und am zweiten Tag, sofern man zum Fluß absteigt und dann wieder nach Wallnut Grove aufsteigen muss), ohne größere Anstrengungen zu bewältigen. Wen es also nach Lijiang oder Zhogdian verschlägt, dem ist dieser Trip in jedem Fall zu empfehlen. So, dass soll´s erst einmal gewesen sein, weitere Infos gerne hier auf Nachfrage...
Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich (trotz Erdkunde-Leistungskurs) nicht genau sagen kann, ob die Tigersprungschlucht nördlich von Lijiang in der chinesischen Provinz Yunnan in dem Gebiet liegt, dass seinerzeit von Tibet der Provinz zugeschlagen wurde, ich vermute mal, dass dies eher die Gebiete um das Zhongdian betrifft. Wenn doch, mag der Admin es in das entsprechende Forum verschieben...
Jetzt aber zum eigentlichen Thema: während unseres Besuches in Yunnan habe ich mich mal für zwei Tage abgesetzt und einen kleinen Mini-Trek in die Tiger Leaping Gorge gemacht. Landschaftlich ist die Ecke auch für jemand, der noch höhere Berge gewöhnt ist, sehr reizvoll, und immerhin hat man während der gesamten Wanderung die Jade Dragon Snow Mountains (Yulong Xue Shan) im Blick-
Gestartet bin ich von Qiaotou, dorthin fahren in drei Stunden von Lijiang jeden Tag mehrere Minibusse. es gibt zwei mögliche Wegalternativen, den oberen, anspruchsvolleren und weiteren Weg mit besseren Blicken von oben auf die Berge sowie den unteren Weg, der allerdings auf der gesamten Strecke einer für Reisebusse angelegten Strasse folgt. Für mich gab es daher keine Frage, dem oberen Weg zu folgen, zumal man am zweiten Tag noch die Möglichkeit hat, einem Ende 2006 von der Familie des Lehrers Zhang angelegten neuen Pfad in die Schlucht zu folgen, der allerdings teilweise ziemlich rutschig ist und nach stärkeren Regenfällen kaum zu empfehlen sein dürfte (habe mich auch so ein, zweimal fast auf den Allerwertesten gelegt). Wenn man dem letztgenannten Pfad folgt, hat man am zweiten Tag sehr schöne Blicke aus der Schlucht heraus, wobei die Lichtverhältniss wegen der Enge der Schlucht schwierig sind (Sonnenlicht erreicht die Schlucht im November erst gegen 16 Uhr).
Wie gesagt, ich habe den Trek in zwei Tagen gemacht, im Nachhinein allerdings ist es dringend zu empfehlen, sofern man genügend Zeit hat (ich hatte Frau und Kind in Lijiang zurückgelassen und wolte denen nicht zuviel Zeit zum Unsinn-Treiben geben), sich einen Tag mehr dafür zu nehmen. Denn unterwegs kommt man an sehr schöne Lodges vorbei, die zu einer längeren Pause einladen (so etwa schon nach zwei Stunden das Naxi Guesthouse), und mir ging es öfters so, dass ich gerne noch ein Stündchen dort sitzen geblieben wäre, aber man leider weiter musste, wenn man den Weg in zwei Tagen packen wollte...
Insgesamt ist der Weg mit Ausnahme des Aufstieges am ersten Tag an den 24 Bends (und am zweiten Tag, sofern man zum Fluß absteigt und dann wieder nach Wallnut Grove aufsteigen muss), ohne größere Anstrengungen zu bewältigen. Wen es also nach Lijiang oder Zhogdian verschlägt, dem ist dieser Trip in jedem Fall zu empfehlen. So, dass soll´s erst einmal gewesen sein, weitere Infos gerne hier auf Nachfrage...