Vollständige Version anzeigen : 3 Wochen in Nepal > welche Route?
plane eine reise nach nepal ende februar bis mitte maerz und weiß ueberhaupt nicht welche route geeignet waere.
wir haben keine erfahrung was trekking angeht also sollte die route nicht zu kompliziert sein.
außerdem wuerde ich gern mal den mount everest sehen egal ob von nah oder fern. und ich gern noch genug zeit um in den sueden zu diesem nationalpark zu fahren.
koenntet ihr mir eine route empfehlen?
Hallo Juliane,
Ich fahre zum gleichen Zeitpunkt wie ihr nach Nepal. Auch zum ersten Mal. Habe mir die Annapurna-Umrundung ausgesucht. Falls ihr Lust und Interresse habt, könnten wir ja auch zusammen fahren. Bin 32m und habe in den Alpen schon Bergerfahrung gesammelt. Dieses Jahr habe ich den Eiskursus des DAV-Summit-Club besucht und habe beruflich auch etwas Ehrfahrung mit Klettern und Bergsteigen. Falls ihr Lust habt meldet euch doch einfach mal. Wenn dann noch Zeit ist, könnt ihr ja immer noch in den Süden fahren.
Also bis dann
Robert
thanatos
19.10.2004, 08:03
Hi Juliane,
wenn die Witterungsbedingungen in Ordnung sind
kannst Du versuchen zum Kala Pattar oder
Gokyo Peak zu trekken. Allerdings sind die
Bedingungen ab Mitte März in den Lagen ab
4000 besser,da der Winterschnee weggetaut
ist. Gleiches gilt für den Thorong La. Viel Erfolg
für Deinen Trek.
derdahinmuss
21.10.2004, 23:26
@Juliane
Ob 3 Wochen für Everest Tek oder Annapura Circuit reichen, hängt siche auch von deinem Organisationstalent und dem Wetter ab.Wenn du nach Lukla zum Everest Trek fliegst und die Götter mit Dir sind, sprich alles zügig klappt, kannst du mit ausreichend Ruhetagen locker in 2 Wochen zum Kala Pattar und zurück.
Annapurna Circuit ist ein paar Tage länger und du musst sinnvollerweise mindestens einen Weg Richtung Pokhara mit dem Bus fahren(6-7 Std.), was ein zusätzlicher Tag ist.Normal läuft man gegen den Uhrzeigersinn und kommt so nach Pokhara, von wo du nach Kathmandu fliegen könntest, oder einen weiteren Tag im Bus verbringst.
Ich würd`s nicht zu knapp machen.
Gruß Christian
Für Land und Leute bliebe dir also keine Zeit.Kürzere Touren wären z.B. zum Annapurna Base Camp oder ein halber Circuit mit Flug nach Jomsom und Trek nach Kagbeni und Muktinath.Dann zurück durchs Kali Gandaki Tal.Das Kann man alles auch noch schön variieren und kombinieren zwischen 6-12 Tagen.
eine weitere Alternative ist das Langtang Gebiet nördlich von Kathmandu.Dort kann man bequem eine Woche verbringen.
Hallo!
Meine Erfahrungen im Haimalaya: Annapurna-Runde, Langtang, Gosainkund, Gokyo, Everest BC, Singalila, Sikkim.
Wenn Du nur so kurz Zeit hast und von KTM zügig aus dem Quark kommst, kannst Du schon eine schöne Tour laufen. "Kompliziert" sind die klassischen Touristentreks alle nicht und man hat es sehr einfach, mit wenig Aufwand und Schlepperei eine der wunderbarsten Gegenden dieser Erde zu erkunden! Verlaufen ist praktisch nicht möglich. Man muss sich individuell eben mehr oder weniger Zeit zur Höhenanpassung nehmen. Langtang/Gosinkund ist nett, weil man soooo weit über die ganze Himalayakette gucken kann, im Everestgebiet haut es einem eher das Muster aus den Socken weil man soooo nah an den ganzen Riesen dran ist (eher nach meinem Geschmack) je nach Saison ist der Einstieg bis Namche leider hoffnungslos überlaufen (echt ätzend!), das Tal zum Everest BC war mir einmal einfach zu voll, damals bin ich dann ins Gokyotal, was ein echtes Juwel ist. Gokyo-Peak ist sicher die Mühe wert, viel mehr aber noch die Wanderung ins Tal hinein, wo man sich mit einem kleinen selbst eingerichteten BC auch ein paar Tage vergnügen kann. Je nach Zeit und Geschmack kann man anschliessend noch über den Pass rüber ins Everest BC. man kann da ganz schön dosieren. Plane etwas Zeit zum Zurückfliegen, weil manchmal Flüge Lkla-KTM ausfallen. Annapurna ist auch abwechslungsreich. Bin ich in 9 Tagen gelaufen (Winter), schwöre mir aber, das nächste Mal mindestens 20 Tage für Nebentouren mitzubringen.
Viel Spass
Jochen
Hallo!
Meine Erfahrungen im Haimalaya: Annapurna-Runde, Langtang, Gosainkund, Gokyo, Everest BC, Singalila, Sikkim.
Wenn Du nur so kurz Zeit hast und von KTM zügig aus dem Quark kommst, kannst Du schon eine schöne Tour laufen. "Kompliziert" sind die klassischen Touristentreks alle nicht und man hat es sehr einfach, mit wenig Aufwand und Schlepperei eine der wunderbarsten Gegenden dieser Erde zu erkunden! Verlaufen ist praktisch nicht möglich. Man muss sich individuell eben mehr oder weniger Zeit zur Höhenanpassung nehmen. Langtang/Gosinkund ist nett, weil man soooo weit über die ganze Himalayakette gucken kann, im Everestgebiet haut es einem eher das Muster aus den Socken weil man soooo nah an den ganzen Riesen dran ist (eher nach meinem Geschmack) je nach Saison ist der Einstieg bis Namche leider hoffnungslos überlaufen (echt ätzend!), das Tal zum Everest BC war mir einmal einfach zu voll, damals bin ich dann ins Gokyotal, was ein echtes Juwel ist. Gokyo-Peak ist sicher die Mühe wert, viel mehr aber noch die Wanderung ins Tal hinein, wo man sich mit einem kleinen selbst eingerichteten BC auch ein paar Tage vergnügen kann. Je nach Zeit und Geschmack kann man anschliessend noch über den Pass rüber ins Everest BC. man kann da ganz schön dosieren. Plane etwas Zeit zum Zurückfliegen, weil manchmal Flüge Lkla-KTM ausfallen. Annapurna ist auch abwechslungsreich. Bin die Runde in 9 Tagen gelaufen (Winter), schwöre mir aber, das nächste Mal mindestens 20 Tage für Nebentouren mitzubringen.
Viel Spass
Jochen
hallo Juliane,
ich fahre auch zum ersten Mal nach Nepal und sehe, wir zwei haben eins gemeinsam - wollen in 3 Wochen alles Mögliche sehen, was wahrscheinlich auch durchführbar ist, die Frage ist nur, ob wir uns dann nicht nur hetzen und alles nur so "halb" erleben. Es würde dann einer Reise mit einem deutschen oder österreichischen Reisebüro gleichen, wo man bei jeder Sehenswürdigkeit 15 Minuten bleibt, vorgeschriebene Essenszeiten hat, weil es sich sonst nicht ausgeht und für die Leute und den Flair garkeine Zeit übrigbleibt!
Wir fahren für eine Woche nach Tibet, die restlichen 2 Wochen wollten wir in KTM und Umgebung und in Chitwan verbringen, aber falls es sich hinten und vorne nicht ausgehen sollte, lassen wir Chitwan lieber für den nächsten Urlaub (vielleicht in Kombination mit Indien?) und bleiben in KTM oder Übernachten mal in einer anderen Stadt im KTM Tal, wollen den Mönchen beim Beten zuschauen, mal nur im Cafe sitzen und die Leute beobachten. Ausserdem werde ich ein Benefizturnen organisieren und den Erlöss einer Organisation/Spital/SOS Kinderdorf oder wie auch immer schenken, was uns die einheimische Agentur empfiehlt. Und dazu braucht man natürlich auch Zeit, aber die nehme ich mir wiklich gern!
Mir persönlich ist es wichtiger, die Atmosphäre mitzubekommen, auch mal in eine Seitengasse gehen und dort Fotos schießen, als nur auf der Karte zeigen zu können, wo man überall war. Aber wie gesagt, ich war noch nie dort und wahrscheinlich wird es sowieso ganz anders ;)
Ich wünsche uns beiden, dass wir das Optimale finden!
liebe Grüße
Renata
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