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Vollständige Version anzeigen : Vermisste Trekker


Guest
01.11.2004, 08:47
Tan hat die sehr lesenswerte Seite
http://s8.invisionfree.com/Lost_In_The_Himalaya
begonnen. Sie handelt von Presonnen die wärend ihrer Reisen und Trekkingtouren im Himalaygebiet vermisst werden.
Jeder von uns sollte kurz nach dem Trek und nochmal 3 Monate später reinschauen, denn oft braucht es ja ein paar Wochen, bevor Angehörige realisieren, dass man definitiv vermisst wird. Schließlich kann man aus den bergen nicht so einfach ein Lebenszeichen geben. Und es ist illusorischzu glauben, dass sich Lodgebesitzer noch nach Monaten an irgendeinen der hunderten Trekker erinnern.
Ausgelöst durch die Diskussion und die Schwierigkeiten der Eltern von Gareth Koch, im Nachhinein überhaupt feststellen zu können, wo ihr Sohn wohl verschwunden war, habe ich mir folgendes vorgenommen:

Ich werde mich in der Lodge in das Essens- Bestellbuch immer mit meinem vollem Namen, dem Datum und dem Ziel des nächsten Tages eintragen.

So könnte eine Suche dann viel einfacher , schneller und zielgerichteter durchgeführt werden.
Liebe grüße Andrées

Guest
06.11.2004, 18:43
Nepal ist eines der gefährlichsten Reiseländer, wenn man alleine auf trekking-tour geht. Nicht die Maoisten sind das Problem, sondern die wenigen Kriminellen, die sich jedes Jahr über 100 Opfer unter den Touristen aussuchen. Die werden in aller Regel umgebracht, damit kein Bericht in der Presse erscheint. Der Nepaltourismus würde zusammenbrechen. Mir und meiner Freundin ist das in Helambu passiert, aber ich konnte meinen Angreifer überwältigen. Der meine Freundin angegriffen hatte, fiel mit ihr einen steilen Abhang hinab, aber Ihr geschah nichts Ernsthaftes. Auf diese Glück könnt Ihr nicht vertrauen und sagt es bitte allen: Nepal ist schön, aber GEHT NIEMALS ALLEIN!

Auch nicht zu zweit, es muss eine größere Gruppe sein. Einheimische Begleiter sind nicht erforderlich, stellen sogar eine gewisse Gefahr da. Sucht Ihr Euch selbst die Leute aus, die Euch begleiten, niemals diese Euch! Die normale Bevölkerung ist hilfsbereit.
Ich würde gerne die Angehörigen des Vermissten kontaktieren. Ist das möglich? Wir sollten einmal eine Gemeinschaft bilden, damit diese unnötigen Opfer ein Ende haben. Ich mache unserer Regierung in diesem Zusammenhang schwerste *Vorwürfe*. Das war damals unter der Kohl-Regierung. Eine schlimme Geschichte, die Spur ging bis ins Bundeskanzleramt.

Es ist übrigens gefährlich, nach Vermissten zu forschen und man wird bewusst falsch geschickt. Angeblich ist das Opfer dann immer ins Ausland abgereist.

Namaste!
Bernd Schlüter

mieke
06.11.2004, 23:31
Ich bin entsetzt über was du da geschrieben hast, Bernd.
Deine e-mail Adresse wird nicht gezeigt hier, also bitte schicke einen e-mail entweder an David Koch oder an mir, damit versucht wird daß die Familie etwas mehr erfahren kann von den Sachen worüber du redest. Es wird immer mehr klar daß schlimme Geschichte nie oder ganz selten in der Presse gemeldet werden.

daviko@ntlworld.com
oder
mammadeluxe2@hotmail.com

Und wo du sagst du möchtest Angehörigen des Vermissten kontaktieren, darf ich bitten du registrierst auf "Lost In The Himalaya". Wenigstens die Angehörigen von Gareth Koch und von Alexander Ratnasothy (die beiden sind verschwunden in Nepal), kannst du durch die website ziemlich einfach erreichen.

Vielen Dank.

mieke
06.11.2004, 23:41
Tut mir Leid; ich habe gerade die Adresse gefunden.
Bleibt die Frage: bitte schick einen mail damit es mehr Informationen gibt.

Ich nehme an du kennst auch schon die Geschichte über den Amerikaner der alleine war in der Gegend von Gokyo (Dragnag), und wirklich fast umgebracht worden ist im Mai dieses Jahres. Er hat sich inzwischen auch gemeldet bei den Eltern von Gareth.

thanatos
07.11.2004, 09:27
Hi Bernd,
warum soll Nepal eines der gefährlichsten Gegenden
zum Trekken sein ? Was Du hier behauptest ist einfach
falsch sonst könnte ich hier nicht mehr posten. Ich gehe
seit 12 Jahren zum Trekken alleine nach Nepal und
bin ab und zu alleine unterwegs , ob im Khumbu oder
in der Annapurna Region. Übergriffe auf einzelne Trekker sind sehr selten. Aus diesem Grund schliesse
ich mich bei gefährdeten Routen um Ghorepani, bzw.
Tadepani einer kleineren Gruppe an oder wandere ich
wie in diesem Frühjahr mit dem Sohn eines Lodgebesitzers von Ghandruk nach Ghorepani. Dieser
schilderte, daß nur in den letzten Jahren 1 Mord an einen australischen Trekker sich ereignet hat. Dank der Hilfe Einheimischer wurde der Mörder dingfest gemacht.
In all den Jahren habe ich noch keine Gewalttaten an mir feststellen können. Natürlich soll man Schmuck,Uhren nicht so offen durch die Gegend tragen.
Die Maoisten stellen meistens nach Abkassierung der 1000 Rupien Spende eine Quittung aus. Übergriffe sind
auch auf Touris selten. Man sollte sich halt vor Abreise zum Trekking sich auf den Seiten des auswärtigen Amtes umsehen und flexibel sein. Ich persönlich fühle mich in Nepal genau so sicher , wie in Deutschland. Daher freue ich mich in 3 Monaten wieder in Nepal zu sein

mieke
07.11.2004, 14:02
Ich finde es auch sehr schwer zu glauben daß es um soviele Verbrechen und Opfer gehen würde als hier behauptet wird. Deswegen habe ich Bernd gebeten Kontakt aufzunehmen damit er erklären kann woher er diese Dinge weißt. Ich nehme nicht an er hat die Absicht tatsächlich falsche Informationen über so etwas wichtiges zu publizieren, wie hier in seinem Beitrag. Also ich hoffe daß wir bald mehr von ihm hören werden.

Uebrigens nutzt es im Moment leider nicht an der neue website "Lost In The Himalaya" reinzuschauen; das Board ist schon seit gesternabend nicht mehr online. Ich weiß nicht was da genau los ist, aber ich bin auf mehrere Gründe inzwischen überzeugt es soll besser andere Leute geben die die Verantwortung nehmen für so etwas interessantes und wichtiges. Insbesonders weil man mit den Interessen von Angehörigen nicht 'spielen' darf.

Klaus
07.11.2004, 16:32
@ Bernd

Also wenn das keine Räuberpistole ist, möchte ich Dich bitten Fakten auf den "Tisch" zu legen. Du würdest damit sehr vielen Menschen helfen, statt nur zu verunsichern. Wir waren in diesem Jahr 2 x in der Annapurna Region u. a. Gorepani - Tadapani, der "berüchtigte" Wald, ABC etc unterwegs. 3 TrekkerInnen 1 Guide (u. a. mit Frau und Tochter), bisher ohne Probleme oder auch nur annähernde Bedrohungssituationen (ausser Erdrutsch, aber das ist ja eine andere Kategorie) Also bitte "Butter bei die Fische"

Gruß
und allen safe Trekking

Klaus

Guest
07.11.2004, 18:14
UuHH !
Was soll man nun davon halten ?
Bitte erkläre doch mal deine Argumente (Quellen?) Ansonsten kann da keiner was mit anfangen !
danke hannes

unkas
08.11.2004, 07:22
Die Sache mit Herrn Schlüter mag ja passiert sein aber seine Ansicht über das Weltgeschehen legt er auch in anderen Foren dar.

Vor allem wäre ein bißchen Sensibilität mit den Angehörigen angebracht.

Es scheint wohl immer alles ins Kanzleramt in seinem Leben zu führen.

Ob Leuna oder Rasterfahndung und die Krönung ist dann dieses:


www.forum.hagalil.com/archiv-a/messages/279/8098.html (http://www.forum.hagalil.com/archiv-a/messages/279/8098.html)

ohne Kommentar

mieke
08.11.2004, 08:33
Vielen Dank 'unkas'. Wenn ich mich das hier so anschaue:

http://forum.hagalil.com/archiv-a/messages/279/8098.html

und auch die "links", dann sieht es aus, wir werden vielleicht mehr von Bernd hören hier. Ich bin aber nur interessiert an was er behauptet hat über was passiert in Nepal.
Also die Quellen bitte, Bernd, wenn das noch nutzt.

Weil hier am Trekkingforum schreibst du über den Angriff im Helambu "aber ihr geschah nichts Ernsthaftes". In der Geschichte auf das Hagalil Forum aber, schreibst du ihr beide habt "schwer verletzt überlebt":

Posted on Monday, May 13, 2002 - 01:33 pm:
---------------------------------------------------
Miriam, ja, den Artikel über den Generalbundesanwalt hatte ich in der Zeitung gefunden. Der macht mich nachdenklich.
Carol, ich war auch einmal in Nepal mit zwei Raubmördern per "Du". Ich und meine Freundin hatten Glück, dass wir schwer verletzt überlebt hatten.

Du wirst wohl nicht behaupten ihr habt das zweifach erlebt, ein Gewalttat in Nepal? Und kann jemand mir bitte erklären was "per Du" hier bedeutet?

Dann zurück zu der originelle Mitteilung von Andres dR hier: es scheint die Website ist inzwischen wieder online:

http://s8.invisionfree.com/Lost_In_The_Himalaya

Gruß
Mieke

thanatos
08.11.2004, 11:41
Der Bernd ist ja ein ganz interessanter Zeitgenosse ;D
Dann glaub ich die Geschichte echt nicht.

Guest
08.11.2004, 12:19
@ Bernd

Also wenn das keine Räuberpistole ist, möchte ich Dich bitten Fakten auf den "Tisch" zu legen. Also bitte "Butter bei die Fische"Wie soll das denn funktionieren? Belege erscheinen natürlich nicht in der Presse, denn diese steht unter IHRER Kontrolle. ;)

Gruss
Joachim

Guest
08.11.2004, 18:33
Wir sollten uns gar nicht so sehr mit Bernd beschäftigen, zu augenscheinlich ist dass dies nicht stimmen kann. Denn wenn pro Jahr mehr als hundert Leute überwiegend umgebracht wären, könnten dass selbst ein Herr Kohl, Bush und Tonny Blair zusammen nicht unter die Decke kehren.
Tatsache ist aber ohne Zweifel dass in den vergangenen Jahren schon mehrere Trekker in Nepal umgebracht worden sind. Ich habe persöhlich die Eltern eines Luxemburgers getroffen, der von seinem Träger zwischen Gorepani und Tadapani erschlagen worden ist (vor ca 4-5 Jahren)
Aus diesem Grund wird unter anderem und explizit auch schon seit langem von den Botschaften gewarnt, einzeln zu trekken, besonders in der Gegend zwischen Chitre, Gorepani und Ghandrung.
Ich suche mir dann einfach am Abend zuvor andere Trekker, so dass wir gemeinsam gehen koennen.
Ich erinnere mich aber auch an eine große Suchaktion vor ca 15 Jahren, als ein junger Deutscher im Annapurnagebiet vermisst worden ist und die verzweifelten Eltern für die Suche sehr viel Geld ausgegeben haben. Zwei Jahre später wurde der Lümmel dann einfach ohne Pass in Südindien aufgegriffen und nach Deutschland zurückgeschickt.
Doch dass sind eher nebensächliche Diskussionen.

Wenn wir alle unseren Namen, das Datum und unser Ziel in die Essensbücher schreiben kann eine evtl. Suche viel einfacher durchgeführt werden.

Wenn wir uns in "berüchtigten" Gebieten zu Gruppen zusammenschließen, verringert dass die Gefahr eines Überfalles. :D :D :D

Wenn wir nach dem Trek Tan´' s Seite über vermisste Leute lesen, können wir evetl, verzweifelten Angehörigen eines Vermissten wertvolle Hinweise geben.

Das sind alles kleine Dinge die uns aber nicht davon abhalten sollten auf unseren Trekkingtouren eine RIESENFREUDE zu haben ;D

gruß Andrees (9 mal werde ich noch wach...)

Guest
16.11.2004, 13:17
Seit 21 Jahren fahre ich nach Nepal.... heuer war ich insgesamt 10 Wochen dort. Ich war schon allein, mit meinen Kinder, meiner Frau und mit Gruppe zum trekken dort. Noch nie wäre mir in den Sinn gekommen, dass Nepal ein besonders gefährliches Urlaubsland ist. Auch heute noch nicht, obwohl das Problem mit den Maoisten natürlich für das kleine arme Himalayaland sehr dramatische und negative Auswirkungen hat.
Lieber Bernd bleib ja in deinen eigenen vier Wänden, denn in europäischen Großstätten ist die Wahrscheinlichkeit einem Verbrechen zum Opfer zu fallen definitiv um ein vielfaches höher!!! Bleib bitte zu Hause, das Leben ist für dich da draußen viel zu gefährlich. Roland

Tan@LITH
12.01.2005, 00:22
Thank you to everyone who has participated in this thread (particularly Andrees for starting it) and visited the Lost In The Himalaya website.

Soshin
14.01.2005, 18:26
Bernd Schlüter ist ein etwas seltsamer Zeitgenosse, bei Durchlesen seiner Postings in den verschiedensten Boards (Nepalboard, hagalil, und nun auch dieses hier), wage ich die Ferndiagnose einer paranoiden Psychose mit Größenwahn zu stellen.

Bernd war überall, hatte mit allem (einschließlich dem 11. Sept.) zu tun und verunsichert aus seiner eigenen Verunsicherung heraus Menschen.

Bitte seine Postings daher in den richtigen Kontext zu stellen.

Namaste,

Soshin

wetterfest
14.01.2005, 20:15
hallo mieke,

kannst du mal bitte kurz diese geschichte erklären, ich höre es zum ersten mal?

Ich nehme an du kennst auch schon die Geschichte über den Amerikaner der alleine war in der Gegend von Gokyo (Dragnag), und wirklich fast umgebracht worden ist im Mai dieses Jahres. Er hat sich inzwischen auch gemeldet bei den Eltern von Gareth.[/QUOTE]


wäre nett, vielen dank und gruß
helmut

Filzlaus
16.01.2005, 13:14
Habe Bernd auch bei heise getroffen : http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?t=1&T=schlueter&sres=1&msg_id=598050&forum_id=7445&k=4a5d5512ecf0ae9e91962fc777c6660c

Vergesst den Typ!

mieke
19.01.2005, 19:40
Tag Helmut,

Tut mir Leid daß meine Antwort so lange gedauert hat; ich komme hier nicht jeden Tag. Bitte benutze den Link; es händelt sich um die dritte Antwort (mit einem Link nach Trekinfo.com) und um die nächste Antwort von Christoph4:
http://com4.runboard.com/bgarethkochlostinnepal.fmainchat.t1

Der Amerikaner, Christopher, hat sich auch selber gemeldet bei den Eltern von Gareth Koch. Und hier unten kannst du lesen was er am Messageboard für den vermißten Gareth auch noch geschrieben hat:
http://com4.runboard.com/bgarethkochlostinnepal.fmainchat.t17

Ich hoffe es reicht so. Möchte dir nur noch bestätigen (da manche Leute die Geschichte von Christopher nicht glauben wollten) daß die Britische Polizei Behörden so wie die Eltern von Gareth über diese schreckliche Geschichte eigentlich sofort informiert worden sind, und zwar von "offizielen" Kontakte in Nepal. Es ist passiert, es ist die Wahrheit so wie der Christopher es schreibt und andere Trekker warnt.

Und nachher wurde bekannt daß angeblich im Februar 2004 einen Lodge im Sagarmatha Park überfallen worden ist von Räuber (sehe Link hier unten); es hat mit den Maoisten nichts zu tun und ging nur um Geld so wie ich die Geschichte verstehe. Der Poster ('dave') bemüht sich mehr darüber zu erfahren von Kontakte in Nepal, damit er die Elten von Gareth verständigen kann. Gareth Koch ist das letzte Mal gesehen in Chukhung am Montagmorgen den 8. März, 9:00 Uhr.
http://www.yetizone.com/wwwboard/messages/32394.shtml

Wenn du zufälligerweise selbst auch im Khumbu/Sagarmatha Park warst, Helmut, ende Februar oder in März '04 und ihn vielleicht gesehen hast, dan bitte melde dich bei den Eltern: daviko@ntlworld.com

Einen Photo von Gareth Koch: http://www.garethkochlostinnepal.co.uk/gk1.jpg

Gruß,
mieke

wetterfest
22.01.2005, 16:15
hallo mieke,
vielen dank für die vielen wichtigen infos. ich war in den letzten jahren nicht im khumbu gebiet sondern im annapurnagebiet, kann also leider nichts zur suche nach gareth koch beitragen.

deine infos sind sehr wichtig für mich, ich will aber 2006 wieder ins khumbu. es ist schwierig objektive nachrichten zufinden, leider wird doch viel zensiert und manipuliert, also nochmals danke für die infos.

viel glück
helmut

mieke
22.01.2005, 20:02
Schon okay, Helmut. Und wenn du noch etwas mehr lesen möchtest, dan schau mal hier:
http://s8.invisionfree.com/Lost_In_The_Himalaya/index.php?showtopic=163
(Edited am 2. März '05: die Website gibt es leider nicht mehr)
Und das hier ist auch ganz interessant:
http://s8.invisionfree.com/Lost_In_The_Himalaya/index.php?showtopic=280
(Edited am 2. März '05: die Website gibt es leider nicht mehr)

Die zweite Antwort, über einen "Crisis Response Action Unit" (der Link zum Nepal Tourism Board ist im 1er Posting). Ich hoffe du wirst sie nicht brauchen, nächstes Jahr!! :)

Gruß,
mieke

Soshin
22.01.2005, 20:25
Liebe Nepalfreunde,

in den letzten fünfzehn Jahren habe ich doch einiges an direkter und indirekter Erfahrung mit Trekking in Nepal sammeln können, und ich möchte folgende Meinung zu Thema äußern:

1.) Es stimmt, daß alleine zu trekken, in keinem Trekkinggebiet Nepals mehr empfohlen wird im Gegensatz zur Situation bis vor ca. fünf Jahren, wo z.B. das Khumbu noch absolut problemlos war.. Kommt man alleine nach Nepal, sollte man sich sehr bald nach Beginn des Treks schon Mittrekker anlachen, es ist einfach objektiv zu gefährlich sonst. Am Besten wäre natürlich ein gut ausgesuchter (durch persönliche Empfehlungen bekannter) Porterguide.

2.) Meiner Meinung nach ist Nepal objektiv gefährlicher als Oberbayern oder Tirol, in Bezug auf Bedrohungen, Verletzungen oder gar Mord im Zusammenhang mit Raubüberfällen. Die Versuchung für die, zwar ganz ganz wenigen, jedoch zunehmend frecher agierenden Räuber (Dacoits) ist einfach zu groß, wenn ein - vielleicht noch fesch eingerauchter - Westler mit einem nepalesischen Jahresgehalt in der Tasche an ihnen vorbeispaziert. Für die Annapurnarunde braucht man - eher billig gerechnet - nicht unter 5000, eher 10.000 Rupees. Manche tragen 20.000 Rupees (etwa 230 Euro) oder mehr mit sich. Das entspricht fast dem doppelten Monatsgehalt eines nepalesischen Airlinepiloten, dem fünffachen eines nepalesischen Schullehrers, dem siebenfachen eines Polizisten, und ca. dem Jahresgehalt eines Hilfsarbeiters.

Da die wenigsten Räuber Piloten sind, ist die Versuchung wirklich groß. Man stelle sich vor, jemand würde mit 10.000 Euro in der Tasche in Tirol im Wald an einem gewaltbereiten, dringendst Geld benötigten Kriminellen vorbeirauschen. Der hätte sicher auch ein Problem. Dafür, wie belämmert sich einige Trekker auf dem Präsentierteller platzieren, passiert eh noch sehr wenig.

3.) Allerdings sollte man sich jetzt auch nicht in einen Verfolgungswahn hineinreiten. 99,9% aller Nepali sind liebenswerte, hilfsbereite Menschen. Aber eine gewisse Vorsicht ist, meiner Meinung nach, und zwar leider mit steigender Tendenz doch angebracht.

Wollte nur meinen Senf ;) dazugeben.

Namaste,

Soshin